Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=35588
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
Wie der Regenbogenkiez durch die Politik zerstört wird


#3 stromboliProfil
  • 23.02.2020, 15:20hberlin
  • bravo und offenen applaus!

    Alles am richtigen ort und mit richtigen worten aufgezeichnet.
    Wir werden verwaltet!
    Und mit dem "sozialeinbindendem konzept" wird das "bedrohliche", dass aus der norm fallende eingehegt und schlussendlich assimiliert.

    Es braucht keine schutzmaßnahmen seitens der mehrheitsgesellschaft ( z.b. §175 und andere diskriminierenden regelwerke der vergangenheit und gegenwart) vor der nunmehr sichtbaren minderheit mehr; es braucht nur das "schutzangebot" vor der übergriffigkeit einer sich als norm und mehrheit fühlenden mitgesellschaft.
    Die täter& dulder gerieren sich als beschützer.
    So umgeht mann/frau/gesellschaft* auch die auseinandersetzung mit sich selbst!
    Mit seiner anmaßung von raum , moral, klassendünkel.

    Es ist eben auch die erkenntnis darüber, dass die bisher uns geduldeten "angleichungen" ( "abschaffung" §175, ehegedöns etc...) immer nur das kleinsmögliche dessen war was sich restgesellschaft als normalität ausbedungen hat.
    Immer dann "gewährt", wenn restbevölkerung homophobie* nicht als ventil anderweitig auftretender gesellschaftsenpässe in ihren wahlerwartungen aufzeichnete.
    Sogenannte reformzyklen sprechen da ihre eigene sprache!

    Nun ist aber die verdrängung von szenen-minderheiten u.ä. nicht nur auf menschen unter dem regenbogen schutz suchend, bezogen.
    Da springen ja noch eine ganze reihe weiterer präkärer menschengruppen über die kapitalmächtigen klingen.

    Ein weiteres ärgernis ist UNSERE reaktion auf die im kiez anzutreffenden spannungen.
    Wir überlassen ganze strassenzüge ab 22:00 einer kleinen gruppe von ebenfalls randständigen, die meinen an schwulen geld verdienen zu können.
    Und wenn dann als antwort sichtbar wird das WIR untereinander auch ohne escort und fickificki in irgendwelchen toreinfahrten zurecht kommen, werden wir, ungewollt, auch zu deren agressionsziel und damit "antanzpartner" oder pöpelopfer.
    Das wissen alle seiten! Polizei wie szene!

    Unser ruf nun hier auf dem nationalen homoportal geht immer in richtung auf mehr "staat", mehr polizei und den auftrag, die sollen doch bitte für uns diese probleme aus der welt schaffen.
    Es mündet konsequent im nachtbürgermeister und der sozialen begleitung unsereins.
    Als wären wir bedürftige ....

    Sicher, da wird auch für die eine oder andere szeneperson ein neu zu schaffender posten im sozialengagement zu schaffen sein.
    Und im schulterschluß mit der staatsgewalt im rücken, lässt sich dann die eine oder andere mentale bürgerwehr aufziehen, die bürgern und nicht bürgerlichen die regeln des bürgertum zu vermitteln wissen.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel