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Dauer-Blog

Corona-Ticker: George Takei empfiehlt Vulkanier-Gruß

Mit "Lebe lang – und wachse" kommt der Sulu-Darsteller durch die Krise. Außerdem: Das Magazin "Libertine" bittet um Spenden. Die Düsseldorfer Eurogames werden nicht nachgeholt.

Die Coronavirus-Pandemie verändert das Leben auf der ganzen Welt. Auch in Deutschland werden Termine abgesagt, werden das Leben der Community und das private Leben eingeschränkt. In diesem Live-Ticker fassen wir die Entwicklungen aus der Szene zusammen. Weitere tagesaktuelle Berichte zum Thema finden sich auf der Schlagwortseite Corona-Krise, zudem bieten wir eine ständig aktualisierte Übersichtsseite mit Unterstützungs- und Beratungsangeboten und Spendenaufrufen.


Live-Ticker (abgeschlossen, chronologisch)

19.06., 12:25h

CSD Leipzig veröffentlicht Corona-Programmheft

"Kein Pride? Doch! Wir lassen uns von Corona nicht unterkriegen und zeigen
auch 2020 für euch Flagge", das ist das Versprechen der CSD-Organisator*innen in der bevölkerungsreichsten Stadt des Freistaates Sachsen. Dazu wurde auch ein knallbuntes Programmheft mit rund 50 Seiten veröffentlicht – wegen eines Einbruchs in den Werbeeinnahmen allerdings nur online (PDF).

Zwischen dem 10. und 17. Juli sind Livestreams zahlreicher Events geplant – von Musik über Poetry Slam bis Tanzperformances. Am 18. Juli soll es eine Marktplatz-Installation geben ("Wir verwandeln den Leipziger Markt mit zahlreichen Flaggenund Bannern in eine große weithin sichtbare Pride-Zone").

KEIN PRIDE...? DOCH! Wir lassen uns von Corona nicht unterkriegen und zeigen auch 2020 für euch Flagge. Wir bestreiten...

Gepostet von CSD Leipzig am Donnerstag, 18. Juni 2020
Facebook / CSD Leipzig

12:16h

Autokino und tägliche Livestreams: CSD Stuttgart stellt Konzept vor


Coronabedingt findet dieses Jahr in Stuttgart keine CSD-Polit-Parade und keine CSD-Hocketse in der bisherigen Form statt. Dennoch wollen die Pride-Organisator*innen zwischen dem 10. und 26. Juli ein breites Programm anbieten und Sichtbarkeit zeigen – mit Aktionen im virtuellen Raum sowie vor Ort, mit Live-Streams und einigen Präsenz-Events. Alle Infos zum CSD-Kulturfestival finden sich unter www.csd-stuttgart.de/neuigkeiten/corona-infos.

Bereits vor dem eigentlichen Festivalbeginn bilden zwei Abende im Autokino die passende Einstimmung: Am 8. Juli (Mittwoch) wird auf dem Kulturwasen im Stadtbezirk Bad Cannstatt eine Preview der Culture-Clash-Komödie "Kiss Me Kosher!" gezeigt, inklusive Gesprächsrunde vor dem Film. Einen Tag später läuft im Autokino Esslingen der Film "Die glitzernden Garnelen".

Die zahlreichen Programmbeiträge zu den Kulturtagen werden im Festivalzeitraum vorwiegend aus einem zentralen CSD-Studio im Stadtkaufhaus "Das Gerber" (Sophienstraße 21) ins Internet übertragen. So werden tägliche Live-Streams mit Diskussionen, Talkrunden, Infoabenden, Lesungen, Kultur und vielem mehr das Motto "Vielfalt braucht Verstärkung" mit inhaltlichem Leben füllen. Unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln wird zudem einem begrenzten Publikum nach Anmeldung die Teilnahme vor Ort im CSD-Studio möglich sein. Informationen dazu sollen in Kürze folge. Die Fläche im "Gerber" dient darüber hinaus als Pop-Up-Store zum CSD Stuttgart, über welchen Interessierte an alles Wissenswerte und sämtliche Neuigkeiten gelangen – seien es das Programmheft, Fanartikel oder Hintergründe und Materialien rund um die Regenbogen-Community.

