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Corona-Ticker

Die "Siegessäule" ist gerettet

16 Projekte erhielten bereits Geld aus dem Corona-Soli-Fonds der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung. Außerdem: Ramsan Kadyrow soll mit Covid-19 infiziert sein. Kölns queeres Jugendzentrum hat wieder geöffnet.

Die Coronavirus-Pandemie verändert das Leben auf der ganzen Welt. Auch in Deutschland werden Termine abgesagt, werden das Leben der Community und das private Leben eingeschränkt. In diesem Live-Ticker fassen wir die Entwicklungen aus der Szene zusammen. Weitere tagesaktuelle Berichte zum Thema finden sich auf der Schlagwortseite Corona-Krise, zudem bieten wir eine ständig aktualisierte Übersichtsseite mit Unterstützungs- und Beratungsangeboten und Spendenaufrufen.


Live-Ticker (Reload, Start)

10.05., 11:30h

Hamburg Pride startet Online-Talkformat


Der Hamburger CSD will auch in der Corona-Zeit "der Community Stimme und Gesicht geben" – mit einem neuen Talkformat ab 14. Mai jeden Donnerstag ab 19 Uhr bei Facebook und Youtube. Geboten werden "abwechslungsreiche Gäste, spannende Themen und unterhaltsame Talks" und das "jeweils eine geballte halbe Stunde lang – damit es nicht zu lang oder langweilig wird".

09.05., 05:26h

Aidshilfe bietet Corona-Schnelltests an

Die Aidshilfe Sachsen-Anhalt Nord bietet wir ab sofort zweimal pro Woche einen Corona-Testtag an. "Hierfür nutzen wir einen zuverlässigen Antikörper-Schnelltest der innerhalb von 20 Minuten IgM- und IgG-Antikörper gegen das SARS-CoV-2-Virus nachweisen kann", kündigte der Verein in Magdeburg an. "Mit diesem Test kann man prüfen, ob jemand eine Infektion bereits durchgemacht hat (IgG) oder er eine frische Infektion hat (IgM)."

Vor der Testdurchführung legt die Aidshilfe einen "besonderen Wert auf eine persönliche Beratung, die unterschiedliche Themen zum Corona-Virus beinhaltet". Sie weist zudem darauf hin, "dass es momentan noch keine Erkenntnisse darüber gibt, ob eine durchgemachte Infektion mit dem Corona-Virus eine Immunität zur Folge hat."

Testtage sind mittwochs (15-19 Uhr) und freitags (9-13 Uhr) oder nach Vereinbarung. Die Kosten für einen Test betragen inklusive der Beratung: 25 Euro. Mehr Informationen zum Covid-19-Schnelltest gibt es auf der Homepage der Aidshilfe.

08.05., 15:12h

"You'll Never Walk Alone": Barbra Streisand veröffentlicht Corona-Musikvideo


Auch Diva und Schwulengöttin Barbra Streisand will sich bei den Mitarbeiter*innen des Gesundheitswesens für deren Einsatz in der Corona-Krise bedanken. Daher veröffentlichte sie ein Video, in dem viele dieser Heldinnen und Helden gezeigt werden. Dazu ist ihr Song "You'll Never Walk Alone" zu hören, den sie bei der letzten großen Krise in ihrem Heimatland, den Terroranschlägen des 11. September 2001, zuletzt gesungen hatte. In dem Video ruft sie auch zu Spenden auf.

"You'll Never Walk Alone" von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II ist das Finale des im Jahr 1945 uraufgeführten Broadway-Musicals "Carousel". Der Song wurde später von vielen Großmeistern der Unterhaltungsmusik interpretiert, darunter Shirley Bassey, Aretha Franklin, Judy Garland, Mahalia Jackson und Tom Jones. In Großbritannien gilt es seit den Sechzigerjahren als Fußball-Fansong, der oft in Stadien erklingt. In den Neunzigerjahren war "You'll Never Walk Alone" auch das Lied einer amerikanischen Anti-Aids-Kampagne. Seit dem Ausbruch der Corona-Krise wurde es weltweit auch zum Song der Angestellten im Gesundheitswesen.

