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Kommentare zu:
Die Linke.queer fordert CSD-Verbot für FDP und CDU


#1 Ralph
  • 05.02.2020, 16:05h
  • Es ist fünf nach zwölf. Die Kramp-Karrenbauer-CDU und die Lindner-FDP bilden mit den Nazis zusammen eine Regierungsmehrheit. Weder die Nazis noch ihre bürgerlichen Steigbügelhalter haben auf einem CSD irgendwas zu suchen. Diese Regierungsbildung in Thüringen ist der Probelauf für AKKs Wahl zur Bundeskanzlerin. CDU und FDP haben sich entschieden. Sie stehen nicht mehr auf dem Boden der freiheitlichen Demokratie und der vielfältigen Gesellschaft. Wer sie wählt, muss wissen, dass er/sie damit in Wahrheit AfD wählt.
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#2 NuminexEhemaliges Profil
  • 05.02.2020, 16:06h
  • Die Forderung ist richtig und ihr sollte Folge geleistet werden. Kann es selbst noch gar nicht glauben. Letzte Woche noch Auschwitzgedenken und heute geben sie Franz von Papen 2.0.
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#3 Elina GoldburgAnonym
  • 05.02.2020, 16:07h
  • Das CSD-Verbot für FDP und CDU kann ich nur unterstützen. FDP und CDU haben da ganz sicherlich nichts mehr zu suchen! Juden und Homosexuelle sind so nun ganz bestimmt nicht mehr sicher in Deutschland. FDP und CDU sind dafür mitvernatwortlich. Übergiffe auf Synagogen von faschistischen Idioten werden sich so nun erneut häufen, da die sich von FDP und CDU nun in ihrem Antisemitismus und der gruppenebzogenen Menschenfeindlichkeit salonfähig bestätigt sehen!
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#4 NuminexEhemaliges Profil
#5 stromboliProfil
  • 05.02.2020, 16:20hberlin
  • es ist passiert was bei genauem hinsehen hat passieren müssen: die masken fallen bei cdu& fdp.

    Das dabei cdu&fdp von einem so durchsichtigen polittheater hinters licht geführt werden mag uns momentan empören, aber so richtig in bewegung setzen wird es die "mitte" der gesellschaft nicht.
    Als die von der "pause zurück in den saal kommen konnte man an den gesichtern der afd'ler sehen was kommen wird... geschlossen für fdp stimmend.
    Und das kalkül der cdu ist auch nicht von der hand zu weisen: dank dem fdp-trottel kann sie nun ihr minderheitenprogram mit "wechselnden mehrheiten auf der rechten klaviatur spielen.
    Gut, nennen wir die fdp um in afdp ; auch die nsdap hat eine namensänderung durchgemacht bevor sie von den konservativ-mittigen parteien zur macht getragen wurde.
    Von Kemmerich-Papen reloaded.

    Man kann nur auf neuwahlen hoffen mit entsprechend düsteren aussichten... aber wenigstens kein parteiinternes gemauschel mehr zwischen cdu-fdp&afd.
    Wie gesagt: die masken sind gefallen, die reaktionären machterhaltenden fratzen dahinter sichtbar.
    "Wer glaube, dass CDU und FDP nichts von dem AfD-Vorhaben gewusst hätten, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten, schreibt Gabriel auf Twitter."
    Spätestend beim händedruck sehen wir nun die zukünftigen koalitionen :

    www.jungewelt.de/img/950/133674.jpg

    da kommt zusammen was schon immer zusammen gehörte! Ob sich da wer die hände desinfiziert...

    JA, bundesweit sollten wir die rechtskoalitionäre von UNSEREN umzügen fern halten.
    Zudem haben sie uns nie wirklich genützt ausser in sonntagsreden zur jeweils anstehenden wahl.
    Aber es geht um weitaus mehr als UNsere belange. Es geht um den erhalt unserer unvollkommen gebliebenen demokratie als das bessere vom schlechten rest der von diesen schießbudenfiguren verwaltet wird..
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#6 TreibsandAnonym
  • 05.02.2020, 16:24h
  • Antwort auf #1 von Ralph
  • Ich fühle meine Zustimmung zu deinem Kommentar schon auf der Zunge, halte ihn aber noch zurück, bis ich eine Stellungsnahme der Bundes-FDP gehört habe. Ich hoffe noch (naiv?) auf Distanzierung und ein Parteigerichtsverfahren gegen den erzkatholischen NRW-Westimport Kemmerich (verheiratet, sechs Kinder).
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#7 LinksAbbiegerAnonym
  • 05.02.2020, 16:36h
  • So kann man sich auch die Wähler vertreiben! wird Zeit, weiter links einzuscheren, In Geschichte aufgepasst haben, aber nichts draus gelernt haben, hilft langfristig nicht dem Kompaß.
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#8 KalteKlötenAnonym
  • 05.02.2020, 16:46h
  • Geschichte wiederholt sich (leider) doch.

    Ich bin entsetzt, dass die FDP mit den Rechtsextremen gemeinsame Sache macht. Das wird richtig Stimmen kosten. Die Wahl zum MP wird sich für die Liberalen als Pyrrhussieg erweisen.
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#9 slavaAnonym
  • 05.02.2020, 16:49h
  • Die Situation ist natürlich ein gefundenes Fressen für alle Linken. Dennoch sollte man es nicht für Zensur ausnutzen und jene vom CSD ausschließen, die gerne daran teilnehmen wollen.

    Solche Populisten und Propagandisten sollte man nicht entscheiden lassen, wer woran teilnimmt.
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#11 Leon 4Anonym
  • 05.02.2020, 17:03h
  • Ok, ich werde weiterhin "die Partei" wählen, des is ja alles nur noch dämlich....
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#12 zundermxeAnonym
  • 05.02.2020, 17:04h
  • Klarer kann der Offenbarungseid von CDU/CSU und FDP nicht sein.
    Für manche überraschend und schockierend, für andere folgerichtige Logik mit geschichtlicher Herleitung.

    Es ist (schon) wieder soweit.
    FDP und CDU/CSU geben die Steigbügelhalter für Nazis und legitimieren und anerkennen somit deren Inhalte.
    An ihren Taten sollt ihr sie erkennen...

    Was haben Queers jetzt noch bei FDP und CDU/CSU verloren außer ein dümmliches Feigenblatt zu bieten für eine Politik der Machterhaltung und Machtübernahme um jeden Preis und mit allen Mittel?!

    Wer immer noch den Beteuerungen von CDU/CSU und FDP, es würde nie eine Zusammenarbeit mit der AFD geben, glauben will und dies bis dato getan hat, erweist sich nicht nur als fahrlässig naiv sondern ist mit der Zugehörigkeit zu diesen Parteien auch aktiver Teil eben dieser Politik.

    Bin eigentlich immer eher gegen eine pauschale Behandlung.
    Jedoch ist dieser Tabu-Bruch von FDP und CDU/CSU so immens und gefährlich, dass niemand, der ernsthaft gegen Nazis und rechte Populisten ist, mit Leuten dieser Parteien einen CSD gestalten kann und darf.
    FDP und CDU/CSU haben die von ihnen selbst immer wieder definierte rote (in diesem Fall braune) Linie überschritten.
    Sofortiger Ausschluss von FDP und CDU/CSU von allen CSD-Veranstaltungen ist die einzig mögliche und glaubWürdige Konsequenz.

    Für alle, die noch ein Motto suchen oder es nun vllt ändern oder ergänzen wollen.
    Blau-braune Karte für FDP und CDU/CSU.
    Wenn wir keine polnischen Verhältnisse wollen, wird es höchste Zeit sich klar zu positionieren.
    FDP und CDU/CSU haben sich entscheiden wo ihre Zukunft liegt.
    Es ist an uns zu entscheiden, wo unsere liegt.
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#13 stromboliProfil
  • 05.02.2020, 17:06hberlin
  • Antwort auf #9 von slava
  • was willst du machen wenn die strategie der afd dahin geht , einfach die (klein) bürgerlichen argumente von " Populisten und Propagandisten" dahingehend zu unterlaufen indem sie gleich cdu&fdp eine teilnahme an csd und glbt*stadtteilfesten für sich beanspruchen ( so vor 3-4 jahren ja in berlin beim motzstrassen fest versucht..) ?

    Es braucht bei personen wie du sie hier repräsentierst doch scheints nur eine formale erklärung nicht das zu sein was Populisten und Propagandisten von ihnen behauptet.
    So haben die sich schon die "judenfrage als fliegenschiss der geschichte " so weit von sich gewiesen, dass sie sogar eine beteiligung am shoa gedenken ( kranzniederlegung) für sich einfordern.

    " Dennoch sollte man es nicht für Zensur ausnutzen und jene vom CSD ausschließen, die gerne daran teilnehmen wollen."
    "gerne dran teilnehmen wollen.. was für ein wort für eine anmaßung.
    Demnächst dann eine regenbogen fahne mit hackenkreuz als teilnahme befürwortetend, weil die lieben doch nur "teilnehmen wollen?
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#14 mactorProfil
  • 05.02.2020, 17:25hBerlin
  • Wer hat denn Linke.queer legitimiert für den CSD und uns zu sprechen?

    Die Queere Community ist nicht nur eine politische Strömung sondern viele. Vielfalt halt.
    Ich kenne so einige FDP und CDU oder gar CSU wählende Schwule wie mich.

    Regierungsbildung ist eben manchmal schwierig. Aber kein Problem, da der neue MP mit FDP, CDU und Grün regieren will und vermutlich wird.
    Das ist doch grundsätzlich ein gutes Bündnis.
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#15 Frank66Anonym
#16 priamos11Profil
  • 05.02.2020, 17:39hHürth
  • Historische Vergleiche sind natürlich schwierig, aber mich erinnert dies doch in fataler Weise an die "Harzburger Front" in der Weimarer Republik, als Deutschnationale, Stahlhelm, etc. und Nationalsozialisten einen rechten Block bildeten und damit ein unheilvolles Signal gaben.
    Es gibt offenkundig in den ostdeutschen CDU- und FDP-Landesverbänden zuviele Geschichtsblinde. Dass Kemmerich sich von der AfD hat mitwählen lassen, beschädigt die Glaubwürdigkeit von CDU und FDP auch auf Bundesebene aufs Schwerste. Kemmerichs Aussage, er sei Anti-AfD und Anti-Höcke ist lächerlich. Wenn er Anstand besäße, hätte er die Wahl abgelehnt, nur das wäre ein starkes Signal gewesen.
    Ich hatte vor, im Sommer Urlaub in Thüringen zu machen das werde ich nun nicht tun. Ich reise nicht in ein Bundesland mit einem Ministerpräsidenten, der mit der AfD kooperiert!
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#17 Elina GoldburgAnonym
  • 05.02.2020, 17:46h
  • Antwort auf #14 von mactor
  • Erstens: FDP, CDU, SPD und Grüne haben in Thüringen keine Mehrheit und da angeblich weder von AfD noch Linke sich Herr Kemmerich unterstützen lassen will, wird keine Regierung möglich sein !!!

    Zweitens: Stimmt, Homosexualität schützt vor Dummheit nicht. 1933 dachten viele Homosexuelle ja auch, wird schon nicht so schlimm werden, der Röhm ist ja ein schwuler Nazi und ist in der Schönberger Szene oft gesehen. Heute ist es die Weidel, bei der viele dumme Homosexuelle denken, die AfD wird schon nicht so schlimm sein! Aber Tatsache ist nun mal, dass FDP und CDU eine antisemitische Partei salonfähiug machen, die Holocaust Leugner beheimatet in ihren Reihen. Nicht nur Charlotte Knoblach schätzt die Partei als antisemitisch und faschistisch ein. Letzte Woche noch schauen CDU und FDP Politiker bei den Gedenkveranstaltungen zu Ausschwitz bekümmert drein und versichern, das sich so was nie wiederholen darf und eine Woche später mit den Stimmen der Faschisten einen Ministerpräsidenten installieren! Schande über die deutsche Bevölkerung, die CDU, FDP und AfD wählen!
    Und Schande auch besonders über alle homosexuellen Deutschen, die diese Parteien wählen!!!
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#18 Ex-KatholikAnonym
  • 05.02.2020, 17:54h
  • Antwort auf #14 von mactor
  • "Wer hat denn Linke.queer legitimiert für den CSD und uns zu sprechen?"

    Das ist nicht strafbar. Meinungsfreiheit eben. Das ist ok und dazu brauchen sie auch nicht deine Erlaubnis.

    Was hat eigentlich die CDU daran gehindert, sich zu enthalten, wenn sie doch keinen eigenen Kandidaten hatte?
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#19 zundermxeAnonym
  • 05.02.2020, 17:59h
  • Antwort auf #17 von Elina Goldburg
  • So is es - volle Zustimmung!

    Worte verkehren sich ins Gegenteil und werden zur Beleidigung, wenn entgegengesetzt gehandelt wird und dies auch noch auf dämlichsten Niveau mit Demokratie begründet wird wie bspw von Herrn Lindner.
    Wieviel mehr an Zynismus und Spot kann den Menschen und der Geschichte noch geboten werden?
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#20 Gay_LibertarianProfil
  • 05.02.2020, 17:59hKL
  • Als JuLi Mitglied weiß ich auch erst mal nicht so richtig was ich davon halten soll.
    Den Vorwurf ''Steigbügelhalter'' muss ich aber klar zurückweisen. Schließlich wird kein AfD-Mitglied in irgendeiner Form an der Regierung beteiligt sein. Dass muss auch unbedingt so bleiben und die Basis der Partei fordert das klar ein.
    Es wurde kein AfD-Mitglied zum Ministerpräsidenten gewählt. Mich hätte ja die Reaktion interessiert, wenn die AfD auch für Ramelow gestimmt hätte. Ob die Empörung von Grünen und SPD auch so groß gewesen wäre? Es ist natürlich für die linke Opposition ein gefundenes Fressen, welches jetzt auch richtig schön ausgenutzt wird.

    Die AfD in Thüringen hat Nazis in ihrer Führung. Man sollte mit dem Begriff sehr vorsichtig sein aber er trifft in dem Fall tatsächlich zu. Zumindest Personen die ein faschistoides völkisch-nationalistisches Weltbild haben und dem Wesen des Nationalsozialismus sehr nahe stehen. Das kann man gar nicht genug betonen und ich hoffe, kein Politiker oder Parteimitglied vergisst das. Die rote Linie muss die Regierungsbeteiligung bleiben.

    Auf der anderen Seite kann man ja niemanden verantwortlich machen für die Personen die einen gewählt haben. Die Alternative mit der Linkspartei steht ebenfalls am politischen Rand und damit wurden am Ende beiden extremen Parteien die Regierungsbeteiligung versagt.
    Ein FDP Ministerpräsident wäre glaube ich auch gut für den Freistaat aus meiner politischen Sicht.

    Ich finde es im übrigen auch bedauerlich, dass gute Gesetze im Bundestag nicht umgesetzt werden, weil die AfD dafür stimmen würde bzw. ganze Themen in die rechte Ecke gestellt werden, nur weil ein AfD-Vertreter irgendwo mal was ähnliches befürwortet hat. So kann es ja auch nicht gehen. Man muss in einer Demokratie auch manchmal pragmatisch sein, aber auch rote Linien klar definieren.

    Ein Ausschluss von der FDP/CDU von CSDs wäre fatal. Es gibt eine gewisse Meinungsvielfalt auch unter Lesben, Schwulen, Trans etc.. Dass muss man als linker Mensch nicht verstehen, aber es gibt auch konservative Schwule oder libertäre Transgender. Beide Parteien stehen hinter dem Grundgesetz und FDP/LSU fordern Rechte für uns ein. Ich finde die politische Vielfalt wichtig und möchte auch politisch repräsentiert werden auf dem CSD. LGBTI-Rechte sind nicht nur ein linkes Anliegen, sondern auch ein freiheitlich-liberales. Man kann diesen Wahlvorgang kritisieren, wie es auch FDP Parteiintern passiert, aber man sollte nicht pauschal und populistisch diese Parteien mit der AfD gleichsetzen. Es wäre Schade, wenn die CSDs zu einem linken Wunschkonzert verkommen, obwohl gewissen Teile der ''Community'' sich das sicher wünschen würden.
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#21 BePrideAnonym
  • 05.02.2020, 18:07h
  • Ich halte vorerst einen Ausschluss von FDP und CDU auf CSDes in Thüringen für absolut nötig. Weiteres würde ich von Reaktionen dieser Parteien auf die MP-Wahl ausserhalb des Landes und auf Bundesebene machen.
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#22 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 05.02.2020, 18:08h
  • Ich kann mich den Protesten nur vollstens anschließen. Zusammen mit Faschisten (endlich werden sie übrigens auch mal durchweg so genannt!) einen Ministerpräsidenten ins Amt zu hieven, zeigt, wes wahren Geistes Kind CDU/CSU und FDP sind.

    Nicht, dass mich das überraschen würde. Auch ich denke, dass sie nun schlicht die Maske haben fallen lassen. Dennoch ist da ein unverzeihlicher Dammbruch geschehen. Wir bewegen uns, im Unterschied zu vor 100 Jahren SEHENDEN Auges, schnurstracks in Richtung Faschismus. Dem weiteren und zunehmenden Missbrauch von Minderheiten sind Tür und Tor sperrangelweit geöffnet.

    Deshalb: JA - ich bin FÜR den Ausschluss aller Parteien von jedem CSD, die sich gegen uns positionieren. Vom heutigen Tag an ist es ganz klar nicht nur die AfD, sondern auch CDU/CSU und FDP, die ihr Anliegen verwirkt haben, "so gerne beim CSD teilzunehmen".

    Wer sich gegen uns positioniert, hat in unseren Reihen nichts verloren. Und schon gar nicht bei Veranstaltungen, bei denen Teilnehmende so tun, als würden sie uns unterstützen, wobei sie in Wirklichkeit alles tun, um zur Zerstörung der pluralistischen Demokratie beizutragen.

    Eine reine Demokratie der Mehrheiten ist nichts wert, das sehen wir spätestens jetzt mehr als deutlich. Wir brauchen eine PLURALISTISCHE Demokratie - eine, die sich SCHÜTZEND vor Minderheiten stellt und ihnen ohne Wenn und Aber gleiche Rechte und Teilhabe ermöglicht.

    Was CDU und FDP heute getan haben und was die AfD schon die ganze Zeit tut, ist der Weg in genau die andere, genau die falsche Richtung

    Und ja: wer diese Parteien wählt, spricht sich damit GEGEN unsere Menschenrechte aus und macht sich mit schuldig. Das dürfte spätestens heute sonnenklar geworden sein.
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#23 Ex-KatholikAnonym
  • 05.02.2020, 18:13h
  • Antwort auf #20 von Gay_Libertarian
  • "Ich finde es im übrigen auch bedauerlich, dass gute Gesetze im Bundestag nicht umgesetzt werden, weil die AfD dafür stimmen würde bzw. ganze Themen in die rechte Ecke gestellt werden, nur weil ein AfD-Vertreter irgendwo mal was ähnliches befürwortet hat. So kann es ja auch nicht gehen. Man muss in einer Demokratie auch manchmal pragmatisch sein, aber auch rote Linien klar definieren."

    Als es unter Rot-Grün um "gute Gesetze" zu unseren Gunsten ging, hatte die FDP keine Bedenken, dagegen zu stimmen. Und das, obwohl es keinen Koalitionszwang mit der CDU gab.
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#24 KalteKlötenAnonym
  • 05.02.2020, 18:24h
  • Antwort auf #20 von Gay_Libertarian
  • Höre bitte auf damit, das zu verharmlosen und zu relativieren. Ein Minsterpräsident von Höckes Gnaden ist unerträglich. Was ist das eigentlich heute für ein Signal an die in Deutschland lebenden Jüdinnen und Juden. Ihnen wird vor Augen geführt, dass die Bürgerlichen im Zweifel mit den Nazis paktieren, wenn es ihnen zum vermeintlichen Vorteil gereicht. Und das von der FDP! Shame on you.
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#25 zundermxeAnonym
  • 05.02.2020, 18:26h
  • Antwort auf #20 von Gay_Libertarian
  • Deine rosa Lindnerbrille gefällt Dir offenbar so gut, dass Du die selben Kampfbegriffe benutzt wie Dein Gebieter.
    Alle, die nicht für FDP, CDU/CSU und AFD sind, sind Linke, die gegen jede Vielfalt ihren Meinungsterror durchbringen wollen.
    Glaubst Du sowas tatsächlich?!

    Hast Du Dich noch nie gefragt warum Menschen wie Hildegard Hamm-Brücher aus der FDP ausgetreten sind und was sie auch von diesem braunen (Zer-) fall(en) der FDP sagen würden?

    Ohne Dich zu kennen, doch weder die Geschichte Deiner Partei noch die unseres Landes scheinen Dir vertraut.
    Sonst könntest Du als Queer nicht auf diesen, den Begriff Liberalität verhöhnenden, Spuck hereinfallen.
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#26 NuminexEhemaliges Profil
  • 05.02.2020, 18:37h
  • Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich das mal sagen werde, aber was Paul Ziemiak und Markus Söder vorhin vor der Kamera gesagt haben, war unglaublich klar, richtig und wichtig. Und ich bin unendlich erleichtert und dankbar.
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#27 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
#28 Gay_LibertarianProfil
  • 05.02.2020, 18:46hKL
  • Antwort auf #25 von zundermxe
  • Die Geschichte der FDP ist mir vertraut und die Deutschlands auch. Dieser Vergleich ist unpassend. Ist Ihnen die Geschichte der Partei Die Linke bekannt?
    Ich kenne niemanden in der FDP oder ihrer Jugendorganisation die der AfD nahe sind, weder politisch noch ideologisch. Vielleicht mit Ausnahme der freien Marktwirtschaft.

    Ich wähle das und unterstütze das, wo ich die meisten Schnittmengen sehe. Punkt.
    Die Parteien im linken und rechten politischen Spektrum sind es eben nicht.

    Den Begriff ''Meinungsterror'' habe ich nicht verwendet, aber in der Tat, dieser Vorschlag von der Linke.queer fällt in diese Richtung. Die Frustration von Parteien nicht an der Regierung beteiligt zu sein sollte nicht zu Pauschalisierungen führen.

    So, ich denke das war auch mein letzter Kommentar zu dem Artikel. In einer Diskussion drehen wir uns eh nur im Kreis. Ich habe auch keine Lust persönlich angegangen zu werden durch Leute die mich in der Tat nicht kennen. Bis dann
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#29 BiedermannAnonym
#30 InThührringenAnonym
  • 05.02.2020, 18:57h
  • Würde ich als Jude oder Schwuler in Thüringen wohnen, dann hätte ich ab sofort einen gepackten Koffer direkt neben dem Bett stehen.
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#31 goddamn liberalAnonym
  • 05.02.2020, 19:01h
  • Tja, 'Einigkeit', 'Recht', 'Freiheit'...

    Deutsche Faschisten und ihre Steigbügelhalter im braunen Herz Deutschlands.

    Unsere Ermächtigungsgesetzparteien von 1933 lassen auch 2020 mal wieder die Maske fallen.

    Auf dem CSD haben sie nichts zu suchen!!!
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#32 AlexAnonym
  • 05.02.2020, 19:12h
  • Volle Zustimmung.

