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Corona-Ticker

CSD Hannover kämpft am Sonntag online und offline für gleiche Rechte

16 Projekte erhielten bereits Geld aus dem Corona-Soli-Fonds der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung. Außerdem: Ramsan Kadyrow soll mit Covid-19 infiziert sein. Kölns queeres Jugendzentrum hat wieder geöffnet.

Die Coronavirus-Pandemie verändert das Leben auf der ganzen Welt. Auch in Deutschland werden Termine abgesagt, werden das Leben der Community und das private Leben eingeschränkt. In diesem Live-Ticker fassen wir die Entwicklungen aus der Szene zusammen. Weitere tagesaktuelle Berichte zum Thema finden sich auf der Schlagwortseite Corona-Krise, zudem bieten wir eine ständig aktualisierte Übersichtsseite mit Unterstützungs- und Beratungsangeboten und Spendenaufrufen.


Live-Ticker (Reload, chronologisch)

27.05., 16:21h

Hannover wird bundesweit erster CSD mit Live-Stream und Offline-Aktionen



Hannovers größte Menschenrechts-Demonstration verspricht, kämpferisch zu bleiben: Der Christopher Street Day Hannover kann wegen Covid-19 dieses Jahr zwar nicht wie gewohnt auf dem Opernplatz stattfinden. Stattdessen sei aber ein dezentraler Sichtbarkeitslauf am 31. Mai von 12 bis 14 Uhr, eine Plakataktion und vor allem ein umfassendes, aus der Staatsoper gesendetes, Live-Video-Programm von 14 bis 22 Uhr auf www.hannovercsd.de und den sozialen Netzwerken der CSD-Veranstalter*innen geplant.

Das Programm bestehe aus Musik, Poetry Slam, Redebeiträgen und Community-Videos. Mit dabei seien unter anderem Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), Ninia LaGrande, Fridays For Future und zahlreiche Stars aus den Ensembles der Staatsoper und des Schauspielhauses.

Der Veranstalter Andersraum e.V. erklärte, man sei vom Feedback während der Planung überwältigt gewesen. Es seien Beiträge von über 40 Organisationen eingetroffen und die Dankbarkeit für den Einsatz der Staatsoper sei groß.

26.05., 15:03h

Deutsche Bank übergibt Spende von 41.000 Euro an rubicon

Das Team des queeren Kölner Beratungszentrums rubicon darf sich über die starke Spendengeste freuen: Mit einer Corona-Spendenaktion hat die Deutsche Bank Anfang April ihre Mitarbeiter*innen zum Spenden aufgerufen und jeden Euro im Rahmen dieser Aktion verdoppelt.

"Mit dem Geld unterstützen wir gemeinnützige Organisationen, mit denen wir schon länger zusammenarbeiten, damit sie jenen Menschen weiterhin helfen können, die von der Corona-Pandemie besonders betroffen sind", sagte Sigrid Bowenkamp, Sprecherin der Regionalen Geschäftsleitung West der Deutschen Bank, bei der Spendenübergabe.

Ziel des rubicon ist es, mit den Spendengeldern die Sichtbarkeit von LGBTI im Internet zu verbessern und zugleich das Miteinander zu stärken. Seit der Pandemie wurden die Unterstützungsangebote im rubicon digitalisiert, und dieser Prozess erfordert eine angepasste Ausstattung und jede Menge neues Know-how der Beschäftigten. Es geht darum, Geflüchtete, Ältere, isoliert lebende queere Menschen über soziale Medien zu erreichen und Beratungsangebote online und videobasiert in datenschutzkonformen Räumen zur Verfügung zu stellen.

Eine stärkere Sichtbarkeit im Internet und die zunehmende Mehrsprachigkeit der Veröffentlichungen des rubicon kommt gerade in der Pandemie nicht nur in Köln, NRW oder Deutschland lebenden queeren Personen zugute, sondern weltweit. Das sei besonders vor dem Hintergrund von Entwicklungen wie in Ungarn von Bedeutung. Dort hat die rechtsnationale Regierungsmehrheit im Parlament beschlossen, dass künftig vom Staat im standesamtlichen Personenregister das "Geschlecht zur Geburt" erfasst wird und dieser Eintrag samt Vornamen nicht mehr änderbar ist (queer.de berichtete). Das neue Gesetz gilt als einer der schwersten Angriffe auf queere Rechte in Europa der letzten Jahre.

