Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=35686
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
Lesben und Schwule finden die Liebe vor allem online


#7 Homonklin_NZAnonym
  • 10.03.2020, 14:33h
  • Ob man da, oder wen man ggf. kennen lernt, hat auch ganz viel mit den eigenen Qualitäten und Mängeln zu tun, die man mitbringt. Wenn es etwa nicht besonders viele andere Schwule in der Umgebung gibt, in der man herum kommt, hat man schon eine geringe Chance, überhaupt mal wem zu begegnen, bei dem die Anziehung auf Gegeninteresse stößt.
    Dann hängt das noch davon ab, was für ein anziehungstyp man selber ist, und welche Art Leute diesen Typ rundum interessant finden.

    Auf Online-Seiten und Chats habe ich mich etwa seit Mitte-Ende 20 umgesehen, davor hatte ich es mal bei einer Partnervermittlung versucht. Allerdings waren anfängliche Interessenten ausnahmslos etwa im Alter meiner Eltern, und ich fand eher Gleichalterige bis etwas Jüngere interessant. (Heute wären sie, wenn das überhaupt noch Sinn machen würde, sich umzusehen, viel jünger - immer noch dieselben Typen, die ich damals schon anziehend fand, da ist das hoffnungslos) Schwierig ist das auch, überhaupt Jemand zu begegnen, wer nicht vorzüglich Sexuelles im Kopf hat, und halbwegs ähnlichen Interessenhorizont bzw. Lebensgestaltungsideen mitbringt.

    Das Aussehen kann natürlich eine große Hürde sein, ( was auf Nachfrage alle abstreiten) und unter den Gays kommen noch Funktionalität und Größe des Geschlechtsteils hinzu, ( was auf Nachfrage immer alle verleugnen) oder diese Sache mit den Positionen ist ihnen wichtiger als alles andere.

    Online sieht man aber wenigstens öfter mal ein Profil von wem, der interessant wirkt, als das in der direkten Umgebung oder in einer Stadt, in einschlägigen Discos ect. der Fall wäre. Die leben dann gewöhnlich in Australien drüben oder Skandinavien oder sonstwo weit weg.

    Der Nachteil ist online, dass man sich durch etliche Eintagsfliegen, Halodris, Korrespondenzunfähige und Fake bzw. Love-Scam-Honks durchzuackern hat, ein Vorteil ist, dass man nach Interessen und Bedürfnissen geordnete Gruppen leichter finden kann - etwa im Bezug auf Fetisch und Sonderinteressen, andere Akademiker, andere über 2 Meter Große,andere Nachtschwärmer, Sportler oder wen auch immer man da so mag.

    Im RL Life trifft man zwar hin und wieder mal wen, mit dem man so richtig klar kommt und auf der surftauglichen Wellenlänge tickt. Dude + Dude. Aber dann heiratet der seine Freundin, und mit Lebensglück bleibt es bei einer Art von Freundschaft plus. Freundschaft ja, das Plus passiert zwischen ihm und seiner Ehefrau, und vom ersten Kuss, von erster Liebe ect. träumt man weiter. Leider das Gleiche, wenn er in Neuseeland wohnt. :/

    Sixpack ist machbar. Verlangt aber verdammt viel Disziplin und vor allem tägliches Training, Sport, Sport, Sport. Wird dann bei gewissen gesundheitlichen Einschränkungen schwieriger. Menschen mit Problemen will auf dem Attraktionsmarkt keiner, wer nur Kleine mitbringt. Das ist eine harte Konkurrenz, aber Probleme zu verstecken, bringt auch nichts. Das kommt raus und dann kann man's vergessen. Der Vorteil im RL ist es, da merkt man das unmittelbar und kann weiter schauen.

    0% im Sandkasten. Ja, da lernt man eher, dass die weichen Sandkuchen, die komisch riechen, keine sind.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel