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Polizeibericht

Berlin: Trans Frau bespuckt und mit Pfefferspray besprüht

Die beiden jungen Angreifer sollen der 51-Jährigen in einer U-Bahn auch mit einem Feuerzeug gedroht haben, ihre Haare anzuzünden.


Die Polizei ermittelt (Bild: Polizei Berlin / Youtube)

Zwei bisher noch unbekannte Jugendliche oder junge Männer haben am Sonntagabend im zum Bezirk Neukölln gehörenden Berliner Ortsteil Britz eine 51-jährige trans Frau nach Angaben der Polizei "homophob beleidigt", angegriffen und verletzt. Der Vorfall ereignete sich bisherigen Erkenntnissen zufolge gegen 17.50 Uhr in einer U-Bahn der Linie 7 in Richtung Rudow.

Darin saß die 51-Jährige, als plötzlich zwei ihr unbekannte Jugendliche oder junge Männer auf sie zugekommen seien. Diese hatten sie in Folge homophob beleidigt, ihr ein Feuerzeug vorgehalten und gedroht, ihre Haare anzuzünden, so der Polizeibericht. Einer der beiden habe dann ein Pfefferspray aus der Tasche gezogen und es der 51-Jährigen in die Augen gesprüht.

Am Bahnhof Grenzallee stieg das Duo aus, wobei einer der Verdächtigen die Transfrau noch bespuckt habe. Laut Polizei hätten sich Zeugen sofort gekümmert, der 51-Jährigen die Augen mit Wasser ausgespült und Polizei und Feuerwehr alarmiert. Eine Behandlung in einem Krankenhaus sei nicht notwendig gewesen.

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Überwachungsaufnahmen gesichert

"Die Ermittlungen wegen Gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung mit homophobem Hintergrund dauern an", so die Polizei. Dazu seien auch Videoaufzeichnungen aus der U-Bahn gesichert worden. Nähere Angaben zu den Beteiligten wurden im Polizeibericht wie bei Erstberichten üblich zunächst nicht gemacht.

Die Berliner Polizei macht mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in Polizeimeldungen publik und meldet diese daher regelmäßig und vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner für LGBTI. Zuletzt hatte es in Berlin einen Anstieg gemeldeter Straftaten gegenüber LGBTI gegeben (queer.de berichtete). Mit dem Thema befasste sich in der letzten Woche auch eine Podiumsdiskussion, zu der die Lesben und Schwulen in der Union (LSU) eingeladen hatten. (cw)



#1 UrberlinerAnonym
#2 KomaAnonym
  • 10.02.2020, 18:01h
  • Und immer noch verpennen Union und SPD die Realität, statt endlich zu handeln.

    Deutschland kann sich eine im Koma liegende Regierung nicht mehr länger leisten.
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#3 UrberlinerAnonym
#4 SarkastikerAnonym
#5 Julian SAnonym
  • 10.02.2020, 20:07h
  • Antwort auf #3 von Urberliner
  • Die Ursachen für zunehmende Gewalt verbrockt aber der Bund.

    Die Auswirkungen sieht man überall, nicht nur in Berlin. Aber nur in Berlin werden LGBTI-feindliche Straftaten auch separat erfasst und so veröffentlicht.

    Übrigens auch das wollten Grüne und Linke schon längst ändern, damit man überhaupt mal das wahre Ausmaß kennt, scheitern aber am Widerstand von Union und SPD.

    Dass überall LGBTI-feindliche Straftaten zunehmen, ist nicht die Schuld der 16 Landesregierungen, sondern der Groko-Bundesregierung.

    Diese Groko muss endlich weg. Besser heute als morgen.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 TheDadProfil
  • 10.02.2020, 20:40hHannover
  • Antwort auf #3 von Urberliner
  • ""Zwei bisher noch unbekannte Jugendliche oder junge Männer haben am Sonntagabend im zum Bezirk Neukölln gehörenden Berliner Ortsteil Britz eine 51-jährige trans Frau nach Angaben der Polizei "homophob beleidigt", angegriffen und verletzt.""..

    Fassen wir doch mal die Fakten :

    Nachmittags in einem öffentlichem Verkehrsmittel..
    Zwei männliche Jugendliche oder junge Männer greifen EINE Frau an..