25.05., 15:44h

Dan Levy versteht Widerstand gegen Gesichtsmasken nicht


(Bild: CBC)

Der schwule Schauspieler Dan Levy ("Schitt's Creek") zeigt in einem neuen Video sein Unverständnis darüber, dass sich Menschen in der Corona-Krise weigern, eine Gesichtsmaske zu tragen. Das Video, das der 36-Jährige am letzten Mittwoch auf Instagram veröffentlichte, ist am Wochenende wie wild in sozialen Netzwerken geteilt worden.

"Ich habe viele virale Videos gesehen, wo Menschen aktiv keine Masken tragen, weil sie das als Verletzung ihrer Freiheit ansehen", so der kanadische Schauspieler und Drehbuchautor. "Ich kann zwar die Frustration verstehen, wenn einem gesagt wird, was man tun soll. Darum möchte ich das Ganze in einen neuen Zusammenhang stellen. Schauen Sie das nicht als Einschränkung ihrer Freiheit an, sondern als freundliche Tat, die Sie jeden Tag tun können." Schließlich schütze man damit andere Menschen. Das Video hat inzwischen mehr als 13.000 Kommentare und über 1,5 Millionen Aufrufe.

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04:10h

20.000 Euro für queere Zentren und Projekte ausgezahlt

Aus ihrem Corona-Soli-Fonds konnte die Hannchen-Mehrzweck-Stiftung (hms) 16 Antragsteller*innen mit einem Fördervolumen zwischen 400 und 2.000 Euro unterstützen. Insgesamt wurden 20.000 Euro ausgezahlt, teilte die Stiftung am Sonntag mit.

"Unser Corona-Soli-Fonds kam offensichtlich zur rechten Zeit, es ist toll, dass wir in der Lage waren, so vielen Zentren und Projekten zu helfen", freute sich Klaus Müller als Vorsitzender der hms. Dennoch gingen einige leer aus: Über 20 Anträge waren eingereicht worden.

Konkret wurden Fördermittel bereitgestellt, u.a. um Fixkosten angesichts des coronabedingten Einnahmeausfalls zu decken oder um digitale Infrastruktur anzuschaffen zur Aufrechterhaltung von Kommunikation und Beratung. Die Anträge kamen meist von Zentren aus mittelgroßen Städten, darunter das Lokal Harmonie in Duisburg, der Checkpoint Queer in Lüneburg, das rosalila in Neubrandenburg, das SCHMIT-Z in Trier sowie das SchuLZ in Wismar.

"Viele Dankesbriefe an die hms zeigen, wie prekär die Situation in vielen Zentren ist und wie notwendig und hilfreich daher die Fördermittel der Stiftung waren", so die hms. Nähere Informationen über die geförderten Projekte finden sich auf ihrer Homepage.

22.05., 15:18h

ILGA World verlegt Weltkonferenz auf 2022


Die für November 2021 geplante "ILGA World Conference" in Los Angeles ist um ein halbes Jahr nach hinten verschoben worden. Wie der LGBTI-Dachverband bekannt gab, biete die augenblickliche Corona-Krise zu viele Unsicherheiten, um die Ausstragung der Konferenz in 18 Monaten zu gewährleisten. Sie solle deshalb im Frühjahr 2022 in Kalifornien stattfinden.

"Es ist nicht die richtige Zeit, die Leute zu bitten, sich auf die Konferenz 2021 vorzubereiten, wenn es noch so viele Unsicherheiten gibt", erklärten die ILGA-Generalsekretärinnen Luz Elena Aranda and Tuisina Ymania Brown. "ILGA World ist eine globale Familie und unsere Familie braucht gerade gegenseitige Unterstützung."

Die Aktivistinnen verwiesen darauf, dass viele LGBTI-Communitys wegen der Corona-Krise derzeit zu den verwundbarsten Gruppen der Gesellschaft gehörten. Dies werde die Bewegung über Jahre hinweg prägen.

Die 1978 gegründete International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association hat derzeit 1.600 Mitgliedsorganisationen in 150 Ländern. Die Organisation hat UN-Beraterstatus (queer.de berichtete). Die letzte "World Conference" fand vergangenes Jahr im neuseeländischen Wellington statt (queer.de berichtete).

