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Mode

Das Who-is-who der Jeansschnitte

Die Schnitte für eine schicke Jeanshose sind vielfältig – und genau das macht die Hose für alle Geschlechter so attraktiv.


Die Jeans hat zahlreiche Fans – sowohl unter Männer als auch unter Frauen. Was sie unterscheidet ist die Schnittform, die in den meisten Fällen allerdings von der Körperform bestimmt wird (Bild: Pixabay © Pexels (CC0 Public Domain))
  • 18. Februar 2020, 16:26h, noch kein Kommentar

Jeans gehören heute in jeden Kleiderschrank. Die ehemalige Arbeitshose hat sich zum Allroundtalent entwickelt. Es gibt sie für jeden Anlass, für jede Figur und für jedes Alter. Die Schnitte für eine schicke Jeanshose sind vielfältig, das macht die Hose so attraktiv. Es gibt enge und sehr enge Jeans, zu denen auch die Skinny Jeans zählt – für alle, die es gern figurbetont haben. Weite Jeans helfen hingegen dabei, kleine Problemzonen gekonnt zu kaschieren. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Schnittvarianten, die die Auswahl der passenden Hose so schwer machen können.

Jeansschnitte – ein Überblick

Die Bluejeans war ursprünglich eine bequeme Arbeiterhose. Heute gibt es enge Schnitte, für sehr enganliegende, figurbetonte Hosen. Damit diese hautengen Hosen gut sitzen und sich leicht anziehen lassen, sind sie meist aus Stretchstoffen gefertigt. Zu den engen Schnitten zählen auch die Röhrenjeans, die Skinny Jeans und die Slim Fit Jeans. Die Skinny Jeans, vom Englischen "skin" für Haut abgeleitet, liegt an wie eine zweite Haut. Aber sie ist nicht wie eine Röhrenjeans geschnitten. Slim Fit ist eng oder hautnah.

Besondere Schnitte für Frauen


Die quietschenge Jeans, die im Fachjargon häufig als "skinny" bezeichnet wird, lässt sich sportlich lässig tragen wie hier im Bild. Sexy wird dieser Jeansschnitt in Kombination mit High Heels (Bild: Pixabay © Erik_Lucatero (CC0 Public Domain))

Ein besonders weiblicher Schnitt ist der Marlene-Schnitt. Die Beine sind dabei von Stoff umspielt, an Bund und Po liegt die Jeans gut an. Der Schnitt ist für Frauen geeignet, die keinen allzu runden Po und auch kein Bäuchlein haben.

Frauen mit femininen Kurven um die Hüfte sind mit einer Karottenjeans gut beraten. Der Hosenbund reicht bei dieser Jeans bis zum Nabel und sie umspielt einen runden Po. Die Karotte kaschiert sehr geschickt kräftige Oberschenkel. Die Hosenbeine liegen durch den konischen Schnitt erst am Knöchel an, sodass auch die Waden gut kaschiert werden.
Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal der verschiedenen Jeansschnitte ist die Leibhöhe. High-Waist-Jeans gehen bis zum Bauchnabel, während die Hüftjeans nur einen sehr kurzen Bund hat. Beide haben ihre Vorteile. Die Hüfthose in Verbindung mit einem weiten Oberteil kann sehr geschickt eine gewisse Bauchfülle kaschieren. Während die High-Waist-Jeans den Po durch die lockere Passform kaschiert. Wer nach einer Damen-Jeans Ausschau hält, kann hier auf Jeans-Meile.de günstige Damen Jeans kaufen.

Problemzonen kaschieren

Für Frauen wie auch für Männer gibt es weit geschnittene Jeans. Sie liegen nicht eng an und umspielen Problemzonen. Zu diesen bequemen Jeans gehören besonders für die Frauen auch der Marlene-Schnitt und die Flared- und Wide-Leg-Jeanshosen. Die Wide-Leg-Jeans umspielt locker die Figur. Die Marlene-Hose lässt unter einer Stofffülle kräftige Waden und Oberschenkel verschwinden. Die Flared-Jeans ist mit den Schlaghosen der 70er-Jahre vergleichbar. Sie können eng oder weit sein. Ihnen ist gemeinsam, dass sich ab dem Knie ein Schlag öffnet.

Jeansschnitte für Männer

Bei den Herrenschnitten sind die Baggy oder Tappered Jeans besonders beliebt. Die Baggy Jeans lässt dem Träger durch viel Stoff große Bewegungsfreiheit. Die Tappered Jeans ist eher konisch geschnitten. Sie beginnt an der Hüfte und ist an den Oberschenkeln weit geschnitten. Nach unten verjüngt sich der Schnitt immer mehr, bis die Jeans am Knöchel schließlich anliegt.


Eine gerade geschnittene Jeans in dunkler Farbe ist mittlerweile längst gesellschaftsfähig geworden und lässt sich sogar zum Jacket kombinieren (Bild: Pixabay © StockSnap (CC0 Public Domain))

Für Jeans, die um Po und Hüften weiter geschnitten sind, gibt es auch die Begriffe Loose Fit oder Relax Fit. Gerade geschnittene Jeans sind nicht besonders eng und körpernah, aber auch nicht sehr weit, um Körperfülle zu verbergen. Sie heißen auch Regular Fit oder Straight Fit. Männer ohne Figurprobleme können diese Jeans gut tragen. Die Hosenbeine sind dabei ganz gerade geschnitten, sodass die Hose am Oberschenkel anliegt und um die Knöchel locker fällt.

Die Wirkung des Outfits. Der erste Eindruck entscheidet

Der erste Eindruck, den jemand vermittelt, ist eng mit seinem Äußeren verbunden und auch damit, wie sich jemand verhält, die Art und Weise, wie sich jemand präsentiert. Durch bloßes Anschauen entsteht so oft ein Urteil, ohne überhaupt miteinander gesprochen zu haben. Wenn sich dann feminine Frauen im Gespräch als Lesbierin outen, sind die Reaktionen häufig sehr überrascht. Schein und Sein stehen offensichtlich in großem Widerspruch zueinander. Allerdings stimmt das so überhaupt nicht, denn Weiblichkeit schließt Homosexualität nicht aus, wie die Femme beweist, die viele Menschen lehrt: Der erste Eindruck kann täuschen. Mit dem Begriff Femme sind die unterschiedlichsten Kontroversen verbunden.

Als das öffentliche Coming-out lesbischer Frauen begann, zogen sich viele absichtlich herb und männlich an, um erkannt zu werden. Frauen trugen Lederjacken, schwere Stiefel und Jeanswesten wie ein Mann; auch mit Blick auf den Jeans-Schnitt setzen sie eher auf männliche Schnitte. Der Bürstenhaarschnitt war ein weiteres Erkennungsmerkmal, weil die lesbischen Frauen auch äußerlich anders sein wollten. Sie wollten nicht als die Norm-Frau wahrgenommen werden. (ak)