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US-Demokraten

Sanders verurteilt homophobe Sprüche gegen Buttigieg

Die Attacke des Radiomoderators Rush Limbaugh gegen seinen Konkurrenten Pete Buttigieg sei "skandalös und beleidigend", erklärte der linke Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten, Bernie Sanders.


Der 78-jährige Senator Bernie Sanders gilt in der Vorwahl der Demokraten als einer der aussichtsreichen Präsidentschaftskandidaten (Bild: AFGE / flickr)

Der linke Senator und Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten, Bernie Sanders, hat schwulenfeindliche Sprüche gegen seinen parteiinternen Konkurrenten Pete Buttigieg verurteilt. Diese seien "skandalös und beleidigend", sagte Sanders am Freitag. Persönliche Angriffe dieser Art seien absolut inakzeptabel.

Der rechte Radiomoderator Rush Limbaugh war zuvor öffentlich über Buttigieg hergezogen und hatte ihn in seiner Radiosendung u.a. dafür kritisiert, dass er seinen Ehemann öffentlich küsst. Das bereite Eltern von Kindern mehr Probleme als alle Taten von US-Präsident Donald Trump, so seine Andeutung (queer.de berichtete). Die Äußerungen stießen auf besondere Aufmerksamkeit, weil US-Präsident Donald Trump den Radiomoderator erst wenige Tage zuvor mit der Freiheitsmedaille ausgezeichnet hatte, dem höchsten zivilen Orden des Landes (queer.de berichtete).

Twitter / mashable | So etwas ist laut Limbaugh schlimmer als alles, was Trump ("Grab them by the pussy") getan hat

Buttigieg: "Ich bin stolz auf meinen Mann"

Buttigieg selbst ging nicht direkt auf Limbaughs Äußerung ein. "Ich bin stolz auf meine Ehe, und ich bin stolz auf meinen Mann", sagte er lediglich bei einem Auftritt vor Wählern in Las Vegas.

Buttigieg wird derweil immer mehr zu einem in der Wählergunst ernstzunehmenden Kandidaten: Bei der zweiten innerparteilichen Vorwahl in New Hampshire konnte er am Dienstag zwar nicht wie in der Vorwoche in Iowa gewinnen, landete aber mit 24 Prozent nur anderthalb Prozentpunkte hinter dem Sieger Bernie Sanders, der aus dem Nachbarstaat Vermont stammt. Der linksgerichtete Sanders ist laut einer Umfrage der Favorit unter LGBTI (queer.de berichtete).

Sowohl Sanders als auch Buttigieg konnten sich damit je neun Delegierte für die Wahl des Präsidentschaftskandidaten auf einem Parteitag im Sommer sichern. Bei den nächsten Vorwahlen in weniger "weißen" Bundesstaaten dürfte Buttigieg allerdings ein wenig zurückfallen, da er sich gerade unter schwarzen Wählern schwer tut. Wettbüros sehen ihn inzwischen allerdings als Nummer drei – knapp hinter Sanders und dem New Yorker Milliardär Michael Bloomberg, aber inzwischen vor Ex-Vizepräsident Joe Biden. (cw/AFP)



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#1 LunaAnonym
  • 15.02.2020, 09:51h
  • "Da er sich gerade unter schwarzen Wählern schwer tut" So kann man es auch nennen dass Buttigieg Strukturellem Rassismus unterstützt hat. Bei der lgbti Community macht man sich damit halt auch nicht beliebt, kein Wunder dass Bernie bei dieser auch vorne liegt
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#2 DramaQueen24Profil
  • 15.02.2020, 10:10hBerlin
  • Bravo, Bernie! Well done!!!
    Man sollte sich mit Mayor Petes Plänen für das Land beschäftigen, und nicht mit der Sexualität eines Kandidaten (außer, es wäre strafrechtlich relevant, wie z.B. Kindesmissbrauch oder sexuelle Belästigung und Vergewaltigung).
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#3 DramaQueen24Profil
#4 zundermxeAnonym
  • 15.02.2020, 10:44h
  • Buttigieg wird nun von denen als politische Gefahr für ihren geliebten Führer erkannt und dementsprechend geht die Hetze auch auf dieser Ebene los. Was leider nicht anders zu erwarten war.

    Das Bernie trotz aller Konkurrenz so schnell, klar und deutlich reagiert, zeigt mir warum er mein Favorit ist.
    Integrität geht für ihm halt vor potentielle politische Vorteile.
    Bei einer Wahl muss wer vorbehaltlos gewinnen wollen, voller Einsatz. Jedoch heiligt der Zweck/ das Ziel eben nicht in jedem Fall die Mittel.
    Das Wie entscheidet auch immer über die Glaubwürdigkeit und Rechtmäßigkeit des Was.
    Bravo Bernie!
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#5 Ralph
#6 Alexander_FAnonym
  • 15.02.2020, 12:19h
  • Antwort auf #3 von DramaQueen24
  • "Nicht jede Aussage eines Kandidaten ist rassistisch, sexistisch oder homophob! Man reißt in den USA gerne Zitate aus dem Zusammenhang."

    Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen und der Gegenseite das Wort im Munde umzudrehen, ist in der Politik überall Gang und Gäbe. Die Vorwände, zu denen man das tut, variieren nur von Land zu Land.

    @Luna
    "So kann man es auch nennen dass Buttigieg Strukturellem Rassismus unterstützt hat."

    Da ist mir etwas entgangen. Kannst du Näheres dazu sagen, inwiefern er das getan hat?
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#7 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 15.02.2020, 13:06h
  • "Das bereite Eltern von Kindern mehr Probleme als alle Taten von US-Präsident Donald Trump":

    Es ist sowohl traurig, ärgerlich als auch äußerst aufschlussreich, dass es US-amerikanischen Eltern offenbar leichter fallen soll, ihren Kindern zu erklären, dass z.B. sexuelle Belästigung à la "grab her by the pussy" viel weniger schlimm sei als ein Kuss der Liebe.

    Aber so ticken eben Trump und seine Welt:
    Heterosexistische Belästigung = "gut"
    Homosexuelle Liebe = "schlecht".

    Ich möchte mir nicht vorstellen, wie die USA nach 8 Jahren Trump aussehen. Schon 4 Jahre blanke Trumpsche Zerstörungswut sind schlimm genug.
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#8 LunaAnonym
  • 15.02.2020, 13:32h
  • Es geht nicht um irgendeine Aussage sondern um seine Amtszeit als Bürgermeister.

    (Buttigieg, who completed his second term as mayor in 2019, faced particularly fierce criticism in the South Bends African-American community last year after a white sergeant in the citys police force fatally shot a 54-year-old black resident.

    He has a bad record among African-Americans, said Jorden Giger, a local spokesman for Black Lives Matter, who has accused the former mayor of failing to tackle systemic racism in the local police force. We just didnt see a real commitment to the upliftment of black Americans or black folks here in South Bend...until he was looking to run for president.

    Theo Randall, a professor at Indiana University South Bend, noted that the local police force has fewer black officers now than when Mr Buttigieg took office.

    The former police chief, [an] African-American, was removed as soon as he got in, and while there are some African-Americans around him, they arent local, said Mr Randall. If he did that to this town, what will he do to the White House?)
    Quelle:Finacial Times - Buttigieg faces hometown criticism on race relations
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#9 NeubesitzerAnonym
#10 GlücksbärchiAnonym