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Kommentare zu:
Trump befördert Grenell zum US-Geheimdienstdirektor


#1 WindheimerAnonym
#2 zundermxeAnonym
  • 20.02.2020, 09:16h
  • Und wiedermal besetzt Trump einen wichtigen Posten rein nach Gesinnung und eben nicht nach Qualifikation.
    Wobei dies natürlich eine bösartige Lüge von mir ist - schließlich ist Grenell in der Disziplin auf allen vieren auf der eigenen Schleimspur seinem heiß geliebten Donald hinterher oder im vorauseilendem Gehorsam voraus zu robben kaum zu schlagen.

    Wie peinlich, dass er auf offen schwul macht - einfach nur zum Fremdschämen.

    Niemand dürfte es wundern, wenn Trump morgen seinen Friseur, Koch oder Gärtner zum Außenminister macht.

    Sicher wird es Grenell-Intimus Jens Spahn besonders freuen. Vllt werden sie es sogar gemeinsam feiern. Hat Spahn doch jetzt wieder einen Buddy mehr in Washington - im Zentrum der Macht (-spiele).
    Wenn Spahn das nicht zum Außenminister oder gar Kanzler befähigt...
    Oder möchte die CdU nicht direkt Trumps Tochter zur Kanzlerin machen damit die deutsch-amerikanischen Beziehungen endlich wieder auf verlässlichen Füßen stehen?
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#3 qwertzuiopüAnonym
  • 20.02.2020, 12:15h
  • nachdem er zahlreiche prominente Steuerhinterzieher und korrupte Politiker begnadigt hat, wieso auch nicht jemanden ohne Ahnung Geheimdienstkoordinator werden lassen.
    USA wird unter Trump locker noch vollständig zur Bananenrepublik.
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#4 Ralph
  • 20.02.2020, 12:26h
  • Zu begrüßen ist, dass der Mann aus dem Diplomatischen Dienst verschwindet, denn alle Fähigkeiten, die einem Diplomaten abverlangt werden, fehlen ihm, insbesondere zurückhaltendes öffentliches Auftreten, NIchteinmischung in die inneren Angelegenheiten des Gastlandes und Verzicht auf Drohungen gegen alle, die sich seiner Regierung nicht unterordnen wollen. Grenell erinnerte in seiner Botschafterzeit mehr an den Kommandanten einer Besatzungsmacht als an einen Gesandten. Aber mal sehen, wie lange er sich in seinem neuen Amt halten kann. Kabinettsposten besetzt Trump ja gerne mit Leuten, die er bei der Ernennung zum Heilsbringer erklärt und die er nach relativ kurzer Zeit per Twitternachricht feuert.
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#5 Klüngel-WatchAnonym
#6 Homonklin_NZAnonym
#7 AntipastiAnonym
  • 20.02.2020, 13:33h
  • Antwort auf #2 von zundermxe
  • Das mit der Qualifikation naja, das stimmt so nicht. Kann man zumindest bei einen Harvard Absolventen nicht behaupten. So wie in D, bei Teilen der Grünen oder Jung-SPDlern, ohne nennenswerte Qualifikation, funktioniert das eben dort nicht. Seine Bio kann man auf Wikipedia nachlesen. Ich könnte fast meinen, der wird zum republikanischen Präsidentschafts-Kandidaten, für die Zeit, nach Trump, also in 4,5 Jahren, wenn Trump nicht mehr darf, gemacht. Auf jeden Fall hören wir sicher mehr von Ihm. Auch wenn ich mir davon nichts kaufen kann, ich wünsche Ihm Erfolg.
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#8 Leon 4Anonym
#9 TechnikerAnonym
  • 20.02.2020, 15:41h
  • Womit zum wiederholten Male bewiesen wäre, daß Schwule auch nicht schlauer oder anständiger als der Rest der Menschheit sind. Und Spahn und sein Klatschonkel müssen sich andere Sandkastenfreunde suchen.

    Da ja gerade Karneval ist, kann man diesen Uraltscherz hemmungslos aufkochen... Trumpelstilzchen reizt den Außen-Heiko bis aufs Blut. Irgendwann wird's ihm zu bunt, er nimmt Anlauf und will Trumpel in den Allerwertesten treten.

    Hat dem Grenell das Nasenbein gebrochen...
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#10 saltgay_nlProfil
  • 20.02.2020, 17:36hZutphen
  • Die Granate Grenell hatte doch was Gutes. Sie zerstörte den Heititei-Schwuppen mal wieder das rosa Märchen von den besseren "Schwulen" in einer grausamen Welt.

    Mir ist es scheißegal mit welchen Homobonzen und C-Promis er sich in der ehemaligen selbstständigen politischen Einheit West-Berlin umarmt hat. Das Berliner Partygesocks, ob nun der aus einem Damenschuh Prosecco schlürfende Klaus Wowereit oder die korrupte CDU-Blase um Lummer, Landowski, Kittelberger und Konsorten aus der Dynastie Diebchen - sie alle haben eines ganz sicher getan. Sie haben der Stadt Berlin geschadet.

