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Islam in Deutschland

Berlin erhält zweiten schwulen Imam

Ein weiterer schwuler Imam verstärkt in der Bundeshauptstadt das Team von Christian Awhan Hermann, dem Gründer des queer-muslimischen Vereins Kalima.


Imam Mahmoud Alshihabi (li.) und Imam Christian Awhan Hermann bieten gemeinsam in Berlin ihre Dienste an

Mit dem 45-jährigen Imam Mahmoud Alshihabi gibt es jetzt einen weiteren offen schwulen Imam in Deutschland. Imam Christian Awhan Hermann, der Chef von Kalima e.V. stellte den gebürtigen Syrer am Mittwoch als Verstärkung des theologischen Teams bei einer Veranstaltung des Projekts "Schalom Aleikum" vor zirka 100 Besuchern in Berlin vor.

Imam Mahmoud arbeitete in seine Heimat Syrien als Imam und ist ein sogenannter Hafiz (also ein Muslim, der den gesamten Koran auswendig rezitieren kann). Er kam vor einigen Jahren als Kriegsflüchtling nach Deutschland und hatte in Berlin sein Coming-out als schwuler Mann.

Gepostet von Kalima am Freitag, 7. Februar 2020
Facebook / Kalima | Kalima klärt in der muslimischen Community auf

"Ich will etwas verändern", erklärte Mahmoud. "Überall in der islamischen Welt werden queere Muslime verfolgt und getötet. Aber auch hier in Deutschland werden wir diskriminiert. Das muss anders werden, dafür will ich mich einsetzen."

Kennengelernt haben sich Imam Mahmoud und Imam Awhan beim LesBiSchwulen Straßenfest in Berlin 2019 am Kalima-Infostand. "Zuerst stellte Mahmoud viele kritische Fragen", berichtete Christian Awhan Hermann. "Aber aus Kritik wurde Verbundenheit und jetzt arbeiten wir zusammen an wichtigen Übersetzungen und einer liberal-inklusiven Auslegung der religiösen Schriften."

Imam Awhan hatte 2016 den Verein Kalima gegründet (queer.de berichtete). Vor wenigen Monaten startete er eine Akademie für die Aus- und Weiterbildung von Gläubigen mit einem liberalen Islamverständnis (queer.de berichtete). Bei der "integrierten Imam*innen-Ausbildung" gibt es auch einen sogenannten Q-Kurs (Queer-Kurs), bei dem unter anderem der Umgang mit LGBTI in islamischen Gemeinden, die Grundlagen zur geschlechtlichen und sexuellen Vielfalt und der queere Blickwinkel auf den Koran auf dem Programm stehen. (cw)



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#1 AhmadAnonym
  • 28.02.2020, 18:15h
  • ,,also ein Muslim, der den gesamten Koran auswendig rezitieren kann'

    ja das habe ich auch gehört von jüdischen Freunden, die die Thora-Rollen auswendig können. Aber in beiden Fällen bin ich mir sicher, dass beide religiöse Gruppen nicht wissen, was das alles bedeutet

    es gibt menschen die kein arabisch können oder hebräisch aber das in diesen sprachen auswendig lernen .
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#2 Religioten-WatchAnonym
  • 28.02.2020, 18:45h
  • Das Erstarken religiotischer Vereine, auch mithilfe von Schwulen, ist wirklich kein Grund zum Jubeln. Im Gegenteil. Die Menschheit sollte an diesem Punkt ihrer Entwicklung nlängst icht mehr an magisches "Denken" und Zauberwesen "glauben".
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#3 JadugharProfil
  • 28.02.2020, 21:03hHamburg
  • Ich hatte mal den Koran durchgelesen und dieser war für mich eine große Enttäuschung. Ich hatte mehr erwartet. Er ist ein billiger Abklatsch der Bücher Moses, wo eben die biblischen Geschichten fehlen. Er ist so geschrieben, als müßte man, um den Text wirklich zu verstehen, die Bibel heranziehen, so als wäre der Koran eine Art Ergänzung der Bibel. Da ich die Bibel und ihre dunklen Seite kannte, war nach der Lektüre dieses recht dummen Korans keine weiteren Neuigkeiten hinzugekommen. Eher war ich von den dummen Inhalt und den vielen Tautologien dieses Buches so ziemlich genervt und hoffte irgendwann, etwas Geistreiches zu finden. Da war einfach nichts!

