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Kommentare zu:
Trudeau beschwert sich im Senegal über die staatliche Verfolgung Homosexueller


#1 PetterAnonym
  • 13.02.2020, 11:42h
  • Toll, dass Trudeau immer wieder, und auch in entsprechenden Staaten vor Ort, Menschenrechtsverletzungen und die Verfolgung von LGBTI anprangert.
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#2 matsAnonym
  • 13.02.2020, 11:46h
  • "Das ist unsere Art zu leben. Das hat nichts mit Homophobie zu tun."

    Man stelle ich den Satz mal vor zu einer Gesetzgebung, die Schwarze mit empfindlichen Strafen bedroht, nur weil sie schwarz sind:
    "Das ist unsere Art zu leben. Das hat nichts mit Rassismus zu tun."
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#3 gastAnonym
  • 13.02.2020, 13:12h
  • Sehr schön und sehr mutig von Herrn Trudeau ...
    aber angesichts der Reaktion - hat er da ernsthaft eine positive Gegenreaktion, eine Antwort erwartet?
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#4 astfreundlichAnonym
#5 NuminexEhemaliges Profil
  • 13.02.2020, 14:31h
  • Ich habe immer noch die Bilder vor Augen, als er sich im Parlament unter Tränen für jahrzehntelanges erlittenes Unrecht gegenüber der kanadischen LGBT Community entschuldigte. Hart wenn dann die Erkenntnis reift, dass das in der Heimat weder jemals ein Kanzler dergestalt getan hat, noch die Aussicht besteht, dass es jemals jemand tut. Stattdessen wird dem Iran, der uns an Baukränen aufhängt und öffentlich zur Schau stellt, zum Jubliäum gratuliert, der Sultan von Brunei, der uns steinigen möchte, bekommt das Bundesverdienstkreuz und während wir in Tschetschenien gefoltert und getötet werden und das durch die Presse geht, schafft es Herr Maas uns mit keine Silbe auf der PK mit Lawrow zu erwähnen. Und obwohl man Sinti und Roma, Juden allenthalben , sogenannte Asoziale und Behinderte schon in den Mittelpunkt des nationalen Gedenktages des Opfer des Nationalsozialismus gestellt hat, übergeht man uns seit 1946 konsequent. So sieht die Realität aus. Und der rasant ansteigenden Hasskriminalität gegenüber der Community begegnet man, indem man sie außer in Berlin erst gar nicht erfasst oder in derselben Stadt nach Jahren der Gewalt gegen unsere Denkmal, eine Kamera aufstellt. Weil Kameras ja bekanntlich die Wurzel des Problems angehen.
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#6 seb1983
#7 panzernashorn
  • 13.02.2020, 15:19h
  • Für mich ist Justin Trudeau einer der ganz wenigen derzeitigen Politiker mit Charakter und Niveau, der sich jeglichen Respekt zurecht verdient und an dem sich der Rest ein mehr als deutliches Beispiel nehmen könnte - einfach ein feiner Kerl.
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#8 MariposaAnonym
#9 astfreundlichAnonym
  • 13.02.2020, 18:33h
  • Antwort auf #6 von seb1983
  • deine verleumdung kann ich nicht teilen, denn trudeau hat sich bereits häufig engagiert gezeigt.

    aber selbst wenn: der positive effekt, dass missstände angsprochen werden, ist da!

    in letzter konsequenz willst du allerdings lgbtiq-freunde und -verbündete mundtot machen. das passt in die reihe deiner üblichen kommentare.
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#10 Harmloser BoyAnonym
  • 13.02.2020, 21:39h
  • Die gesetzliche Liste der sogenannten "sicheren Herkunftsländer" müsste bei antischwulen Verfolgerstaaten jeweils einen ausdrücklichen, differenzierenden Zusatz bekommen, und zwar:
    "... Dies ist aber kein sicheres Herkunftsland in Bezug auf gleichgeschlechtliche Belange."

    Dies wäre die sachgerechteste, ehrlichste Lösung der Problematik dieses derzeit völlig ungenügenden und oberflächlichen Begriffs "sicher"!

    Mit einem solchen differenzierenden Zusatz in der gesetzlichen Auflistung der Herkunftsstaaten könnte den sich als schwul ausdrücklich bekennenden Verfolgten in einer angemessenen, würdigen Weise das Asyl unkompliziert und ohne Verweis auf das Individualverfahren ermöglicht werden!

    Zudem würde sachgemäss unterschieden: wer sich nicht auf antischwule Verfolgung beruft und somit in dem jeweiligen Unrechtsland nicht wirklich verfolgt wird, würde nicht aufgenommen.

