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Zur Pride Week nach New York

Zum New Yorker LGBT-Festival im Juni reisen jährlich Hunderttausende Menschen aus aller Welt an – höchste Zeit also, sich mit der Reiseplanung zu befassen.


Pride Week: ein Zeichen für Gleichberechtigung und Toleranz (Bild: rihaij / Pixabay)

Die Pride Week ist ein großes Fest der Toleranz und Gleichberechtigung in New York. Alljährlich kommen zahlreiche Gäste aus der ganzen Welt in den Big Apple, um diesem Spektakel beizuwohnen. Gerade deswegen ist eine genaue Planung der Anreise und Unterkunft sehr wichtig. Zudem lohnt es sich, sich bereits zu Hause zu informieren, was es auf der Pride Week alles zu erleben gibt. Hierzu gehören unter anderem die Grand Marshals und die Pride Tour durch New York.

Darum lohnt sich ein Besuch zur Pride Week

Bunte Farben, viel Glitzer und eine weltoffene Atmosphäre: Das sind die Merkmale, die die Pride Week in New York prägen. Zahlreiche Menschen gehen auf die Straße, um für die Gleichberechtigung der LGBT-Community zu demonstrieren und viele auch, um ihre schwul-lesbischen Flitterwochen zu feiern. Themenbusse mit Musik, ausgefallenen Designs und vielen gut gelaunten Leuten gestalten das Event. Highlight der Pride Week ist die Pride Parade, die von der Fifth Avenue zum Greenwich Village führt.

Die Pride Week, die auch als Gay Pride bezeichnet wird, kombiniert das Gedenken an die Vergangenheit mit dem Ausblick in die Zukunft. Vor allem den sogenannten Stonewall Riots von 1969 wird gedacht, von denen aus sich die Emanzipationsbewegung der Homosexuellen in den USA ausgebreitet hat. Doch bis heute sind Mitglieder der LGBT-Community noch nicht überall gleichberechtigt und kämpfen nach wie vor für ihre Rechte. Somit hat die Pride Week immer auch einen politischen Anspruch und möchte zu einer offenen Gesellschaft ohne Diskriminierungen beitragen.

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Anreise und Unterkunft organisieren

Die Pride Week ist eines der zentralen Highlights unter den kulturellen Veranstaltungen, die alljährlich in New York stattfinden. Menschen aus aller Welt reisen an, um an dem Spektakel teilzunehmen und ihre Solidarität mit der LGBT-Community zu zeigen. Deswegen ist es wichtig, sich möglichst frühzeitig um eine Einreise in die USA und eine Unterkunft vor Ort zu kümmern. Das bedeutet unter anderem, die nötigen Visa für die Einreise zu besorgen und ein passendes Hotel zu finden.

Rund um die Gay Pride sind viele Flüge nach New York ausgebucht. Deswegen ist es ratsam, sich möglichst frühzeitig um die Anreise zur Pride Week zu kümmern.

Wer eine Unterkunft in unmittelbarer Nähe zur Parade haben möchte, muss sich frühzeitig darum kümmern und mit relativ hohen Kosten rechnen. Es gibt in New York aber auch sehr viele günstige Unterkünfte, die sich für einen Besuch zur Pride Week eignen.

Das gibt es während der Pride Week zu erleben


Die Pride Week in New York ist eine einzige große Party (Bild: gagnonm1993 / Pixabay)

Höhepunkt der Pride Week ist die Pride Parade. An ihr nehmen jährlich über 100 Festwagen teil und hunderttausende Menschen laufen bei der Parade mit, um ein Zeichen gegen Homophobie und für Toleranz und Gleichberechtigung zu setzen. Es gibt aber noch viele weitere Highlights, die einen Besuch wert sind. Hierzu gehört beispielsweise das Pride Fest. Dabei handelt es sich um ein Straßenfest, das vorrangig von Straßenhändlern und Künstlern geprägt wird. Die verschiedenen Veranstaltungen haben in der Regel die Gleichberechtigung zum Thema und veranschaulichen die teils komplizierten Lebensbedingungen, denen sich Mitglieder der LGBT-Community ausgesetzt sehen. Das Fest findet in der Nähe der Hudson Street statt und kommt bei Besuchern nahezu jeden Alters gut an.

Ebenfalls gern besucht ist das Pride Island. Hierbei handelt es sich um eine große Party, auf der Live-Musik gespielt wird. Diese Party richtet sich an ein erwachsenes Publikum, weswegen man für den Besuch mindestens 21 Jahre alt sein muss. Das Event findet am Hudson River Park statt. Im Anschluss daran gibt es die Möglichkeit, die zahlreichen Gay Clubs in New York zu besuchen oder sich für einen Besuch auf einer Rooftop Bar zu entscheiden. Nette Kontakte, gute Musik, leckere Getränke und eine tolle Atmosphäre zeichnen solche Partys aus.

Die Grand Marshals

Jemanden zum Grand Marshal zu berufen, gehört zu den größten Ehren, die die LGBT-Community zu vergeben hat. Die Auserwählten nehmen an den Veranstaltungen der Pride Week teil und repräsentieren den Geist, der diese Veranstaltung auszeichnet. Deswegen können nur solche Personen oder Organisationen als Grand Marshals ernannt werden, die sich intensiv um die Rechte der LGBT-Community verdient gemacht haben.

Es gibt Grand Marshals in vier unterschiedlichen Kategorien. Der Auswahlprozess ist recht langwierig und umfassend, da wirklich nur die am besten geeigneten Vertreter zu Grand Marshals ernannt werden sollen. Hierbei ist relativ unerheblich, aus welchem Bereich eine Person kommt. So kann sie sich beispielsweise politisch für die LGBT-Community eingesetzt haben oder aus dem Gesundheitswesen, der Jugendfürsorge oder der Bildung stammen. Wichtig ist, dass sie die LGBT-Community aktiv unterstützt.

Mehr über die LGBT-Community erfahren

In New York wird eine sogenannte Pride Tour angeboten. Hier haben Gäste die Möglichkeit, sich näher mit der Geschichte der Community zu beschäftigen. Ein Guide führt die Teilnehmer zu markanten Punkten der Stadt, die für die Entstehung, Entwicklung und den Fortbestand von großer Bedeutung waren und sind. Neben den Stonewall Riots finden auch die verschiedenen Paraden und Plätze Erwähnung, die in der Geschichte der Gemeinschaft eine wichtige Rolle gespielt haben. Historisch interessante und unterhaltsame Fakten werden mit Informationen zur aktuellen Situation der LGBTs in New York im Speziellen und in den USA insgesamt verknüpft, sodass die Teilnehmer gut unterhalten sind und etwas aus der Führung mitnehmen. (ak)



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