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In eigener Sache

Jetzt kommt "QUEERKRAM"!

Mit einem Podcast von Nollendorfblogger Johannes Kram präsentieren wir ab Freitag auf queer.de ein neues Format. Die ersten Gäste sind ein offizieller "European Shooting Star" und ein verdienter Teddy-Preisträger.

Die Homo-Lobby wirkt. Mit Johannes Kram vom Nollendorfblog und queer.de haben sich zwei wichtige queere Stimmen Deutschlands zusammengeschlossen, um ab sofort etwa einmal im Monat gemeinsam einen Podcast zu produzieren: "QUEERKRAM" startet am Freitagabend, passend und parallel zur Verleihung der diesjährigen Teddy Awards.



Mit dem neuen Podcast wollen wir uns von dem Zwang, immer aktuellere News zu produzieren, befreien und uns mal bewusst die Zeit nehmen, spannende Menschen (nicht nur) aus der Community vorzustellen und mit ihnen intensiv und sehr persönlich über drängende Themen wie Queerfeindlichkeit, queere Sichtbarkeit oder die Situation von LGBTI in Gesellschaft, Kultur und Medien zu sprechen.

Kein anderer ist dafür als Interviewpartner besser geeignet als Johannes Kram, der mit seinem Blog und seinem Buch "Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber…" den Finger immer wieder tief in die Wunde legt und es gleichzeitig schafft, ein neues Wir-Gefühl in der Community zu schaffen.

Als erste Gäste von "QUEERKRAM" konnten wir den Schauspieler Jonas Dassler und den Dramatiker und Theaterregisseur Falk Richter gewinnen. Der 1996 geborene Dassler, der auf der Berlinale als "European Shooting Star" ausgezeichnet wurde, steht derzeit in Richters Stück "In My Room" im Maxim Gorki Theater auf der Bühne – eine von der Kritik viel gelobte Auseinandersetzung mit toxischer Männlichkeit (queer.de berichtete). Im vergangenen Jahr sorgte er mit seiner Darstellung des Serienmörders Fritz Honka in "Der Goldene Handschuh" für Aufsehen.


Dramatiker und Theaterregisseur Falk Richter (li.) und der Schauspieler Jonas Dassler sind die ersten Gäste (Bild: Esra Rotthoff / Maxim Gorki Theater)

Falk Richter wiederum durfte 2019 für sein Gesamtwerk, zu dem auch das wichtige schwule Stück "Small Town Boy" gehört, den Special Teddy Award mit nach Hause nehmen (queer.de berichtete). Besondere mediale Aufmerksamkeit erlangte der 50-Jährige vor fünf Jahren wegen seines Theaterstücks "Fear", in dem er auch zeitgenössische Homo-Hasser benannte (queer.de berichtete). Diese fühlten sich durch das Stück diskriminiert; eine Klage von "Demo für alle"-Organisatorin Hedwig von Beverfoerde scheiterte jedoch vor dem Berliner Landgericht (queer.de berichtete). Daraufhin zog auch die AfD-Politikerin Beatrix von Storch ihre Klage zurück (queer.de berichtete).

Viele spannenden Themen also für den ersten "QUEERKRAM"-Podcast am Freitag. Wir hoffen, dass Ihr reinhört, und freuen uns auf Eure Kommentare! (mize)