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Kommentare zu:
Gleichgeschlechtliche Paare heiraten selten kirchlich


#1 Ralph
  • 24.02.2020, 11:47h
  • Nicht alle Landeskirchen erfassen gleichgeschlechtliche Ehen. Die Landeskirche der Pfalz z.B. sagt, sie führe darüber nicht zentral Buch, weil eine Unterscheidung der Paare in hetero- und homosexuell diskriminierend wäre. In der Statistik werden nur Eheschließungen als solche gezählt. Um da Zahlen gleichgeschlechtlicher Paare zu erlangen, müsste man jede einzelne Kirchengemeinde abfragen. Wie auch immer: Es ist ganz einfach zu spät, und die Verletzungen, die viele von uns durch das Christentum und christliche Kirchen erfahren haben, sind zu groß. Bei unserer Verpartnerung wäre es meinem Mann wichtig gewesen, kirchlich anerkannt zu werden. Wir wurden damals rüde abgewiesen. Das wird manchen Interessierten ähnlich gegangen sein und lässt sich nicht wiedergutmachen. Für mich war es nach Unterschlagung von Kirchengeldern durch den örtlichen Pfarrer, einer Hetzkampagne des Sozialdezernenten der Landeskirche gegen Sozialämter, der Leugnung der Verantwortung für die nationalsozialistische Vergangenheit der Kirche und der Tolerierung homofeindlicher Aussagen der sog. Landskirchlichen Gemeinschaft (das sind die Hardliner in der Landeskirche) der letzte Tropfen, der das Fass überlaufen ließ und mich zum Austritt brachte.
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#2 PeerAnonym
  • 24.02.2020, 12:16h
  • Kein Wunder bei einer Organisation, die uns immer noch nicht voll gleichstellt und immer noch in genug Regionen diskriminiert.

    Entweder volle Gleichstellung und das überall oder die können uns gestohlen bleiben.

    (Zumal ich eh nicht verstehe, warum manche Leute auf den "Segen" irgendwelcher okkulten Vereine wert legen.)
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#3 GhostbusterAnonym
  • 24.02.2020, 12:19h
  • "... heiraten selten kirchlich."

    Es wäre auch wirklich sehr verwunderlich, wenn das anders wäre. Die übergroße Nähe zu den Kirchen, wie sie durch den LSVD oder auch hier zum Teil vertreten wird, findet sich in der Community nämlich nicht.
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#4 Carsten ACAnonym
  • 24.02.2020, 12:55h
  • Die können ja gerne weiterhin an sprechende Schlangen, verzauberte Äpfel und was weiß ich nicht alles glauben.

    Ich habe ja nichts gegen Fantasy-Fans. Aber dann sollen die andere damit in Ruhe lassen und sich nicht anmaßen, anderen Regeln aus ihren Fantasy-Welten aufzwingen zu wollen.
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#5 ReneAnonym
  • 24.02.2020, 12:55h
  • Mensch, das ist ja mal eine Überraschung!

    Ganz ehrlich:
    Wer als einigermaßen aufgeklärter Mensch in Europa einer Religionsgemeinschaft angehört, ist meiner Meinung nach nicht ganz dicht.
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#6 Homonklin_NZAnonym
  • 24.02.2020, 13:59h
  • Sollte an sich nicht verwunderlich sein, wenn man mal bedenkt, dass jede Anbiederung an eine Organisation, von der man aufgrund seiner natürlichen Eigenschaften verdammt, verteufelt, bestenfalls noch bedauert wird. Man müsste ja schon relativ masochistisch veranlagt sein, um bei denen noch den Bittsteller zu mimen,

    Und doch klingen 2018 oder um 30 pro Jahr herum immer noch nach recht Vielen. Die Art Masochismus scheint also ganz selten auch nicht zu sein.

    Wäre m,al vergleichsweise interessant, ob das bei toleranten Glaubensrichtungen, wie Pagans, Startrek, Jedi oder FSM ect. dann mehr sind.
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#7 mactorProfil
  • 24.02.2020, 14:03hBerlin
  • Wir schwulen heiraten nicht in Kirchen? Das ist gut so!
    Wer unterstützt schon freiwillig den Feind?

