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28. Mai bis 1. Juni

Puppy Pride Cologne: Fünf heiße Tage für Welpen und Co.

Nein, hier geht es nicht um Fans eines jungen Idefix oder einer kleinen Lassie: Der "Welpen-Stolz" soll Ende Mai vielmehr schwule Fetischfreunde in die Domstadt locken und ihnen fünf Tage lang Leckerchen bieten.


Puppies auf dem Cologne Pride 2019 (Bild: nb)

Ob ein gemütliches Brunch, ein fesselnder Bondage-Kurs oder eine rauschende Partynacht: Vom 28. Mai bis 1. Juni sollen "Puppies, Handler, Fetisch-Enthusiasten und Freunde der Puppy Community" beim ersten Puppy Pride Cologne auf ihre Kosten kommen. Konkret handelt es sich hierbei um eine Form von Petplay, also ein erotisches Rollenspiel, in der mindestens ein Partner oder eine Partnerin die Rolle eines Haustieres, in diesem Fall eines Hundes, übernimmt. Das Wort "Puppy" beschreibt dabei einen eher jungen und meist noch unerfahrenen sogenannten Dogplayer.

Die Organisatoren haben ein breites Programm aus einem Dutzend Veranstaltungen für jedes Alter, Geschlecht (!) und persönlichen Geschmack organisiert: Von einer Stadtrundfahrt "der etwas anderen Art" über ein PupNick (statt Picknick) im Grünen und diversen Workshops wie einem Bondage- und einem Cocktailkurs bis hin zu einem gemeinsamen Brunch erwartet die Besucher eine breite Auswahl.

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Ein Werbeplakat der Organisatoren

Los geht es am Abend des 28. Mai mit einem Sektempfang im Café des queeren Jugendzentrums anyway. Höhepunkt des Puppy Pride ist die große Hauptparty "Trinity Cologne", die in Zusammenarbeit mit Rheinfetisch e.V. und Bartmänner e.V. organisiert wird. Das Event findet im Bogen 2 statt, der Eintritt kostet 15 Euro.

Der offizielle Ticket-Onlinevorverkauf und die Voranmeldungen für die Events startet am Sonntag (8. März). Der Puppy Pride ist eine Partnerveranstaltung des Cologne Fetisch Pride von Rheinfetisch e.V., welcher zeitgleich stattfinden wird.

Einen Monat nach dem Puppy Pride werden die Organisatoren auch an der Parade des Kölner CSD teilnehmen, der dieses Jahr am 5. Juli stattfinden wird.

Die eigentlich harmlose Petplayer-Community ist bis heute noch manchem konservativen deutschen Polizeibeamten ein Dorn im Auge: 2018 hatte etwa die Essener Polizei ein Fetischmasken-Verbot ausgesprochen, obwohl gerade in dieser Region Masken zu Karneval nie ein Problem darstellen (queer.de berichtete). Nach heftiger Kritik ruderte die Staatsmacht zurück und sprach von einem "bedauerlichen Missverständnis" (queer.de berichtete). (cw)

Noch 84 Tage bis zum großen Puppy Pride Cologne. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, das ganze Team freut sich…

Gepostet von PuppyCologne am Donnerstag, 5. März 2020
Facebook / PuppyCologne



#1 stromboliProfil
#2 Ralph
  • 05.03.2020, 17:17h
  • Wird da nicht der Verein zur Förderung von Biedermeier und viktorianischen Grundsätzen im queeren Leben (Abkürzung: KLuST) heftig wider die Sünde Partei ergreifen?
  • Antworten » | Direktlink »
#3 DankeAnonym
#4 ReneAnonym
  • 06.03.2020, 06:31h
  • Naja.....
    Sehe das eher kritisch.
    Warum muss man sich immer weiter separieren. Ist überall aktuell total hipp seine individuelle Extrawurst zu backen.
    Ich ruf morgen auch ein eigenen csd aus für blonde Schwule Männer mit Brille.
    Die Allgemeingesellschaft mit immer neuen und ungewöhnlichem, in immer schnellerer Geschwindigkeit zu konfrontieren, ist meiner Meinung nach kontraproduktiv.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Homonklin_NZAnonym
  • 06.03.2020, 08:19h
  • Antwort auf #4 von Rene
  • Ist doch gar keine Extrawurst:

    ""Der Puppy Pride ist eine Partnerveranstaltung des Cologne Fetisch Pride von Rheinfetisch e.V., welcher zeitgleich stattfinden wird.""