    Wer nur der AFD zusammenarbeitet, noch dazu mit diesem Landesverband, hat auf CSDs nichts - aber auch rein gar nichts - zu suchen.
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#33 zundermxeAnonym
  • 05.02.2020, 19:47h
  • Antwort auf #28 von Gay_Libertarian
  • Der Reflex ist einfach zu stark, gell?!
    Nochmals, was denkst Du in Deiner Gleichmacherei, was ich mit der Partei die Linke zu tun hätte?!
    *augenroll*

    Na wenn Deine Schnittmengen mit der FDP so groß sind, dass Du in Deinem Demokratieverständnis kein Problem mit dem bis heute nach 45 einmalig historischen Fehlverhalten Deiner 5%-Partei hast, biste dort wirklich gut aufgehoben.
    Denke nur, dass Du und Deine Kollegen die Folgen dieser Machtgeilheit nicht nur für eure FDP vollkommen falsch einschätzt.
    Ab heute heißt es wieder, mehr als zurecht mMn, purer Überlebenskampf für die FDP.
    Möllemänner&von Stahl lassen grüßen...
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#34 NuminexEhemaliges Profil
#35 LorenProfil
  • 05.02.2020, 20:21hGreifswald
  • Nicht in Sonntagsreden und nicht in Talkshows zeigt sich, woran man bei Politiker*innen ist, sondern man erkennt sie an ihrem Handeln in dem Moment, in dem es darauf ankommt (insbesondere, wenn es um Machtfragen geht). Wie Stromboli in #5 richtig schreibt: "Die Masken sind gefallen."
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#36 Gay_LibertarianProfil
  • 05.02.2020, 20:22hKL
  • Antwort auf #33 von zundermxe
  • Ich muss nochmal kurz klar stellen, dass ich weder Parteimitglied noch in irgendeiner Funktion für die Partei tätig bin oder war. Ich habe dort keine Kollegen, aber Freunde und Bekannte die dort Mitglieder sind.

    Ich habe dir nicht unterstellt etwas mit der Linkspartei zu tun zu haben.
    Worauf ich hinaus wollte: Das wählen der Linkspartei scheint für die anderen linken Parteien des demokratischen Spektrums kein Problem zu sein. Das habe ich kritisiert. Und nein, ich will jetzt keine Debatte ob rechts oder links schlimmer ist. Ich lehne beide politischen Extreme ab aus unterschiedlichen Gründen. Im Kern aber beide, da beide Extreme sich mit einer freien Gesellschaft ausschließen.

    Missversteh mich bitte halbwegs richtig. Aus Gründen der Fairness. Ansonsten habe ich hier wirklich alles gesagt. Bis dann
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#37 FinnAnonym
  • 05.02.2020, 20:30h
  • Pfui CDU.
    Pfui FDP.

    Das ist jetzt aber auch der Punkt, wo die SPD die Koalition mit diesen Kollaborateuren sofort beenden sollte.
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#38 goddamn liberalAnonym
  • 05.02.2020, 20:46h
  • Antwort auf #34 von Numinex
  • Söder und v.a. Blume denken bei Höcke an den Priesterblock in Dachau.

    Das kam mir auch in den Sinn, als er in seiner berüchtigten Dresdner Rede die Kirchen für den Untergang des Vaterlandes verantwortlich machte (sie sind in Wirklichkeit ca. 1000 Jahre älter als sein 'Vaterland').

    Antifaschismus hat viele Gründe.

    Auch mit konservativen kann ich gut leben.

    Besser jedenfalls als mit Ermächtigungsgesetz-Liberalen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#39 dellbronx51069Anonym
  • 05.02.2020, 21:25h
  • Als Mehrheitsbeschaffer Stimmvieh werden LGBTI in der veränderten politischen Landschaft nicht mehr gebraucht. Und so sieht dann auch die Politik aus. Wer weiss welche Gestalten da noch nach oben gespült werden.
    Die reinste Geisterbahn!!
  • Antworten » | Direktlink »
#40 TomDarkProfil
  • 05.02.2020, 21:38hHamburg
  • Für mich war es nur eine Frage der Zeit bis sie die FDP und AfD gegenseitig anbiedern (und anbieten).

    Das "Freie" im Parteinamen sollte man auch eher als "Beliebige" verstehen. =)

    Wünsche denen, dass die aus der Nummer nicht so schnell nicht wieder rauskommen und bald in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwinden.
    Nicht nur in Thüringen!
  • Antworten » | Direktlink »
#41 andreAnonym
  • 05.02.2020, 21:45h
  • Bei der ganzen unschönen Didkussionen mit der AfD, bitte nicht vergessen daß es, zur letzten Wahl, einen AfD Überläufer zur thür. SPD gab. Durch Ihn hatte die Regierung Ramelow, eine Stimme Mehrheit. An hitzige Debatten kann ich mich nicht erinnern. Das Geschenk hat man gerne angenommen. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Ich denke es gibt Neuwahlen. Muß nicht gut sein, weil die Ränder rechts wie links stark mobilisieren werden. Die CSD Diskussion finde ich kindisch und affig.
  • Antworten » | Direktlink »
#42 TheDadProfil
  • 05.02.2020, 21:50hHannover
  • Antwort auf #9 von slava
  • ""Die Situation ist natürlich ein gefundenes Fressen für alle Linken. Dennoch sollte man es nicht für Zensur ausnutzen und jene vom CSD ausschließen, die gerne daran teilnehmen wollen.""..

    Es geht hier nicht um "jene", und damit nicht um Personen !
    Es geht wie auch 2013 und 2014 um Parteien, Gruppen und deren Mitglieder die dann in deren Namen und deren Auftrag, mit deren Zeichen und deren Presse-Material auf diesen CSD's in Erscheinung treten wollen !

    Ich betrachte weder Gerhard Rudolf Baum als ehemaligen Bundes-Innenminister noch Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, als ausgesprochen "Linke"..

    Beide zeigen sich entsetzt und fordern den sofortigen Rücktritt..

    Es hat auch nichts mit "Zensur" zu tun Gruppen wie die CDU und die FDP die originär gegen die Gleichstellung&Gleichberechtigung agieren von einer Demonstration FÜR Gleichstellung&Gleichberechtigung auszuschließen !

    Im Gegenteil..
    Die Liste der auszuschließenden Gruppen ist dann noch gar nicht geschlossen, denn noch hat man nichts signifikantes aus den Reihen der Thüringischen EKD oder der RKK zu dieser Wahl gehört, und neben der CDU, der FDP, und natürlich der "AFD" dürfen auch gerne EKD und der RKK diesen Demonstrationen fern bleiben !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#43 LavendelschwertAnonym
#44 BePrideAnonym
  • 05.02.2020, 21:59h
  • Diejenigen, die die MP-Wahl verantworten oder ihr nicht absolut widersprechen und dagegen konsequent handeln, legen die Axt an die Demokratie und haben deshalb auf einem CSD nichts zu suchen.
  • Antworten » | Direktlink »
#45 TheDadProfil
  • 05.02.2020, 22:06hHannover
  • Antwort auf #20 von Gay_Libertarian
  • ""Den Vorwurf ''Steigbügelhalter'' muss ich aber klar zurückweisen.""..

    Doch den muß man weiterhin erheben, und das hat seine einfachen Gründe :

    Die CDU hat nach den Absprachen mit der Linken Ramelows keinen eigenen Kandidaten zur MP-Wahl aufgestellt..
    Aber ausgerechnet die kleine FDP, mit gerade einmal 5 Abgeordneten* maßt sich an den MP zu stellen ?

    Und sich dann von WEM GENAU wählen lassen zu wollen, wenn nicht in voller Absicht kalkuliert von CDU und "AFD" zusammen ?

    Mindestens 3 Abgeordnete der CSD müssen bei der Wahl für Ramelow gestimmt haben, auch das muß man hier erwähnen..

    Treppenwitz :

    ""Nach seiner Wahl schloss Kemmerich eine Zusammenarbeit mit der AfD erneut aus.""..

    Bei 5 Abgeordneten* der FDP und 21 aus der CDU gegen zusammen 42 Stimmen aus Linke, SPD und Grüne..