07.05., 13:34h

LGBTI-Aktivisten in Sachsen fordern Bestandsgarantien für Vereine



Angesichts der "beispiellosen Rettungsmaßnahmen" als Reaktion auf die Corona-Krise fordert Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Queeres Netzwerk Sachsen, dass die Politik auch die queere Infrastruktur des Freistaates schützt. "Auch in Nicht-Krisenzeiten ist die finanzielle Lage der Vereine prekär und unsicher. Unser aller Arbeit ist fast vollständig von staatlicher Förderung abhängig. Wird diese im Zuge der Krisenbewältigung gekürzt oder gar komplett gestrichen, steht Sachsens queere Infrastruktur vor dem Kollaps", mahnte Britta Borrego, die geschäftsleitende Bildungsreferentin der LAG, am Donnerstag.

Queere Vereine würden aktiv zur Förderung von Vielfalt, Offenheit und Demokratie in der sächsischen Gesellschaft" beitragen. Um dies weiter zu garantieren, sei "für unsere Arbeit eine Bestandsgarantie" notwendig, so Borrego. "Die aufkommenden Verteilungs- und Nützlichkeitsdebatten dürfen nicht auf dem Rücken von LSBTTIQ* ausgetragen werden. Jetzt kann Sachsens Demokratie beweisen, dass sie stark genug ist, auch unsere Communitys zu schützen."

Bereits vor gut zwei Wochen hatte die LAG auf die prekäre Lage der queeren Infrastruktur in Sachsen hingewiesen (queer.de berichtete).

05.05., 16:34h

"Menschenrechte von trans* Personen in der Coronakrise weltweit in Gefahr!"



Die deutsche Dachorganisation Bundesverband Trans* (BVT*) hat am Dienstag davor gewarnt, dass derzeit der Abbau von Rechten für geschlechtliche Minderheiten drohe. "Menschenrechte von trans* Personen in der Coronakrise weltweit in Gefahr!", erklärte die Organisation in einer Pressemitteilung. Bereits erkämpfte Rechte würden gefährdet oder entzogen. Der BVT* will deshalb Taten sehen: "Wir fordern die deutsche Regierung und die Europäische Union zum Handeln auf!"

Insbesondere Ungarn rüttelte Trans-Aktivisten weltweit auf: Das Regime von Viktor Orban kündigte vor gut einem Monat an, Transsexuelle künftig nicht mehr anerkennen zu wollen (queer.de berichtete). Hinzu kämen laut BVT* beispielsweise Einschränkungen bei der Versorgung von Trans-Patient*innen in Großbritannien und den USA.

Menschenrechte sind keine Luxusanliegen, um die man sich nur in guten Zeiten kümmert", erklärte der BVT*. "Die EU möchte für den Schutz der Menschenrechte stehen. Eine Gesetzesreform wie in Ungarn ist mit diesem Selbstverständnis nicht vereinbar. Daher rufen wie die EU dazu auf, sämtliche Menschenrechtsverletzungen in ihren Mitgliedsstaaten wirksam zu unterbinden." Die deutsche Bundesregierung hatte es zuletzt aber abgelehnt, gegen die transphobe Politik Ungarn zu protestieren (queer.de berichtete).

15:05h

Keine soziale Distanz: Madonna feiert trotz Corona eine Party


(Bild: Kat Morales)

Nicht nur Berliner Fußballer, sondern selbst das laut dem LGBTI-Nachrichtenmagazin "The Advocate" wichtigste "Gay Icon" hat manchmal Probleme, sich an "Social Distancing"-Regeln zu halten. In einer am Samstag live auf Zoom übertragenen Geburtstagsparty für Fotograf Steven Klein ist die 61-Jährige eine unter mehreren Teilnehmern, die anderen viel zu nah kommt. In sozialen Netzwerken beklagten sich Nutzer, dass das "Material Girl" eigentlich ein besseres Vorbild sein sollte.

Laut dem Klatschportal "Page Six" wurde auf der Party eine als "Covid Cake" bezeichnete Torte überreicht. Madonna habe zudem behauptet, dass sie zwei Tage vor der Party einen positiven Antikörpertest erhalten habe.

