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ONE-Show

240.000 Zuschauer sehen "Unser Lied für Rotterdam"

Die in einem ARD-Digitalkanal versteckte Vorstellung des deutschen ESC-Beitrags interessierte nur wenige. Im Vergleich zum ESC-Vorentscheid 2019 sank die Zuschauerzahl um mehr als 90 Prozent.


Barbara Schöneberger zeigt ihre Liebe zu Schwarz-Gelb oder dem BVB und spricht dem sichtlich schüchternen Ben Dolic Mut zu (Bild: NDR)

Laut den offiziellen Zahlen der GfK hat die einstündige Sendung "Unser Lied für Rotterdam" am Donnerstagabend auf ONE zur ungewohnten Sendezeit um 21.30 Uhr lediglich 240.000 Zuschauer erreicht. Das entspricht einem Marktanteil von 0,9 Prozent, was etwa dem ONE-Senderschnitt entspricht. Bei der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil immerhin bei 1,3 Prozent.

Im vergangenen Jahr war das Zuschauerinteresse an "Unser Lied für Israel" noch viel größer: Damals sahen 2,99 Millionen Zuschauer die zweieinhalbstündige Sendung. Der Marktanteil lag mit 9,6 Prozent zehn Mal so hoch wie dieses Jahr. Allerdings hatte es sich damals um einen echten Vorentscheid gehandelt, der in der Primetime um 20.15 Uhr lief und nicht nur bei ONE, sondern auch bei Das Erste ausgestrahlt worden war.

"Unser Lied für Rotterdam" kam dagegen weniger wie eine echte Abendshow daher, sondern wie eine etwas aufgepeppte Pressekonferenz. Einziges Ziel der von Barbara Schöneberger moderierten Sendung war es, den bereits am Donnerstagnachmittag bekannt gewordenen deutschen Beitrag "Violent Thing" von Ben Dolic vorzustellen. Die Show endete mit einem Liveauftritt von Dolic, der seinen Song in einer Akkustik-Version vorführte.

In sozialen Netzwerken machten sich viele ESC-Fans aus dem In- und Ausland über die sichtlich wenig Gebührengelder verschlingende Sendung und das Outfit von Barbara Schöneberger lustig.

Twitter / uisgebeatha

Twitter / uisgebeatha

Twitter / DerFischer6

Twitter / lrstrash

Wettbüros sehen "Allemagne" in Top 10

"Violent Thing" scheint laut Wettbüros bessere Chancen zu haben als der Song "Sister", der im letzten Jahr den vorletzten Platz belegte. Laut eurovisionworld.com steht Deutschland bei den Wettbüros unter den 41 Teilnehmerländern derzeit auf Rang sieben mit einer vierprozentigen Gewinnchance – und etwa deutlich vor Großbritannien, das ebenfalls am Donnerstag seinen Beitrag vorstellte.

Aktueller Favorit ist Litauen: "On Fire" von The Roop hat demnach eine zwölfprozentige Gewinnchance. Allerdings haben viele Länder ihren nationalen Song bislang noch nicht bekannt gegeben oder ausgewählt. Vor den ersten Proben sind die Wetten zudem mit Vorsicht zu genießen, weil – wie dieses Jahr auch beim deutschen Beitrag – noch nicht erkennbar ist, wie die Umsetzung eines Liedes in einem Live-Auftritt aussieht. (dk)

Direktlink | Wettbüros handeln dieses Lied im Augenblick als Favoriten

Wöchentliche Umfrage

» Germany, 12 points? Wie schneidet Ben Dolic beim ESC-Finale in Rotterdam ab?
    Ergebnis der Umfrage vom 02.03.2020 bis 09.03.2020


#1 AndreasKAProfil
  • 28.02.2020, 11:26hKarlsruhe
  • Ich habe durch einen Twitterhinweis überhaupt erst erfahren, dass diese Sendung gestern lief und eingeschaltet, als sie bereits etwa eine halbe Stunde am Gange war.

    Um es vorweg zu nehmen: Blamage auf ganzer Linie - stückweise ausgenommen das Lied, das ich irgendwie zwischen ... süffig/Mainstream/in ein Ohr rein aus dem anderen raus/ganz nett/besser als letztes Jahr und mal sehen ... verrotten würde.

    Das Ganze sah aus wie im Flur von Frau Schönebergers Zweithaus abgedreht. Ihr Outfit würde ich bezeichnen als Taucheranzug von dem die gelbe Rettungsweste als Rock abgerutscht war. Aber das nur am Rande.

    Frau Schönebergers Moderation wirkte absolut eingefahren - mit gemachtem Enthusiasmus, alles ist toll, alles macht Mut, alles ist fein ... das Ganze mit einer Prise Sarkasmus, die aber lediglich das Wir schaffen den ESC noch stützen soll.

