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Dauer-Blog

Corona-Ticker: George Takei empfiehlt Vulkanier-Gruß

Mit "Lebe lang – und wachse" kommt der Sulu-Darsteller durch die Krise. Außerdem: Das Magazin "Libertine" bittet um Spenden. Die Düsseldorfer Eurogames werden nicht nachgeholt.

Die Coronavirus-Pandemie verändert das Leben auf der ganzen Welt. Auch in Deutschland werden Termine abgesagt, werden das Leben der Community und das private Leben eingeschränkt. In diesem Live-Ticker fassen wir die Entwicklungen aus der Szene zusammen. Weitere tagesaktuelle Berichte zum Thema finden sich auf der Schlagwortseite Corona-Krise, zudem bieten wir eine ständig aktualisierte Übersichtsseite mit Unterstützungs- und Beratungsangeboten und Spendenaufrufen.


Live-Ticker (abgeschlossen, Start)

10.06., 14:25h

CSD München startet Crowdfunding-Kampagne



Der CSD-Verein in München bittet die Szene um Hilfe: Auf startnext.com wird um Spenden gebeten, um die durch die Corona-Krise verlorengegangenen Erlöse auszugleichen. "Keine PolitParade, kein Straßenfest, kein RathausClubbing. Damit fällt leider der Hauptteil unserer Einnahmen weg", heißt es in der Kampgne.

Bislang sind bereits über 4.600 Euro zusammengekommen. Das Spendenziel liegt bei 25.000 Euro.

Die CSD-Organisator*innen haben bereits Ende Mai alternative CSD-Veranstaltungen angekündigt, etwa eine dezentrale Demo in der Innenstadt (queer.de berichtete).

Dank an unseren Medienpartner Abendzeitung München. Da steht nun alles drin, was mensch wissen muss – von der PrideWeek...

Gepostet von CSD München – Munich Pride am Mittwoch, 10. Juni 2020
Facebook / CSD München – Munich Pride

09.06., 16:25h

Dresden: Gleichstellungsministerin Meier hisst die Regenbogenfahne


(Bild: Facebook / Katja Meier)

Schwarz-Grün-Rot in Sachsen wird noch bunter: Gleichstellungsministerin Katja Meier (Grüne) will an diesem Donnerstag vor ihrem Ministerium die Regenbogenfahne hissen und damit an den Christopher Street Day (CSD) erinnern. Eine Parade zum CSD sollte eigentlich am kommenden Wochenende in Dresden stattfinden.

Wegen der Corona-Krise haben sich die Veranstalter aber entschieden, diese auf Anfang September zu verschieben. Es sei auch in Krisenzeiten wichtig, für die Vielfalt der Lebensgestaltung einzustehen, sagte Meier am Dienstag in Dresden: "Das Hissen der Regenbogenfahne soll daran erinnern, einander mit Respekt und Toleranz zu begegnen."

Immerhin: An diesem Samstag soll als Ersatz für die ausgefallene Pride-Demo ein CSD-Paradetruck durch die sächsische Landeshauptstadt fahren "und euch besuchen", wie die CSD-Organisator*innen vergangene Woche ankündigten (queer.de berichtete). (dpa/cw)

15:52h

Klagenfurt veranstaltet Fahrrad-CSD

Die CSD-Organisator*innen von Österreichs sechstbevölkerungsreichster Stadt gehen angesichts der Corona-Krise neue Wege, um auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen: In Klagenfurt wird die CSD-Demo am 27. Juni auf dem Fahrrad durchgeführt. "Das macht es leichter für uns alle, die Corona-Regeln einzuhalten. Natürlich können Rollifahrer*innen und Leute*, die kein Rad mitbringen können, auch mitrollen bzw. gehen. Alle LGBTIQ* & Freund*innen sind willkommen!", heißt es auf der Facebook-Seite der Veranstalter*innen.

Los geht es um 15 Uhr im Zentrum der Kärntner Landeshauptstadt. Teilnehmende werden aufgefordert, Bluetooth-Lautsprecher mitzubringen. "Dann können wir gemeinsam gute Stimmung verbreiten, singen, tanzen, usw., während wir für unsere Rechte einstehen."