Weitere Veranstaltungen und Aktionen engagierter Organisationen finden zudem an unterschiedlichen anderen Orten statt. Das Programmheft zum CSD Stuttgart mit allen Termininformationen erscheint wie gewohnt in gedruckter und digitaler Form ab Ende Juni und kann an vielen Auslagestellen kostenlos mitgenommen werden.

Der CSD-Empfang am Abend des 10. Juli wird als Live-Stream aus dem großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses ausgestrahlt werden. Mit einem Grußwort vor Ort dabei ist unter anderem Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne). Ebenfalls als Live-Stream wird die CSD-Gala 17. Juli im Rahmen des "KastellSommer" von der neuen Open-Air-Kulturbühne im Stuttgarter Römerkastell gesendet. Dort treten unter anderem Desirée Nick, Markus Barth, Sweet Sugar Swing auf.

Eine durch die Stadt ziehende Demonstration in der Größe der bisherigen CSD-Polit-Parade mit über 7.500 Teilnehmenden und knapp 200.000 Besuchenden am Straßenrand ist Laut den Veranstalter*innen in der derzeitigen Situation leider schlicht nicht möglich. "Wir arbeiten für den Nachmittag des 25. Juli 2020 jedoch an einer anderen Form der Präsenz, um Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit für unsere Themen zu schaffen", erklärte CSD-Koordinator Christoph Michl. "Aktuell sind wir in der Klärung der organisatorischen Details mit den Behörden und unter Einbeziehung der Community." Fest steht aber bereits, dass es sich um keine Demonstration mit Musik und LKW handeln kann. Die Überlegungen gehen eher Richtung einer "Stellvertreter*innen-Kundgebung" mit aktiven Gruppen der Regenbogen-Community und der Stadtgesellschaft, ergänzt um einige wenige dezentrale Informationsstände in der Innenstadt.

Diese andere Art der Kundgebung ist zudem Teil des durchgängigen Online-Pride-Event am Hauptwochenende des CSD Stuttgart, (25. und 26. Juli). Hier soll es vorwiegend virtuelle Alternativen zum bisherigen Straßenfest gebe. Diese Live-Übertragung wird ebenfalls von der "KastellSommer"-Bühne gesendet. In diesem zweitägigen Online-Event werden Auftritte verschiedener Künstler*innen, DJ*ane-Sets, persönliche Grußworte, politische Diskussionen, Gesprächsrunden, Film-Einspielungen sowie Verlosungen und Online-Mitmach-Aktionen für ein abwechslungsreiches Programm sorgen. Einer der zahlreichen Höhepunkte ist der Live-Auftritt der Band MIA. am Samstagabend.

// Online-Pride 2020: Jetzt virtuellen Standplatz für den 25. und 26. Juli anmelden! ???? Neben einer angepassten...

Gepostet von CSD Stuttgart – Stuttgart Pride am Dienstag, 16. Juni 2020
Facebook / CSD Stuttgart – Stuttgart Pride

12:03h

Thüringer Pride-Gruppen schließen sich zum CSD Thüringen zusammen



Die Thüringer CSD-Organisator*innen aus Erfurt, Weimar, Jena und Gera ziehen angesichts der Corona-Krise an einem Strang: Am 17. Oktober sind eine Parade und ein Rahmenprogramm für das ganzen Land geplant. Einzelheiten – etwa in welcher Stadt die Parade stattfinden soll – sollen in Kürze auf csd-thueringen.de bekanntgegeben werden.

Wichtig sei nach Angaben der CSD-Vereine, "dass auch in diesem Jahr die Möglichkeit der queeren Sichtbarkeit gegeben und mit einem bunten Programm auf die Community und ihre Anliegen aufmerksam gemacht wird".

"So ist dieser CSD Thüringen nicht nur ein Zusammenschluss, sondern auch eine Erweiterung, um gerade jetzt in Corona-Zeiten ein verstärktes Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen" erklärte Theresa Ertel, eine Sprecherin des CSD Thüringens. "Natürlich hat die Gesundheit der Demo-Teilnehmenden jederzeit Vorrang."