    Schwierig genug ist es, als Fetischist irgendwann im Leben auf Ähnlichgesinnte zu treffen, so ergeben sich die Anfänge solcher Gruppen. Wo die meisten anderen lieber nackt durch die Gegend hüpfen, oder in den Betten der Welt sporteln, steht man sonst ganz schön allein auf weiter Flur.
    Das ist schon schwierig genug, wenn man einem relativ eingefahrenen Fetisch verfallen ist - Motorradlederkombi, Gear, Army ect. Gäbe es dafür keine eigenen Gruppen, man würde noch immer damit hadern, ob man als Art bekloppter Freak gelten muss.
    Wird nicht alles gleich akzeptiert wie bei den Jeans-Denim-Freunden.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 06.03.2020, 08:19h
  • Antwort auf #4 von Rene
  • "Die Allgemeingesellschaft mit immer neuen und ungewöhnlichem, in immer schnellerer Geschwindigkeit zu konfrontieren, ist meiner Meinung nach kontraproduktiv."

    Es ist wohl mal wieder an der Zeit, auf diesen äußerst klugen Blogartikel hinzuweisen:

    derzaunfink.wordpress.com/2019/06/28/fetisch-beim-csd/

    Da heißt es u.a.:
    "Oft wird ja mittlerweile eine recht enge Definition dessen vorausgesetzt, was die offiziellen Ziele des CSDs seien: Gleiche Rechte und Akzeptanz durch die sogenannte Mehrheits-Gesellschaft. Diese Definition ist aber weder vom Himmel gefallen noch war sie schon immer so formuliert. Von Anfang an prägte den CSD auch eine sehr viel größere Idee, die nicht nur die Rechte marginalisierter Gruppen, sondern eine gesamtgesellschaftliche Vision in den Mittelpunkt stellte: Es geht um die Idee einer aufgeklärten Gesellschaft, in der jede:r die eigenen sexuellen und die Identität betreffenden Wünsche frei von unbegründeten Ängsten, Schuldgefühlen und körperfeindlichen Normen entdecken und entfalten kann, in der die eigene Sexualität frei erforscht und gelebt werden kann und in der niemand wegen der eigenen sexuellen Wünsche oder der geschlechtlichen Identität von anderen beleidigt, abgewertet, entrechtet oder sogar bestraft wird."

    Es lohnt sich sehr, den ganzen Artikel zu lesen.
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#7 AußenrandbeobachtungAnonym
#8 FredinbkkProfil
  • 06.03.2020, 10:32hBangkok
  • Na solange,weder Hoecke-Schwaene und Stoerchinnen da mitmachen..

    lasst die "Tierchen" doch Spass haben,die tuen doch keinem was....
    jeder nach seiner Art ....

    ok..nach 22 Uhr sollten die "Hunde" in Wohngebieten nicht mehr so laut bellen,
    damit keine Beschwerden kommen und das Ordnungsamt.
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#9 NebusAnonym
  • 06.03.2020, 14:55h
  • ich bin selber Dog-Player und ich verstehe einfach nicht wieso man immer gegen Fetisch schießt egal was es ist. Deutschland ist leider nich nicht gabz darin angekomnen das jeder seine Sexuelle Pfantasie oder aber auch sein Feetisch so leben kann wie man sich wohl fühlt. Im ubrigen Patplay ist nich fur jeden Puppy, Handler gleich Sex nur um das mal deutlich zu erwähnen. Ich behaubte das 95% der Puppys dies nutzen um einfach den Altag zu entfkiehen ubd nicht an gestern oder morgen zu denken.
    Patplay ist negr aks nur Sex ubd Feetisch das ist meine Meinung.
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#10 TheDadProfil
  • 06.03.2020, 21:43hHannover
  • Antwort auf #4 von Rene
  • ""Sehe das eher kritisch.""..

    Nöö..
    Du siehst das nur falsch..

    ""Warum muss man sich immer weiter separieren. Ist überall aktuell total hipp seine individuelle Extrawurst zu backen.""..

    Äh ?
    Wer tut das ?
    Dein Vergleich kommt aus der falschen Deckung, denn Kleingärtner und Kaninchenzüchter sind auch in getrennten Vereinen organisiert, und hier handelt es sich um eine Fetisch-Veranstaltung..

    ""Ich ruf morgen auch ein eigenen csd aus für blonde Schwule Männer mit Brille.""..

    Mach das..
    Doch der "Puppy Pride Cologne" erhebt trotz des Namens gar keine Anspruch darauf eine "Alternative" zum CSD-Köln zu sein, sondern ein "Zusatzangebot"..
    Und der "Eintritt" zu diesen Veranstaltungen kostet dann im Gegensatz zur Teilnahme am CSD-Köln auch immer noch Geld..
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