    Der Westberliner hatte natürlich stets ein besonders devotes Verhältnis zu den Amerikanern. Nicht nur wegen der Luftbrücke - nein, in dem Bezirk, wo ich aufgewachsen bin, haben 1933 60% NSDAP gewählt. Was waren doch diese Nazi-Verbrecher dankbar, dass während des kalten Krieges sie wieder unbehelligt in führende Ämter zurückkehren konnten. Sehr pikant dann die Begegnung eines Freundes unserer Familie, der aus den USA anreiste und wegen der Unwilligkeit des "Entschädigungsamtes für rassisch und politisch Verfolgte" in selbigem Amt, im Tross meiner Verwandten, ordentlich Rabatz machte und dann auf den Referatsleiter traf, der ihn einige Jahre zuvor um ein Haar nach Auschwitz deportiert hätte und es nur einem gücklichen Zufall zu verdanken war, dass unser Freund Zuflucht in den USA fand. Dieser grandiose Auftritt mit angedrohtem Fenstersturz einer Sachbarbeiterin mit der freundlichen Anrede "Wat willste, du olle Pissnelke" hatte den unschätzbaren Vorteil, dass meine Tanten, die danach weitere Entschädigungsfälle aus unserer Familie vor Ort verhandelten, schnell und unbürokratisch zum Erfolg gelangten.

    Aus diesen historischen Gründen konnte sich Grenell tatsächlich Unverschämtheiten herausnehmen, sich als Stadtkommandant aufspielen, wo er in normalen europäischen Rechtstaaten umgehend zur "persona non grata" erklärt worden wäre und man hätte ihn des Landes verwiesen.

    Und die Moral der Geschicht? Nun, auch unter Schwulen ist reichlich menschlicher Abschaum zu finden. Wie unter allen Bürgern gleich welcher sexuellen Orientierung. Wer hätte das gedacht.
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#11 tchantchesProfil
#12 zundermxeAnonym
  • 20.02.2020, 22:39h
  • Antwort auf #7 von Antipasti
  • Nur um klarzustellen:
    Wollte natürlich nicht sagen, dass es generell bestimmter Qualifikationen braucht sich politisch zu engagieren oder zur Wahl stellen zu lassen.
    (Aus-) Bildung ist an sich erstmal in keiner Weise ein Beleg für irgendetwas. Monster findest Du in jeder Bildungsklasse, wenn wer Menschen denn nach diesem Kriterium kategorisieren will. Und ganz nebenbei bedeutet Bildung nicht gleich Intelligenz, erst recht nicht soziale oder emotionale.

    Die Tatsache, dass Grenell studiert hat, gibt ihn für diesen Job erstmal nicht mehr oder weniger fachliche Qualifikation wie Dir oder mir.

    Und in einem Punkt will ich Dir klar widersprechen und somit vllt um eine Illusion berauben.
    Wir werden in unserem Leben niemals erleben, dass die Republikaner einen offen homosexuell lebenden Menschen zum Präsidenten machen.
    Niemals!
    Wer sowas glaubt, überschätzt sich selbst und hat seinen Plan ohne die diversen Gruppierungen innerhalb der Republikaner und der amerikanischen Konservativen gemacht.
    Da könnte Grenell noch soviel buckeln. Bei manchen ist aber das Ego so groß, dass sie, wenn überhaupt, nur durch Erfahrung lernen.
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#13 Ralph
  • 23.02.2020, 10:22h
  • Meine Tageszeitung schreibt gestern, Grenell werde im Nebenamt weiter Botschafter in Deutschland bleiben und die Botschaft von Washington aus führen. In diplomatischen Kreisen wird darin ein Ausdruck der Verachtung Deutschlands gesehen, denn bei der Regierung eines NATO-Partners keinen ständigen Botschafter mehr zu unterhalten und das von jemandem nebenher machen zu lassen, der gleichzeitig 17 Geheimdienste leitet, ist schlicht unmöglich. Nur in Trump-Zeiten vorstellbar. Etwa so, wie wenn bei uns jemand in Personalunion Verfassungschutz, MAD und BND leitet und nebenbei auch noch Botschafter in den USA ist.
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#14 TheDadProfil
  • 23.02.2020, 13:16hHannover
  • Antwort auf #13 von Ralph
  • ""denn bei der Regierung eines NATO-Partners keinen ständigen Botschafter mehr zu unterhalten und das von jemandem nebenher machen zu lassen, der gleichzeitig 17 Geheimdienste leitet, ist schlicht unmöglich. Nur in Trump-Zeiten vorstellbar.""..

    Und auch diese Geheimdienste nicht "hauptamtlich", denn dazu müßte er vom Kongress bestätigt werden, und daran bestehen offenbar erhebliche Zweifel, weshalb Trump dann Grenell diese Aufgabe nur "geschäftsführend" übertragen hat..
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