03:47h

George Takei empfiehlt Vulkanier-Gruß in der Corona-Krise


Leonard Nimoy als Vulkanier Spock in "Raumschiff Enterprise" (Bild: Paramount Pictures)

Finger spreizen statt Hände schütteln: Der Star-Trek-Darsteller George Takei empfiehlt einen Gruß aus dem Serienklassiker im realen Leben. "Ich nutze den Vulkanier-Gruß als meine Form des Social Distancing", sagte der 83-Jährige im Interview der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Ich schüttle keine Hände mehr. Wenn mir jemand seine reicht, erhebe ich meine Hand, spreize nur die Finger und sage: Live long and prosper. Das hat eine so wichtige Bedeutung, in jeder Hinsicht: Lebe lang – und wachse."

In der Sechzigerjahre-Serie "Raumschiff Enterprise" (Originaltitel: Star Trek) war Takei als Steuermann Sulu an Bord und wurde weltberühmt. Die Serie sieht er als Symbol der Vielfalt, weil auf der Enterprise Männer und Frauen aller Kontinente auf Augenhöhe zusammenarbeiteten oder auch weil es einen Kuss zwischen einer schwarzen Frau und einem weißen Mann gab.

Im Ableger "Star Trek: Discovery" (seit 2017) gebe es nun auch ein schwules Paar, ergänzte der Schauspieler, der selbst in einer gleichgeschlechtlichen Ehe lebt. "Lassen Sie uns auf unsere Fortschritte blicken und darauf aufbauen." (dpa)

18.06., 14:48h

"Libertine" bittet um Spenden


"Support Queer Feminism", so die Forderung der "Libertine"-Macherinnen. In den letzten Jahren hatte das Magazin die Debatte in der queeren Community entscheidend mitbestimmt, nun ist es wegen der Corona-Krise auf Hilfe angewiesen.

Auf Startnext soll Geld gesammelt werden, unter anderem um eine CSD-Spezialausgabe auch dieses Jahr anbieten zu können: "Mit deiner Spende können wir trotz fehlender Einnahmen unsere Sonderausgabe, das LIBERTINE PRIDE Magazin, produzieren und kostenlos verteilen, Queer-visibility-Aktionen realisieren sowie andere LGBTQI* Projekte und Institutionen mit einem Teil der gesammelten Spenden unterstützen, um die queere Vielfalt zu erhalten", heißt es in dem Aufruf. Das Spendenziel liegt bei 50.000 Euro.

16.06., 16:50h

Checkpoint BLN: Corona ist eine Chance, HIV zu besiegen

"Aus dem Corona-Lockdown ergibt sich die historische Chance, einen ganz anderen Virus zu besiegen: HIV könnte in Berlin vor dem Ende stehen – aber nur, wenn sich jetzt genügend Menschen testen lassen." Das ist die Forderung des LGBTI-Gesundheitszentrums Checkpoint BLN im Ortsteil Neukölln. Daher starteten die Aktivist*innen die Kampagne #TimeToTest.

Checkpoint BLN erklärte, dass sich seit Start der Corona-Krise "höchstwahrscheinlich deutlich weniger Menschen mit HIV infiziert als zu Vor-Corona-Zeiten". Nun gelte es, die HIV-Positiven zu entdecken, die davon noch nichts wüssten.

"Wenn wir es jetzt schaffen, möglichst viele HIV-Infektionen zu finden und zu behandeln, können wir die Verbreitung von HIV in Berlin deutlich beeinflussen", erklärte Christoph Weber, Infektiologe und ärztlicher Leiter des Checkpoint BLN. Deswegen sei es wichtig, dass sich in gerade jetzt so viele Menschen wie möglich auf HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten testen lassen. Besonders Menschen mit einem aktiven Sexleben und wechselnden Partnern müssten erreicht werden, bevor sie sexuell wieder aktiver werden.

Zu Nutze machen wollen sich die Expert*innen dabei eine eigentlich besonders gefürchtete Tücke des HI-Virus: die sogenannte diagnostische Lücke. Eine HIV-Infektion kann mit dem Standardtest erst sechs Wochen nach der Ansteckung sicher festgestellt werden – dabei ist gerade bei diesen neu-infizierten Menschen die Viruslast extrem hoch, sie können HIV beim Sex besonders leicht weitergeben. Nach dem wochenlangen Lockdown, kann man sich nun aber sicher sein, dass nahezu alle zurzeit durchgeführten Tests den tatsächlichen HIV-Status zeigen. Und wer positiv getestet ist, kann mit Kondomen oder mit Medikamenten (PrEP) aktiv verhindern, das Virus weiterzugeben.

Wichtig sei, dass die Schwelle zum Test dabei so niedrig wie möglich ist. Jacques Kohl, psychosozialer Leiter des Checkpoint BLN, erklärte dazu: "In Berlin gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten, sich auf HIV und STI zu testen. Deshalb haben sich viele Berliner Organisationen, HIV-Schwerpunktärzt*innen und das Zentrum für sexuelle Gesundheit zusammengetan und informieren auf www.hivtestnow.deüber diese Möglichkeiten." Besonders über Social Media soll die Kampagne verbreitet werden; Hashtags wie #TimeToTest, #HIVTestNow und #TheTimeIsNow sollen dabei helfen.

Teststellen gibt es zum Beispiel im Checkpoint BLN am Hermannplatz oder auch bei der Berliner Aidshilfe e.V. in Schöneberg, bei Fixpunkt e.V. und Mann-o-Meter e.V., dem Zentrum für sexuelle Gesundheit und in Arztpraxen. Zudem gibt es seit einiger Zeit auch einen verlässlichen HIV-Selbsttest rezeptfrei in Apotheken, Drogerien und online zu kaufen.

"Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts für das Jahr 2018 leben in Berlin etwa 1.500 Menschen mit einer unerkannten HIV-Infektion", erklärte Dr. Hartmut Stocker, der Chefarzt der Infektiologie des St. Joseph-Krankenhauses. "Viele davon haben bereits ein sehr geschwächtes Immunsystem." Eine Infektion mit dem Coronavirus könnte für diese Menschen gefährlich werden, auch wenn sie noch jung sind und keine sonstigen Risikofaktoren haben. "Für diese Menschen könnte es jetzt also lebenswichtig sein, ihre HIV-Infektion zu erkennen."

16:37h

Düsseldorfer Eurogames endgültig abgesagt



Die ursprünglich für August geplanten Eurogames in Düsseldorf werden nicht mehr zu einem späteren Termin nachgeholt – über die komplette Absage des queeren Sportevents informierten jetzt die Veranstaltenden auf ihrer Webseite. Bereits registrierte Teilnehmende können einen Teil ihrer Zahlungen zurückverlangen.

Die European Gay & Lesbian Sports Federation (EGLSF) hatte die Spiele im März 2017 nach Düsseldorf vergeben, zum ersten Mal nach Deutschland nach München 2004 (queer.de berichtete). In den letzten Monaten wurde aufgrund der Corona-Krise klar, dass die Eurogames nicht im August stattfinden werden könnten. Für 2021 waren bereits die Eurogames nach Kopenhagen in Dänemark vergeben – wo sie zusammen mit dem Europride und Worldpride und in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Malmö stattfinden sollen.

Wünsche der Düsseldorfer nach einer Verschiebung der nachfolgenden Games oder ihr Konzept für Twin Games in Düsseldorf und Kopenhagen fanden wenig Gegenliebe bei den Dänen und der EGLSF. Auch eine mit Nijmegen, den niederländischen Ausrichtern der Games in 2022, angedachte Lösung zu Verschiebungen ließ sich nicht realisieren. Der lange Webseiten-Text zur Absage zeigt eine große Enttäuschung des größtenteils ehrenamtlichen Teams der NRW-Landeshauptstadt, aber auch viele Vorwürfe und Forderungen nach einer Reform der EGLSF.

Der vom regulären Frühjahr/Sommer-Termin auf das Eurogames-Wochenende im August verschobene CSD Düsseldorf findet derweil zunächst am 28. Juni statt: als Fahrraddemo.

