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Massenevents

Coronavirus: CSD Berlin prüft Absage oder neuen Termin

In diesem Jahr könnten viele Pride-Paraden ausfallen, kündigte ein Berliner CSD-Organisator an. "Wir beobachten die Lage weltweit sehr genau."


Der Berliner CSD wurde in diesem Jahr für den 25. Juli angekündigt. (Bild: mw238 / flickr)

Die Veranstalter des Christopher Street Days (CSD) in Berlin überlegen, ihre diesjährige Parade zu verschieben oder abzusagen. "Wir beobachten die Lage weltweit sehr genau", sagte Vorstandsmitglied Ralph Ehrlich am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Das Organisationsteam sei in engem Kontakt mit den Behörden. Mit anderen Paraden in Deutschland und in anderen Ländern bestehe ebenfalls reger Austausch.

Der CSD Berlin soll in diesem Jahr am 25. Juli stattfinden. Im vergangenen Jahr lockte er laut den Veranstaltern eine Million Feiernde an – so viele wie nie zuvor (queer.de berichtete). Mit dem abgesagten Myfest und dem Karneval der Kulturen entfallen bereits zwei der bekanntesten und größten Straßenfeste der Hauptstadt. (cw/dpa)



#1 NilsdeAnonym
  • 13.03.2020, 07:05h
  • Dann ist das mal ein Jahr so. In ein paar Monaten kann man das alles nachholen. Traurig, aber Kultur und Sport sind noch am ehesten und leichtesten abzusagen. Vielleicht gibt es schon nächstes Jahr einen Impfstoff und/ oder man kann das Virus besser einschätzen.
    Jetzt geht es wohl erst mal darum die Infektionen hinauszuzögern, dass das Gesundheitssystem nicht zu stark belastet wird.
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#2 kangaxAnonym
  • 13.03.2020, 08:26h
  • Nope, ich setze sämtliche CSDs dieses Jahr aus. Wir können COVID-19 nicht aufhalten, aber verlangsamen. Und wenn ich daran denke wie enorm eng es auf der CSD zugeht, und das mit lauter alkoholisierten Feiernden auf engsten Raum... ich verzichte.

    Ich bezweifle dass die Seuche bis Sommer verschwunden ist und eine Lungenentzündung ist nichts was man auf die leichte Schulter nehmen sollte, unabhängig von der Letalität.
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#3 FilipProfil
  • 13.03.2020, 09:11hHamburg
  • Das man eine Absage prüft, aber sich aktuell damit noch zurückhält, halte ich für nachvollziehbar..

    Ich denke, für mich als promisker schwuler Mann ist das Risko aber auch ohne "Massenveranstaltungen" sehr hoch. Ein CSD macht mir da nun weniger Angst.
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#4 PetterAnonym
  • 13.03.2020, 10:37h
  • Da das noch über 4 Monate sind, braucht man sich jetzt noch nicht zu entscheiden.

    Aber wenn sich die Lage bis dahin nicht signifikant verbessert hat, ist es die Verantwortung gegenüber allen Teilnehmern und Besuchern, solche Veranstaltungen abzusagen.

    Gesundheit und Menschenleben sind wichtiger. Und für echte Gleichstellung kann man dennoch kämpfen. Vielleicht denken dann auch manche Leute mal nach, dass es nicht damit getan ist, einmal im Jahr beim CSD Party zu machen, sondern dass es noch viel gibt, wofür es sich zu kämpfen lohnt.
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#5 Hirn vom HimmelAnonym
#6 PetterAnonym
#7 kangaxAnonym
  • 13.03.2020, 11:05h
  • Die Fridays for Future-Bewegung setzt ihre Kundgebungen auch aus und führt den Protest auch digital fort - vorbildlich.
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#8 FilipProfil
  • 13.03.2020, 11:24hHamburg
  • Antwort auf #6 von Petter
  • "Ich glaube, manche Menschen unterschätzen, was uns bevorsteht."

    Ich gehöre wohl kaum zu denjenigen.

    Aber ein Virus verbreitet sich nicht nur über Kulturveranstaltungen oder zählt bis 1.001.
    Jeder, der vor die Tür tritt, Besuch bekommt und am Leben teilnimmt, geht ein Risiko ein.

    Wir werden uns wohl kaum für mehrere Monate in einen Tiefschlaf begeben?
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#9 FilipProfil
#10 Leon 4Anonym