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Einzelkommentar zu:
Berlinale-Jurypräsident "aus vollem Herzen" für die Ehe für alle


#6 Ralph
  • 21.02.2020, 10:54h
  • Na ja, mancher hat inzwischen seine Meinung geändert. Auch Barack Obama war ursprünglich nicht für die Eheöffnung. Der von Jeremy Irons genannte Sachverhalt war allerdings ähnlich abenteuerlich wie der einst von Erzbischof Dyba geäußerte Vorwurf, die (damals noch) Lebenspartnerschaft werde dazu führen,dass deutsche Schwule ihre exotischen Lover ins Land holen (was deutsche Heten natürlich nie täten), wobei Schwulenhass und Rassismus einander trafen; oder wie die Behauptung eines gewissen "Professors" Kutschera, das schwule Paare Jungen adoptieren, um sie dann zu vergewaltigen. Man braucht für alle drei Aussagen schon sehr viel menschenfeindliche Phantasie. Unabhängig davon, wie Herr Irons wirklich denkt und ob er tatsächlich zu besserer Einsicht gelangt ist, darf man seine jetzige Äußerung als gut und richtig und wichtig einstufen. - Was Abtreibung angeht, möchte ich doch anmerken, dass es hier sehr wohl grundlegend verschiedene Ansichten geben kann, da es um das Leben von Menschen und seine Beendigung geht, ohne dass die eine Position frauenfreundlich wäre und die andere frauenfeindlich. Eine vielfältige Gesellschaft muss es aushalten, wenn für die einen das Selbstbestimmungsrecht der Schwangeren den Ausschlag gibt, für die anderen aber das Lebensrecht des ungeborenen Kindes.
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