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Kindesmissbrauch und Vergewaltigung

Schwere Missbrauchsvorwürfe gegen Schwulenporno-Stars

Aspen und Kurt Wild sind zwei heterosexuelle Darsteller, die jahrelang mit schwulen Pornos Geld gemacht haben. Jetzt werden beide unabhängig voneinander beschuldigt, sich an Kindern vergangen zu haben.


Aspen (links) und Kurt Wild machten sich 2015 gemeinsam vor der Kamera nackig – ausgerechnet in einer Gefängnis-Szene (Bild: men.com)

Die beiden aus schwulen US-Pornofilmen bekannten Gay-for-Pay-Darsteller Aspen und Kurt Wild müssen mit langjährigen Haftstrafen rechnen, weil sie Kinder sexuell oder im Fall von Wild sogar vergewaltigt haben sollen. Sie wurden unabhängig voneinander in zwei unterschiedlichen amerikanischen Bundesstaaten festgenommen.

Die beiden Darsteller hatten 2015 für das erfolgreiche Label men.com ausgerechnet in einer Gefängnis-Szene gemeinsam vor der Kamera gestanden: Darin spielte Aspen einen Gefängniswärter und Wild den Gefangenen, der dem Wärter einen Gefallen tut.

Aspen ist laut dem lokalen LGBT-Magazin ProjectQ Anfang Februar im Großraum Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft klagte ihn bereits wegen eines Falls von Kindesmissbrauch an.

Seine Tat soll sich bereits 2018 ereignet haben – das Opfer soll laut dem gewöhnlich gut informierten Blog Str8UpGayPorn die 13-jährige Tochter von Aspens Ex-Freundin gewesen sein, mit der Aspen auch mehrere eigene Kinder hat. Der leibliche Vater des Kindes soll dem Bericht zufolge die Tochter ebenfalls missbraucht haben und sitzt deswegen bereits hinter Gittern.

Der 29-jährige Darsteller, der seit 2011 Schwulenpornos dreht, wollte in einer inzwischen gelöschten GoFundMe-Seite kürzlich 24.500 Dollar einsammeln, um Gerichts- und Anwaltskosten zu finanzieren. Er hatte in der Bettelseite angegeben, er habe rechtliche Probleme, sei aber unschuldig. Nähere Details zu den Vorwürfen hatte er nicht genannt. Derzeit soll er sich auf Kaution wieder auf freiem Fuß befinden. Bei einer Verurteilung droht ihm eine Haftstrafe von mindestens fünf Jahren.

Bereits 2017 sorgte Aspen aus anderen Gründen für Schlagzeilen: In einem Video für men.com penetrierte er seinen (ebenfalls weißen) Partner mit einem Didgeridoo, einem traditionellen Blasinstrument der Aborigines. Diese Szene wurde als rassistisch kritisiert (queer.de berichtete).


Die Szene "Didgeridoo Me" mit Aspen (re.) brachte dem Label Rassismusvorwürfe ein (Bild: men.com)

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Kurt Wild droht lebenslang

Im Bundesstaat Missouri ist im vergangenen Monat Kurt Wild wegen Verdachts auf Vergewaltigung eines Kindes festgenommen worden. Laut einer Lokalzeitung soll er das Mädchen über Jahre missbraucht haben, seit es zehn Jahre alt war. Der 33-Jährige sitzt derzeit hinter Gittern. Bei einer Verurteilung könnte er eine bis zu lebenslange Haftstrafe erhalten.

Bereits im vergangenen Jahr war Wild verhaftet worden, weil der Vater von mindestens sieben Kindern seine Frau und seinen Nachwuchs mit dem Tod bedroht haben soll. Dieser Fall ist bislang noch nicht verhandelt worden – ihm drohen hier bis zu zehn Jahre Haft (queer.de berichtete).

In den USA war Wilde, der seit seinem 18. Geburtstag im Sommer 2004 Schwulenpornos dreht, nicht nur Erotik-Fans bekannt. 2008 berichteten Zeitungen USA-weit über den Darsteller, als er von einem Nebenjob in einem Subway-Schnellrestaurant gefeuert worden war, nachdem ihn ein Kunde als Pornodarsteller erkannt hatte (queer.de berichtete). Später erzählte er öffentlich von seinem Leben als Heterosexueller, der in schwulen Filmen als aktiver und passiver Partner die Zuschauer entzückte – etwa 2009 in der Nachmittagstalkshow von Supermodel Tyra Banks.