Ihr Lieben, es gibt Neuigkeiten! ? Trotz aller unvorhersehbaren Ereignisse der letzten Monate, freuen wir uns...

Gepostet von Queer Klagenfurt am Dienstag, 9. Juni 2020
Facebook / Queer Klagenfurt

06.06., 09:53h

Die Linke fordert "Wumms" auch für die Community



Die Linke.queer hat das Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket der Bundesregierung scharf kritisiert. Es stelle für queere Strukturen keine Hilfe dar, erklärten die Bundessprecher*innen Daniel Bache, Katharina Jahn und Frank Laubenburg am Freitag in einer Pressemitteilung. Für die große Koalition stehe Konsum vor dem Erhalt der Community.

"Zahlreiche gemeinnützige Träger queerer Arbeit sind derzeit in ihrer Existenz bedroht oder benötigen dringend finanzielle Mittel zur Um- und Ausgestaltung ihrer Arbeit", so die LGBTI-Organisation der Linkspartei. "Wegbrechende Einnahmequellen (vom Getränkeverkauf bis hin zu Teilnahmegebühren) bei gleichbleibenden Fixkosten und oftmals neu anzuschaffender Hard- und Software für digitale Angebote belasten Vereine, Beratungsstellen und Zentren der queeren Community."

Die von der Regierung zur Stabilisierung gemeinnütziger Organisationen vorgeschlagenen KfW-Kredite seine keine Lösung, so die queeren Sozialist*innen: "Mit Krediten lassen sich Einnahmeausfälle nicht kompensieren, Finanzierungslücken werden lediglich geschoben und in der Regel ehrenamtlich tätige Vorstände würden mit Kreditvereinbarungen große Risiken eingehen. Je kleiner, je finanzschwächer ein Verein ist, desto absurder ist es, ihm mit Krediten helfen zu wollen."

Die Linke.queer fordert stattdessen einen Fonds zur Unterstützung zivilgesellschaftlicher Initiativen. Antragsberechtigt müssten dabei auch Gruppen und Initiativen sein, die über keinen Vereins- und Gemeinnützigkeitsstatus verfügen.

Als "vollkommen unzureichend" kritisierten die Bundessprecher*innen auch das Programm für Überbrückungshilfen, das kommerziellen Szene-Unternehmen zur Antragstellung offensteht. "Die Übernahme von maximal 80 % der fixen Betriebskosten ab Juni und befristet bis August wird für Clubs und Saunen die entstehenden finanziellen Lücken logischerweise nicht abdecken", heißt es in ihrer Pressemitteilung. "Eigenmittel sind bei Betreiber*innen zudem in den letzten Monaten weitestgehend verbraucht und oft sind bereits Schulden aufgenommen worden." Damit drohe in vielen Fällen die Insolvenz.

Es sei "geradezu zynisch, dass die Koalition aus CDU/CSU und SPD vor diesem Hintergrund nicht nur an den milliardenschweren Ausgaben für Rüstungsprojekte festhalten, sondern diese auch noch vorziehen und schneller finanzieren will", kritisierte Die Linke.queer. "Offenbar gilt für die Bundesregierung nach wie vor die alte Losung eines Franz Josef Strauß: Lieber kalter Krieger als warmer Bruder."

05.06., 14:37h

Dresden: "Wenn Ihr nicht zum CSD könnt, kommen wir eben zu euch!"


Nächste Woche hätte der Dresdner CSD tausende queere Menschen angelockt. Wegen Corona wurde die Demo und das Straßenfest zwar bereits auf Anfang September verschoben. Ganz auf den Juni-Pride verzichten wollen die CSD-Organisator*innen aber dann doch nicht. Sie wollen am 13. Juni (Samstag) von 15 bis 20 Uhr mit einem CSD-Paradetruck durch die sächsische Landeshauptstadt fahren "und euch besuchen". Die Tour soll in sozialen Medien begleitet werden.

