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Kommentare zu:
Karneval in Kroatien: Regenbogenfamilie aus Pappe verbrannt


#21 Carsten ACAnonym
  • 24.02.2020, 12:53h
  • Das waren nicht nur brennende Puppen, sondern da wurde ganz offen zum Mord an LGBTI aufgerufen.

    Das muss eigentlich Strafverfolger auf den Plan rufen. Tut es das nicht, ist es nicht nur ein Problem der Deppen in diesem Kuhkaff, sondern dann zeigt Kroatien, dass sie diese Mordaufrufe mindestens tolerieren oder gar unterstützen. Dann hätte Kroation nichts mehr in der EU zu suchen. Aber leider gibt es ja weder effektive Sanktionsmöglichkeiten, noch ein geordnetes Ausschlussverfahren, wenn Staaten sich nicht an Regeln halten oder gar in den Faschismus abgleiten.
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#22 NuminexEhemaliges Profil
  • 24.02.2020, 14:19h
  • Antwort auf #7 von TheDad
  • Herzlichen Dank für diesen wertvollen Tipp. Da kann ich ja beruhigt schlafen gehen, heute Abend. Hätte mich natürlich gefreut, wenn man sich dem tatsächlichen Inhalt gewidmet hätte, statt klugzusch...

    Leider ging es in meiner Vermutung nicht um Strohhalme. Sie dienten einzig im Vergleich dazu, die immerselben Floskeln der EU zu Menschenrechtsfragen inner- und außerhalb der Staatengemeinde aufzuzeigen und die fatale Diskrepanz in der Gewichtung einzelner Politikfelder.

    Soll heißen: Die Verteidigung europäisch demokratischer Werte erscheint mir wichtiger, als die Regulierung offener Öle und Tischgewürze beim Lieblingsitialiener um die Ecke oder das Verbot von Strohhalmen. Nicht Strohhalme bilden das Fundament einer Wertegemeinschaft, sondern Werte.
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#23 Homonklin_NZAnonym
  • 24.02.2020, 14:31h
  • Das ist wieder so ein Weckruf daran, warum man diese ganzen bescheuerten Traditionen schon als Kind nicht mochte. Hatt was Verwandtes zu dieser "Funkenfeuer"-Tradition in D, wo dann so eine "Hexe" verbrannt wird - auch eine Puppe an einer Stange. Schrieb erst ein Kumpel von sowas. Darin lebt dann das Barbarentum der Folklore hoch, das man sich ansonsten das ganze Jahr über verkneifen muss.
    Maskottchen des Bösen - ob da dann Jeder noch ein paar Haare von sich rein stopft? Dann wäre das "Böse" wenigstens gerecht verteilt.

    Dann noch die Erinnerung, dass sowas "unnormal" sei. Die leben da also in einem stark verzögerten Zeitplan. Diese Idee vom Normalen kriegt man aus dem Menschen so schwierig heraus, wie den Unsinn mit dem Glauben. Freier Wille zur Unfreiheit. Ganz toll.
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#24 kuesschen11Profil
  • 24.02.2020, 15:06hFrankfurt
  • Das ist unfassbar.

    Aber hier handelt es sich NICHT um einen Karnevals-Gag, nein hier stehen Faschisten in einer Provinz des Landes Kroatien und erziehen ihre Kinder zur Homophobie, zur Gewalt an Menschen und Unterdrückung von Menschenrechten.

    So eine Aktion des Hasses macht einen zunächst mal sprachlos, denn alles erinnert an den Pogrom der NS-Regierung und an Bücherverbrennung. Zuerst sind es Pappfiguren dann Menschen.

    Die EU sollte hier dringend eingreifen, wo Menschenrechte aufs Tiefste verletzt werden.

    Wenn diese Haltung dort Überhand gewinnt, ist es zu spät.

    Kroatien mag zwar landschaftlich schön und reizvoll sein, aber wir würden dort keinen Urlaub machen wollen.
    Menschen, die dort ihre Kinder mit Hassbotschaften instrumentalisieren, machen auch ihr Land hässlich.
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#25 MHRUCAnonym
  • 24.02.2020, 16:31h
  • Als Kroate kann man sich hierbei für seine Landsleute nur schämen...
    Dieses Land mit allen angrenzenden Ländern werden nie so weit sein, Andersartigkeit in jedweder Form zu tolerieren, geschweige denn zu akzeptieren.
    Die Indoktrinierung der Hass-Ideologien wird natürlich durch die dort so extrem gelobte Kirche betrieben...
    Hätten sie zu Fasching einen Mann in einer langen schwarzen Robe, mit Rosenkranz in der Hand und einem kleinen Kind auf seinem Schoß sitzend verbrannt, wäre der Aufschrei noch größer!
    Zum Glück lebe ich in Deutschland, wo es sich doch wie ein meilenweiter Unterschied zu diesem Bananenstaat, den ich öfters besuche, anfühlt...
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#26 AltoAnonym
  • 24.02.2020, 18:03h
  • Antwort auf #8 von Felix
  • wegen ein paar Deppen in einer Kleinstadt ein ganzes Land zu boykottieren, ist genauso dämlich wie diese Aktion.
    Wenn du so denkst, kannst du nirgendswo mehr Urlaub machen. Oder fährst du auch nicht mehr nach Hessen wegen Hanau und Lübcke?
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#27 dellbronx51069Anonym
  • 24.02.2020, 18:37h
  • Ich weiss schon seit Jahren was für ein Klima dort herrscht. Wie in Polen und Ungarn eben. Man kann sich in den Medien informieren , dann weiss man Bescheid was los ist. Da tobt der Faschomob.Da wird von der Kanzel gehetzt und dann zieht dieser Mob los. Da fahr ich doch nicht noch in Urlaub hin. Das können gerne Andere machen.
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#28 TheDadProfil
  • 24.02.2020, 18:56hHannover
  • Antwort auf #18 von Peer
  • ""Aber die Aufnahmekriterien sind halt viel zu lasch...""..

