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Kommentare zu:
Skandal um Sherry Pie: Wird "RuPaul's Drag Race" gecancelt?


#1 Leon 4Anonym
  • 09.03.2020, 15:13h
  • Oh, die arme schämt sich, fühlt sich schlecht, badet im selbstmitleid und bereut das sie ihren "Schwestern" die Show kaputt gemacht hat....

    Doof das die Tante bei ihrer pseudo-entschuldigung ne Entschuldigung an die Opfer vergessen hat, aber man muss ja auch die wahren geschädigten - sprich sich selbst - in dem Fokus rücken.... oO

    Womöglich hat sie sich selbst "nie geliebt", nachvollziehbar wenn das jetzt auch sonst niemand mehr tun sollte....!
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#2 mesonightAnonym
  • 09.03.2020, 15:19h
  • mhm, also was war denn jetzt daran sooo schlimm? ich meine, sie hat ja niemanden vergewaltigt oder um geld gebracht. bis auf den einen fall, in dem sie jemanden zum masturbieren aufgefordert haben soll, kann ich jetzt nichts erkennen das diese harte strafe nach sich ziehen soll.
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#3 Leon 4Anonym
  • 09.03.2020, 15:35h
  • Antwort auf #2 von mesonight
  • ? Is egtl "me too" in Reinform, nur das sie im Gegensatz zu den anderen Fällen nicht wirklich in einer machtposition war sondern diese erlogen hat.... Quasi ihre Stellung ausgenutzt um leuten, die in der Industrie Fuss fassen wollten, mit lügen und falschen Tatsachen zu oben genannten Handlungen zu bringen....

    Es geht bei "me too" ja primär um den strukturellen Sexismus und nicht "nur" um "klassische" Vergewaltigungen..... Diese "Gefälligkeit für Job" und "wenn ich das nicht mache wird er/sie dafür sorgen das ich nie Fuss fassen werde" Mentalität halt.... Klar ist das strafrechtlich vllt gar nicht relevant, sind viele bekannte Fälle nicht, moralisch verwerflich jedoch sicherlich und daher auch absolut gerechtfertigt so jemanden nicht auch noch eine Plattform zu geben....
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#4 mesonightAnonym
  • 09.03.2020, 16:21h
  • Antwort auf #3 von Leon 4
  • ja, das verstehe ich, aber sie hat den männern ja keinen job direkt versprochen. im grunde hat sie sich einfach "nur" an den männern aufgegeilt die ihr die videos geschickt haben, sicher ist das nicht ok, keine frage. aber ich finde es wird mir ein bisschen sehr streng ge- bzw. verurteilt, denn als dragqueen wird sie so schnell sicher nichts mehr verdienen.
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#5 Leon 4Anonym
  • 09.03.2020, 17:06h
  • Antwort auf #4 von mesonight
  • Ich zitiere den Artikel...

    "hatte sich gegenüber männlichen Mitstudenten an seiner New Yorker Universität und Kollegen in einer Theatergruppe in Nebraska online als Assistent einer New Yorker Casting-Agentin und direkt als diese Agentin ausgegeben. Zweck des Betrugs war, die Männer dazu zu bringen, Bewerbungsvideos für ein nicht existierendes Filmprojekt über muskulöse Männer namens "Bulk" und eine frei erfundene Musical-Version des Tim Burton-Films "A Nightmare before Christmas" zu produzieren."

    ....und gehe auf dein comment wie folgt ein: hä???
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#6 OnlinerAnonym
  • 09.03.2020, 22:43h
  • Antwort auf #4 von mesonight
  • Da kann ich dir nur beipflichten: im Internet gibt sich jeder als wer anderes aus und sei es nur wenn man beim eigenen Alter (oder anderen "Daten" des eigenen Körpers) optimistisch rundet ;-)

    Das ist wirklich jedem im Internet wohlbekannt. Und wenn man Nachrichten von jemand erhält, der vorgibt irgendwer bestimmtes zu sein, dann muss man das im Internet immer (!) zuerst verifizieren. Würde man ja beim Online-Banking, Anweisungen vom Boss etc. auch niemals einfach glauben.

    Daher ganz unabhängig vom aktuellen Fall: informiert euch über Sicherheit im Internet und seid ein klein wenig misstrauisch, wenn der Assistent einer Agentin euch per E-Mail auffordert euch beim Masturbieren mit Gesicht zu filmen...
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#7 audeasAnonym
  • 10.03.2020, 06:59h
  • Bereits im Meet the Queens Video kam sie super unsympathisch rüber und jetzt weiß ich auch warum. Mein Beileid den Opfern und allen Betroffenen.
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#8 flussengelAnonym
  • 10.03.2020, 12:49h
  • Antwort auf #6 von Onliner
  • Deinem Kommentar möchte ich aufs Entschiedenste widersprechen!