15.06., 15:29h

"Black Lives Matter" und Politstars wie Joe Biden im Zentrum des Global Pride


Joe Biden will im November Donald Trump aus dem Weißen Haus verjagen – und wirbt dabei auch um die Stimmen von LGBTI (Bild: Gage Skidmore / flickr)

Der Welt-CSD will wegen der aktuellen Entwicklungen schwarzen Stimmen aus der Community besonderes Gewicht geben. Man werde daher mit den Gründer*innen von "Black Lives Matter" zusammenarbeiten, teilten die Organisator*innen mit. "Ich bin stolz darauf, mit so vielen vielfältigen Kolleg*innen aus aller Welt zusammenzuarbeiten. Unsere Community weiß nur zu gut, dass wir Hass und Vorurteile konfrontieren müssen", erklärte Global-Pride-Chefin Natalie Thompson. "Wir haben eine Epidemie von Gewalt gegen farbige trans Menschen – meist Frauen – erleben müssen." Der Pride müsse die von (Doppel-)Diskriminierung besonders betroffenen Menschen besonders berücksichtigen.

Für den Global Pride ist am 27. Juni ein 24-Stunden-Programm geplant, der neben Statements von Politiker*innen und Aktivist*innen auch aus Live-Schalten und einem umfangreichen Kulturprogramm besteht (queer.de berichtete). Das ganze Event kann auf globalpride2020.org gestreamt werden.

Am Wochenende wurde die vorläufige Teilnehmer*innen-Liste bestätigt – bislang ist noch niemand aus Deutschland dabei – aus Österreich kündigte sich Conchita Wurst an.

Hier die Teilnehmer*innen:

Aus der Politik
Carlos Alvarado Quesada, Präsident, Costa Rica
Xavier Bettel, Premierminister, Luxemburg
Joe Biden, Ex-Vizepräsident, USA
Helena Dalli, EU-Gleichbehandlungskomissarin
Guoni Johannesson, Präsidentin, Island
Sadiq Khan, Londoner Bürgermeister
Ann Linde, Außenministerin, Schweden
Victor Madrigal-Borloz, LGBTI-Ermittler der UN
Prinz Manvendra Singh Gohil, Indien
Erna Solberg, Ministerpräsidentin, Norwegen
Justin Trudeau, Premierminister, Kanada
Leo Varadkar, Premierminister, Irland

?It?s not something that defines me. I?m not a half-Indian politician, or a doctor politician or a gay politician for...

Gepostet von Global Pride 2020 am Montag, 15. Juni 2020
Facebook / Global Pride 2020 | Leo Varadkar ist der erste offen schwule Regierungschef auf den britischen Inseln

Aus der Unterhaltungsindustrie
Courtney Act
Natasha Bedingfield
BETTY
Betty Who
Bright Light Bright Light
Melanie C
Deborah Cox
Laverne Cox
Daya
Stephen Fry
Tom Goss
Steve Grand
Todrick Hall
Thelma Houston
Erika Jayne
Leslie Jorden
Jordy
KeiiNO
Kesha
Adam Lambert
Mary Lambert
Max
Ava Max
Olivia Newton John
Peaches
Pussy Riot
Pussycat Dolls
Rita Ora
Kate Pierson
Bebe Rexha
Leann Rimes
Rachel Sage
Fred Schneider
Calum Scott
Jake Shears
Lucy Spraggan
Russell Tovey
Village People
VINCINT
Pabllo Vittar
Kristine W
Martha Wash
Conchita Wurst

"Global Pride leaders have said they will amplify black voices, acknowledging the international response to the death of...

Gepostet von Global Pride 2020 am Samstag, 13. Juni 2020
Facebook / Global Pride 2020

13.06., 14:48h

"FensterlParade": Flaggen am Balkon statt Demo in Wien


Die Corona-Pandemie hat auch die 25. Regenbogenparade in Wien in ihrer ursprünglichen Form unmöglich gemacht. Statt einer bunten Demo-Parade für die Rechte von LGBTI-Menschen in der Innenstadt zeigten am Samstag Wohnungen und Häuser Flagge. Unter dem Hashtag #FensterlParade2020 präsentierten zahlreiche User*innen in sozialen Medien ihre bunten Dekorationen. Bundespräsident Alexander Van der Bellen rollte auf seinem Instagram-Kanal ebenfalls eine Regenbogenflagge aus und hängte sie über einen Balkon.

