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Einzelkommentar zu:
Wie der Regenbogenkiez durch die Politik zerstört wird


#4 stromboliProfil
  • 23.02.2020, 15:52hberlin
  • Antwort auf #2 von Digitalisierung
  • das sieht nur auf dem ersten blick so aus.
    Es gibt schon noch eine "ausgehszene ", die eben zwischen ihren digitalen pickups schon mal die gesellschaft vieler ohne unmittelbaren druck erleben wollen.
    Zudem sieht man in den lokalen die leute mit ihren suchgeräten ständig herumfingern.. also auch da auf dem sprung ins nächste sexabenteuer.

    Ein wesentlicher grund für den gesamt gefühlten rückgang an lokalszene ist deren teils überkommenes angebot. Und hierbei überteuert!
    "überteuert hat natürlich zwei seiten. Zum einen die einkaufspreise, die mieten , die steuebelastungen und auflagenbedinkten eigenleistungen, die nicht der vermiteter trägt sondern meist der mieter.

    Andererseit gibt es zunehmend präkariat im glbt*universum das von UNS überhaupt nicht angesprochen wird.
    Leute ,die mit mühe ihre mieten zahlen, kaum noch geld für anderweitiges haben das nicht im supermarkt zu dumpingpreisen angeboten wird.
    Da wird der schein der mallorcareise für 150 bei aldi & co. zum schein des weltreisenden.

    Um überhaupt noch teilzuhaben haben sich ja nicht umsonst die "spätis" etabliert, die so vorchillen und nachglühen auch vor den lokalen garantieren.
    Was wiuederum zu nachbarschaftsprotesten führt die wiederum in restriktiven maßnahmen enden...

    Und der alkoholkonsum auf der strasse ist erheblich! Auf beiden seiten!
    Und alkohol macht agressiv.
    So schließt sich für mich der kreis.

    Wenn in dortmund eine rechte gruppierung für "recht und ordnung sorgen will" und sich hierzu einheitlich uniformiert, ruft das zu recht unseren protest auf.
    Wenn Maneo sich uniformiert und ordnung anbietet, trifft das unseren nerv.
    So aber bilden sich innere inseln rechter ordnungsphantasien und "gemeinschaftsaktivitäten-bürgerwehr unter dem dach staatlicher obhut.
    Egal wie die dann dort sich in die verhalten der partysuchenden einmischen, es hat einen schalen geschmack!

    Zudem hat maneo entsprechend einen "ruf", sich seine täterschaften bereits ausgesucht zu haben.
    Das ging bis hin zu vorwürfen, auf rassistischer ebene zu aggieren.
    Was mir immer aufgestoßen ist an diesem eigentlich nicht falschen projekt, wahr die tatsache, dass die NIE wirklich den kontakt gerade zu den personenkreisen suchten und fanden , aus denen sie die gefahr für uns schwule ableiteten.
    Sich als treffpunkt und austauschort einander sich fremd gegenüber stehender zu begreifen.
    Gerade wo maneo am nollendorfplatz eine sonnenadresse ist. Ideal zum komunizieren.
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