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"The Diva in me" bei TVNOW

Neue Realityserie: Dragqueens helfen Frauen

RTL produziert eine Realityshow, in der Dragqueens unzufriedenen Frauen helfen sollen, ihre innere Diva zu finden. Die Sendung erinnert an eine Show, die RuPaul vor zehn Jahren in den USA moderiert hatte.


In der US-Sendung "RuPaul's Drag U" wurde Kandidatinnen mit Hilfe des sogeannten Dragulators gezeigt, was sie aus sich machen können (Bild: Logo)

Die Mediengruppe RTL hat am Dienstag die Produktion von zwei neuen Realityshows für das sendergruppeneigene Streamingportal TVNOW angekündigt: Neben der heterosexuellen Datingshow "Are You The One?" soll die Show "The Diva in me" mehr Abonnenten an den deutschen Netflix-Konkurrenten binden.

In der Show nehmen sich laut RTL "drei schillernde Drag Queens" der Herausforderung an, "acht Frauen ihr verlorenes Selbstbewusstsein zurückzugeben – und ihre innere Diva zu wecken". In jeder Folge der neuen Makeover-Reality-Show soll sich das Drag-Trio auf eine persönliche Reise mit einem Schützling begeben. Die betroffenen Frauen sollen ihre Träume und Wünsche äußern und sich schlussendlich "in eine umwerfende, stolze Drag Queen" verwandeln.

Das Konzept erinnert an die amerikanische Show "RuPaul's Drag U", von der zwischen 2010 und 2012 insgesamt 26 Folgen im LGBTI-Sender Logo gezeigt worden waren. In der Show halfen "Professorinnen" der "Drag University" Frauen dabei, sich wieder selbst zu schätzen und zu lieben. Bei den "Professorinnen" handelte es sich um ehemalige Kandidatinnen von "RuPaul's Drag Race" (queer.de berichtete). Die Sendung verwendete damals auch Begriffe wie "innere Diva", die jetzt im RTL-Pressetext zu lesen sind.

RTL hat noch nicht bekanntgegeben, welche Dragqueens in "The Diva in me" die Rolle der "Professorinnen" übernehmen. Auch ein Starttermin steht bislang noch nicht fest.

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Zweite deutsche Dragshow nach "Queen of Drags"

Bereits vergangenes Jahr hatte ProSieben eine RuPaul-Show de facto adaptiert: Die Sendung "Queen of Drags" erinnerte in ihrem Aufbau stark an die amerikanische Erfolgsshow "RuPaul's Drag Race". Kurz vor Weihnachten wurde die letzte Folge ausgestrahlt, in der die aus Heidi Klum, Conchita Wurst und Bill Kaulitz bestehende Jury Yoncé Banks zur Siegerin kürte (queer.de berichtete). ProSieben beharrte allerdings darauf, dass die Show nichts mit "Drag Race" zu tun habe.

TVNOW zeigt derzeit die offizielle britische Adaption von "RuPaul's Drag Race" (queer.de berichtete). Außerdem arbeitet das Streamingportal an einer zweiten Staffel der eigenproduzierten schwulen Datingserie "Prince Charming", einer offiziellen Adaption eines US-Formates. Für diese Show werden derzeit neue Kandidaten gesucht (queer.de berichtete). (dk)

Twitter / TVNOW



#1 IckewaAnonym
#2 Andy2Anonym
  • 18.02.2020, 12:23h
  • Meine Güte, können sich die deutschen Sender auch einmal etwas eigenes ausdenken anstatt US-Formate nur (meiner Meinung nach) schlecht zu kopieren? Das ganze entstammt ja eindeutig RuPauls "Drag U" - ein Spin-off von "RuPaul's Drag Race".

    Da schaue ich doch lieber das Original - genauso wie die Heidi Klum-Show ... die habe ich kein einziges Mal gesehen und das hier werde ich mir sicherlich auch nicht anschauen. Zum Glück gibt es "Drag Race" auf Netflix!
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#3 Leon 4Anonym
  • 18.02.2020, 13:14h
  • Antwort auf #2 von Andy2
  • Wie willst du ne drag show aufziehen ohne das es zu Vergleiche mit RuPaul kommt bzw es wie eine Adaption dessen Show wirkt...? Ich mein, castingshows sind allesamt so aufgezogen das die Teilnehmer gegeneinander antreten und dann abgestimmt wird, die Variation der Shows entsteht durch die Kandidaten und den Umgang, die grundliegende Strukturen sind aber (logischerweise) identisch...
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#4 Andy2Anonym
  • 18.02.2020, 15:27h
  • Antwort auf #3 von Leon 4
  • Eben darum geht es ja. Vor RuPaul's Drag Race hat kein Sender hierzulande daran gedacht, eine Show nur mit Drag Queens aufzuziehen. Ergo: Kopiert!

    Das Kopieren bezog sich zudem hauptsächlich auf das neue Konzept, das meiner Meinung nach einfach zu sehr an "Drag U" angelehnt ist = Drag Queens stylen Heterofrauen auf. Sorry, das war einfach so schon mal da.
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#5 Leon 4Anonym
  • 18.02.2020, 15:44h
  • Antwort auf #4 von Andy2
  • Aber nicht ganz Deutschland hat Zugriff auf amerikanisches tv, verfolgt amerikanisches tv, ist der englischen Sprache mächtig oder kennt RuPaul....?

    Und die Kritik kannst du ja egtl auf alle Shows jeglichen genres anwenden, es war alles schon mal da....
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#6 TheoAnonym
  • 19.02.2020, 15:00h
  • Na ich hoffe mal, dass das keine solche Blamage wird wie QoD...
    Und RTL hat anscheinend gemerkt, dass man mit Drag Queens Geld verdienen kann. Wenn jetzt wer glaubt, dass der Sender sich nun mehr für Belange von LGBTQ+ und Drag Queens einsetzt, der glaubt auch an die Jungfrauengeburt.
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#7 Leon 4Anonym
  • 19.02.2020, 15:12h
  • Antwort auf #6 von Theo
  • Niemand ist überrascht das ein börsennotierter, werbefinanzierter privatsender Gewinne einfahren und Verluste vermeiden möchte... Ist so ziemlich die grundliegende Strategie eines jeden unsatzorientierten Unternehmens??

    Die Frage ist eher was dir sauer aufstößt wenn die Programmverantwortlichen der Meinung das sie mit so einer Show in Deutschland Quoten über dem Senderschnitt erreichen können.....?
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#8 WahrheitIstRelativAnonym