"Wir wollen ein Zeichen setzen und zeigen, dass wir trotz Corona den Regenbogen hochhalten", heißt es in einer Pressemitteilung. "Und wir wollen zeigen, dass uns die Community und die Förderer, die sonst gemeinsam auf dem Altmarkt ein buntes Fest zelebrieren, wichtig sind." Die genaue Tour soll später bekannt gegeben werden.

Im Anschluss an die Tour wollen sich die Aktivist*innen am Kulturpalast zu einer Kundgebung treffen (gegen 20.30 Uhr). Mit Ende der Kundgebung soll der Kulturpalast in Regenbogenfarben erstrahlen (gegen 21 Uhr).

Mehr Infos auf der Facebook-Veranstaltungsseite.

Außerdem bitten die CSD-Organisator*innen, anlässlich der CSD-Woche zwischen dem 8. und 14. Juni die Regenbogenfahne von ihren Balkonen oder Fenstern wehen zu lassen. "Macht auch da gern mit", so die Aufforderung.

04.06., 09:42h

"Gay Health Chat" in neuem Design


Mitten in der Corona-Krise ist der "Gay Health Chat" der Deutschen Aidshilfe (DAH) gründlich überarbeitet worden: Neben einem neuen Design wurden neuen Funktionalitäten eingeführt – man kann etwa sehen, wenn der andere gerade schreibt. Damit rücke man in die "Spitzenliga der Online-Chats" auf, erklärte die DAH. Das Angebot richtet sich an alle Männer, die Sex mit Männern haben, egal ob cis oder trans.

Auch weiterhin sei der Chat anonym und sicher. So würden keine Chats gespeichert, alle Chat-Nachrichten würden Ende-zu-Ende-verschlüsselt und er ist weiterhin jeden Tag in der Woche zwischen 17 und 20 Uhr zu erreichen.

Einrichtungen wie der schwule Checkpoint Mann-o-Meter in Berlin liefern die Beratungskompetenz. Insgesamt arbeiten 49 Aidshilfen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an diesem Projekt mit. Alle Mitarbeiter werden von der Deutschen Aidshilfe für die Chatberatung ausgebildet und trainiert.

Der Chat bietet alles, "was ein schwuler Mann wissen will", erklärte die DAH. Egal, ob es über Freundschaft, Partnerschaft, Einsamkeit, Sex, Substanzen oder Dinge geht, die Angst machen; auch kann man sich darüber informieren, wie man sich vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen schützen kann oder ob man sich infiziert haben könnte.

02.06., 12:24h

Deutsche Aidshillfe: Sexarbeitende "in existenzieller Not"

Die Deutsche Aidshilfe hat angesichts des Internationalen Hurenteages am 2. Juni auf die Lage von Sexarbeitende aufmerksam gemacht. "Sexarbeiter_innen können zurzeit aufgrund von Maßnahmen gegen Corona nicht arbeiten und sind in existenzieller Not. Sie brauchen dringend unbürokratische Soforthilfe. Beratungsstellen benötigen Unterstützung, um in der Krise helfen zu können", heißt es in einem Appell der Hilfsorganisation (PDF).

Oft hätten Sexarbeitende seit der Schließung von Prostitutionsbetrieben Mitte März keinen Zugang zu Angeboten von Soforthilfe von Bund und Ländern. Die Not würde sie oft zur illegalen Weiterarbeit zwingen. "Aus diesen Gründen sind dringend Maßnahmen erforderlich, die den Lebensunterhalt von Sexarbeiter_innen schnell und unbürokratisch absichern und sie bei der Bewältigung der Situation unterstützen", forderte die DAH. Sofort müsste daher neben der Einführung von unbürokratischer Soforthilfe-Fond anonyme medizinische Versorgung oder die Unterbringung der Betroffenen garantiert werden. Zudem müssten Fachberatungsstellen als "systemrelevant" eingestuft werden.

Bereits vergangene Woche hatte der Arbeitskreis deutschsprachiger Strichereinrichtungen Alarm geschlagen, weil die Situation "von sexarbeitenden jungen Cis-Männern und Queers* in Deutschland" besorgniserregend sei (queer.de berichtete).