    Was Homosexualität im Koran betrifft, so gibt es nur eine Stelle im Koran, die sich auf die sehr fragwürdige Geschichte von Sodom und Gomorrha bezieht, weswegen Homosexualität abgelehnt wird. In der Bibel finden sich mehrere Stellen bei Moses und auch bei anderen, wo Homosexualität ein Gräuel ist, daß mit den Tod bestraft werden soll. Doch der Massenmörder Moses war sowieso ein extremer widersprüchlicher Lügner, wo man sich nicht wundern muß, daß die von ihm mit widersprüchlichen Verboten überhäuften Israeliten beim Tanz um das Goldene Kalb die Abwesenheit Moses feierten, als er auf den Berg Sinai die babylonischen sieben Gebote mit drei Ergänzungen bezüglich JHWH auf Tontafeln ritzte und sie danach brannte, weswegen der Berg Sinai in Rauch gehüllt war! Danach lies er 5000 Mann wegen dieser Rebellion töten, die aber das Verbot der Götzenanbeterei noch nicht kannten, weil jenes Verbot gerade in den Tontafeln von Moses niedergeschrieben wurde.
    Moses extreme Widerlichkeit hallt bis heute noch nach!
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#4 ahmadAnonym
  • 28.02.2020, 21:51h
  • jeder kann an den oder das glauben, was er will doch es ist nichts positives oder ein Grund zum feiern für homosexuellencommunity

    und nur weil homosexuelle teil einer Religion wie Christentum oder islam oder judentum werden, heisst es nicht, dass das Supermenschen sind und nett. Das ist ein großer Fehler und Irrglaube

    ich erinnere nur an David Berger, den ich 2012 oder so sehr bewundert habe, weil er sich aus den fangen der Kirche frei machte und er war unser Held. Doch wenige Jahre später entwickelte er sich zu einem, der Muslime angreift und gegen die ''bösen linken'' mobil macht

    er ist/war gern gesehener gast bei AFD Veranstaltungen
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#5 marcocharlottenburgAnonym
  • 28.02.2020, 23:12h
  • Tja, kann man echt nichts machen. Aluhutträger gibt es links wie rechts... Soll doch bitte jeder glauben, an was er oder sie möchte, solange nicht anderen das Existenzrecht abgesprochen wird. Und wenn es zwei schwule Imame gibt, die was ändern wollen, gut so.
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#6 AhmadAnonym
#7 FredericAnonym
#8 TheDadProfil
  • 29.02.2020, 10:24hHannover
  • Antwort auf #4 von ahmad
  • ""ich erinnere nur an David Berger, den ich 2012 oder so sehr bewundert habe, weil er sich aus den fangen der Kirche frei machte""..

    Der Mann hat sich bis Heute nicht von irgendetwas "frei gemacht"..
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#9 Ralph
  • 29.02.2020, 12:07h
  • Ich möchte niemanden verletzen, aber mir fehlt jedes Verständnis, wenn schwule Männer sich einer schwulenfeindlichen Religion unterwerfen, ja sogar noch ein Pfarrer-, Rabbiner- oder Imamamt in ihr annehmen, um so zu tun, als gäbe es all den religiösen Hass nicht oder als könnte man innerhalb und nach der jeweiligen Religion leben, indem man den Hass ausblendet oder ignoriert. Vernünftigerweise kann man sich nur von den Fesseln der Religion befreien. Sich noch mehr an sie zu binden, ist unsinnig und Selbstbetrug.
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#10 seb1983
  • 29.02.2020, 14:56h
  • Ein selbsternannter Imam ohne Gemeinde, eine "Moschee" die zeitweise die Räume einer Kirche nutzt.
    Angefeindet und isoliert von außen und sogar untereinander, nicht anerkannt von der restlichen Glaubensgemeinschaft.

    Nuja.....
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