    Gegen wen genau unter Ausschluß der "AFD" will der Mann dort eigentlich "regieren" ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#46 TheDadProfil
  • 05.02.2020, 22:13hHannover
  • Antwort auf #23 von Ex-Katholik
  • ""Als es unter Rot-Grün um "gute Gesetze" zu unseren Gunsten ging, hatte die FDP keine Bedenken, dagegen zu stimmen. Und das, obwohl es keinen Koalitionszwang mit der CDU gab.""..

    Es ist nicht wirklich vorstellbar das die "AFD" Gesetzen zur Gleichberechtigung&Gleichstellung von LGBTTIQ*-Menschen zustimmen würde..

    Das ist auch gar nicht notwendig..

    Der Unterschied ist also auch real zwischen dem heutigem Handeln der "AFD" und dem damaligem Handeln der FDP gar nicht so groß..

    Etwas anderes ist es aber schon, wenn man Gesetze nur deshalb nicht einbringt, weil man mit einer Zustimmung der "AFD" rechnen müßte oder könnte, und deshalb ein Projekt gar nicht erst zum Tragen kommt..

    Ich bin ja stringent dafür die Haltung der "AFD" zu solchen Gesetzes-Initiaven einfach zu ignorieren..
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#47 PfuiAnonym
  • 05.02.2020, 22:16h
  • Christian Lindner behauptet, die Mitte hätte gesiegt.

    Für die FDP gehört die AfD also zur Mitte...

    Und Wolgang Kubicki gratuliert dem gelb-braunen Bündnis.

    Okay, jetzt wissen wir Bescheid, dass die FDP für die Macht zu ALLEM bereit ist und keinerlei Grenzen des Anstands kennt.
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#48 TheDadProfil
  • 05.02.2020, 22:32hHannover
  • Antwort auf #28 von Gay_Libertarian
  • ""Die Geschichte der FDP ist mir vertraut und die Deutschlands auch.""..

    Ich bin mir sicher, da liegt vieles im Dunkeln der Adenauer-Ära begraben von dem Du nicht einmal eine Ahnung hast..

    ""Ist Ihnen die Geschichte der Partei Die Linke bekannt?""..

    Die unterscheidet sich vor dem Hintergrund der Herkunft der FDP aus den Gruppen die in der Nazi-Zeit als "Liberale" aktiv waren, und der Herkunft der Linken aus der ehemaligen SED über den Zusammenschluß mit der WASG aus dem Westen gleichzeitig marginal, aber auch konträr signifikant, denn die "Liberalen" waren schon immer die Büttel des Kapitales, die WASG-ler überwiegend ehemalige SPD-ler und Gewerkschafter, und sind mir damit näher als alles was die FDP zu bieten hat..

    ""Ich kenne niemanden in der FDP oder ihrer Jugendorganisation die der AfD nahe sind, weder politisch noch ideologisch. Vielleicht mit Ausnahme der freien Marktwirtschaft.""..

    Das ist aber immer noch kein "Qualitätsmerkmal" der FDP..
    Nicht einmal im Ansatz, denn seit Heute "kennen" wir alle einen FDP-Politiker der sich unter Beihilfe der "AFD" zum Ministerpräsidenten einen Bundeslandes hat wählen lassen, und das entgegen aller vorherigen Absprachen der Parteien über das Tolerieren einer Minderheitsregierung !

    ""Ich wähle das und unterstütze das, wo ich die meisten Schnittmengen sehe.""..

    Meine Rechte als Bürger der BRD sind weit mehr als je eine "Schnittmenge" sein kann !

    ""Den Begriff ''Meinungsterror'' habe ich nicht verwendet, aber in der Tat, dieser Vorschlag von der Linke.queer fällt in diese Richtung.""..

    Die Linke.queer hat nur schneller agiert als alle anderen Organisationen die CSD's planen und durchführen..
    Was Du hier als ""fällt in diese Richtung"" bezeichnest ist nichts weiter als Selbstschutz, denn wer wollte mit seiner Fußgruppe oder seinem LKW in einem CSD- Umzug direkt hinter einer Fußtruppe oder einem Wagen der CDU, der FDP oder gar der "AFD" positioniert werden ?

    Was man dann noch von dem Begriff "Meinungsterror" halten muß, wenn man inzwischen gehört hat wer sich alles für einen sofortigen Rücktritt des Herrn Kemmerich ausgesprochen hat, muß jede*r für sich selbst entscheiden..
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#49 TheDadProfil
#50 GronkelAnonym
  • 06.02.2020, 08:06h
  • Politiker sollen sich doch bitte auf dem politischen Parkett duellieren und nicht auf anderen Feldern, insbesondere nicht auf einem CSD. Es ist absolut anmaßend von politischen Organisationen von CSD Organisatoren etwas zu verlagen.
    Der CSD ist keine parteipolitische Veranstaltung. Was links.queer etc fordern ist absolut irrelevant. Es zeugt nur davon wie weit sie glauben einen CSD schon vereinnahmt zu haben.
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#51 michael hnkAnonym
  • 06.02.2020, 08:21h
  • Ein schwarzer Tag für die Demokratie in Deutschland. Die Annahme der Wahl war ein schwerer Fehler und markiert einen Tabubruch. Sich als Demokrat von Faschisten ins Amt wählen zu lassen, dazu noch als Vorsteher einer 5-Mann-Fraktion, ist ein hoffnungslos zum Scheitern verurteiltes Kamikazespiel. Entweder haben die Abgeordneten von FDP und CDU im Thüringer Landtag völlig den Verstand verloren, oder es war nichts weiter als ein sauschlechtes abgekartetes Spiel von rückratlosen machtgeilen Opportunisten. Einziger Nutznießer sind jetzt ausgerechnet Höcke und seine Leute - Wahnsinn! Der angerichtete Schaden ist gewaltig, wird CDU und FDP noch lange sehr schwer auf den Füßen liegen und kann jetzt wirklich nur noch durch den sofortigen Rücktritt von Kemmerich und möglichst schnelle Neuwahlen halbwegs begrenzt werden.

    Es gibt zwei politische Lehren aus Weimar: Erstens, dass Demokraten niemals mit Faschisten paktieren sollten; zweitens, dass sich Demokraten selbst bei schweren Fehlern des politischen Gegners untereinander nicht zerfleischen dürfen. In beiden Fällen wird die Demokratie nur verlieren und werden nur die Faschisten die Nutznießer sein. Was jetzt gefragt ist: Besonnenheit und klare Kante zeigen. Jetzt pauschal über Christdemokraten und Liberale herzufallen, wäre ein verhängnisvoller Fehler, den wir nicht machen sollten. Andererseits stehen CDU und FDP jetzt auch in der Pflicht, den Scherbenhaufen möglichst schnell und in aller Entschiedenheit aufzukehren. Wenn Kemmerich nicht zurücktritt und die thüringische CDU sich jedweder Einsicht verweigert, so würde am Ende tatsächlich nichts anderes übrig bleiben, als die entsprechenden Landesverbände auszuschließen. In der Haut von AKK und Lindner, aber auch anderen Spitzenvertretern von CDU und FDP, möchte grad wohl niemand stecken; die nächsten Tage versprechen in jedem Fall spannend zu werden.

    Ganz klar ein schwarzer Tag für die Demokratie. Trotzdem aber kein Weltuntergang. Unsere Demokratie ist heute, anders als in Weimar, wehrhaft genug, um mit so einem tatsächlich schwerwiegenden Skandal fertig zu werden.
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#52 BePrideAnonym
#53 TheDadProfil
  • 06.02.2020, 08:45hHannover
  • Antwort auf #41 von andre
  • ""Bei der ganzen unschönen Didkussionen mit der AfD, bitte nicht vergessen daß es, zur letzten Wahl, einen AfD Überläufer zur thür. SPD gab.""..

    Es gab schon alle möglichen "Überläufer" von allen möglichen Parteien zu allen möglichen anderen Parteien..

    Das hat auch schon Regierungen zum Abstürzen gebracht weil knappe Mehrheiten von nur einer Stimme dann weg waren, wie etwa in Niedersachsen mit dem Überlaufen einer Grünen Politikerin..

