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Spätes Coming-out

Seven of Nine darf endlich lesbisch sein

In der fünften Folge der Science-fiction-Serie "Star Trek: Picard" auf Amazon Prime will sich die ehemalige Borg-Drohne an einer früheren Geliebten rächen.


Ex-Admiral Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) und Seven of Nine (Jeri Ryan) in der fünften Folge von "Star Trek: Picard" (Bild: Amazon)

Schon bei "Star Trek: Voyager" wurde von Fans immer wieder spekuliert, dass die ehemalige Borgdrohne Seven of Nine trotz ihrer Beziehung zu Commander Chakotay lesbisch oder bisexuell sein könnte, nun gibt es Gewissheit: In der fünften Folge "Keine Gnade" der neuen Serie "Star Trek: Picard", die seit Freitag auf Amazon Prime verfügbar ist, lernen wir eine frühere Geliebte der assimilierten Wissenschaftler-Tochter Annika Hansen kennen.

Seven of Nine war bereits überraschend am Ende der vierten Episode aufgetaucht, in der fünften steht sie nun im Mittelpunkt. Das ehemalige Mitglied der "Voyager"-Crew ist ein führendes Mitglied der Fenris-Ranger, die sich nach dem Rückzug der Sternenflotte der Rettung der romulanischen Flüchtlinge verschrieben haben. Vor einiger Zeit führte Seven eine Beziehung zur Freecloud-Bewohnerin Bejazal, die jedoch tragisch endete.

Bejazals Liebe war nur vorgespielt

Die Unterwelt-Größe Bejazal hatte die Liebe zur "deassimilierten" Borg nämlich nur vorgetäuscht, um sich das Vertrauen der Ranger zu erschleichen – und um an die wertvollen Implantate von Sevens Ziehsohn Icheb, einer weiteren ehemaligen Borgdrohne, zu kommen. Ihre Begegnung mit Picard nutzt Seven of Nine für einen sehr emotionalen Rachefeldzug.

Schauspielerin Jeri Ryan zeigte sich in Interviews begeistert über die erstaunliche Entwicklung ihrer Serienfigur, die auf der "Voyager" menschliche Regungen noch für irrelevant hielt. Allerdings habe sie nach fast 20 Jahren Schwierigkeiten gehabt, wieder in die Rolle zu finden. Jonathan Frakes, der Regisseur der vierten Episode, habe ihr dabei sehr geholfen.

Die Streamingserie "Star Trek: Picard" ist Mitte Januar bei Amazon Prime Video angelaufen, jeden Freitag gibt es eine neue Episode. Der britische Schauspieler Patrick Stewart, von 1987 bis 1994 Held der Serie "Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert", schlüpft wieder in die Rolle des Franzosen Picard, der die Sternenflotte im Frust verlassen hat. Nach einem dubiosen Androidenaufstand auf dem Mars war dem hochdekorierten Admiral die Massenevakuierung der Romulaner, deren Sonne sich zur Supernova entwickelte, untersagt worden. 14 Jahre nach seinem Abschied kehrt er jedoch ins All zurück, um erneut für das Gute und für Gerechtigkeit zu kämpfen. (cw)



#1 MiralAnonym
  • 22.02.2020, 11:20h
  • Seven ist lesbisch? Davon hab ich gar nichts mitbekommen.
    Aber, why not.
    Ich habe immer gedacht, dass aus ihr und dem MHN noch was wird.
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#2 MartokAnonym
#3 Trekkie-WatcherAnonym
  • 22.02.2020, 13:07h
  • Antwort auf #2 von Martok
  • Naja. Es wurde in der Folge so angedeutet, dass es Interpretationsspielraum lässt. Eine Randnotiz. Wer es so verstehen will, kann es so verstehen. Und wem es nicht passt oder es nicht erkannt hat, der muss es auch nicht so verstehen. Wenn, dann würde man es so verstehen, dass sie bisexuell ist.
    Abgesehen davon können viele Star Trek Charaktere gar nicht hetero- oder homosexuell sein, wenn sie doch Beziehungen außerhalb ihrer Spezies haben.
    Diese Folge steckt übrigens viel Kritik ein, und das gar nicht wegen dieses Themas, sondern weil sie aufgrund der gewaltsamen Darstellungen zurecht FSK18 ist. EIn Novum in der Serie.
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#4 Homonklin_NZAnonym
  • 22.02.2020, 20:18h
  • Antwort auf #3 von Trekkie-Watcher
  • ""Abgesehen davon können viele Star Trek Charaktere gar nicht hetero- oder homosexuell sein, wenn sie doch Beziehungen außerhalb ihrer Spezies haben. ""

