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Comedy Central

Nina Queer wird Roast-Schiedsrichterin

Ab Freitag wird die Berliner Dragqueen Nina Queer auf Comedy Central beim "Roast Battle" dabeisein, einer Comedyshow für Hartgesottene.


Nina Queer hatte sich in der ersten Staffel bereits einen "Roast Battle" geliefert (Bild: Screenshot Comedy Central)

"Nina Queer ist jetzt Moderatorin bei Comedy Central!" So kündigte die Hauptstadt-Dragqueen auf Facebook ihr neuestes Projekt an: In der achtteiligen zweiten deutschen Staffel von "Roast Battle" wird "die fabulöse Nina Queer" (Pressetext Comedy Central) an der Seite von Moderator Maxi Gstettenbauer als Schiedsrichterin in den Ring steigen. In der Jury, die den Gewinner der einzelnen Duelle kürt, sitzen neben Gstettenbauer auch noch die Comedians Ingmar Stadelmann und Tahnee. Doppelfolgen werden jeweils freitags ab 23.00 Uhr im zum amerikanischen Viacom-Konzern (MTV, CBS, Nickelodeon, Paramount) gehörenden Minisender ausgestrahlt.

Nina Queer ist jetzt Moderatorin bei Comedy Central! Und ab Freitag, den 6. März acht Folgen lang, gemeinsam mit Maxi…

Gepostet von Nina Queer am Dienstag, 3. März 2020
Facebook / Nina Queer

Beim "Roast Battle", einer Adaption eines britischen Formats, duellieren sich im Quatsch Comedy Club in Berlin jeweils zwei Komiker mit derben Witzen und gegenseitigen Angriffen, die oft unter die Gürtellinie gehen (Comedy Central: "Im Krieg, der Liebe und beim 'Roast Battle' ist alles erlaubt"). In der ersten Staffel war auch Nina Queer als Kandidatin dabei.

Direktlink | Nina Queer duellierte sich vergangenes Jahr mit dem schwulen Komiker Simon Stäblein

In den neuen Folgen treten Thomas Schmidt und Thomas Spitzer, Samuel Sibilski und Christiane Olivier, Filiz Tasdan und Freddy Gralle, Dschungel-Star Aurelio Savina und Schlagersänger Ennesto Monté, Alex Upatov und David Stockenreitner, Erotikmodel Micaela Schäfer und Dschungel-Gewinnerin Melanie Müller, Jonas Imam und Erika Ratcliffe, Tino Bomelino und Helene Bockhorst, Osan Yaran und André Hermann, Ben Schmid und Vanessa Willi, Ex-Bachelor Nico Schwanz und Currywurst-Mann Chris Töpperwien sowie Willi und Jasmin Herren gegeneinander an.

"Roast" hat lange Tradition in den USA

Das Konzept des humorvollen öffentlichen Roasts geht auf die USA der Vierzigerjahre zurück. Richtig bekannt wurde das Konzept durch "The Dean Martin Celebrity Roast" (1974 bis 1984). Gewöhnlich enthält ein Roast einen Roastmaster, also den Moderator, sowie einen Promi, der "geroastet" wird (Roastee), und mehrere Komiker, die sich sowohl über den Roastee als auch die anderen Anwesenden lustig machen. Bei Dean Martin ließen sich Megastars wie Bette Davis, Sammy Davis Jr., Frank Sinatra, Betty White oder Joan Collins "rösten". Der "Roast Battle" ist eine Abwandlung dieses Original-Konzepts.

Seit 2003 strahlt Comedy Central USA in unregelmäßigen Abständen auch den "Comedy Central Roast" aus, von dem bislang 17 Folgen gesendet wurden. Zuletzt wurde im September Schauspieler und Showmaster Alec Baldwin geroastet, Roastmaster war Sean Hayes (Jack aus "Will & Grace"). 2011 gab es auch einen Roast des heutigen US-Präsidenten Donald Trump. (dk)



#1 NuminexEhemaliges Profil
  • 04.03.2020, 13:59h
  • Etwa die Nina Queer, die aus Profitgeilheit sämtliche Werte und Moral über Bord wirft, um einen Blog des widerlichsten Hetzblattes Deutschlands (Bild) zu betreiben? Einer Zeitung die zwei Jugendliche Schwule aus dem Iran, die man an Baukränen wegen ihrer Liebe aufgehängt hat, auf dem Titelblatt abdruckt, allerdings mit der Erklärung Irans, sie seinen Vergewaltiger, einer Zeitung die 364 Tage im Jahr rechte Ressentiments nährt, um am 365. nach dem Tod eines Politikers einen Linksschwenk hinzulegen, ohne die geringste Selbstkritik, die die NSU Morde als Dönermorde bezeichnet und den Hinterbliebenen ein zweites Mal ins Gesicht schlägt oder aus Hanau Verschwörungstheorien über Bandenkriege per Liveblog raushaut...
    Meinen wir hier die Nina Queer, die Teil dieses Apparates ist?
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#2 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 04.03.2020, 14:26h
  • Immer, wenn man denkt, es geht nicht NOCH primitiver... ich sage nur Panem Et Circenses*.

    Von Nina Queer erwartet man ja nichts anderes als Schlamm(-Schlacht). Dass sich queere Comedy-Größen wie Tahnee und Simon Stäblein aber auch für diesen Dreck hergeben, enttäuscht mich doch sehr.

    Übrigens absolute Zustimmung zu Kommentar #1!

    *"Das Wortpaar Brot und Spiele kritisiert eine abgestumpfte Gesellschaft, deren Interesse über elementare Bedürfnisse und niedere Gelüste nicht hinausgeht. Die massive Ausweitung der Sportberichterstattung führt z. B. dazu, dass wichtige politische oder gesellschaftliche Fragen in den Medien in den Hintergrund gedrängt werden."

    de.wikipedia.org/wiki/Panem_et_circenses
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#3 David JacobAnonym
#4 ursus
  • 04.03.2020, 19:42h
  • Ich finde dieses Format zutiefst abstoßend. Öffentlicher Jubel für Beleidigungen, gezielte Verneinung jeglichen Respekts, das passt zwar prima in unsere Zeit, aber es hat für mich nichts Unterhaltsames. Zu meinem Bild von Nina Queer passt das alles, leider, aber dass von mir bisher geschätzte Menschen wie Tahnee und Simon Stäblein da teilnehmen, enttäuscht mich.
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#5 antosProfil
  • 04.03.2020, 20:34hBonn
  • Primitiv, Beleidigungen etc. - na, hier sind ja ganz offensichtlich die Kenner beieinander.

    Schön aber, dass auch Roastking André Hermann wieder dabei ist; sein kurzweiliger Podcast mit Julius Fischer ist übrigens ebenfalls hörenswert:

    www.teamtotalezerredung.de/
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#6 stromboliProfil
#7 jochenProfil
  • 05.03.2020, 17:08hmünchen
  • Pipi, Kacka, Scheisse, Sau....und die Jury lacht sich tot.....oder jedenfalls tun sie so als ob.
    Spätestens wenn Nina Queer ihrem Gegner als einen Haufen Hundescheisse "spassig" tituliert, ist s vorbei mit spassig.
    Widerliche Beleidigungen werden dem Zuschauer verkauft als hippes "Roasting". Man muss hoffen, dass Kinder und Jugendliche, denen wir verzweifelt versuchen beizubringen sich nicht gegenseitig zu mobben und fertig zu machen, nicht diesen Scheiss sehen und denken, dass wäre cool .
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