Direktlink | Kurt Wild erzählte – neben anderen Gay-for-Pay-Stars – in der Talkshow von Model Tyra Banks, wie es ist, als Heterosexueller Schwulenpornos zu drehen

Bereits letzten Monat wurde der Fall des 19-jährigen Pornostars Trent Olsen bekannt, der beschuldigt wird, seinen neunjährigen Bruder sexuell missbraucht zu haben (queer.de berichtete). (cw)



#1 Harmloser BoyAnonym
  • 14.02.2020, 13:28h
  • Ist es eig ein Zufall, dass immer wieder aus den nordamerikanischen Staaten berichtet wird, dass Pornojungs von dort Böses passiert?!
    Also - es ist immer wieder!
    Mal stirbt dort der eine, mal landet der andere im Gefängnis, ganz lange Haftstrafen. Angebliche Missbrauchs-"Vorwürfe", Suizide, Gewalttaten.
    Wie kommt das???

    Von Jungs, die in der europäischen und deutschen Pornobranche tätig sind, wird das hingegen fast nie berichtet.

    Da scheint doch in Nordamerika irgendwas schiefzulaufen! Liegt das an den Republikanern? Liegt das an der auch schwulenfeindlichen Trump-Regierung? Werden Pornostars in Nordamerika diskriminiert? Werden Pornoboys in Nordamerika Opfer von antischwulen Gewalttaten und von antischwul motivierten "Missbrauchs"-Verleumdungen? Liegt das an den dortigen Sekten? Liegt das an irrer Religiosität, die sich dort vllt gegen schwule Sexfilme richtet?

    Also ich finds eben nur sehr krass, dass man immer wieder gehäuft schlimme News von Pornostars aus Nordamerika hört ...
    Wie kommt es zu einer solchen Häufung???

    ... Und ich bin schwul, und ich bin sehr stolz auf meine schwule Identität!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Leon 4Anonym
  • 14.02.2020, 14:08h
  • Antwort auf #1 von Harmloser Boy
  • Wow.... Kindesmissbrauch auf trump oder Republikaner zu schieben ist n starkes Stück.... Das auch schwule kerle schlichtweg verachtenswerte Monster sein können darf/kann nicht sein, huh, sind dann die Umstände und die Täter zu bedauern oder was? Und wenns in der Kirche passiert sind gleich über 1 Milliarde Menschen schuldige Mittäter....oO

    Ab in den Knast und Schlüssel weg, fertig....
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Harmloser BoyAnonym
  • 14.02.2020, 14:48h
  • Antwort auf #2 von Leon 4
  • Leon 4, Dein Kommentar hört sich ja echt merkwürdig und etwas gekünstelt an!!

    Natürlich geht es nicht darum, Straftaten auf jemand anderen "zu schieben"!!! Wenn wirklich jemand eine Straftat begeht, soll er natürlich auch angemessen bestraft werden!

    Ich wunderte mich nur, wie es zu der Häufung schlechter Nachrichten in Bezug auf Gay-Pornostars aus Nordamerika kommt!!! Todesfälle, Straftaten / Straftaten-"Vorwürfe", Gewalttaten -
    immer wieder solche Meldungen -
    was ist da los??
    Gibt es einen antischwulen Hintergrund einer solchen Häufung von Unglücksfällen?
    Die Frage ist doch berechtigt!!!