    Ein Überläufer der FDP zur SPD wurde dann später sogar Bundespräsident..

    Andere "Überläufer" machen sich derzeit daran die CDU zum Dritten Mal seit 1979 zu spalten, denn nach den "Republikanern" und der "AFD" spaltet sich derzeit die "Werte-Union" innerhalb der CDU auf, gründet Landes-und Bundesverbände unter tätiger Mitarbeit des ehemaligen Bundesnachrichtendienst-Mannes Hans-Georg Maaßen, was über kurz oder lang zu einem Ausschluß dieser Gruppe, oder einer beabsichtigten Abspaltung und Neugründung einer neuen Partei rechts von der CDU führen wird..

    Wenn sich ein Mensch als politisch wirkende Person in einer Partei nicht mehr aufgehoben fühlt, dann muß sie diese Partei verlassen, und sich gegebenenfalls eine andere suchen, dagegen spricht eigentlich nichts, vor allem dann nicht wenn man dabei radikalen Positionen abschwört und ins "demokratische Lager" zurückkehrt..

    Ob der "Überläufer" entscheidend war kann man dahingestellt lassen, denn :

    ""Zwei Koalitionen standen am Wahlabend im Zentrum der Diskussion: eine Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen CDU und SPD (sog. Große Koalition) oder die erstmalige Bildung einer Regierung unter Führung der Linkspartei (sog. rot-rot-grüne Koalition). In beiden Fällen verfügte die Regierung im Landtag mit 46 Stimmen bei 91 Abgeordneten über die Mehrheit von nur einer Stimme.""..

    de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahl_in_Th%C3%BCringen_2014#Sp
    itzenkandidaten_der_2009_bis_2014_im_Landtag_vertretenen_Par
    teien


    Schlimmer dabei ist allerdings :

    ""Nach der Wahl Ramelows wurde von SPD-Abgeordneten eine Strafanzeige gestellt, nach der CDU-Politiker versucht haben sollen, Stimmen aus der SPD-Fraktion zu kaufen, um eine Wahl Ramelows zu verhindern.[36] Die Ermittlungen der Thüringer Generalstaatsanwaltschaft wurden im April 2015 eingestellt, da diese Offerten keine Straftat darstellen.""..
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#54 TheDadProfil
  • 06.02.2020, 08:56hHannover
  • Antwort auf #50 von Gronkel
  • ""Es zeugt nur davon wie weit sie glauben einen CSD schon vereinnahmt zu haben.""..

    Es gibt ja genügend Felder auf denen Queer-Politisches Arbeiten Wirkungen entfalten muß, soll es erfolgversprechend bleiben..

    Den "politischen Mitbewerber" davon abzuhalten Pink-Washing zu betreiben, und hier sind insbesondere die CDU und die FDP in Thüringen anzusprechen ist dann auch originärer Teil der Queeren Organisationen, inklusive derer, die sich innerhalb von Parteien gebildet haben..

    Eigentlich könnte man nun erwarten das selbst LSU und LiSL, so sie denn überhaupt als Landesgruppe existent sichtbar aktiv sind, von ihren Landesparteien in Thüringen erwarten, und dies dann auch deutlich kommunizieren, sich auf CSD's in Thüringen als Parteien "nicht mehr blicken zu lassen", und das Feld damit dann auch eben dieser LSU und dieser LiSL zu überlassen, um gerade zu rücken, was durch diese politische Aktion ins Ungleichgewicht geraten ist..
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#55 GronkelAnonym
  • 06.02.2020, 08:59h
  • Antwort auf #52 von BePride
  • "Faschisten und deren Wegbereiter haben auf einem CSD und überall nichts zu suchen."

    Das war nicht der Inhalt meiner Nachricht und das habe ich auch nicht bejaht.
    Ich sagte, dass parteipolitische Organisationen absolut kein Recht haben einem CSD Forderungen zu stellen.
    Versuch doch bitte bei wem Anderes eine Ausage mit der Faschismuskeule zu erschlagen.
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#56 TheDadProfil
  • 06.02.2020, 09:13hHannover
  • Antwort auf #55 von Gronkel
  • """Faschisten und deren Wegbereiter haben auf einem CSD und überall nichts zu suchen."

    Das war nicht der Inhalt meiner Nachricht und das habe ich auch nicht bejaht.""..

    Das wurde auch bemerkt..

    Um aber zu erklären was "politische Gruppen innerhalb von Parteien" zu fordern oder zu unterlassen haben, muß man sich erst einmal Klarheit darüber verschaffen inwieweit sie an der Organisation von CSD's beteiligt sind, und sich diese als "ungerechtfertigt" bezeichneten Forderungen dann bei Licht betrachtet als berechtigt erweisen !
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#57 Ralph
  • 06.02.2020, 09:17h
  • Ich möchte die einzelnen Aspekte des gestrigen Geschehens beleuchten.

    Erstens ist die Behauptung aus CDU und FDP, das sei nicht abgesprochen gewesen, eine offensichtliche Lüge. Kemmerich ist erst zum dritten Wahlgang angetreten. Glaubt irgendwer, er habe das als bloßer Zählkandidat getan, der lediglich die Stimmen der FDP, vielleicht auch ein paar von der CDU, erwartet? Und er hat die Wahl angenommen, angesichts der Tatsache, dass die AfD ihn ins Amt gehievt hatte. Wer sich da auf bloße verfassungsrechtliche Überlegungen zurückzieht, leugnet, dass es hier um die wichtigste politische Frage der Gegenwart geht: mit der AfD ohne ohne sie? Kemmerich hat sich entschieden: mit der AfD, mag er jetzt noch so lange von der Brandmauer faseln. Er selbst hat sie eingerissen.

    Die AfD hat inzwischen die Macht, in Thüringen den Ministerpräsidenten zu bestimmen. Sie hat einem Politiker einer vermeintlich demokratischen Partei das Amt angeboten, und der hat es angenommen.

    CDU und FDP haben den Konsens der Demokraten, dass es mit der AfD keine Zusammenarbeit geben dürfe, aufgekündigt. Gemeinsam einen Ministerpräsidenten zu wählen, ist die stärkste Form der Zusammenarbeit, die man sich überhaupt vorstellen kann.

    Die FDP ist zu ihren Wurzeln zurückgekehrt. Ihr erster Vorsitzender, der zum Bundespräsidenten gewählte Theodor Heuss, stimmte einst im letzten Reichstag für das Ermächtigungsgesetz, das Hitler die volle Macht über Deutschland auslieferte. Die FDP stellte mit Thomas Dehler einen tobenden Rechtsradikalen, der die nationalsozialistische Homosexuellenverfolgung mit geifenernder Wut fortsetzte. Jetzt feiert die Bundesspitze der FDP, vertreten durch Lindner und Kubicki, dass sich ein FDP-Politiker von den Faschisten mit der Regierung eines Bundeslandes betrauen lässt. Die FDP ist eine AfD im Gewande des angeblich staatstragenden Biedermanns, die DNVP des Jahres 2020.

    Die CDU im Bund mag noch so sehr entsetzt und empört spielen. Die Partei hat den Unvereinbarkeitsbeschluss gebrochen. Offenkundig besteht keine Absicht, den Landesverband Thüringen aus der Partei zu werfen oder wenigstens Parteiausschlussverfahren gegen einzelne Personen einzuleiten. Geschrei hin, Geschrei her - das Geschehene wird akzeptiert. Der Testlauf ist absolviert. Es hat geklappt. Das Tor für eine Bundeskanzlerwahl durch CDU, FDP und AfD ist offen. Es ist ausgerechnet die CSU, die das verhindern kann und möglicherweise auch verhindern wird.