Allerdings ist immer noch wissenschaftlich nicht nachgewiesen, ob man mit Corona-Antikörpern wirklich immun gegen die Viruserkrankung ist. Zudem, so berichtete unter anderem die "Washington Post", seien viele Tests so schlecht, dass die Hälfte der positiven Ergebnisse falsch seien.


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Instagram / madonna | Auf Instagram veröffentlicht Madonna auch ihr Corona-Tagebuch

04.05., 16:51h

Frankfurter Appell an die Szene: Rette deine queeren Bars!

In einem 15-minütigen Videoaufruf appellieren Aktivist*innen aus Frankfurt an die Szene, durch Spenden auf www.betterplace.me/queere-bars-retten die queere Infrastruktur zu erhalten. Gerade Bars würden gerade in Corona-Zeiten arg gebeutelt. In dem Video werden mehrere Bars vorgestellt.

Der Spendenaufruf war bereits vor drei Wochen gestartet worden (queer.de berichtete). Von den angstrebten 49.000 Euro sind aber bislang erst magere zehn Prozent eingegangen.

03.05., 16:47h

Tel Aviv verschiebt Gay-Pride-Parade


(Bild: Guy Yechiely)

Die israelische Küstenmetropole Tel Aviv hat die im nächsten Monat geplante Gay-Pride-Parade wegen der Corona-Krise auf unbestimmte Zeit verschoben. Eine Sprecherin der Stadt teilte am Sonntag mit, angesichts der Pandemie hätten die Veranstalter der vier größten Pride-Paraden in Israel – Haifa, Jerusalem, Beerscheva und Tel Aviv – gemeinsam beschlossen, diese vorerst zu verschieben. Man hoffe aber, sie noch später in diesem Sommer nachholen zu können, sagte sie, ohne konkrete Daten zu nennen. "Der Pride-Monat Juni wird trotzdem durch virtuelle Ereignisse gefeiert werden."

Israels Gay-Pride-Parade zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher aus aller Welt an. Im vergangenen Jahr hatten rund 250-000 Menschen an dem Ereignis teilgenommen und gleiche Rechte für LGBTI gefordert. Israel ist deutlich toleranter gegenüber Homosexualität als andere Länder der Nahost-Region. (dpa)

12:59h

Die Linke.queer findet Immunitätsausweis "brandgefährlich"

In einem "Formulierungsvorschlag" des Bundesgesundheitsministeriums für einen Gesetzentwurf, den CDU/CSU und SPD zeitnah in den Deutschen Bundestag einbringen sollen, ist die Einführung einer sogenannten Immunitätsdokumentation aufgeführt. Die Linke.queer hat sich mit scharfen Worten gegen den Plan ausgesprochen. Wir dokumentieren eine Pressemitteilung der Bundessprecher*innen Daniel Bache, Katharina Jahn und Frank Laubenburg vom Sonntag:

Brandgefährlich: "Immunitätsdokumentation" muss verhindert werden

Die derzeitige Corona-Pandemie darf weder zu einer grundlegenden Aufweichung des Datenschutzes noch zu einer verstärkten Diskriminierung von Menschen mit chronischen Erkrankungen führen. Die Erfahrungen aus dem Umgang mit Aids, mit den damit verbundenen zahlreichen Datenschutzverstößen, der Ausgrenzung der Hauptbetroffenengruppen und der bis heute andauernden Speicherung der Daten HIV-positiver Menschen in polizeilichen Datenbanken, lehren uns, kritisch zu hinterfragen, welche staatlichen Maßnahmen angemessen, notwendig und sinnvoll sind und welche nicht.

Die geplante Einführung einer allgemeinen "Immunitätsdokumentation" im Infektionsschutzgesetz ist nicht nur völlig unverhältnismäßig und unwissenschaftlich, sie verschärft vielmehr die Möglichkeiten der Diskriminierung und Ausgrenzung. Sie ist brandgefährlich, gerade für ohnehin marginalisierte gesellschaftliche Gruppen, und im vorliegenden "Formulierungsvorschlag" weder auf einzelne übertragbare Erkrankungen begrenzt noch zeitlich befristet. Vielmehr wird die aktuelle Pandemie zu einem massiven Angriff auf den Schutz gesundheitsbezogener persönlicher Daten genutzt.

Dies gilt umso mehr, als das – so gesteht es auch der "Formulierungsvorschlag" ein – eine Immunität gegen das Corona-Virus derzeit weder wissenschaftlich erwiesen ist noch zuverlässig nachgewiesen werden kann.

Im Bereich der Prävention können die Pläne der Bundesregierung und von CDU/CSU und FDP verheerende Folgen haben. Das gilt insbesondere, wenn das Vorlegen einer "Immunitätsdokumentation" zur Bedingung für eine Tätigkeitserlaubnis oder für Sonderrechte gemacht wird, wie im Corona-Zusammenhang zu erwarten ist. Es führt Menschen in wirtschaftlicher Not damit in die verzweifelte Situation, sich bewusst zu infizieren, um mit einer erhofften an die Erkrankung anschließenden Immunität ihrem Beruf wieder nachgehen zu können.

Allein die mit den Plänen verbundene Weitergabe gesundheitsbezogen Daten z. B. an Arbeitgeber ist ein Einfallstor dafür, dass entsprechende Gesundheitsdaten demnächst auch in weiteren Bereichen, so auch bei sexuell übertragbaren Krankheiten, weitergegeben werden und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung weiter eingeschränkt wird.

Die Bundesrepublik Deutschland hat es in weit über 30 Jahren nicht vermocht, Menschen mit HIV und Aids vor Diskriminierung, Datenmissbrauch und Ausgrenzung zu schützen. Nicht nur mit der medizinisch vollkommen unsinnigen Speicherung der Daten HIV-Infizierter in polizeilichen Datenbanken wirkt sie vielmehr aktiv an Diskriminierung mit. Einen Blankoscheck für Immunitätsnachweise darf es daher nicht geben.

28.04., 13:24h

Kosmetikstudios: Trans-Behandlung trotz Lockdown

Die Corona-Krise setzt der Wirtschaft und Privatpersonen unter Druck. Während des Lockdowns haben nun auch Kosmetikstudios geschlossen, und für viele trans Personen fällt ein wichtiger Bestandteil ihrer Gesundheitsversorgung weg. Doch nun gibt es Hoffnung für Menschen, die sehnsüchtig auf eine Fortsetzung ihrer Behandlung warten, und für Kosmetikstudios, die ihre Umsatzeinbußen zumindest ein bisschen durch einen medizinischen Versorgungsauftrag schmälern können.

Auf eine Anfrage an das NRW-Gesundheitsministerium erhielt die Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität (dgti) die Rückmeldung, dass Kosmetikstudios behandeln dürfen, wenn es sich um eine "aus gesundheitlicher Sicht erforderliche Dienstleistung" handelt. Vom Dienstleistungsverbot seien bestimmte Tätigkeiten, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann, ausgeschlossen. Darunter fallen auch unter anderem medizinisch notwendige Handwerks- und Dienstleistungen. Diese müssen also auch nicht zwingend von einem Arzt vorgenommen werden.

Trans Personen sind oft aus gesundheitlichen Gründen auf Kosmetikstudios angewiesen, da beispielsweise Arztpraxen die hohe Nachfrage im Bereich der Epilation von Gesichtsbehaarung nicht abdecken können. Genehmigte Leistungen der Krankenkasse können von Kosmetikstudios im Ersatzverfahren erstattet werden.

Wöchentliche Umfrage

» Sind digitale Prides ein Ersatz für die wegen der Corona-Krise ausgefallenen CSD-Demos?
    Ergebnis der Umfrage vom 20.04.2020 bis 27.04.2020


#1 KorrekturAnonym
  • 14.03.2020, 06:24h
  • "Selbst bei geheilten Menschen habe man festgestellt, dass Covid-19 noch bis zu einem Monat später im Kot zu finden sei."

    Mag jetzt vllt. klugsche...erisch klingen, aber:
    COVID-19 ist die Erkrankung und steht fuer coronavirus desease 19, und
    SARS-CoV-2 ist der Name des Virus.
    Man kann also SARS-CoV-2 im Kot finden, aber Covid-19 ist das klinische Erkrankungsbild/die Krankheit, die vom Virus verursacht wird.
    Nur um evtl. Missverstaendnissen vorzubeugen
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#2 BobAachenProfil
#3 fishbowlAnonym
  • 14.03.2020, 07:32h
  • Antwort auf #2 von BobAachen
  • Und mir ist egal, dass dir das egal ist. Der Fehler entspricht eins zu eins der Verwechslung von HIV und AIDS, vgl. "Der/die hat ganz viel AIDS im Blut."

