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Kommentare zu:
Landesschulsprecher fordert: Besser über sexuelle Identitäten aufklären


#1 Julian SAnonym
  • 07.02.2020, 15:14h
  • Wenn sogar schon die Schüler mehr Bildung einfordern, wird es höchste Zeit, dass die Politik endlich handelt...
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#2 Nk231Anonym
  • 07.02.2020, 16:43h
  • Solange Homophobie nicht strafbar wird, kann es auch nicht besser werden. Diskriminierung und Homophobie kann das ganze Leben zerstören. Selbstverständlich muss das strafbar sein. Es gibt Länder, die das schon umgesetzt haben.
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#3 TheDadProfil
  • 07.02.2020, 22:53hHannover
  • Antwort auf #2 von Nk231
  • ""Solange Homophobie nicht strafbar wird, kann es auch nicht besser werden.""..

    Äh ? Doch..

    Das Zauberwort dazu heißt ja "Bildung" und findet dann in Kindergärten und Schulen statt..

    Doch wenn diese Bildung nur ungenügend durchgeführt wird, so wie es Paul Harder zu Recht kritisiert, dann können auch die Erfolge nicht so schnell voranschreiten wie sie sollen..

    Das alles spricht nicht gegen eine Strafbarkeit, aber ist Teil eines Gesamtpaketes..
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#4 So ist dasAnonym
  • 08.02.2020, 16:04h
  • Antwort auf #2 von Nk231
  • Homophobie kann genauso wenig bestraft werden wie Pädophilie solange es nicht zu Taten ( was Taten sind ist zumindest im 2.
    Fall per Gesetz definiert) kommt.
    Taten kann man durch Prävention zu verhindern trachten.
    Im Falle von Taten aus Homophobie gehört dazu neben der Strafandrohung vordringlich Bildung.
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#5 Nk231Anonym
  • 08.02.2020, 17:02h
  • Antwort auf #4 von So ist das
  • Wenn es zu homophoben Taten kommt, was mittlerweile vermehrt auftritt, braucht es ein Gesetz um diese Taten strafrechtlich verfolgen und entsprechend bestrafen zu können. Momentan geht das nicht und das ist dringend einer Kritik wert.
    Was nutzt Aufklärung, wenn diese Personen genau wissen, dass Homophobie bei uns keine Straftat ist. Die machen sich doch darüber lächerlich.
    Selbstverständlich ist ein Gesetz, das Diskriminierung und Homophobie strafbar macht, hilfreich und wirkungsvoll, denn dadurch werden homophobe Menschen zumindest in der Mehrheit vorsichtiger. Auch Arbeitgeber werden es sich mehrmals überlegen, wann und ob aus welchem Grund sie jemandem kündigen. Zusätzlich hat das dann die Wirkung, dass zügiger geholfen wird und schneller eine akzeptable Lösung gefunden wird, weiß ich aus eigener Erfahrung. Solange keine Strafbarkeit vorhanden ist, denken viele: "Was soll's, es ist nicht strafbar - also ist es ja nichts schlimmes."
    Dazu ist natürlich auch wichtig, dass es nicht mehr möglich sein darf, keinen Grund mehr für die Kündigung anzugeben. Oder innerhalb der Probezeit grundlos kündigen zu können. Auch das muss sich verbessern, denn Arbeitnehmer müssen mehr Schutz erhalten. Es ist nicht richtig, dass Arbeitgeber sich gegen Diskriminierungsvorwürfe, obwohl sie es umsetzen, schützen können und die Betroffenen schutzlos dastehen.
    Sei ehrlich zu dir selbst: die LSBTTIQ bekommt damit die A-Karte und müssen ihr Leiden und ihren Schaden mit sich selbst ausmachen. Ich rede hier von einer Anzahl von Betroffenen, nicht von Einzelnen, die zufällig Glück hatten.