    Schon Hugenberg, Papen und Konsorten glaubten 1933, sich von Hitler an die Macht tragen und ihn als bloßen Mehrheitsbeschaffer behandeln zu können. Kemmerich, Lindner, Kubicki und Co sind dumm genug, auch heute noch zu glauben, dass eine rechtskonservative Kleinpartei das hinkriegen könne, wiederum wie die DNVP. Es gibt in anderen Bundesländern Koalitionen, an denen die FDP beteiligt ist. Ich wage die Vorhersage, dass die jeweiligen Partner kein Problem haben werden, weiter mit den gelb lackierten AfD-Ablegern am Kabinettstisch zu sitzen. Mag man jetzt sagen, aber nein, es darf doch jetzt nicht sein, dass nun alle FDPler für Kemmerich in Haftung genommen werden. - Doch, das kann nicht nur sein, das muss sein. Wie ich in dieser Diskussion schon gesagt habe: Es ist fünf nach zwölf. Wenn jetzt nicht härteste Sanktionen gegen die Thüringer FDP (und natürlich auch CDU) folgen, dann ist das Signal gesetzt, dass die "Liberalen" und "Konservativen" Deutschland ein zweites Mal den Nazis ausliefern wollen. Für die FDP haben Lindner und Kubicki dieses Signal ja schon bestätigt. Sie haben kein Parteiausschlussverfahren gegen Kemmerich eingeleitet (wie könnte man der eigenen Partei schwerer schaden als dadurch, sich vor den Karren der Faschisten spannen zu lassen?), sondern ihm gratuliert.

    Und zuletzt: Die Kanzlerin schweigt. Die Frau, die zuallererst ihre Stimme hätte erheben müssen, nimmt die faktische Koalition ihrer Partei mit den Höcke-Faschisten klag- und kommentarlos hin. Es interessiert sie nicht, dass erstmals seit 75 Jahren wieder Faschisten bestimmen, wer regiert. Und der Bundespräsident? Auch er schweigt. Auch er hat nichts zur Verteidigung der freiheitlichen Demokratie und der offenen, vielfältigen Gesellschaft zu sagen.
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#58 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 06.02.2020, 09:23h
  • Antwort auf #50 von Gronkel
  • "Politiker sollen sich doch bitte auf dem politischen Parkett duellieren und nicht auf anderen Feldern, insbesondere nicht auf einem CSD."

    Dann bist Du z.B. auch gegen jede Podiumsdiskussion bei CSD-Veranstaltungen?

    Mir ist außerdem nicht ganz klar, auf welcher Grundlage das, was DU hier forderst, eine größere Relevanz haben soll als das, was Zusammenschlüsse queerer Personen fordern.

    Solange diese auf dem Boden unserer Verfassung stehen, habe ich zunächst kein Problem damit, DASS sie etwas fordern. Ich kann mich dann immer noch damit auseinandersetzen, WAS sie fordern und das gutheißen oder nicht.

    Aber warum Einzelpersonen wie Du schwerer wiegen sollen als queere Gruppen; warum das, was Du sagst, relevant sein soll - das, was sie sagen, aber irrelevant - bleibt mir schleierhaft.
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#59 GronkelAnonym
  • 06.02.2020, 09:28h
  • Antwort auf #54 von TheDad
  • Es gibt ja genügend Felder auf denen Queer-Politisches Arbeiten Wirkungen entfalten muß,

    Klar, aber nicht als parteipolitische Organisation mit Forderungen an einen privat organisierten Verein. Machtkämpfe der jeweiligen parteipolitischen Jugendorganisationen untereinander und gegen andere Parteien gehören nicht auf einen CSD. Wer wann wo sprechen und sich präsentieren kann, hat im privaten Umfeld die Partei Jugendorganisationen nicht zu kratzen. Das ist allein die Aufgabe des privaten Umfeldes und der privaten Organisationen. Diese parteipolitische Einflussnahme auf private Organisationen ist aus demokratischer Sich strikt zu unterbinden.
    Genausowenig wie ich eine Einflussnahme der AfD auf einen CSD wünsche, wünsche ich eine Einflussnahme der Linke auf einen CSD.
    Und da heiligt nicht der Zweck die Mittel.
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#60 GronkelAnonym
  • 06.02.2020, 09:30h
  • Antwort auf #56 von TheDad
  • "Das wurde auch bemerkt.."

    Eben nicht.

    "Um aber zu erklären was "politische Gruppen innerhalb von Parteien" zu fordern oder zu unterlassen haben, muß man sich erst einmal Klarheit darüber verschaffen inwieweit sie an der Organisation von CSD's beteiligt sind, und sich diese als "ungerechtfertigt" bezeichneten Forderungen dann bei Licht betrachtet als berechtigt erweisen !"

    Butter bei die Fische. Wo genau ist ein CSD so eng mit parteipolitischen Organisationen verbandelt, dass diese direkten Einfluss auf den CSD nehmen können oder das Recht haben einem CSD gegenüber Forderungen zu stellen.
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#61 mactorProfil
  • 06.02.2020, 10:22hBerlin
  • Das ist halt die Forderung einer Partei die gerade abgewählt wurde. Können die gern fordern.

    Die großen CSD Paraden in den Städten sind aber schon so durchkommerzialisiert das eine politische Partei mehr oder weniger auch kein Problem ist.

    Am Ende wird die Welt auch in Thüringen nicht untergehen.
    Eine FDP/CDU/Grüne Regierung ist nicht so schlimm wie die Medien schreiben.
    Um Projekte abzuschließen werden eh die Stimmen von SPD/Linke oder AfD benötigt.

    So ist Demokratie eben.
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#62 stromboliProfil
#63 Leon 4Anonym
  • 06.02.2020, 10:29h
  • Antwort auf #43 von Lavendelschwert
  • Lustig, das sagt man nazinachbar auch immer.... Faszinierend wie viele Menschen die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben aber außer Sätze wie deinen zu knallen nix überzeugendes vorzubringen haben...

    Aber puh, glücklicherweise fühl ich mich auch nicht verantwortlich, bei derzeit 80 Millionen Experten in diesem Land die durch die Bank weg mehr Ahnung haben als ihr Nachbar kann ich mich zum Glück chillen... Umgeben von Genies lass ich andere mal machen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#64 stromboliProfil
#65 stromboliProfil
  • 06.02.2020, 11:07hberlin
  • Antwort auf #57 von Ralph
  • mit interesse deinen beitrag gelesen!
    Es gäbe dem wenig hinzuzufügen ausser vielleicht ein wenig zukunftsspekulation:

    Fall 1: neuwahlen in thüringen die mit sicherheit die fdp wieder aus dem parlament schmeißt.
    Zu sehr war ihr cohabitationsverhalten angesichts des öffentlichen wiederhalls auch für ihre eigene wählerschaft nur schwer hinnehmbar.
    Und durch die reihe haben die verantwortungsträger in der fdp ein afdp verhalten aufgesetzt: "es gehe ja nur um die verhinderung einer linksregierung... da sind alle mittel rechtens.
    Da langt es angesichts des shitstorms nicht sich als wählbar hinzustellen zu wollen...

    Fall 2: auch eine neuwahl im bund könnte für die fdp ein desaster werden. So kurz nach dem tabubruch lässt sich keine neue maske mehr aufsetzen und dem wahlvolk unterjubeln.
    Für die gebeutelten sozialdemokraten eine hilfestellung , können die sich doch nun als retter restdemokratischer umgangskultur anbieten ohne all zu sehr nach ihrer eigenen harz4 vergangenheit bewertet zu werden.
    Also für die sozis zumindest die aussicht, nicht unter 10 % gedrückt zu werden.
    Auch die c-parteien werden da nicht ungerupft durch gehen, zeigt sich doch deren führung führungsunfähig.
    Die linke könnte einen trostzuwachs um die 2-3% bekommen die ihnen in thüringen das regieren möglich macht und im bund sie koalitionsfähig auch für die spd macht...

    Gewinner unter dem strich ist und bleibt die afd.
    Der partei ist der durchbruch durch die "brandmauer der restparteien gelungen und hat diese als eine bürgerliche Chimäre entlarft.

