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Kommentare zu:
Hamburgs langjähriger SPDqueer-Chef in die Bürgerschaft gewählt


#1 VicvonderElbeProfil
  • 25.02.2020, 21:45hHamburg
  • 1. Schade, dass wir offenbar keine geoutete lesbische oder sonstwie queere Abgeordnete in der kommenden Bürgerschaft haben werden ( oder ist das ganz einfach eine Lücke in der Recherche ?)

    2. Schade, dass queer.de diesen Umstand weder thematisiert noch gar problematisiert.
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#2 FinnAnonym
  • 26.02.2020, 08:30h
  • Antwort auf #1 von VicvonderElbe
  • Schade, dass manche Leute meinen, ein schwuler Mann hätte nur die Interessen schwuler Männer im Blick und könnte sich nicht auch für Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuelle einsetzen.

    Natürlich ist mehr Vielfalt immer gut, aber besser so als niemand.

    Viel entscheidender als die Frage, wieviel LGBTI man in den Parlamenten hat, ist eher die Frage, wie diese sich einsetzen. Mir ist lieber ein einzler, der sich einsetzt als jemand wie Jens Spahn, der sich auch den größten Homohassern anbiedert, wie aktuell beim komplett vermasselten Gesetz gegen "Homoheiler".
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#3 VicvonderElbeProfil
  • 26.02.2020, 09:11hHamburg
  • Antwort auf #2 von Finn
  • Zu diesen "manchen Leuten" gehöre ich sicherlich nicht. In der vergangenen Legislaturperiode hatten wir schließlich mit Annkathrin Kammeyer und Cansu Özdemir zwei (soweit ich weiß) heterosexuelle, cissexuelle Politikerinnen für queere Politik, die sich stark eingesetzt haben. Mir geht es generell um die Sichtbarkeit. Mir fehlen nicht nur lesbische queer PolitikerInnen,sondern ebenso sichtbar lesbische Umwelt-, Innen-, Schul-, Gesundheits-, Haushalts- und sonstige Fachpolitikerinnen.
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#4 ElfolfProfil
  • 26.02.2020, 11:09hHamburg
  • Antwort auf #3 von VicvonderElbe
  • Ich brauche in Hamburg keine Politiker, deren persönliche sexuelle Identität im Vordergrund steht, sondern Politiker, die ein würdevolles Leben für alle anstreben. Unser Leben spielt sich nicht vordergründig untenrum ab, sondern mitmenschlich mit jedem. Da ist es wichtiger, dass es eben auch ein Zusammenleben unterschiedlicher Schlichten und Kulturen geben muss, in dem Vorurteile in jeder Richtung abgebaut werden. Die meisten Kontakte, die ich zu anderen Menschen habe, sind nicht von meiner Sexualität dominiert.
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#5 goddamn liberalAnonym
  • 26.02.2020, 11:24h
  • Antwort auf #4 von Elfolf
  • Trollig, drollig.

    "Unser Leben spielt sich nicht vordergründig untenrum ab, sondern mitmenschlich mit jedem."

    Mitmenschlich ist man nicht nur mit jedem, sondern v.a. mit seinen Lebenspartner*innen.

    Menschlichkeit bedeutet Gleichberechtigung für alle.

    Nebenbei: Gratulation an Hamburg für die richtige Wahl gegen rechts!
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#6 Harmloser BoyAnonym
  • 26.02.2020, 21:07h
  • CDU 11,2 %, AfD klein mit 5,3 %,
    A-FDP aus dem Parlament!
    Klare Klatsche gegen Rechts!!!

    Da wurden von den Wählern richtigerweise genau die 3 Parteien abgestraft, die in der "Thüringen-Affäre" über den Kopf der Wähler hinweg "in Überrumpelung" versucht haben, Rechtsextreme in die Regierung zu involvieren!

    CDU und A-FDP sollten dies als Warnung nehmen! - auch mit Blick auf mögliche weitere solche Wahlniederlagen!
    Man lässt sich nicht ungestraft mit Rechtsextremen ein!!!

    Und auch die rechtsextreme AfD selber hat prozentuale Verluste! - und hat ein Problem mit der Fünf-Prozent-Hürde!
    Na sowas!!!
    Sind das erste Anzeichen oder Vorboten eines Rückmarsches bei der AfD?!?

    Nach objektiver Einschätzung will die grosse Mehrheit der Bürger in Deutschland, dass die Parteien nichts mit der rechtsextremen AfD zu tun haben!!!
    Und daran sollten sich auch CDU und FDP halten!!!
    Hamburg zeigt, dass Verbindungen zwischen CDU, FDP und AfD, so wie dies bei dem Thüringen-Debakel stattfand, von den Bürgern absolut nicht gewollt sind!!!
    Und auch die AfD hat keine Vorteile von Überrumpelungsversuchen a la Thüringen!

    Und: In Hamburg ganz klar ein gutes Ergebnis für schwule Bürgerrechte, für queere Bürgerrechte.

    Die Leute in Hamburg sind sehr zu loben! - und zwar sowohl die Volksvertreter als auch die Wähler!!!
    Hamburg hat den Durchblick!
    Die Hamburger sind offenbar intelligenter als viele Ostdeutsche!

    Im Unterschied zu einem Teil der Ostdeutschen, lassen sich die Hamburger Wähler nicht von AfD und Co verhöhnen und lassen sich nicht von ihnen übers Ohr hauen!

    Solche Wahlergebnisse wie in Hamburg müsste es in der ganzen Bundesrepublik geben!!!

    ... Und ich bin schwul, und ich bin sehr stolz auf meine schwule Identität!
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