Die Linke.Queer hatte zudem Initiativen von deutschen Politiker*innen kritisiert, Sexarbeit nach skandinavischem Vorbild erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik gänzlich zu kriminalisieren – zumindest für die Kund*innen (queer.de berichtete). Auf Facebook lehnt auch die Deutsche Aidshilfe diesen Vorstoß ab.

Zum Internationalen Hurentag sagen auch wir: ? Sexarbeit muss legal bleiben! ? Wir unterstützen die Aktion #RotlichtAN...

Gepostet von Deutsche Aidshilfe am Dienstag, 2. Juni 2020
Facebook / Deutsche Aidshilfe

01.06., 05:32h

Drei Regierungschefs beim Global Pride – aber keine Merkel


Drei Staatenlenker*innen beim Global Pride (v.l.n.r.): Carlos Alvarado Quesada, Erna Solberg, Xavier Bettel

Am weltweiten Online-CSD Global Pride am 27. Juni werden nach Angaben der Veranstalter*innen auch drei Regierungschefs teilnehmen. Demnach werden Costa Ricas Präsident Carlos Alvarado Quesada, der in der vergangenen Woche in seinem Land die Öffnung der Ehe feierte, die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg sowie der Luxemburger Premierminister Xavier Bettel bei der virtuellen Veranstaltung sprechen. Die deutsche Bundesregierung sei mit einem Grußwort von Familienministerin Franziska Giffey vertreten.

Geplant ist ein 24-Stunden-Stream, der neben Statements von Politiker*innen und Aktivist*innen auch aus Live-Schalten und einem umfangreichen Kulturprogramm besteht. Ihre Teilnahme zugesagt hätten u.a. Pabllo Vittar, Ava Max, Olivia Newton John, Deborah Cox, Kristine W., Dixie Chicks, Thelma Houston, Helles Licht, Courtney Act, Steve Grand, Rachel Salbei, LEOPOLD, Maksim Reimer, Lila und Annie Heger und Vanessa Maurichat. Weitere "große Namen" sollen im Juni bekanntgegeben werden.

Der erste Global Pride wurde von nationalen und internationalen Pride-Netzwerken ins Leben gerufen, nachdem Hunderte von CSD-Veranstaltungen wegen der Corona-Krise abgesagt oder verschoben werden mussten. Die Veranstalter*innen hoffen auf bis zu 300 Millionen Teilnehmer*innen.

Der Live-Stream am 27. Juni wird auf der Global-Pride-Website, auf Youtube und auf anderen Plattformen, die noch bekannt gegeben werden, übertragen und kann kostenlos angesehen werden.

29.05., 14:50h

Die "Siegessäule" ist gerettet

Die Spendenkampagne für das wegen der Corona-Krise angeschlagene Berliner LGBTI-Magazin "Siegessäule" war ein voller Erfolg. Seit Anfang April haben auf startnext.com 1.721 Unterstützer*innen insgesamt 147.865 Euro gespendet. Damit wurde das Spendenziel von 150.000 Euro fast erreicht.

"In der akuten Krise haben wir unheimlich viel Solidarität erfahren!", erklärte die "Siegessäule" am Freitag in einer Pressemitteilung. "Von Mitarbeiter*innen, die helfen, mit kreativen Ideen die Krise zu bewältigen, von freien Autor*innen und Fotograf*innen, die auf Honorare verzichten, von Anzeigenkund*innen, die uns die Treue halten, von Künstler*innen, die in dieser Ausgabe Gesicht zeigen, von Leser*innen, die uns ihr Know-how kostenlos zur Verfügung stellen, von allen, die im Rahmen unserer Kampagne Geld gespendet habt! Wir danken von Herzen!"

Die jetzt erscheinende neue Ausgabe trägt die Headline "We will Survive!". In der letzten Ausgabe wurde noch ein schwarzes Titelbild mit der Aufschrift: "Die letzte SIEGESSÄULE?" gezeigt.