    Und nun noch die Frage :
    WAS GENAU stimmt eigentlich mit dieser Gesellschaft nicht, wenn die Angegriffenen oder Bedrohten nach "Lösungen aus der Politik" winseln ?
    Was genau hat die Berliner Regierung damit zu tun, wenn sich Menschen als Arschlöcher erweisen ?
    Und was könnte sie eigentlich wirklich daran ändern ?

    Dieses permanente
    "die regierung hat versagt, und das nur weil es eine aus r2g ist"
    ist die Bankrotterklärung an die eigene Verantwortung in der Gesellschaft !

    Und mal ohne Dich persönlich anzugreifen..
    Wo warst Du denn Heute ?
    Gab es eine Demo vor der Zentrale der BVG ?
    Vor dem U-Bahnhof an dem der Überfall stattgefunden hat ?
    WO bleibt denn die Reaktion der Bevölkerung gegen solche Überfälle ?
    Will man eigentlich so lange zusehen bis wieder Tausende Fenster klirren und die Menschen aus ihren Wohnungen auf die Straße geholt werden ?
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#7 Ach jaAnonym
  • 10.02.2020, 20:53h
  • Antwort auf #5 von Julian S
  • Ich sag zu Deinen Ausführungen nur:

    Meine Kaffeesatzleserei die auf Erfahrungen beruht, scheint mir deutlich seriöser als Euer unendliches "Wünsch mir was" Konzert, mit all den glorreichen Ideen die die CDU endlich umsetzen soll, obwohl es aus derer Sicht dazu nicht den geringsten Anlass gibt. Zum Beispiel Daniel Günther zum Vorsitzenden zu wählen. Nette Idee, wird es aber nicht geben.
    Der hat überhaupt kein Standing. Keine Hausmacht
    Es wird Merz oder Laschet.
    Und mit dem Ersteren werden die Grünen viel Spaß haben.

    Was die SPD angeht.
    Die SPD hat verdammt viel verbockt.
    Gerade unter Schröder.
    Wenn sie untergeht, hat sie das selbst verschuldet, Da braucht es keine Kampagnen auf queer.de

    Besser wäre es allerdings für ganz Deutschland, sie würde nicht untergehen.

    by the way:
    Der Kühnert war gestern wieder richtig gut bei Anne Will
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#8 FinnAnonym
  • 10.02.2020, 21:12h
  • Antwort auf #7 von Ach ja
  • Wo gibt es denn auf queer.de eine Kampagne gegen die SPD?

    Wir alle würden uns wünschen, dass die SPD endlich wieder das wird, was sie vor langer Zeit mal war: eine sozialdemokratische Partei.

    Es gibt wohl keinen hier, der sich nicht danach sehnen würde und der dann sofort seine Meinung ändern würde.

    Aber solange das nicht der Fall ist, muss man eben auch ehrlich kritisieren können.

    Und solange die SPD an der Groko festhält (und damit übrigens auch ein zentrales Wahlversprechen bricht) wird sich halt an der Kritik nichts ändern können.
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#9 PetterAnonym
  • 11.02.2020, 12:08h
  • Antwort auf #6 von TheDad
  • Homophobe und transphobe Arschlöcher wird es immer geben.

    Aber wenn es z.B. darum geht, dass die Groko die statistische Erfassung ablehnt, damit niemand das wahre Ausmaß erkennt, darf man das schon kritisieren.

    Und dass die Politik natürlich auch ganz viel mit den Rahmenbedingungen für zunehmenden Hass und zunehmende Gewaltbereitschaft zu tun hat, ist ja auch Fakt.
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#10 Homonklin_NZAnonym
  • 11.02.2020, 18:27h
  • Ich weiß nicht, was einzelne Parteien oder die Politik daran verändern können soll, wie respektlos sich schlecht erzogene Leute verhalten.

    Da redet man doch schon seit Jahren gegen eine bollendicke Wand an, die CDU müsse,,, die SPD sollte...ja was bringt das, wenn das die kaum am Unterbuckel juckt?

    Da müsste man sich wohl eher selbst zu wehren lernen, Polizei kann auch nicht gleichzeitig überall sein, und die Zivilcourage anderer Passanten oder Mitfahrender ist lange nicht das Selbstverständliche. Wird es auch nie sein, zum Heldentum sind Raritäten geboren. Und die Smartphone-Generation spielt lieber.
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