    Erzähle bitte nur nicht, man dürfe Meinungsfreiheit nicht einschränken. Denn Homophobie und Diskriminierung war noch nie eine Meinung, sondern ist in manchen Ländern bereits strafbar und war schon immer ein Schaden für Betroffene. Jemandem Schaden zuzufügen, nur weil ein Merkmal einem fremden Menschen nicht in den Kram passt muss selbstverständlich strafbar sein. Dazu stehe ich und davon bin ich überzeugt.
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#6 So ist dasAnonym
  • 08.02.2020, 17:38h
  • Antwort auf #5 von Nk231
  • Ganz ruhig.
    Ich bin doch völlig bei Dir.
    Natürlich müssen Taten aus Homophobie strafbewehrt sein und zwar mit einer gesetzlich fundierten Strafverschärfung wegen eines Deliktes aus Hass.
    Dazu gehören natürlich auch Taten durch Wort und Bild.
    Aber Homophobie selbst, als Einstellung, kann niemals strafbewehrt sein.
    Gedankenverbrechen gibt es noch nicht.
    Zum Glück.
    Homophobie als Einstellung kann nur durch präventive Maßnahmen wie Aufklärung und Bildung verändert werden.
    Wo ich Dir absolut zustimme, ist:
    Strafbewehrung und klare Benennung von Hasskriminalität aus Homophobie hilft im öffentlichen Meinungsbild solche Einstellungen als falsch zu erkennen und zu ächten.
    Das Gegenteil was zum Beispiel in Russland oder Polen mit der dort vorherrschenden Staatshomophobie bei der Bevölkerung vermittelt wird.
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#7 Nk231Anonym
  • 08.02.2020, 22:58h
  • Antwort auf #6 von So ist das
  • Ich bin die ganze Zeit ruhig.
    Es ist mir nur wichtig, deutlich zu machen, was dringend nötig ist.
    Von Gedanken hab ich nicht gesprochen, sondern von Diskriminierung und Homophobie. Damit meinte ich selbstverständlich Taten. Aber auch bestimmte Ausdrücke können strafbar sein. Nicht nur eine homophobe Tat, sondern auch eine verbale Äußerung kann homophob sein weswegen auch das strafbar werden muss.
    Gegen Bildung und Aufklärung habe ich nichts, aber das alleine wird keine Revolution hervorrufen. Wenn sich wirklich was verbessern soll, ist beides wichtig: Aufklärung/Bildung UND Strafbarkeit von Diskriminierung und Homo- und Transphobie. Das wirkt dann auch präventiv.
    Dazu ist dann aber auch wichtig, dass Rechtsschutzversicherungen nicht nur für die Versicherungen vorteilhaft sind, sondern vor allem Schutz für die Versicherten bietet. Klingt komisch, aber diese Voraussetzung bieten nicht alle Versicherungen gleichermaßen.
    Was dann ebenfalls aufhören muss, ist dieses Wischi-Waschi Argument von wegen Diskriminierung sei ja nur eine Ungleichbehandlung. In Bezug auf Homo- und Transphobie und Diskriminierung gegenüber der LSBTTIQ ist das völlige Ignoranz und falsch. Denn Ungleichbehandlung wäre, wenn eine Frau eine Arbeitsstelle nicht erhält, weil sie die körperlichen Voraussetzungen nicht erfüllt, die für die Stelle notwendig sind. Das hat aber mit Homophobie nichts zu tun, deswegen kann man das eine mit dem anderen gar nicht in Verbindung bringen.
    Deshalb muss da eine klare Trennung formuliert werden. Homo- und Transphobie sowie auch Diskriminierung ist eine schädliche Straftat. Dazu zählt dann automatisch auch die unzulässige Ungleichbehandlung, weil das dann keine Ungleichbehandlung mehr ist, sondern Diskriminierung. Es gibt also keine unzulässige Ungleichbehandlung, sondern das nennt sich Diskriminierung.

    Genauso auch die Irrungen und Wirrungen zwischen AGG und GG, wo keiner mehr wirklich deutlich nachlesen kann, was denn nun erlaubt ist und was nicht. Das ist ein einziger Irrgarten. Das lässt sich auflösen durch klare, deutliche Gesetze. Aber dazu braucht es klare und deutliche Gedanken und Einstellungen.
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#8 WotsefackAnonym
#9 TheDadProfil
  • 09.02.2020, 00:59hHannover
  • Antwort auf #5 von Nk231
  • ""Wenn es zu homophoben Taten kommt, was mittlerweile vermehrt auftritt,""..