Im Vorjahr demonstrierten noch eine halbe Million Menschen ausgelassen in der zwei Kilometer langen Parade über die Wiener Ringstraße. Als Ersatzprogramm wurden nun Balkone, Fenster und Haustüren bunt geschmückt. Die Veranstalter*innen bedauern die Absage, wollen sich aber auf den Vienna Pride 2021 fokussieren.

Das Rathaus, weitere Einrichtungen der österreichischen Hauptstadt und Straßenbahnen haben die Regenbogenflagge gehisst. Kommende Woche soll in Wien zudem ein dritter Zebrastreifen in Regenbogenfarben gestaltet werden. Für den 27. Juni ist au0erdem noch ein "Regenbogen-Corso" aus PKWs und motorisierten Zweirädern geplant. (cw/dpa)

10.06., 14:37h

CSD Halle mit Alternativkonzept

Unter dem Projekttitel "Wir tauchen Halle in Regenbogenfarben" wollen die CSD-Veranstalter*innen in Halle (Saale), neben Magdeburg der größten Stadt von Sachsen-Anhalt, am 12. September eine öffentlichkeitswirksame Aktion starten, um das Motto "Vielfalt ohne Alternative!" in den Mittelpunkt zu rücken. Die Stadt Halle soll durch eine Vielzahl von Aktionen bunt werden. "Wir wollen Geschäfte und Unternehmen, Einrichtungen und Verwaltungen, Mieter*innen und alle anderen dazu aufrufen, Regenbogenfahnen oder andere Symbole in Regenbogenfarben öffentlich sichtbar zu präsentieren", so die Ankündigung auf Facebook.

Der CSD Halle wird vom Begegnungs- und Beratungs-Zentrum Lebensart e.V. und der Aids-Hilfe Halle/Sachsen-Anhalt Süd organisiert.

CSD Halle (Saale) 2020 mit Alternativkonzept Die Vorstände der AIDS-Hilfe Halle/Sachsen-Anhalt Süd e.V. und des BBZ...

Gepostet von BBZ lebensart am Dienstag, 9. Juni 2020
Facebook / BBZ lebensart

Wöchentliche Umfrage

» Sind digitale Prides ein Ersatz für die wegen der Corona-Krise ausgefallenen CSD-Demos?
    Ergebnis der Umfrage vom 20.04.2020 bis 27.04.2020


#1 KorrekturAnonym
  • 14.03.2020, 06:24h
  • "Selbst bei geheilten Menschen habe man festgestellt, dass Covid-19 noch bis zu einem Monat später im Kot zu finden sei."

    Mag jetzt vllt. klugsche...erisch klingen, aber:
    COVID-19 ist die Erkrankung und steht fuer coronavirus desease 19, und
    SARS-CoV-2 ist der Name des Virus.
    Man kann also SARS-CoV-2 im Kot finden, aber Covid-19 ist das klinische Erkrankungsbild/die Krankheit, die vom Virus verursacht wird.
    Nur um evtl. Missverstaendnissen vorzubeugen
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#2 BobAachenProfil
#3 fishbowlAnonym
  • 14.03.2020, 07:32h
  • Antwort auf #2 von BobAachen
  • Und mir ist egal, dass dir das egal ist. Der Fehler entspricht eins zu eins der Verwechslung von HIV und AIDS, vgl. "Der/die hat ganz viel AIDS im Blut."