    Es ist überhaupt nicht ok und sollte auch nicht normal sein, dass 1 andere Menschen derart manipuliert und ihr Vertrauen missbraucht. Belügen und belogen werden ist halt nicht das gleiche.

    Was Du da tust, ist, die Opfer für ihr Verhalten zu beschämen und den Grund für die von ihnen als entwürdigended wahrgenommene Erfahrung bei ihnen selbst abzulegen. Klassisches Victim Blaming also. Finde ich sau uncool und lasse Dich das hiermit wissen, vor allem um Mitleser_innen wissen zu lassen, dass Aussagen wie Deine nicht unwidersprochen bleiben.
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#9 Homonklin_NZAnonym
  • 10.03.2020, 16:58h
  • ""Wir können jungen LGBTQI gegenüber nicht so tun, als wäre irgendetwas daran ok, und wir können auch nicht einfach so weitermachen.""

    Sehe ich auch so, das wäre Hofieren von Betrug und charakterarmem Verhalten. Es gibt schon genug kriminell angehauchten Missbrauch diverser Stufen übers Internet und im RL sowieso, das muss man nicht auch noch als Kavaliersdelikt herunter spielen.

    Etwas erstaunt hat mich das mit den Achselhöhlen dann doch.
    Weil doch heute fast niemand mehr natürlich riechen möchte, nur noch möglichst chemisch und künstlich, bis zum Hustenreiz.
    Könnte auch sein, es ging um die Nuance des Rosenwassers. weiß man nicht.
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#10 stromboliProfil
  • 11.03.2020, 08:35hberlin
  • Antwort auf #8 von flussengel
  • "Belügen und belogen werden ist halt nicht das gleiche."

    Da haben wir es wieder, das scharren an der oberfläche statt sich mit der struktur selbst zu beschäftigen.
    Ein gesellschaftskonstrukt in der zwischenmenschliches aufbauend auf ausbeutung durch marktwert&körper als ware definiert wird, kann nicht durch die > täter- opferbeziehung < erklärt sein.
    Da sind beide, täter wie opfer, teil der selben erbärmlichen anstrengung.
    Das mensch als objekt überhaupt so verdinglicht wird, sollte uns alle , täter-opfer wie "zuschauende" gleichermaßen gegen dieses ausbeutende und sich selbstausbeudende wenden lassen, statt hier auf der erhabenen höhe der phrasendrescherei sich selbst aus der verantwortung zu entlasten.
    Es gibt eben keine "unschuldigen" in solchen übergriffigkeitsszenarien.
    Es gibt nur auf vorteilsnahme und schnellen gewinn bedachte hütchenspieler_Innen, bei denen von vornherein fest steht, wer verlierer sein wird...
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#11 haulchenProfil
  • 12.03.2020, 00:34hMarburg
  • Antwort auf #1 von Leon 4
  • Kurze Reaktion zum Ausgangspost: Ich teile den Eindruck, dass die Ich-Bezogenheit des Entschuldigungsposts nicht unbedingt hilfreich ist und leider doch auch etwas nach Selbstinszenierung riecht. Was aber nicht stimmt, ist, dass eine Entschuldigungsbitte an die Opfer vollständig fehlt: "I truly apologize to everyone I have hurt with my actions." Vielleicht nicht so klar, wie man es sich wünschen würde, aber sie ist da.
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#12 haulchenProfil
#13 stromboliProfil
#14 Leon 4Anonym
#15 Peter GoldrohrAnonym
  • 13.03.2020, 12:08h
  • Entgangener Gewinn

    Verstehe ich richtig? Hätte es entweder das Filmprojekt "Bulk" oder das Musical "A Nightmare before Christmas" tatsächlich gegeben, dann wäre alles OK?

    Ja, dann, ist der Sherry-Pie-Skandal nicht mehr als eine Art Leerverkauf. So etwas gilt marktwirtschaftlich als sehr clever.

    Der entgangene Gewinn kann eventuell eingeklagt werden.
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#16 Freddy der ToasterAnonym
  • 28.09.2020, 10:19h
  • Ich finde es erschreckend, wie viele hier sitzen, und schreiben " Och die sollen sich mal nicht so anstellen !" Da merkt man, das Empathie ein Fremdwort ist , hier lebt man getrost nach dem Motto : ist nicht mir passiert, also Wurscht!

    Schämt euch, eure Menschlichkeit vergammelt allmählich
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