    Es gibt zur Zeit noch keinerlei Belege dafür ob Homo-und Trans*-phobe Straftaten vermehrt auftreten, oder ob nur mehr darüber berichtet wird, und sich das Anzeigeverhalten der Opfer* verändert hat !

    ""Was nutzt Aufklärung, wenn diese Personen genau wissen, dass Homophobie bei uns keine Straftat ist.""..

    Äh ?
    Allein diese Fragestellung verdeutlicht wie wenig Du selbst über Aufklärung und das damit verbundene Ablegen von Vorurteilen weißt..
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#10 TheDadProfil
#11 Nk231Anonym
  • 09.02.2020, 11:39h
  • Antwort auf #10 von TheDad
  • Wie lange gibt es Aufklärung in Deutschland und wie lange spazieren Leute am CSD vorbei? Sei ehrlich zu dir selbst: Aufklärung kann kein alleiniges Ziel sein. Es braucht mehr als nur Aufklärung. Es gibt genug Arbeitgeber, die viel zu schnell kündigen anstatt Konfliktfähigkeit umzusetzen. Sie wissen, dass Diskriminierung und Homophobie nicht strafbar ist - dreimal darfst du raten, wie sehr ihnen die Kündigung egal ist, die sie da rausschicken.
    Selbstverständlich ist die Strafbarkeit von Diskriminierung und Homophobie wichtig, um aufzuzeigen, was sie da den Menschen antun.
    Und ja, das wirkt. Es gibt Länder, wo die Strafbarkeit vorhanden ist und dementsprechend die Leute vorsichtiger sind und sich zurückhalten. Wenn dann Aufklärung noch umgesetzt wird, tritt Verständnis und Mitdenken schneller ein und sie verstehen gleichzeitig, was sie der LSBTTIQ in den letzten Jahrzehnten angetan haben.

    Du siehst das anders? Ok, ich sehe es so wie ich geschrieben habe.
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#12 TheDadProfil
  • 09.02.2020, 12:13hHannover
  • Antwort auf #11 von Nk231
  • ""Wie lange gibt es Aufklärung in Deutschland und wie lange spazieren Leute am CSD vorbei?""..

    1. 1969 kam die erste "Aufklärung" in die Lehrpläne bundesdeutscher Schulen..
    Berlin, Hamburg und Bremen waren hier Vorreiter..
    Sie spielten als Stadtstaaten auch den Testballon für die anderen Bundesländer..

    2. Diese Antwort ist komplizierter, denn sie hat auch etwas mit Wahrnehmung und Wahrnehmbarkeit zu tun..

    ""In den frühen Morgenstunden des 28. Juni 1969 fand in der Bar Stonewall Inn der sogenannte Stonewall-Aufstand statt.""..

    Ein Jahr später fand in New York der 1.CSD statt..

    ""Über den ersten CSD in New York berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Ausgabe vom 7. November 1970""..

    Es dauerte satte 5 Monate bis sich die erste Tageszeitung in der BRD traute darüber zu berichten..

    ""In Deutschland fanden am 30. Juni 1979 in Bremen (Schwule Aktion Bremen), Köln (Schwule Aktion Köln, Mitveranstalter Gay Liberation Front) und Berlin (Homosexuelle Aktion Westberlin) die ersten CSD-Veranstaltungen unter der Bezeichnung Gay Pride International Schwuler Karneval (Bremen) und Gay Freedom Day (Köln) statt.""

    Schon 1972 gab es eine Demonstration in Münster, die zu Recht den Anspruch erheben kann als "Ur-CSD" in das Geschichtsbewußtsein einzugehen..

    www1.wdr.de/stichtag/stichtag6602.html

    www.queer.de/detail.php?article_id=28390

    Berlin und Hamburg feierten (je nach Zählweise) inzwischen den 40.Jahrestag ihrer eigenen Veranstaltungen..