08:59h

Kadyrow mit Coronavirus infiziert?


Der tschetschenische Regionalpräsident Ramsan Kadyrow hat sich möglicherweise mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Er sei mit einem Flugzeug nach Moskau gebracht worden, wo er nun unter "medizinischer Überwachung" stehe, berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass am Donnerstagabend. Demnach war sein Zustand "stabil". Laut der Agentur Ria-Nowosti wird der 43-Jährige in einer Moskauer Klinik behandelt.

Kadyrow ist politisch verantwortlich für die Entführung und Ermordung von LGBTI in seinem Land. Auch im vergangenen Jahr gab es Berichte, dass Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung von Sicherheitskräften verschleppt und teilweise getötet wurden. Während der Statthalter Putins in Tschetschenien damit prahlt, dass in seinem Landesteil das quasi westliche "Übel" der Homosexualität nicht existiere, lässt Moskau Ramsan Kadyrow weiter gewähren und wimmelt internationale Aufrufe nach einem Ende und einer Aufklärung der Taten mit Dementis aus Grosny ab. (cw/AFP)

20.05., 04:55h

Aidshilfe Köln und Checkpoint verleihen funkelndes Dankeschön


Bild: Aidshilfe Köln

Die Aidshilfe Köln und der Checkpoint wollen in der Coronakrise für einen Hoffnungsschimmer sorgen und die queere Community verbinden. Von Ende Mai bis Ende Juli startet die Kampagne #WirfürCommunity.

"Das Engagement für die Community und für einzelne Mitglieder einer bis dahin gut vernetzten Szene soll gewürdigt werden", heißt es dazu in einer Pressemitteilung. "Da die Aidshilfe Köln in diesem Jahr ihr 35-jähriges Bestehen feiert, verzichtet der Verein auf Geschenke und beschenkt stattdessen gemeinsam mit dem Checkpoint in diesen schwierigen Zeiten die Community mit einem funkelnden Dankeschön."

Mit "Die Brosche" ausgezeichnet werden Menschen oder Organisationen/Gruppen, die sich in der Coronakrise für die Community und deren Mitglieder einsetzen. "Zum Beispiel Menschen, die andere Menschen versorgen, die in Quarantäne sind oder zur Risikogruppe gehören", erklärte die Aidshilfe. "Oder beispielsweise der Szene-Wirt, der versucht, trotz Schließung und Auflagen Begegnungen zu ermöglichen, ein offenes Ohr für seine bisherigen Gäste hat. Oder sei es ein*e Künstler*in, der*die sich darum kümmert, dass den Leuten nicht die Decke auf den Kopf fällt und Beiträge ins Netz stellt, die Freude bereiten."

Jede*r kann Menschen vorschlagen, die ausgezeichnet werden sollten. Einfach eine Mail mit einer kleinen Begründung an wirfuercommunity@aidshilfe-koeln.de schicken. Die Bekanntgabe und Vorstellung der Preisträger*innen erfolgt einmal pro Woche.

04:12h

"Prince Charming" besucht zur Wiedereröffnung das Kölner "anyway"


(Bild: TVNOW)

Am Mittwoch eröffnet Kölns queeres Jugendzentrum "anyway" wieder sein Café. Aus diesem Anlass sendet die Kölner Bürgermeisterin Elfie Scho-Antwerpes ein Grußwort, teilte der anyway e.V. mit. Außerdem nehme Nicolas Puschmann, u.a. bekannt aus der TV-Datingshow "Prince Charming", die Wiedereröffnung zum Anlass, um sich "einen Eindruck über die Arbeit des anyways zu verschaffen und mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen".

Das Café des "anyway" ist ein wichtiger Schutz- und Wohlfühlort: Etwa 1.500 Jugendliche finden hier nach Angaben des Zentrums pro Jahr einen Ort für das Coming-out.

"Nicolas Puschmann war bereits vor zwei Wochen im Livestream des anyways zu Gast und versprach damals, uns einmal besuchen zu kommen", erklärte Christian Köhler vom queeren Jugendzentrum. "Dass er so schnell unserer Einladung folgt, hat uns sehr gefreut. Er ist für schwule und bisexuelle Jungen ein Vorbild dafür, zu sich selbst zu stehen – auch vor mehreren hunderttausenden Zuschauer*innen."

