Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
Home > Liveblog

Einzeleintrag aus:
Die "Siegessäule" ist gerettet



15.05, 10:56h

Vienna Pride wird Autokorso


Teilnehmer an der Wiener Regenbogenparade 2018 (Bild: Vienna Pride / facebook)

Nach der ursprünglichen Absage des Vienna Pride soll es am 27. Juni nun doch eine Art Mini-Demonstration geben: Auf der Ringstraße sei eine "Regenbogen-Corso" für aktuell 100 Teilnehmer angemeldet, gab Pride-Organisatorin Katharina Kacerovsky bekannt. Geplant sei "eine Demonstration für die Vielfalt, doch für die Gesundheit aller Teilnehmer*innen in Autos bzw. auf Motorrädern."

Vor allem setzt man in Wien aber auf den für jenen Tag geplanten virtuellen Global Pride. "Die internationalen Pride-Dachverbände EPOA und InterPride stellen am 27. Juni die erste weltweite Global Pride auf die Beine, bei der auch Vienna Pride einen Slot ergattern konnte", so der CSD in einer Pressemitteilung. "Dabei präsentieren sich zahlreiche internationale Prides, von Bangkok und Sidney über Madrid und Kapstadt bis nach New York und Mexico City, im Zuge eines Live Streams mit ihren Beiträgen, während parallel auch lokal Sichtbarkeit für LGBTIQ-Personen (also Lesben, Schwule, Bisexuelle, transgender, intergeschlechtliche und queere Menschen) geschaffen wird."

Die neue Veranstaltungsform, begleitet von einem Public-Viewing-Angebot diverser Gastronomiepartner*innen und dem Aufruf, an jenem Tag in Regenbogenfarben unterwegs zu sein, solle so "zeigen, dass und wie künftige LGBTIQ-Veranstaltungen real und virtuell zugleich ablaufen". "Wir leben im digitalen Zeitalter, wir können die Communitys aus der ganzen Welt zusammenbringen und einander dadurch stärken", so Kacerovsky. Auch in der Krise sei es wichtig, sichtbar zu bleiben, betonte Moritz Yvon von der HOSI Wien. "Gerade in Zeiten der Unsicherheit ist der Zusammenhalt umso wichtiger. Man darf die Nachwirkungen der Quarantäne nicht unterschätzen, vor allem die psychischen Belastungen für jene LGBTIQ-Personen, die in Familien leben, in denen sie Intoleranz, Anfeindungen oder sogar Gewalt ausgesetzt sind."



» alle Einträge (neue zuerst) | » alle Einträge (chronologisch)