    Aber hey, ist ja egal, denn der Sinn ist verständlich!
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#4 drmabuseAnonym
#5 Ralph
  • 14.03.2020, 10:28h
  • Antwort auf #4 von drmabuse
  • Ja. Aber was folgern wir daraus? Doch hoffentlich nicht, dass wir ein möglicherweise risikobehaftetes Verhalten fortsetzen, nur weil das Risiko noch nicht nachgewiesen oder ausgeschlossen ist. Im Gegenteil: So lange etwas nicht als risikolos bewiesen ist, lässt der vernünftige Mensch es bleiben.
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#6 NuminexEhemaliges Profil
  • 14.03.2020, 10:42h
  • Also die Sexhinweise halte ich für dreist bis dumm! Rimming und Fingern/Fisten könnte ich nachvollziehen, wobei man sich da streng genommen, wenn man es weis, noch nen Latexhandschuh überziehen kann. Das beim Analverkehr ein Virus durchs Kondom kommt, halte ich für ausgemachten Schwachsinn. Also geht man ja davon aus, dass entweder 100% der Community bare unterwegs ist (keine Wertung!) oder die, die es normalerweise sind, unfähig sind, im Zweifelsfall eins überzustreifen? Lächerlich und diskriminierend.
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#7 hugogeraldAnonym
#8 TotltotalAnonym
  • 14.03.2020, 12:54h
  • Antwort auf #1 von Korrektur
  • Absolut korrekt! Es muss nicht immer alles auf Bild-Niveau vereinfacht werden.
    Daher absolut wichtig diese Klarstellung und eine Hilfe für alle, denen Differenzierungen schwer fallen. Und das geschieht fast immer auf Kosten der Opfer (so schmerzt es HIV-positive Menschen ja auch aidskrank genannt zu werden). Danke für die Information, im Namen der gesamten Community, denn ich denke alle sind so differenziert und offen für verbale Wertschätzung und Achtsamkeit
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#9 andreAnonym
  • 14.03.2020, 14:16h
  • Antwort auf #8 von Totltotal
  • So schlimm ist das nicht. Man kann den Leuten auch nicht unterstellen, daß Differenzierungen schwer fallen. Die wissen es einfach nicht anders. Sonst müßte ich ja den meisten, böse Absichten unterstellen. Das tue ich nicht. Mich schmerzt es auch nicht, wenn ich "aidskrank" genannt werden würde. Der Grund. Ich habe ein gutes Selbstbewußtsein und ich gehe, mit meiner Krankheit nicht "öffentlich hausieren". Gibt ja solche Leute, die unbedingt in die Medien wollen, weil sie irgendeine Message haben, meine ich. Mich kann nicht mal jemand fragen ob ich Aids.-oder Hiv krank bin. Dazu müßte ich es schon irgendwo hintätowieren.
    Ein gutes Selbstbewußtsein kann ich schon haben. Von AIDS-Vollbild bis "nicht mehr nachweisbar" auf Grund sehr guter Medikamente. Ich könnte sogar wieder ......ohne...... Du weißt schon. Und noch was, warum ich sehr optimistisch bin. Betrifft Corona. Genau an den Wirkstoffen, die hier im Artikel stehen (weiter unten) wird wohl auch, geforscht, wegen des Corona Erregers, der wohl gewisse Ähnlichkeiten zur HIV-Mutation hat. Genau diese aufgezählten Wirkstoffe nehme ich. Im Moment noch kein Beweis, aber immerhin Vermutungen. Klingt doch schon mal gut, oder ?

    www.scmp.com/news/china/society/article/3052495/coronavirus-
    far-more-likely-sars-bond-human-cells-scientists-say
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#10 AnselmAnonym
  • 14.03.2020, 15:12h
  • Antwort auf #6 von Numinex
  • Das beim Analverkehr ein Virus durchs Kondom kommt, halte ich für ausgemachten Schwachsinn. Also geht man ja davon aus, dass entweder 100% der Community bare unterwegs ist (keine Wertung!) oder die, die es normalerweise sind, unfähig sind, im Zweifelsfall eins überzustreifen?
    --------------------------------------------
    Da nicht wenige Prep praktizieren, ist die Quote der Kondomnutzer teils nicht mehr so hoch wie vor wenigen Jahren. Vermutlich kommt es beim Analverkehr auch zu Küssen oder anderen Berührungen mit deutlich größerem Infektionsrisiko. Im Endeffekt reicht ja schon ein Annießen aus einiger Entfernung.

    Sinnvoll ist wahrscheinlich sich beim Sex auf nachvollziehbare Kontakte zu beschränken, so dass die Sexualpartner den Fall eines Infektionsrisikos erreichbar und warnbar sind.
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