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- 05. Oktober 2005 1 Min.
München Beim Münchner Oktoberfest sind Schwule und Lesben offenbar nicht mehr willkommen: zahlreiche Personen berichteten, ihnen sei beim "schwulen Sonntag" in der "Bräurosl" und beim "schwulen Montag" in der "Fischer Vroni" der Einlass verwehrt worden. Andere berichteten, dass Security-Personal hätte sie unfreundlich behandelt. Die Stadträte Thomas Niederbühl (Rosa Liste) und Lydia Dietrich (Grüne), die die Vorfälle "äußerst besorgniserregend" nannten, haben in einer Anfrage an den Oberbürgermeistern Münchens auf die Vorfälle hingewiesen und Konsequenzen angefragt. Die Anfrage, online verfügbar, enthält weitere Details zu den Vorfällen. Der Geschäftsführer der "Fischer Vroni", Fritz Kustatscher, sagte der "Süddeutschen Zeitung", aufgrund vor Überfüllung habe man die Leute nicht hereingelassen. "Es war Zufall, dass lauter Homosexuelle vorm Zelt standen. Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun." Ein Homosexueller sagte der Zeitung jedoch, von Überfüllung hätte keine Rede gewesen sein können. "Hunderte" von Schwulen sei aber der Einlass verwehrt worden. (nb)
Links zum Thema:
» Anfrage der Rosa Liste zu den Vorfällen