    Falls Du es überlesen hast, es steht dort :

    ""Die Krux an der EU-Aufnahme sind dann auch nicht die Beitritts-Kandidaten, sondern diese Kriterien, die sich nämlich immer noch an den Vorgaben des Jahres 1991 orientieren..""..

    Die sind nicht nur zu lasch, die haben sich seit 1991 nicht mehr fortentwickelt, und hinken damit den inzwischen errungenen Bürgerrechten in den Mitgliedsstaaten fast 30 Jahre hinterher..
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#29 kuesschen11Profil
  • 24.02.2020, 19:04hFrankfurt
  • Wenn 86,9 Prozent der größten Partei in Kroatien gegen Regenbogen-Pflegefamilien sind und nach einer neuen Umfrage 63,7 Prozent Gegner von homosexuellen Paaren sind, die Pflegekinder annehmen wollen, wie es hier sehr gut in queer.de beschrieben wird, liegt es doch offen auf der Hand, dieses Land besser nicht zu bereisen.

    Rassismus und Homophobie können natürlich in jedem Land vorkommen, aber das Vorbereiten und Schüren von Hass in politischer und religiöser Hinsicht macht sich gerade in diesen Ländern wie Kroatien, Ungarn, Polen etc. verstärkt bemerkbar.
    Und das ist sehr ernst zu nehmen und zu beobachten.
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#30 TheDadProfil
  • 24.02.2020, 19:11hHannover
  • Antwort auf #22 von Numinex
  • ""Leider ging es in meiner Vermutung nicht um Strohhalme. Sie dienten einzig im Vergleich dazu, die immerselben Floskeln der EU zu Menschenrechtsfragen inner- und außerhalb der Staatengemeinde aufzuzeigen und die fatale Diskrepanz in der Gewichtung einzelner Politikfelder.""..

    Blöderweise sind solche Vergleiche aber so unwirksam daß man nicht anders darauf antworten kann..

    Es wird ja immer gerne auf die EU geschimpft, selbst dann wenn sie daran gar keine Schuld trägt, wie etwa bei der "Gurkenverordnung" :

    ""Die Verordnung wurde 1988 verabschiedet. Sie war eine weitgehend wörtliche Übernahme der Empfehlungen der in Genf ansässigen Uno-Wirtschaftskommission für Europa (ECE), der 56 Mitgliedstaaten angehören.[2] Als Europäische Verordnung besaß die Norm rechtlich bindenden Charakter. Die Regelungen gingen auf Wünsche des Handels zurück.[3] Andere Quellen nennen eine Gemüseverordnung Dänemarks aus dem Jahr 1926 als Grundlage.""..

    de.wikipedia.org/wiki/Verordnung_(EWG)_Nr._1677/88_(Gurkenve
    rordnung)


    www.deutschlandfunk.de/krumme-gurken-mythen-der-europaeische
    n-union.922.de.html?dram:article_id=415724


    ""die immerselben Floskeln der EU zu Menschenrechtsfragen inner- und außerhalb der Staatengemeinde ""

    basieren dann auch auf Gesetzen die die Mitgliedstaaten im Rahmen ihrer Selbständigkeit autonom erlassen haben weil sie das DÜRFEN..

    Auch die BRD kann schalten&walten wie es will, denn wenn es anders wäre, dann wäre das Geschrei nach "Überregulierung" wohl noch größer..

    Es wäre beinahe anders gekommen, denn die gemeinsame EU-Verfassung die das ermöglicht hätte wurde dann in "Volksbegehren" in Frankreich und Dänemark vom Tisch gewischt, und damit gleich mit die Regelung der damaligen EG, wenn ersteinmal in 3 Ländern ein gleiches Gesetz gilt (und hier nehme man dann mal die Ehe-Öffnung zur Hand), dann müsse dieses Gesetz in ALLEN anderen EU-Mitgliedsstaaten binnen 3 Jahren verpflichtend eingeführt werden..

    Wurde nur nichts draus, denn die Franzosen, die Briten, die Dänen und die Niederländer hatten die Schnauze voll von dieser "Regulierung von außen"..
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