Trotz aller Schwierigkeiten in der Coronakrise: unsere Juniausgabe ist druckfrisch angekommen! Ein herzliches Danke nochmal an alle, die uns bereits unterstützt haben ??

Gepostet von Siegessäule am Donnerstag, 28. Mai 2020
Facebook / Siegessäule

28.05., 10:07h

Stricher-Dachverband besorgt über Sexarbeiter



Der Arbeitskreis deutschsprachiger Strichereinrichtungen (AKSD) zeigt sich besorgt über die Situation "von sexarbeitenden jungen Cis-Männern und Queers* in Deutschland". Ihnen sei mit dem Mitte März verhängten Verbot von Sexarbeit die Existenzgrundlage entzogen worden.

Zwar könnten Sexarbeitende, die behördlich angemeldet sind, als Freiberufler*innen vom Staat finanzielle Unterstützung beantragen, sofern sie ihre fehlenden Ausgaben nachweisen können. Außerdem habe der Berufsverband von Sexarbeitenden (BesD) einen Hilfefonds eingerichtet, um alle Sexarbeitenden unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus und ihrer Anmeldung zu unterstützen. Diese Unterstützungsfonds seien jedoch nur Übergangslösungen und könnten die prekäre Situation nur abmildern. Fehlende Krankenversicherungen lösten in der aktuellen Situation noch größere Ängste aus.

Menschen, die sich mit Sexarbeit ihre Überlebensgrundlage finanzieren, jedoch nicht angemeldet oder nicht in der gesetzlich geforderten Art professionalisiert sein möchten, könnten derzeit die staatlichen Hilfen nicht in Anspruch nehmen. Damit würden viele in "lebensbedrohliche Situationen" gedrängt.

Der AKSD fordert, dass Sexarbeiter*innen unabhängig von einer behördlichen Anmeldung, Herkunft und dem Sexarbeitssektor bundesweit finanziell unterstützt werden. Außerdem müsste mehr Wohnraum für Betroffene geschaffen werden. Gerade queere Sexarbeitende seien bereits vor der Corona-krise besonders oft Wohnungslosigkeit betroffen gewesen. Deshalb müsse die Sichtbarkeit dieser Gruppe verstärkt werden.

Wöchentliche Umfrage

» Sind digitale Prides ein Ersatz für die wegen der Corona-Krise ausgefallenen CSD-Demos?
    Ergebnis der Umfrage vom 20.04.2020 bis 27.04.2020


#1 KorrekturAnonym
  • 14.03.2020, 06:24h
  • "Selbst bei geheilten Menschen habe man festgestellt, dass Covid-19 noch bis zu einem Monat später im Kot zu finden sei."

    Mag jetzt vllt. klugsche...erisch klingen, aber:
    COVID-19 ist die Erkrankung und steht fuer coronavirus desease 19, und
    SARS-CoV-2 ist der Name des Virus.
    Man kann also SARS-CoV-2 im Kot finden, aber Covid-19 ist das klinische Erkrankungsbild/die Krankheit, die vom Virus verursacht wird.
    Nur um evtl. Missverstaendnissen vorzubeugen
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#2 BobAachenProfil
#3 fishbowlAnonym
  • 14.03.2020, 07:32h
  • Antwort auf #2 von BobAachen
  • Und mir ist egal, dass dir das egal ist. Der Fehler entspricht eins zu eins der Verwechslung von HIV und AIDS, vgl. "Der/die hat ganz viel AIDS im Blut."