    Doch all das taugt in keiner Weise dazu die Behauptung zu untermauern, weder CSD noch Aufklärungsunterricht in der Schule wären in der Lage dazu Vorurteile abzubauen, und darüber Homo- und Trans*phobe Angriffe vollständig zu unterbinden..

    Bestehende Gesetze verhindern keinen Mord, keinen Raub, keinen Überfall, keine gewalttätigen Übergriffe, sie ahnden sie, sie sanktionieren sie..

    Diese Sanktionen haben aber nach allen gängigen Strafrechts-Theorien nicht die Macht alle Gesetzesbrüche für die Zukunft zu verhindern..

    ""Sei ehrlich zu dir selbst: Aufklärung kann kein alleiniges Ziel sein.""..

    Aufklärung ist überhaupt kein "Ziel"..
    Es ist ein Mittel, und dieses Mittel dient der Bildung und Erziehung, über die dann Menschen vorurteilsfrei mit anderen Menschen innerhalb der gesellschaftlichen Verhältnisse interagieren..

    Gegen dieses Mittel gibt es "Gegen-Gifte", vor allem aus den "Religionen" und den "konservativen Kreisen heraus, die z.B behaupten, erst die Aufklärung würde das Interesse von Kindern an Sex wecken, und damit dazu beitragen diese Kinder dann zu "sexualisieren", nach der Auffassung vieler Verdummbibelter sogar zu "Früh-sexualisieren"..

    Jedoch ist nicht echtes Wissen gefährlich, sondern echtes Nicht-Wissen von Kindern und Jugendlichen stellt die Gefahr dar aus diesem Nicht-Wissen heraus homo-und trans*phob zu reagieren..

    Denn Menschen die wissen das es "normal" ist Nicht-Heterosexuell und auch Nicht-Cis zu sein sind dann auch nicht "überrascht" wenn sie mit der Realität konfrontiert werden..

    ""Und ja, das wirkt. Es gibt Länder, wo die Strafbarkeit vorhanden ist und dementsprechend die Leute vorsichtiger sind und sich zurückhalten.""..

    Welche Länder wären denn das ?
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#13 Nk231Anonym
  • 09.02.2020, 14:44h
  • Antwort auf #12 von TheDad
  • Ich sprach auch nicht davon, dass das Gesetz zum Schutz vor Diskriminierung und Homophobie alle künftigen Straftaten beseitigen wird. Weiß ich nicht, woher du das hast, in meinem Kommentar steht das jedenfalls nicht.

    Das Gesetz zum Schutz vor Diskriminierung und Homophobie sorgt dafür, dass Diskriminierung und Homophobie endlich als das gesehen wird, was es ist: eine Straftat. Das an sich löst schon ein anderes Verständnis aus: bisher sind noch zu viele davon überzeugt, dass Diskriminierung und Homophobie eine Meinung sei und sie das unbelehrbare Recht hätten, dies auch überall und jedem mitzuteilen, besonders uns mitten ins Gesicht. Mit dem Gesetz hat sich die Ausrede mit "Meinung" erledigt. Das ist Punkt eins, was wichtig ist. Bei manchen Homophoben kommt man mit Reden nicht weiter, das können diejenigen bestätigen, die schon mal angegriffen wurden - ich gehöre mittlerweile leider auch zu den Betroffenen, die das erleiden mussten.
    Dann sorgt das Gesetz auch dafür, dass zumindest einige vorsichtiger werden. Arbeitgeber werden nicht mehr so schnell Kündigungen verschicken, und Kollegen/Kolleginnen sowie andere in der Gesellschaft werden sich mehr zurückhalten. Und sobald sich jemand über Diskriminierung und Homophobie beschwert wird schneller gehandelt.
    Momentan gibt es das in Deutschland kaum bis gar nicht. Mit dem Gesetz verbessert sich das. Wenn dann Aufklärung zusätzlich hinzukommt, ist das eine Kombi, die mehr bewirkt als ausschließlich Aufklärung.

