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  • 06. Oktober 2005 18 2 Min.

Berlin Die Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus fordert aufgrund der gestiegenen Zahl von HIV-Infektionen eine Präventionskampagne in der Hauptstadt, berichtet die dpa. Besonders die Aufklärung junger Schwuler müsse gefördert werden, sagte der lesben- und schwulenpolitische Sprecher, Thomas Birk, am Donnerstag in Berlin. Eine solche Aktion müsse auch die Betreiber von Szenelokalen und -treffpunkten mit einbeziehen. Als Grund für die zunehmende Zahl der Neuinfizierten führte Birk die deutlich gesunkene Bereitschaft an, sich beim Sexualverkehr innerhalb der Schwulenszene zu schützen. Auch andere sexuell übertragbare Krankheiten wie Syphilis und Gonorrhöe verbreiteten sich hierdurch zunehmend. Am Dienstag hatte das Robert-Koch-Institut von einer deutlichen Zunahme der HIV-Neuinfektionen unter Schwulen berichtet. Der gebürtige Krefelder Birk ist am 30. September für Jeannette Martins in das Berliner Abgeordnetenhaus nachgerückt.
Am Nachmittag kritisierte auch Farid Müller von der GAL in Hamburg die lokale Aids-Politik. "Der Senat muss den Kurs bei der Bekämpfung von Aids ändern. Bisher wurde Aids verharmlost. Dazu haben nicht zuletzt die drastischen Kürzungen bei der Prävention beigetragen. Die Anstrengungen zur Bekä¤mpfung der Krankheit wurden vermindert", so Müller. "Zuletzt bei den Kürzungen für den Haushalt 2005/2006 haben wir Grüne gewarnt, dass Hamburg nicht weniger, sondern mehr Prävention braucht. Jetzt ist genau das eingetreten, wovor immer gewarnt wurde: Sparen bei der Prävention ist ein Spiel mit dem Feuer." Einspareffekte würden durch die steigenden Behandlunskosten ohnehin beseitigt. (nb/pm)

akt. u 20.40h

-w-

#1 LinkerCacheAnonym
  • 06.10.2005, 17:39h
  • Sachma, haben die alle nen knall?? immer ist nur die rede von "den schwulen"...

    und, sind die heten etwa sicher davor??

    solange dieses vorurteil, das würden ja nur "die schwulen" kriegen, weiterhin kursiert, werden sehr bald die infektionsraten unter den heten rapide steigen. blos darüber redet ja keiner......

    das ist auch eine herrausforderung für pädagogen. denn derer sind die meisten schon vor den 80zigern im dienst gewesen und vertreten immer noch ihre angestaubten ansichten...
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#2 DesiAnonym
  • 06.10.2005, 18:50h
  • @LinkerCache

    Ne die Heten sind absolut nicht sicher davor - aber die Zahlen sagen auch das die Steigerungsrate der Infektionen bei den Homos wesentlich höher ist.

    Es muß wieder viel mehr Aufklärung betrieben werden und nicht nur in Szenelokalen sondern vor allem in den Schulen !
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#3 whateverAnonym
  • 06.10.2005, 18:50h
  • @linkercache

    auch, wenn es sich so anhört, als ob man die ganzen neu infektionen auf schwule abschieben wollte, ist leider ziemlich viel wahr an der behauotung, daß sich mehr schwule als heteros anstecken...
    2005 sind knapp 50% der neuinfektionen auf schwulen ungeschützten sex zurückzuführen...
    tja...50% ist die hälfte, also denkt man ja "heteros und homos stecken sich gleich viel an", wenn man aber bedenkt, daß es mehr heteros als homos auf dieser welt gibt, zeigt das, im der relation zur anzahl von schwulen/heteros mehr schwule HIV infiziert wurden, als heteros...
    deutlicher: wenn die infektionsrate bei heteros und schwulen gleich wäre, dann dürften es nur knapp 10% an infektionen durch schwulen sex sein, da das die prozentuale anzahl an schwulen in der bevölkerung ist....
    kann sien, daß das jetzt total unverständlich ausgedrückt ist, aber anders kann ichs auch nicht schreiben...
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