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Schlüpfriger US-Wahlkampf

Schwuler Pornodarsteller bietet kostenloses Abo für Warren-Anhänger an

Auch so kann man für seine Lieblingspolitikerin werben: Kenny Benjamin macht sich kostenlos nackig für alle Amerikaner, die an die Kampagne von Elizabeth Warren gespendet haben.


Wer Elizabeth Warren (li.) etwas spendet, kann Pornodarsteller Kenny Benjamin kostenlos bei Leibesübungen zuschauen – aber Achtung: Nur amerikanische Staatsbürger dürfen Wahlkampfspenden machen

Kenny Benjamin, ein schwuler Pornodarsteller aus New York City, will mit seiner Arbeit die demokratische Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren unterstützen. Aus diesem Grund bot der 25-Jährige vor wenigen Tagen seinen Fans auf Twitter an, seine Filme all denjenigen kostenlos anzubieten, die an die Wahlkampagne der 70-Jährigen aus dem Bundesstaat Massachusetts gespendet haben. Interessenten müssen dabei nur einen Screenshot schicken, auf dem zu sehen ist, dass sie Geld in die Kampagne von Warren investiert haben. Dann erhalten sie einen Zugangscode.



Mehrere Twitter-Nutzer veröffentlichten unter dem Aufruf inzwischen ihre Spendenbelege von bis zu 500 Dollar. Viele entschuldigten sich dabei, wenn ihre Spende eher gering ausfiel. Ein Nutzer namens Steve zeigte etwa eine Bescheinigung über eine Spende von fünf Dollar und schrieb dazu: "Ich bin pleite, also verurteilt mich nicht." Benjamin antwortete daraufhin unterstützend: "Wir lieben jeden Pfennig."



Benjamin erklärte gegenüber dem britischen Portal Gaystarnews, dass die Spendenaktion ursprünglich ein Witz gewesen sei. "Dann haben ein paar Leute ihre Spenden-Screenshots geschickt und ich hab ihnen den Link zugesendet." Danach sei die Aktion explodiert.

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"Ich liebe Elizabeth Warren"

Der 25-Jährige erklärte auch, warum er sich so für Warren einsetzt: "Ich liebe Elizabeth Warren, weil sie erstens eine Frau ist und zweitens eine kompetente Frau." Er wolle eine Kandidatin unterstützen, weil derzeit die "Ideologie" vorherrsche, dass in den USA eine weibliche Präsidentin unmöglich sei.

Die seit 2013 im US-Senat sitzende Elizabeth Warren, eine ehemalige Jura-Professorin und Expertin für Verbraucherinsolvenzen, gilt als äußerst LGBTI-freundlich und liegt laut einer Umfrage unter LGBTI derzeit auf dem zweiten Rang (queer.de berichtete). Nur Bernie Sanders finden queere Wählerinnen und Wähler derzeit noch attraktiver – Warren liegt vor dem offen schwulen Kandidaten Pete Buttigieg.

Politische Beobachter geben der Kandidatin vom linken Lager der Demokraten nach drei Vorwahlen aber nur wenig Chancen, da Sanders derzeit die meisten linken Stimmen auf sich vereinigen kann. Sie hofft nun, bei den nächsten Vorwahlen in South Carolina das Ruder herumzureißen. Zu ihren Unterstützern gehören auch viele Promis wie die offen lesbische Fußball-Weltmeisterin Megan Rapinoe, die lesbische Sängerin Melissa Etheridge, der schwule "Queer Eye"-Experte Jonathan Van Ness oder die lesbische Komikerin Rosie O'Donnell. Auch mehrere LGBTI-Organisationen wie der Stonewall Democratic Club of New York unterstützen Warren. (dk)



#1 FinnAnonym
  • 26.02.2020, 08:34h
  • Das nenne ich mal Einsatz...

    Ich denke auch, dass Elizabeth Warren die beste Kandidatin ist. Selbst hetero, aber absolut LGBTI-freundlich. Da kann also keine Schmutzkampagne der Republikaner verfangen, sie würde nur aus Eigennutz handeln.

    Und im Gegensatz zum wirtschaftlich oft radikalen Sanders, der deshalb in diesem Land chancenlos ist, ist sie gemäßigt.

    Und sie hat sich auch nicht die Kandidatur gekauft wie Bloomberg.

    Und sie ist eine Frau, was gerade in Opposition zu Trump viele Frauen mobilisieren kann.

    Geeignet sind auch andere (vor allem Buttigieg und Sanders), aber die besten Chancen gegen Trump hätte für mich Warren.
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#2 LorenProfil
  • 26.02.2020, 12:36hGreifswald
  • Das ist mal eine neue Variante, Politik und Sex zu koppeln. Wie man bei str8upgayporn lesen kann, werben zwei andere Pornodarsteller mit einer alternativen Idee für Bernie Sanders.
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