    Also bitte, das kannst du selbst herausfinden, in welchem Land Diskriminierung und Homophobie strafbar ist. Das muss ich dir nicht auf dem Tablett servieren. Der Artikel mit der Schweiz ist ja schon mal ein aktuelles Beispiel. Die sind ab heute weiter als Deutschland. Es gibt auch noch ein weiteres Land als Vorbild. Wenn ich das herausfinden kann, dann kannst du das auch.
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#14 TheDadProfil
  • 09.02.2020, 21:06hHannover
  • Antwort auf #13 von Nk231
  • ""Ich sprach auch nicht davon, dass das Gesetz zum Schutz vor Diskriminierung und Homophobie alle künftigen Straftaten beseitigen wird. Weiß ich nicht, woher du das hast, in meinem Kommentar steht das jedenfalls nicht.""..

    ""Wenn es zu homophoben Taten kommt, was mittlerweile vermehrt auftritt, braucht es ein Gesetz um diese Taten strafrechtlich verfolgen und entsprechend bestrafen zu können.""..

    Anschließend wurden uninspiriert "höhere Strafen" gefordert..

    Es gibt Strafen für Rechtsverletzungen wie Beleidigung oder körperliche Angriffe..

    Homo-und Trans*phobie sind aber keine solchen Taten, sie sind die Motive für diese Taten..
    Es ist also nicht so, das man Homo-und Trans*phob motivierte Taten gar nicht bestrafen könnte, wie Du hier den Eindruck erwecken willst..

    Ein Teil des Problemes besteht dann auch aus der Tatsache, das sich immer noch viele angegriffene LGBTTIQ*-Menschen scheuen Anzeigen zu erstatten, weil sie sich dem Druck einer Ermittlung und/oder eines nachfolgenden Prozesses nicht gewachsen sehen..

    Die Anzahl der Anzeigen ist nachweislich gestiegen, also verändert sich auch hier etwas in der Gesellschaft..

    ""Das Gesetz zum Schutz vor Diskriminierung und Homophobie sorgt dafür, dass Diskriminierung und Homophobie endlich als das gesehen wird, was es ist: eine Straftat.""..

    Wie erwähnt handelt es sich um Motive..
    Die allein kann man nicht unter Strafe stellen..
    Deshalb gehen alle Gesetze in allen Ländern die das bereits erlassen haben in die Richtung die MOTIVLAGE als Hassverbrechen einzustufen, und damit zu erreichen die Härte der Bestrafung an das obere Ende der möglichen Skala anzusiedeln..

    Da hat Heiko Maas als damals zuständiger Justizminister versucht, daraus ist aber bislang nicht viel geworden..

    ""Also bitte, das kannst du selbst herausfinden, in welchem Land Diskriminierung und Homophobie strafbar ist.""..

    Geschenkt..
    Eines der Länder in denen das so ist, ist Brasilien..
    In Brasilien wurden letztes Jahr die meisten Morde an Trans*-Menschen begangen..

    Ich halte solche Gesetze für Zahnlose Tiger..
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#15 Nk231Anonym
  • 09.02.2020, 22:44h
  • Antwort auf #14 von TheDad
  • Zahnlose Tiger kenne ich nicht, aber mit Brasilien hast du leider daneben gegriffen, seit dort Bolsonaro als rechtskonservativer Politiker sein Unwesen treibt.
    Suche mal weiter, du wirst schon noch ein Land finden, das ebenfalls weiter ist als Deutschland. Und bleibe mit deiner Suche in Europa, dann wirst du das schneller finden. Mehr verrate ich aber nicht.
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#16 Homonklin_NZAnonym
  • 10.02.2020, 04:37h
  • Eigentlich wäre das so einfach zu schaffen, wenn man auch kindgerecht, dem Alter und durchschnittlichen Weltbegriff entsprechend von Anfang an vermitteln würde, ein Mensch kann sich in jemand Diverse/n, in Männer, Frauen oder unabhängig vom Geschlecht verlieben, und dass das so gut und gewöhnlich ist.
    Damit kann fast jedes Kind aufwachsen, außer es wird von Eltern, Umfeld und wie üblich Religiotie daran extra gehindert, und sein Weltbild wird künstlich abgespeckt von irgend einer "Gemeinde" der ein Verkleinertes besser gefällt als das Wirkliche.