    Dem wählenden bürger ist nun vor augen geführt, dass es keine berührungsgrenzen zwischenparteilicher inhalte gibt.. Und wenn es nur wirtschaftsinteressen sind auf denen man klandestin in ausschüssen und "nichtstaatlichen orgs" zusammen arbeitet.
    Die "parteiflügel" in cdu und fdp sprechen da eine deutlich zustimmende sprache.
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#66 Ex-KatholikAnonym
  • 06.02.2020, 11:15h
  • Antwort auf #61 von mactor
  • "Eine FDP/CDU/Grüne Regierung ist nicht so schlimm wie die Medien schreiben."

    Ach? Ist das so? Hat das jemand behauptet? Hat es: gerade die FDP war nach der letzten BW dieser Ansicht!
    Durch welchen Rechentrick soll eine Regierungskonstellation zustande kommen, die von 32% gewählt wurde?
    Deren Vorsitzender von der Partei gestellt werden soll, die von gerade mal 5,005% gewählt wurde?
    Warum sollen sich die Grünen dazu entscheiden?

    "Um Projekte abzuschließen werden eh die Stimmen von SPD/Linke oder AfD benötigt."

    Ohne die Stimmen der Linke oder AFD kann die Mini-Koalition nichts durchsetzen.

    "So ist Demokratie eben."

    So demokratisch, wie religiöse Hetze und Gehirnwäsche im Namen der Religionsfreiheit?
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#67 FilipProfil
  • 06.02.2020, 11:37hHamburg
  • Antwort auf #65 von stromboli
  • Deine Analyse gerade zum Thema Neuwahlen und FDP teile ich.

    Zu deiner Aussage "Gewinner unter dem strich ist und bleibt die afd.
    Der partei ist der durchbruch durch die "brandmauer der restparteien gelungen und hat diese als eine bürgerliche Chimäre entlarft. "
    => für stramme AFD-Wähler ist sie wohl der Gewinner.
    Bleibt zu hoffen, dass die Parteien bei den kommenden Wahlen aus dieser Situation lernen! Und der Gebrauch des Begriffs "Faschisten" auch durch Mitglieder andere Parteien nun endlich die Selbstbezeichnung der AFD als in "der Mitte der Gesellschaft" als totaler Stuß offenbart wurde und auch der letzte AFD-Wähler bewusst weiß, dass er eine rechtsradikale Partei wählt.

    Tja, ich muss dann auch, was den CSD betrifft, der Linken.queer Recht geben. Es geht generell nicht um "Alibi-Politik" oder NUR um "Schnittmengen" bei einem Wahlprogramm, wie hier andere Foristen treffend bemerkten.
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#68 stromboliProfil
  • 06.02.2020, 15:40hberlin
  • Antwort auf #67 von Filip
  • " => für stramme AFD-Wähler ist sie wohl der Gewinner. "

    Ich befürchte sie ist nun auch für den eigentlichen mitte wähler dank der manipulationstechniken ihrer bisherigen stamparteien "wählbar" geworden.
    Und für den rest gilt: was nützt noch meine stimme, die sitzverteilung im parlament, wenn es nur eines verfahrenstricks bedarf, um alles über den haufen zu werfen.

    Die "lehren aus den provinzdramen um Andrea Ypsilanti ( hessen) und Heide Simonis ( schleswig holstein) sind vergessen und wie es scheint auch in den betroffenen parteien ( spd-grüne) nie gezogen worden. Nun erfährt auch die linke ihre lektion..
    So lässt sich "sozi-bär dann am nasenring durchs rechte dorf führen...
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#69 TheDadProfil
  • 06.02.2020, 22:25hHannover
  • Antwort auf #59 von Gronkel
  • ""Klar, aber nicht als parteipolitische Organisation mit Forderungen an einen privat organisierten Verein.""..

    Vereine sind nicht "Privat"..
    Sie sind Öffentlich nach dem BGB organisiert, und in sie kann eintreten und mitarbeiten und mitbestimmen wer immer die Ziele des Vereines unterstützen will !

    Die Forderung der Queer-Linken sind dann auch nicht an den oder die CSD-Vereine herangetragen, sondern an die Öffentlichkeit um den notwendigen Druck auf diese Vereine auszuüben..

    Ich weiß ja nicht mit welchen "Vorurteilen belastet" Du hier Artikel oder Kommentare liest, aber scheinbar ist Dein Urteilsvermögen hier Opfer falsch verstandener Informationen geworden..

    ""Machtkämpfe der jeweiligen parteipolitischen Jugendorganisationen untereinander und gegen andere Parteien gehören nicht auf einen CSD.""..

    Weder bei die Linke.queer noch bei LiSL oder LSU handelt es sich um solche "Jugendorganisationen" die dann noch vermeintlich "politische Machtkämpfe" AUF einem CSD austragen würden !

    Die Forderung richtet sich an einen KOMMENDEN CSD, und damit schon einmal zum richtigem Zeitpunkt, und nicht erst dann wenn die Aufstellungspläne der Umzüge fest stehen..

    Was man wie immer bei Dir herauslesen kann ist die permanente Unzufriedenheit mit solchen "Linken Forderungen"..

    Da gäbe es eine einfache Lösung :
    Du forderst selbst einmal etwas, mit dem sich dann auch "diese ganzen Linken" solidarisieren könnten..

    Zum Beispiel die finanzielle Förderung des nächsten Erfurter CSD aus den Parteikassen von CDU und FDP als Kompensation für dieses politische Desaster !

    Das hätte doch mal was..
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#70 TheDadProfil
  • 06.02.2020, 22:34hHannover
  • Antwort auf #60 von Gronkel
  • """Das wurde auch bemerkt.."
    Eben nicht.""..

    Doch, doch..
    Das Du dazu keine Stellung bezogen hast wurde aufmerksam registriert..

    ""Butter bei die Fische.""..

    Es ist doch ganz einfach..
    Es gibt über "Doppelmitgliedschaften" sowohl in den CSD-Vereinen als auch in den Partei-Organisationen "die Linke.queer" und auch "SPDqueer" recht viele "personelle Schnittmengen"..

    Das sich die Forderung von "die Linke-queer" damit quasi auch "an sich selbst" richtet wenn man den "CSD-Verein" anspricht ist damit so schwer nicht zu verstehen..

    Aber offenbar "denkst" Du hier immer noch, es gäbe eine recht hohe Zahl an "Linken" in der Linken, und eine ebenso hohe Anzahl "Linker" in den CSD-Vereinen, und das seien dann alles völlig unterschiedliche Menschen ?

    Das Du vollständig außerhalb solcher Strukturen lebst und agierst ist nicht zu übersehen..
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#71 TheDadProfil
  • 06.02.2020, 22:42hHannover
  • Antwort auf #61 von mactor
  • ""Das ist halt die Forderung einer Partei die gerade abgewählt wurde.""..

    Noch werden Parteien in Landtagswahlen abgewählt..
    Dort hatte die Linke die meisten Stimmen erhalten, und stellt damit die größte Fraktion..

    ""Die großen CSD Paraden in den Städten sind aber schon so durchkommerzialisiert das eine politische Partei mehr oder weniger auch kein Problem ist.""..

    Gegner der Gleichstellung&Gleichberechtigung der Bürger*innen in Land und Bund haben auf Demonstrationen FÜR die Gleichstellung&Gleichberechtigung NICHTS zu suchen !

    ""Eine FDP/CDU/Grüne Regierung ist nicht so schlimm wie die Medien schreiben.""..

    Die gibt es gar nicht..
    Dazu gibt es nicht einmal Absprachen oder auch nur Verhandlungen zu solchen Absprachen..

    ""Um Projekte abzuschließen werden eh die Stimmen von SPD/Linke oder AfD benötigt.""..

    Um Projekte als Gesetze zu verabschieden braucht es 51 Prozent der Abgeordneten* im Landtag..

    Da ist die "AFD" nicht von Nöten..
    Und wenn sich Linke, SPD und Grüne zusammen mit der FDP einig geworden WÄREN, bräuchte man nicht einmal die CDU dazu..

    So funktioniert Demokratie mit wechselnden Mehrheiten..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #61 springen »

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