16.05., 11:52h

SPDqueer: Schaltet Anzeigen in queeren Medien!


Der Bundesvorstand der SPDqueer will in diesem Jahr einen Großteil seines diesjährigen CSD-Budgets nicht in Giveaways oder CSD-Trucks stecken, sondern stattdessen Anzeigen in queeren Medien schalten. Andere werden aufgefordert, diesem Beispiel zu folgen.

"Die Corona-Pandemie bedroht nicht nur traditionelle Medien, sondern setzt auch LSBTIQ*-Medien massiv zu", heißt es in dem Positionspapier "Mehr Community wagen", mit dem die SPDqueer auf die Coronakrise reagiert. "Hier wird nicht nur auf Aktivitäten und Veranstaltungen für queere Menschen aufmerksam gemacht, sondern auch über Probleme berichtet, lange bevor traditionelle Medien sie – wenn überhaupt aufgreifen."

"Queerer Journalismus leistet wichtige Aufklärungs- und Menschenrechtsarbeit. Sein Verlust wäre ein schwerer Schlag für die Emanzipationsbewegung von LSBTIQ*", so die queeren Sozialdemokrat*innen. Hier sei nicht nur die Politik mit Rettungsschirmen gefragt, sondern auch Unternehmen, die sich beim CSD engagierten. "Wir rufen sie dazu auf, die Budgets ihrer CSD-Kampagnen für Anzeigen in queeren Medien zu nutzen. Die SPDqueer wird hier mit gutem Beispiel voran gehen."

In ihrem Papier fordern die queeren Sozialdemokrat*innen außerdem u.a. öffentliche Fördermittel für queere Vereine und Zentren, die Absicherung von LGBTI-Künstler*innen und Kulturschaffendem, einen Milieuschutz für queere Szenequartiere sowie Unterstützungsangebote für Sexarbeiter*innen. "Es droht ein nie dagewesener Kahlschlag der queeren Infrastruktur, der unbedingt verhindert werden muss", so die SPDqueer. "Diese Strukturen sind kein Selbstzweck, sondern ein solidarisches Netzwerk, das über Jahrzehnte gewachsen ist und LSBTIQ* Schutz und Unterstützung gewährt."

15.05., 12:37h

IDAHOBIT in Corona-Zeiten

Am Sonntag wird der Internationale Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie begangen. Nahmen im letzten Jahr allein in Deutschland über 70 Städte teil, gibt es 2020 weniger Angebote, die meisten finden virtuell statt. Viele Infos zum Tag bieten wir in einem eigenen Liveblog.

Wöchentliche Umfrage

» Sind digitale Prides ein Ersatz für die wegen der Corona-Krise ausgefallenen CSD-Demos?
    Ergebnis der Umfrage vom 20.04.2020 bis 27.04.2020


#1 KorrekturAnonym
  • 14.03.2020, 06:24h
  • "Selbst bei geheilten Menschen habe man festgestellt, dass Covid-19 noch bis zu einem Monat später im Kot zu finden sei."

    Mag jetzt vllt. klugsche...erisch klingen, aber:
    COVID-19 ist die Erkrankung und steht fuer coronavirus desease 19, und
    SARS-CoV-2 ist der Name des Virus.
    Man kann also SARS-CoV-2 im Kot finden, aber Covid-19 ist das klinische Erkrankungsbild/die Krankheit, die vom Virus verursacht wird.
    Nur um evtl. Missverstaendnissen vorzubeugen
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#2 BobAachenProfil
#3 fishbowlAnonym
  • 14.03.2020, 07:32h
  • Antwort auf #2 von BobAachen
  • Und mir ist egal, dass dir das egal ist. Der Fehler entspricht eins zu eins der Verwechslung von HIV und AIDS, vgl. "Der/die hat ganz viel AIDS im Blut."