    Sie wird als Maskottchen wohl noch so manchen ESC moderieren - Vorentscheid oder Wettbewerb - vermutlich reicht ihre Fanbase noch aus, damit sie ihren Job behält.

    Für mich hat sie definitiv den Zenit ihrer einstmals frischen Wirkung überschritten. Ich finde ihre Kommentare mittlerweile nur noch absehbar und nervig. Ich habe sie einmal sehr gemocht, weil sie eben eine Weile keine Stereotype bediente. Aber nun macht sie den gleichen Fehler wie fast alle anderen in dem Gewerbe und versteinert zur eigenen Kunstfigur. Hätte gedacht, dass sie mehr drauf hat.

    Egal - den ESC werde ich mir trotzdem anschauen. Er ist einfach mehr als Schöneberger und verpatzte Vorentscheid-Übertragungen. Letztere habe ich nach 15 Minuten abgeschaltet, um mir aus der One-Mediathek eine Folge von Miss Marple (die blaue Pelargonie) anzusehen und dabei einen Heringssalat geschnippelt und mit unseren Katzen gespielt. Das war deutlich unterhaltsamer, die Katzen sind glücklich und wir haben heute etwas Leckeres zu essen.
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#2 Leon 4Anonym
  • 28.02.2020, 11:35h
  • Antwort auf #1 von AndreasKA
  • So sollte er stattfinden.... Wenn corona net mal langsam anfängt zu chillen werden die kaum x tausend leute aus dem der ganzen welt in ne Halle klatschen... Und so Studio ohne Publikum will ja niemand sehen...
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#3 AndreasKAProfil
#4 Augen zuAnonym
  • 28.02.2020, 13:00h
  • Ben Dolic mit "Violent Thing" als deutscher Beitrag zum ESC geht absolut in Ordnung. (Für meinen Geschmack dauert es zwar eine Spur zu lang, bis der schleichend ruhige Beginn endlich Wumms bekommt, aber die finale Live-Version wird ja sowieso noch mal zurechtgedengelt).
    Was dagegen überhaupt nicht ging, war diese unfassbar peinliche Sendung auf ONE. Das war Fremdschämen in Reinkultur (vom offiziellen Song-Video mal abgesehen). Diese Kulisse! Dieses "Kinopublikum"! Diese Bücherwand! Dieser Vorhang mit Bistrotisch! Was war das? Das lierarisch-cineastische Quartett? Für die Vorstellung einer Dance-Nummer als Beitrag zum größten musikalischen Megaevent der Welt??? Und dann die "lustigen" Einspieler im Chemielabor. WTF??? Diese Sendung könnte nicht weiter entfernt gewesen sein von allem, was den ESC ausmacht. Eine Blamage!!!
    Ben Dolic drücke ich natürlich die Daumen! Ich bin mir sicher, er wird in Rotterdam ein ordentliches Ergebnis erzielen! :-)
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#5 Ohren aufAnonym
#6 ahmadAnonym
  • 28.02.2020, 13:35h
  • ein richtiges Armutszeugnis. die öffentlich rechtlichen Sender sind in der Hand von älteren Herren und Intendanten die keine ahnung von Trends haben.

    dann einfach ignorieren von wünschen und Trends

    kein Wunder
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#7 AlexAnonym
  • 28.02.2020, 13:38h
  • Also mit der Stimme wär auch ne gewagtere Nummer drin gewesen. So ist das Lied zwar nicht schlecht, aber auch nicht wirklich herausragend. Richtig gut wird es nur, wenn man es mit dem Beitrag vom letzten Jahr vergleicht. Für die Top 5 wirds leider nicht reichen, es sei denn der Rest Europas bringt nur Plastikschrott und Schnulzen. Aber immerhin ist der Sänger süß. :P
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#8 ahmadAnonym
  • 28.02.2020, 13:39h
  • die Sendung wäre ein Hit gewesen im Jahre 2002. Doch die Sendung hatte den Charme der anfang der 2000er Jahre. Schrecklich
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#9 Lys AsAnonym
  • 28.02.2020, 13:44h
  • Grundgütiger! Das Video mit der unplugged Live-Version offenbart: Der Typ kann nicht eine Note halten. Der kann nicht singen! Der winselt nur.
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#10 andreAnonym
  • 28.02.2020, 17:17h
  • Ganz gut so, denn die Vorentscheide waren eigentlich immer langweilig. Altbacken und langgezogen. Zumal die Schöneberger Ihre besten Zeiten hinter sich hat. Etwas nervig schon. Empfinde jedenfalls ich so. Und taktisch klug. Er kommt aus Slowenien. Von dort sind Stimmen zu erwarten, trotz slow. Kandidaten oder Kandidatin.
    Aber der junge Mann...wow. Naturtalent. Bombenstimme. Noch nie gehört. Echt. Hier mal aus "The Voice...."

    www.youtube.com/watch?v=Y0PYuO0ZYXY
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