    Eigentlich sind Schulen doch gerade dafür da, Kinder auf das Leben 8in der Wirklichkeit vorzubereiten und dafür fit zu machen.
    Niemand sollte ihnen das verwehren können, auch nicht aufgrund missionarischen Eifers. Also gerade im Ethikunterricht, oder wo das noch "Religionsunterricht" heißt, muss über tatsächliche Vielfalt aufgeklärt werden!
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#17 TheDadProfil
  • 10.02.2020, 09:12hHannover
  • Antwort auf #15 von Nk231
  • ""Zahnlose Tiger kenne ich nicht, aber mit Brasilien hast du leider daneben gegriffen, seit dort Bolsonaro als rechtskonservativer Politiker sein Unwesen treibt.""..

    Zur Erinnerung :
    ""Und ja, das wirkt. Es gibt Länder, wo die Strafbarkeit vorhanden ist und dementsprechend die Leute vorsichtiger sind und sich zurückhalten.""..
    Welche Länder wären denn das ?""..

    Deshalb haben sich ja die bestehenden Gesetze eines Landes nicht in Luft aufgelöst..
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#18 TheDadProfil
  • 10.02.2020, 09:24hHannover
  • Antwort auf #16 von Homonklin_NZ
  • ""Eigentlich wäre das so einfach zu schaffen, wenn man auch kindgerecht, dem Alter und durchschnittlichen Weltbegriff entsprechend von Anfang an vermitteln würde, ein Mensch kann sich in jemand Diverse/n, in Männer, Frauen oder unabhängig vom Geschlecht verlieben, und dass das so gut und gewöhnlich ist.""..

    Aufklärung die zum Abbau bestehender Vorurteile führen soll, respektive diese gar nicht erst aufkommen lassen soll, konkurriert mit diesem ""durchschnittlichen Weltbegriff"", der sich allzuhäufig auf die "Religion" reduziert..

    ""Also gerade im Ethikunterricht, oder wo das noch "Religionsunterricht" heißt,""..

    Auch hier..
    Beides sind eigenständige Fächer die miteinander in Konkurrenz stehen..
    Manche Eltern und Erziehenden "denken" ja im "Religionsunterricht" würde "über Religionen" aufgeklärt, und die unterschiedlichen Ausprägungen miteinander verglichen, oder wenigstens die Gemeinsamkeiten der Abrahamitischen Religionen herausgearbeitet, um wenigstens bestehende Ressentiments von "Christen und Muslimen" gegenüber jüdischen Menschen und ihrem "Glauben" zu beseitigen, doch das findet gar nicht statt..

    Jüdische Religion findet an Staatlichen Schulen gar nicht statt, und weniger als 2 Prozent dieser Schulen bieten speziellen Islamischen Religionsunterricht als Alternative zu den "Bildungsangeboten" in den Muslimischen Gemeinden an, wo man noch etwas Gerade rücken könnte, was dort sehr oft in Schieflage gerät..
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#19 So ist dasAnonym
  • 10.02.2020, 13:39h
  • Antwort auf #13 von Nk231
  • "Also bitte, das kannst du selbst herausfinden, in welchem Land Diskriminierung und Homophobie strafbar ist."

    Es geht wohl weniger darum herauszufinden, in welchem Land Homophobie strafbar ist ( in Keinem im Übrigen! ) sondern in welchem Land aufgrund von vorhandenen Strafgesetzen gegen homophobe Taten sich homophobe Leute "eher zurückhalten".

    Hast Du zu dieser Fragestellung etwas beizutragen?
    Ich kenne da keine Statistiken.
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#20 Harmloser BoyAnonym
  • 10.02.2020, 19:05h
  • Tatsächlich ist an den Lehrplänen zur Sexualaufklärung noch einiges nachzubessern!
    So sollten die Thematisierung des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung und auch die Darstellung sexueller Identitäten einheitlich bereits bei ab-12-Jährigen in den Schulen beginnen!
    Denn ab-12-Jährige sind geschlechtsreif, haben natürliche sexuelle Bedürfnisse und haben somit auch einen logischen, natürlichen Bedarf an sexueller Aufklärung und an sachlicher, selbstbewusster Thematisierung von Sexualität, von Liebe und von Partnerschaft!