    Aber hey, ist ja egal, denn der Sinn ist verständlich!
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#4 drmabuseAnonym
#5 Ralph
  • 14.03.2020, 10:28h
  • Antwort auf #4 von drmabuse
  • Ja. Aber was folgern wir daraus? Doch hoffentlich nicht, dass wir ein möglicherweise risikobehaftetes Verhalten fortsetzen, nur weil das Risiko noch nicht nachgewiesen oder ausgeschlossen ist. Im Gegenteil: So lange etwas nicht als risikolos bewiesen ist, lässt der vernünftige Mensch es bleiben.
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#6 NuminexEhemaliges Profil
  • 14.03.2020, 10:42h
  • Also die Sexhinweise halte ich für dreist bis dumm! Rimming und Fingern/Fisten könnte ich nachvollziehen, wobei man sich da streng genommen, wenn man es weis, noch nen Latexhandschuh überziehen kann. Das beim Analverkehr ein Virus durchs Kondom kommt, halte ich für ausgemachten Schwachsinn. Also geht man ja davon aus, dass entweder 100% der Community bare unterwegs ist (keine Wertung!) oder die, die es normalerweise sind, unfähig sind, im Zweifelsfall eins überzustreifen? Lächerlich und diskriminierend.
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#7 hugogeraldAnonym
#8 TotltotalAnonym
  • 14.03.2020, 12:54h
  • Antwort auf #1 von Korrektur
  • Absolut korrekt! Es muss nicht immer alles auf Bild-Niveau vereinfacht werden.
    Daher absolut wichtig diese Klarstellung und eine Hilfe für alle, denen Differenzierungen schwer fallen. Und das geschieht fast immer auf Kosten der Opfer (so schmerzt es HIV-positive Menschen ja auch aidskrank genannt zu werden). Danke für die Information, im Namen der gesamten Community, denn ich denke alle sind so differenziert und offen für verbale Wertschätzung und Achtsamkeit
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#9 andreAnonym
  • 14.03.2020, 14:16h
  • Antwort auf #8 von Totltotal
  • So schlimm ist das nicht. Man kann den Leuten auch nicht unterstellen, daß Differenzierungen schwer fallen. Die wissen es einfach nicht anders. Sonst müßte ich ja den meisten, böse Absichten unterstellen. Das tue ich nicht. Mich schmerzt es auch nicht, wenn ich "aidskrank" genannt werden würde. Der Grund. Ich habe ein gutes Selbstbewußtsein und ich gehe, mit meiner Krankheit nicht "öffentlich hausieren". Gibt ja solche Leute, die unbedingt in die Medien wollen, weil sie irgendeine Message haben, meine ich. Mich kann nicht mal jemand fragen ob ich Aids.-oder Hiv krank bin. Dazu müßte ich es schon irgendwo hintätowieren.
    Ein gutes Selbstbewußtsein kann ich schon haben. Von AIDS-Vollbild bis "nicht mehr nachweisbar" auf Grund sehr guter Medikamente. Ich könnte sogar wieder ......ohne...... Du weißt schon. Und noch was, warum ich sehr optimistisch bin. Betrifft Corona. Genau an den Wirkstoffen, die hier im Artikel stehen (weiter unten) wird wohl auch, geforscht, wegen des Corona Erregers, der wohl gewisse Ähnlichkeiten zur HIV-Mutation hat. Genau diese aufgezählten Wirkstoffe nehme ich. Im Moment noch kein Beweis, aber immerhin Vermutungen. Klingt doch schon mal gut, oder ?

    www.scmp.com/news/china/society/article/3052495/coronavirus-
    far-more-likely-sars-bond-human-cells-scientists-say
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#10 AnselmAnonym
  • 14.03.2020, 15:12h
  • Antwort auf #6 von Numinex
  • Das beim Analverkehr ein Virus durchs Kondom kommt, halte ich für ausgemachten Schwachsinn. Also geht man ja davon aus, dass entweder 100% der Community bare unterwegs ist (keine Wertung!) oder die, die es normalerweise sind, unfähig sind, im Zweifelsfall eins überzustreifen?
    --------------------------------------------
    Da nicht wenige Prep praktizieren, ist die Quote der Kondomnutzer teils nicht mehr so hoch wie vor wenigen Jahren. Vermutlich kommt es beim Analverkehr auch zu Küssen oder anderen Berührungen mit deutlich größerem Infektionsrisiko. Im Endeffekt reicht ja schon ein Annießen aus einiger Entfernung.

    Sinnvoll ist wahrscheinlich sich beim Sex auf nachvollziehbare Kontakte zu beschränken, so dass die Sexualpartner den Fall eines Infektionsrisikos erreichbar und warnbar sind.
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