    Aber hey, ist ja egal, denn der Sinn ist verständlich!
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#4 drmabuseAnonym
#5 Ralph
  • 14.03.2020, 10:28h
  • Antwort auf #4 von drmabuse
  • Ja. Aber was folgern wir daraus? Doch hoffentlich nicht, dass wir ein möglicherweise risikobehaftetes Verhalten fortsetzen, nur weil das Risiko noch nicht nachgewiesen oder ausgeschlossen ist. Im Gegenteil: So lange etwas nicht als risikolos bewiesen ist, lässt der vernünftige Mensch es bleiben.
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#6 NuminexEhemaliges Profil
  • 14.03.2020, 10:42h
  • Also die Sexhinweise halte ich für dreist bis dumm! Rimming und Fingern/Fisten könnte ich nachvollziehen, wobei man sich da streng genommen, wenn man es weis, noch nen Latexhandschuh überziehen kann. Das beim Analverkehr ein Virus durchs Kondom kommt, halte ich für ausgemachten Schwachsinn. Also geht man ja davon aus, dass entweder 100% der Community bare unterwegs ist (keine Wertung!) oder die, die es normalerweise sind, unfähig sind, im Zweifelsfall eins überzustreifen? Lächerlich und diskriminierend.
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#7 hugogeraldAnonym
#8 TotltotalAnonym
  • 14.03.2020, 12:54h
  • Antwort auf #1 von Korrektur
  • Absolut korrekt! Es muss nicht immer alles auf Bild-Niveau vereinfacht werden.
    Daher absolut wichtig diese Klarstellung und eine Hilfe für alle, denen Differenzierungen schwer fallen. Und das geschieht fast immer auf Kosten der Opfer (so schmerzt es HIV-positive Menschen ja auch aidskrank genannt zu werden). Danke für die Information, im Namen der gesamten Community, denn ich denke alle sind so differenziert und offen für verbale Wertschätzung und Achtsamkeit
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#9 andreAnonym
  • 14.03.2020, 14:16h
  • Antwort auf #8 von Totltotal
  • So schlimm ist das nicht. Man kann den Leuten auch nicht unterstellen, daß Differenzierungen schwer fallen. Die wissen es einfach nicht anders. Sonst müßte ich ja den meisten, böse Absichten unterstellen. Das tue ich nicht. Mich schmerzt es auch nicht, wenn ich "aidskrank" genannt werden würde. Der Grund. Ich habe ein gutes Selbstbewußtsein und ich gehe, mit meiner Krankheit nicht "öffentlich hausieren". Gibt ja solche Leute, die unbedingt in die Medien wollen, weil sie irgendeine Message haben, meine ich. Mich kann nicht mal jemand fragen ob ich Aids.-oder Hiv krank bin. Dazu müßte ich es schon irgendwo hintätowieren.
    Ein gutes Selbstbewußtsein kann ich schon haben. Von AIDS-Vollbild bis "nicht mehr nachweisbar" auf Grund sehr guter Medikamente. Ich könnte sogar wieder ......ohne...... Du weißt schon. Und noch was, warum ich sehr optimistisch bin. Betrifft Corona. Genau an den Wirkstoffen, die hier im Artikel stehen (weiter unten) wird wohl auch, geforscht, wegen des Corona Erregers, der wohl gewisse Ähnlichkeiten zur HIV-Mutation hat. Genau diese aufgezählten Wirkstoffe nehme ich. Im Moment noch kein Beweis, aber immerhin Vermutungen. Klingt doch schon mal gut, oder ?

    www.scmp.com/news/china/society/article/3052495/coronavirus-
    far-more-likely-sars-bond-human-cells-scientists-say
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#10 AnselmAnonym
  • 14.03.2020, 15:12h
  • Antwort auf #6 von Numinex
  • Das beim Analverkehr ein Virus durchs Kondom kommt, halte ich für ausgemachten Schwachsinn. Also geht man ja davon aus, dass entweder 100% der Community bare unterwegs ist (keine Wertung!) oder die, die es normalerweise sind, unfähig sind, im Zweifelsfall eins überzustreifen?
    --------------------------------------------
    Da nicht wenige Prep praktizieren, ist die Quote der Kondomnutzer teils nicht mehr so hoch wie vor wenigen Jahren. Vermutlich kommt es beim Analverkehr auch zu Küssen oder anderen Berührungen mit deutlich größerem Infektionsrisiko. Im Endeffekt reicht ja schon ein Annießen aus einiger Entfernung.

    Sinnvoll ist wahrscheinlich sich beim Sex auf nachvollziehbare Kontakte zu beschränken, so dass die Sexualpartner den Fall eines Infektionsrisikos erreichbar und warnbar sind.
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