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Neue Richtungen

Persönlich, radikal und eindringlich: Allie X

Mit "Cape God" hat die kanadische Musikerin ein neues, starkes Album veröffentlicht, auf dem es u.a. um Identität und die Frage geht, was es wirklich bedeutet, ein*e Außenseiter*in zu sein.


Gemeinsam mit ihrem langjährigen Freund Troye Sivan hat Allie X den Song "Love Me Wrong" aufgenommen (Bild: Kobalt Music)
  • 26. Februar 2020, 07:48h, noch kein Kommentar

Die Kanadierin Allie X legt in dieser Woche ihr neues Studioalbum vor: "Cape God" erscheint am Freitag! Nach dem "Regulars"-Vorboten hatte die für ihren einzigartig düsteren Popentwurf gefeierte 34-Jährige kurz vor dem Jahreswechsel noch die Auskopplung "Love Me Wrong" vorweggeschickt, aufgenommen mit ihrem langjährigen Freund Troye Sivan. 

Ihr persönlichstes, radikalstes und eindringlichstes Albumstatement, umkreist Allie X auf "Cape God", zu dessen weiteren Gästen auch die Singer/Songwriterin Mitski zählt, das Wesen der Identität und die Frage, was es wirklich bedeutet, ein*e Außenseiter*in zu sein. Schon im Dezember hatte Allie X zudem angekündigt, dass sie ab Ende März ihre erste große Headliner-Tour durch Nordamerika und Europa absolvieren wird – in Deutschland stehen Konzerte in Köln und Berlin im Mai auf dem Programm. 

Immer wieder ganz neue Richtungen


Das neue Album "Cape God" von Allie X ist am 21. Februar 2020 erschienen

Die Welt, die Allie X auf "Cape God" entwirft, ist über mehrere Jahre in ihr herangereift, doch als sie sich schließlich gemeinsam mit dem Produzenten Oscar Görres in Schweden daran machte, die Songs im Studio in ihre endgültige Form zu bringen, ging plötzlich alles ganz schnell: Schon nach wenigen (sehr intensiven!) Wochen war das neue Album im Kasten. Ohne es geplant zu haben, landeten die beiden bei einem vielschichtigen, eher düsteren Sound, der einerseits klar an älteres Material anknüpft, andererseits aber auch immer wieder ganz neue Richtungen aufzeigt.

"Ich würde sagen, da steckt sehr viel mehr von 'mir' in diesem Album", kommentierte Allie X. Treffend ist dabei auch die Beschreibung der befreundeten Drag-Queen Sasha Velour, die dem Album "so eine grelle, typisch nordamerikanische Art von Melancholie" attestierte. Insgesamt umspannt "Cape God" etliche Dimensionen und Genres: Die Songs funktionieren für sich, kreieren zusammen aber auch eine ganz eigene Stimmung, die sich durch das ganze Album zieht.

Der Weg, der zu "Cape God" geführt hat, war für Allie X vor allem eine Phase der Reflexion: "Ich hab die ganzen verschütteten Emotionen aus meiner Teenager-Zeit hervorgeholt… das ist die Perspektive, aus der dieses Album geschrieben ist", so die Kanadierin. "Das war ein ganz natürlicher Prozess. Ohne groß nachzudenken bin ich dort gelandet, als ich erst mal losgelegt hatte. Am einfachsten war dabei mal wieder, das Ganze mit einem fantastischen Element zu erweitern, meine Geschichte mit Schönheit anzureichern – und so ist dann "Cape God" entstanden. Wenn ich die Kernidee auf einen Satz herunterbrechen müsste, würde ich sagen: "Cape God" ist ein Dazwischen, eine Übergangszone, die ich kreiert habe, um meine unterdrückten Gefühle zu erkunden und so vielleicht zu einem anderen Ergebnis zu kommen."

Direktlink | Offizielles Video zu "Love Me Wrong" von Allie X und Troye Sivan

Indem sie dieses Spannungsfeld auf "Cape God" erforscht und vertont, legt Allie X ein weiteres sehr persönliches Albumstatement vor: Flankiert von grandiosem Artwork und zwei Videos, die unter der Regie des Künstlers SSION (Cody Critcheloe) entstanden sind, hat die Welt von "Cape God" eine ganz eigene Energie und einen ganz eigenen Sog…

Nachdem sie zuletzt zwei Monate lang im Vorprogramm von Marina und Charli XCX auf Tour war, tritt Allie X in wenigen Wochen ihre große Headliner-Tour durch Nordamerika und Europa an. Auch in Berlin (30. Mai) und Köln (31. Mai) wird sie in diesem Rahmen Halt machen, um das neue Album erstmals live zu präsentieren. (cw/pm)

Allie X Live in Europa

28. Mai Mailand – Arci Ohibo
30. Mai Berlin – Privat Club
31. Mai Köln – Jaki Club
01. Juni Amsterdam – Melkweg
03. Juni Paris – Pop Up
04. Juni London – Heaven