    Sofern eine andere Spezies die Geschlechter "weiblich" oder "männlich" aufweist, geht das schon, sowie alle weiteren Orientierungen. Nur fraglich, ob man dann den Zusatz "hybridgerichtet" verwenden soll, oder vielleicht "xeno-". Wobei die im Trekkie-Universum meist gezeigten Arten so etwas wie eine humanoide Partallelevolution durchlaufen haben, und es daher nicht vergleichbar damit ist, dass ein Mensch mit einem Pferd ,oder so, eine Beziehung einginge.

    Dass einstmals ins Borg-Kollektiv Assimilierte nach der Entkopplung wieder so menschlich werden können, ist eine schöne Überraschung. Bei so einem Musikmensch, Andi Borg, habe ich mich immer gefragt, wie der bloß den Trick hin bekommt. :)
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#5 marcocharlottenburgAnonym
  • 23.02.2020, 09:30h
  • Vielleicht braucht es aber gar keiner Schublade, denn es ist im Star Trek Universum einfach egal war mit wem!

    Und wo es schon ums deuten geht, das MHN hat sich übrigens beschwert, als Chris es nur als MHN bezeichnet hat. Wer weiß, was da in einsamen Weltraumnächten passiert ist...
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#6 SarkastikerAnonym
#7 TheDadProfil
  • 23.02.2020, 14:01hHannover
  • Antwort auf #4 von Homonklin_NZ
  • ""Sofern eine andere Spezies die Geschlechter "weiblich" oder "männlich" aufweist, geht das schon, sowie alle weiteren Orientierungen.""..

    Äh ?
    Nöö..
    Denn ebenso wie die Geschlechter-Rollen (!) männlich und weiblich bei der Humanen Spezies eine "Zuordnung von außen" darstellen, ist die Beschreibung von Geschlechtern einer anderen Spezies in "männlich und weiblich" eine von außen, mindestens dann aber die des Universalübersetzers !

    ""und es daher nicht vergleichbar damit ist, dass ein Mensch mit einem Pferd ,oder so, eine Beziehung einginge.""..

    Obacht !
    Es gibt dort raumfahredende Spezies die auf der Erde als "Dinosaurier" ausgestorben, oder als Echsen einen Entwicklungs-Stillstand erfahren haben..
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#8 TheDadProfil
#9 SarkastikerAnonym
#10 Homonklin_NZAnonym
  • 23.02.2020, 17:00h
  • Antwort auf #7 von TheDad
  • Nun, dann muss man präzise spezifizieren, und auf die chromosomale Cis-Geschlechtlichkeit gesondert eingehen. Dann geht das immer noch ohne Probleme.

    Diese Präzision war in bisherigen Startrek-Peripherien allerdings nicht grade ausgedehnt beschrieben, komischer Weise waren die humanoiden Völker anderer Welten auch immer irgendwie hetero-dominiert unterwegs, auch wenn es dann mal Geselllschaften gibt, die ein Matriarchat leben, Empathen sind oder Nachwuchs durch komische Beulen am Arm weitergeben.

    Echsen sind hier keineswegs zu einem "Stillstand" gekommen. Das mag uns in unserer kurzen Erfahrungszeit über Evolution so vorkommen, sie sind bestenfalls etwas konservativ, aber schau Dir mal Chamäleons an, Skinke oder Helmbasiliske, Meerleguane auf Galapagos oder Baumschlangenarten, von denen einige sogar durch die Luft segeln können. Die Wahrnehmung bei Schlangen, von sowas können wir nur träumen!
    Und nicht alle Saurier sind ausgestorben, wir nennen sie heute bloß anders. Grillhähnchen etwa, Pekingente oder Kanarenvogel.
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