    Übrigens zeigt der 16-jährige Landesschulsprecher Paul Harder in sehr guter Weise, wie selbstbewusst, intelligent und intellektuell-qualitativ Jugendliche in der heutigen Zeit sind! - und zeigt auch reale Bedürfnisse der Jugendlichen auf, jenseits von borniertem "Darüber-Hinweg-Reden" von Alten.

    Es gibt wichtige Bedürfnisse sexuellen Selbstbewusstseins bei den Jugendlichen!
    Das ist die Realität der Jugendlichen in der Bundesrepublik Deutschland!

    Die Politik sollte dem Rechnung tragen und sollte in den Lehrplänen bei ab 12-Jährigen, also ab der 7. Klasse, noch stärker und somit angemessener die Themen sexuelle Vielfalt / sexuelle Identität / sexuelle Freiheit / Liebe und Partnerschaft / Recht auf sexuelle Selbstbestimmung berücksichtigen!

    ... Und ich bin schwul, und ich bin sehr stolz darauf!
  • Antworten » | Direktlink »
#21 TheDadProfil
  • 10.02.2020, 21:54hHannover
  • Antwort auf #20 von Harmloser Boy
  • ""Denn ab-12-Jährige sind geschlechtsreif, haben natürliche sexuelle Bedürfnisse und haben somit auch einen logischen, natürlichen Bedarf an sexueller Aufklärung und an sachlicher, selbstbewusster Thematisierung von Sexualität, von Liebe und von Partnerschaft! ""..

    Äh ?
    Die Auffassung 12-Jährige wären generell "geschlechtsreif" missachtet die individuelle Entwicklung von Menschen..
    Der Rückschluß aus dieser "Geschlechtsreife" ergäbe sich so etwas wie ein "natürliches Bedürfnis" an Aufklärung ist damit ein Trugschluß..

    Vor allem deshalb, weil Aufklärung VOR der "Geschlechtsreife", also VOR der Pubertät signifikant dazu beiträgt Verwirrung zu unterbinden, und das Ausbilden von Vorurteilen beseitigt..

    Denn wer weiß was da vor sich geht, wundert sich auch nicht über "morgendliche flecken" in der Schlafanzughose, und läßt sich mit der Irrigen Erklärung abspeisen, dies sei eine Folge eines "unwillkürlichen nächtlichen Samenergusses"..
    Der ist dann auch nicht erschrocken über "Schamhaare" die Körperhaare heißen müssen, und kommt auch nicht auf die wirklich blöde Idee dem Pfaffen zu beichten wie oft er sich in der letzten Woche befummelt hat..
    Damit kann man dann vor den Freunden* protzen, aber nicht vor kontrollsüchtigen Pfaffen die das mit "Strafen" vergüten..
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#22 Nk231Anonym
  • 10.02.2020, 23:23h
  • Antwort auf #19 von So ist das
  • Das ist der Unterschied zwischen dir und mir: du brauchst Statistiken um etwas zu erfahren. Ich gehe in der Realität ins Geschehen hinein und sammle meine eigenen Erfahrungen.
    Deshalb bleibe ich dabei: man kann es herausfinden. Ich muss hier nichts auf dem Tablett servieren.

    Versucht mal selber auf etwas zu kommen, was es in Europa gibt. Es gibt tatsächlich ein weiteres Land außer der Schweiz, die weiter sind als Deutschland. Sowohl vom Gesetz her als auch in der Gesellschaft. Und das lässt sich auch im Internet herausfinden.
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#23 So ist dasAnonym
  • 11.02.2020, 08:41h
  • Antwort auf #22 von Nk231
  • Tolle Antwort!
    In welches Geschehen sollen wir denn in "Realität" reingehen um zu erfahren ob und wo es Länder gibt, bei denen Gesetze gegen homophobe Taten zu einem tatsächlichen Rückgang von homophoben Straftaten oder gelebter Homophobie geführt haben.
    Dass es Länder gibt in denen solche Gesetze existieren hat niemand in Zweifel gezogen.
    Vergiss es einfach....
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »

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