    Ständig pöbelt irgendein Kirchmann gegen uns und wir sollen die noch unterstützen?

    Sorry, vergesst es. Nicht schlimm wenn wir die Kirchen nicht unterstützen.
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#8 Homonklin_NZAnonym
#9 QuickAnonym
  • 24.02.2020, 16:51h
  • Antwort auf #1 von Ralph
  • Ich kann eure Verletzungen sehr, sehr gut nachempfinden! Und ich stimme Dir darin zu, dass der Schaden, den die Kirchen verursacht haben, zu groß ist, als dass er so einfach "wiedergut zu machen wäre. Aber die Kirchen könn(t)en daran arbeiten, nicht weiteren Schaden zu verursachen und sie könn(t)en wenigstens das bestmögliche machen, um Verletzten um Vergebung zu bitten. Allerdings passiert auch dazu zu wenig und zu viel Halbherziges.
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#10 TheDadProfil
  • 24.02.2020, 18:46hHannover
  • ""Gleichgeschlechtliche Paare heiraten selten kirchlich""..

    Widerstände an allen Ecken Landauf landab, aber man "wundert" sich anschließend wieso denn
    ""schwule und lesbische Paare unterdurchschnittlich häufig vor den Traualtar""
    treten..

    Facepalm..

    Wo kein Kino ist, kann man keine Filme ansehen, wo kein Supermarkt ist nicht einkaufen..
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#11 DragonProfil
  • 24.02.2020, 18:47hKamp-Lintfort
  • Also ja wir sind gläubig, aber mal abgesehen davon, dass wir eh nicht hätten kirchlich heiraten können, weil katholisch getauft, war unsere freie Trauung schöner, als jede kirchliche Trauung die ich je miterleben durfte bisher. Weil es unglaublich individuell auf uns abgestimmt war, frei von diesen 0815 Messen, von denen jeder Priester 10 in der Schublade hat. Früher wollte ich unbedingt bei uns in der Gemeinde heitaten, in der ich auch Messdienerin war und den Priester persönlich kannte, weil das persönlich gewesen wäre, aber mittlerweile ist hier gefühlt jedes Jahr ein anderer Priester, um deutsch zu lernen und sobald man ihn gut versteht, ist er wieder weg. Man kennt keinen mehr, alle Gemeinden sind zu einer großen zusammengelegt und wie gesagt, katholisch heiraten ginge sowieso nicht... Wir für unseren Teil haben alles richtig gemacht.
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#12 stephan
  • 24.02.2020, 18:49h
  • Obwohl mein Mann in der rheinischen Landeskirche ordiniert wurde und ich ein ehemaliger Benediktinermönch bin, brauchen wir den kirchlichen Segen nicht mehr! Wir feiern auch nicht unseren Hochzeitstag - welchen auch? Den 19.8.1992 oder den Tag der Verpartnerung oder den Tag der Hochzeit 2017 - an dem wir schon Silberhochzeit hätten feiern können? Wir feiern den Tag unseres Verliebens! Das ist der einzig wichtige Tag, das großartige Wunder, für das wir dankbar sind! Es ist das einzige Sakrament, das wir brauchen!
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#13 tomtomAnonym
  • 24.02.2020, 23:16h
  • Ich hatte in Bayern eine geniale Segnungsfeier in kath. Kirche mit kath. Pfarrer... Persönlich und besonders! Warum? Weil es für uns beide wichtig ist! Ob das jetzt von oben erlaubt ist... ist uns und dem Pfarrer egal!
    Wir wollten/wollen einfach, das in unserem Sinn beste für unsere EHE. Der Rest kann allen die nicht glauben EGAL sein!
    Viele hier sind immer voller Grant und Hass- Ihr tut mir nur leid....entspannt Euch mal!

    BTW: Das Sakrament der Ehe spenden sich die Eheleute GEGENSEITIG- IHR schwört Eurem Partner immer zur Seite zut´stehen-der Pfarrer bezeugt es doch nur!
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#14 stromboliProfil

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