    ... Und ich bin schwul, und ich bin sehr stolz darauf!
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#4 ElfolfProfil
  • 14.02.2020, 16:39hHamburg
  • Antwort auf #3 von Harmloser Boy
  • Hier geht es zum Beispiel um Heteros, die seit ihrem 18. Geburtstag schwulen Sex vor der Kamera haben. Da vermutet ich, in deren Leben war schon vorher was verkorkst. Der durchschnittliche Hetero wird vielleicht mal schwule Erfahrungen sammeln wollen, aber er prostituiert sich nicht gleich vor der Kamera. In solchen Fällen spielen oft früher eigener Missbrauch, Alkohol und Drogenkonsum eine Rolle.
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#5 StrottiAnonym
  • 14.02.2020, 16:50h
  • Antwort auf #1 von Harmloser Boy
  • Dass solche Fälle aus den USA bekannt werden, dürfte hauptsächlich daran liegen, dass dort die Namen von Beschuldigten bekanntgegeben werden, während dies bei uns nur in seltenen Fällen, beispielsweise bei Prominenten (dazu zählen Pornodarsteller üblicherweise nicht), geschieht. Ansonsten muss man sich, um den Namen eines Beschuldigten zu erfahren, schon selbst in den Gerichtssaal begeben, darf ihn anschließend aber in der Regel nicht veröffentlichen.
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#6 SqueezerAnonym
  • 14.02.2020, 19:08h
  • Antwort auf #2 von Leon 4
  • Ich stimme Dir zu 100% zu! Auch unter Schwulen gibt es leider Straftäter - wobei diese zwei "Exemplare" ja nach eigenen Angaben Heteros sind, die sich nur für Geld zum Schwulensex prostituieren. Diese Gay-for-Pay-Darsteller haben für mich ohnehin alle einen an der Klatsche. Ich bevorzuge die schwulen Pornodarsteller, die ihren Beruf aus Leidenschaft betreiben und nicht in jeder Sexszene ein angewiedertes Gesicht machen, weil sie da nun mal durch müssen, um ihr Geld zu verdienen. Aber wie bereits oben erwähnt: auch unter Schwulen gibt es Verbrecher - wobei die statistisch gesehen weniger häufig (Gewalt-)Verbrechen verüben. Die Faustregel "jung, männlich, heterosexuell" trifft da viel häufiger zu.
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#7 TheDadProfil
  • 14.02.2020, 22:26hHannover
  • Antwort auf #4 von Elfolf
  • ""Der durchschnittliche Hetero wird vielleicht mal schwule Erfahrungen sammeln wollen, aber er prostituiert sich nicht gleich vor der Kamera. In solchen Fällen spielen oft früher eigener Missbrauch, Alkohol und Drogenkonsum eine Rolle.""..

    Es spricht gar nichts gegen diese Art der Prostitution, wie auch gegen alle anderen Arten von Sexarbeit..

    Hier jetzt dann als Gründe dazu
    ""früher eigener Missbrauch, Alkohol und Drogenkonsum""
    spekulativ anzuführen ist damit ein NoGo, denn es zeigt Deine merkwürdige Haltung zu Sexarbeit generell auf..

    Was den Fall betrifft, so hat "Harmloser Boy" durchaus recht, ob nun Drogenkonsum und/oder Verkauf bis hin zu anderen Straftaten, gestiegene Suizide oder frühe andere Tode gestorben werden, es ist mehr als auffällig was in den USA so alles in dieser Branche vor sich geht, worüber man aus anderen Ländern nichts bis sehr wenig hört, was doch aufzeigt das es woanders auch anders zugeht..
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#8 Homonklin_NZAnonym
  • 15.02.2020, 02:53h
  • Antwort auf #1 von Harmloser Boy
  • ""dass Pornojungs von dort Böses passiert""

    Hier ist nicht den Pornodarstellern Böses passiert, in dem Sinne, sondern den Kindern, die sie als Opfer ausgesucht haben!

    Eine solche Relativierung ist schon bedenklich. Das ist so ähnlich, wie wenn der Papst irgendwas zur Relativierung von Missbrauch in der Kirche sagt, und die Opfer als Prieser verführende kleine Monster darstellt.

    Seltsam, ist generell aber schon, wie häufig sich Pornodarsteller etwa das Leben nehmen oder in sonstwas Verstörendes verwickelt sind. Ich denke da eher, dass der Beruif entweder eh schon gestörte Leute anzieht, oder der Stress und Erwartungsdruck mit denen irgendwas machen.
    Wenn Leute schwulen Sex wirklich nicht nur nachahmen, weil es Geld bringt, sich aber als Heteros ausgeben, muss man sich schon fragen, ob die wirklich klar ticken. So ganz nehme ich den das nicht ab. Wie viele Schwule drehen Heteropornos um Geld zu verdienen?
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#9 GayofcultureAnonym
  • 19.02.2020, 09:56h
  • Die Porno-Industrie ist das heute noch, was Kenneth Anger einst für Hollywood meinte: Babylon. Unzählige Selbstmorde, Drogen, bis zum Abwinken, Morde, wie der an dem Chef von Cobra-Films und jetzt das. Die Industrie ist bis heute ein Sumpf von Menschen, die allenfalls noch in der Prostitution ein Zuhause fänden. Mich wundert bei vielen nichts mehr, ist die heutige Industrie auch nicht mehr mit den 1970ern, 1980er und 1990er zu vergleichen, wo ein gewisser Aufbruch, dass Erzählen von Geschichten und die schwere Erreichbarkeit noch eine große Rolle spielten. Ich hoffe, dass beide hart bestraft werden.
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