    Die Grünen, die Linkspartei, die SPD, und auch die A-FDP, müssten allerdings der CDU mal nachdrücklich klarmachen, dass in dem Gesetzesdokument der Auflistung der sogenannten "sicheren Herkunftsländer" eben gleichgeschlechtliche Angelegenheiten gesondert zu berücksichtigen sind!!!
    Weil tatsächlich ein Unterschied besteht!
    Und weil eine solche gesonderte Erwähnung tatsächlich sachlich richtig wäre!
    So könnten antischwule Verfolgerstaaten gesondert und somit sachgerecht erfasst werden!

    Es müssten allerdings mal echt die Verve und der Mut vorliegen, in der gesetzlichen Auflistung der sogenannten "sicheren Herkunftsstaaten" die anti-gleichgeschlechtliche Verfolgung ausdrücklich zu erwähnen!!!
    Dies dürfte doch eigentlich nicht so schwer sein ... !!!

    ... Und ich bin schwul, und ich bin sehr stolz auf meine schwule Identität!
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#11 janaAnonym
  • 14.02.2020, 00:47h
  • Antwort auf #2 von mats
  • Immer wieder diese Vergleiche mit Rassismus. Solange schwarze LGBTQ+ Menschen in queeren Räumen Rassismus Erfahrungen machen müssen, brauchst du echt nicht mit dieser Argumentation ankommen. Hört sich fast so an als wolltest du schwarze Menschen stärker für ihre Homophobie verurteilen als andere, weil sie es aufgrund des evtl. erlebten Rassismus ja besser wissen müssten. Das geht garnicht!

    Zum Artikel: Ich finde super, dass sich Trudeau gegen die Verfolgung Homosexueller im Senegal einsetzt. Ich wünsche mir, dass Sie sich in ihrer Heimat sicher fühlen können. Jeder Mensch sollte das Recht darauf haben.
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#12 seb1983
#13 Ralph
  • 14.02.2020, 12:58h
  • Antwort auf #11 von jana
  • Das ist schon ziemlich schräg argumentiert. Gerade weil Schwarze auch heute noch vielfältig von Rassisten als minderwertig angesehen und in Europa oder Nordamerika benachteiligt und sogar gewalttätig angegriffen werden, muss ihnen bewusst sein, was es bedeutet, wenn Menschen wegen ihrer Identität ausgegrenzt und verfolgt werden. Wer sich bewusst darauf beruft, dass er gerade wegen seiner eigenen Identität als Afrikaner (und damit als Schwarzer) eine andere Gruppe ablehne und verfolge, ist keinen Deut besser als ein Rassist. Das lässt sich nicht mit dem Hinweis darauf relativieren, das es auch schwule Rassisten gibt.
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#14 seb1983
  • 14.02.2020, 21:15h
  • Antwort auf #13 von Ralph
  • Ich habe noch nie erlebt dass eine Gruppe diskriminierender und ausgrenzender mit ihren eigenen Mitgliedern umgeht als es Schwule selbst mit anderen Schwulen machen wenn sie älter, dicker, oder sonstwie nicht "fuckable" sind und das gilt für den weit aus größten Teil der "Community" so wie ich sie kennengelernt habe.

    Aus eigenen Diskriminierungserfahrungen lernen ist zwar eine nette Idee, funktioniert aber praktisch nicht, es wird immer fleißig weiter nach unten getreten.
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#15 janaAnonym
#16 Homonklin_NZAnonym
  • 15.02.2020, 01:51h
  • Antwort auf #2 von mats
  • Danke, genau sowas musste ich da auch denken.

    Wobei es nicht mal deren landes- oder kultureigene Aichtweisen sind, die sie da vereinnahmen, sondern übernommene Ideen, die dann radikalisiert wurden. (
    Islam, Christentum, Kolonialherrschaft ect )

    Trudeau beweist Courage, das auch in solchen Ländern anzusprechen.
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#17 TheDadProfil
  • 15.02.2020, 15:50hHannover
  • Antwort auf #15 von jana
  • ""Ich bleibe dabei, dass es ein unpassender Vergleich ist. Tatsächlich macht dein Post deine rassistischen Denkmuster deutlich.""..

    Ich würde da ja mal nachlesen was dort steht :

    ""Wer sich bewusst darauf beruft, dass er gerade wegen seiner eigenen Identität als Afrikaner (und damit als Schwarzer) eine andere Gruppe ablehne und verfolge, ist keinen Deut besser als ein Rassist.""..

    Exakt diese Auffassung war die Triebfeder für Nelson Mandela in Südafrika die Ehe-Öffnung zu betreiben !
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