    Aber hey, ist ja egal, denn der Sinn ist verständlich!
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#4 drmabuseAnonym
#5 Ralph
  • 14.03.2020, 10:28h
  • Antwort auf #4 von drmabuse
  • Ja. Aber was folgern wir daraus? Doch hoffentlich nicht, dass wir ein möglicherweise risikobehaftetes Verhalten fortsetzen, nur weil das Risiko noch nicht nachgewiesen oder ausgeschlossen ist. Im Gegenteil: So lange etwas nicht als risikolos bewiesen ist, lässt der vernünftige Mensch es bleiben.
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#6 NuminexEhemaliges Profil
  • 14.03.2020, 10:42h
  • Also die Sexhinweise halte ich für dreist bis dumm! Rimming und Fingern/Fisten könnte ich nachvollziehen, wobei man sich da streng genommen, wenn man es weis, noch nen Latexhandschuh überziehen kann. Das beim Analverkehr ein Virus durchs Kondom kommt, halte ich für ausgemachten Schwachsinn. Also geht man ja davon aus, dass entweder 100% der Community bare unterwegs ist (keine Wertung!) oder die, die es normalerweise sind, unfähig sind, im Zweifelsfall eins überzustreifen? Lächerlich und diskriminierend.
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#7 hugogeraldAnonym
#8 TotltotalAnonym
  • 14.03.2020, 12:54h
  • Antwort auf #1 von Korrektur
  • Absolut korrekt! Es muss nicht immer alles auf Bild-Niveau vereinfacht werden.
    Daher absolut wichtig diese Klarstellung und eine Hilfe für alle, denen Differenzierungen schwer fallen. Und das geschieht fast immer auf Kosten der Opfer (so schmerzt es HIV-positive Menschen ja auch aidskrank genannt zu werden). Danke für die Information, im Namen der gesamten Community, denn ich denke alle sind so differenziert und offen für verbale Wertschätzung und Achtsamkeit
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#9 andreAnonym
  • 14.03.2020, 14:16h
  • Antwort auf #8 von Totltotal
  • So schlimm ist das nicht. Man kann den Leuten auch nicht unterstellen, daß Differenzierungen schwer fallen. Die wissen es einfach nicht anders. Sonst müßte ich ja den meisten, böse Absichten unterstellen. Das tue ich nicht. Mich schmerzt es auch nicht, wenn ich "aidskrank" genannt werden würde. Der Grund. Ich habe ein gutes Selbstbewußtsein und ich gehe, mit meiner Krankheit nicht "öffentlich hausieren". Gibt ja solche Leute, die unbedingt in die Medien wollen, weil sie irgendeine Message haben, meine ich. Mich kann nicht mal jemand fragen ob ich Aids.-oder Hiv krank bin. Dazu müßte ich es schon irgendwo hintätowieren.
    Ein gutes Selbstbewußtsein kann ich schon haben. Von AIDS-Vollbild bis "nicht mehr nachweisbar" auf Grund sehr guter Medikamente. Ich könnte sogar wieder ......ohne...... Du weißt schon. Und noch was, warum ich sehr optimistisch bin. Betrifft Corona. Genau an den Wirkstoffen, die hier im Artikel stehen (weiter unten) wird wohl auch, geforscht, wegen des Corona Erregers, der wohl gewisse Ähnlichkeiten zur HIV-Mutation hat. Genau diese aufgezählten Wirkstoffe nehme ich. Im Moment noch kein Beweis, aber immerhin Vermutungen. Klingt doch schon mal gut, oder ?

    www.scmp.com/news/china/society/article/3052495/coronavirus-
    far-more-likely-sars-bond-human-cells-scientists-say
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#10 AnselmAnonym
  • 14.03.2020, 15:12h
  • Antwort auf #6 von Numinex
  • Das beim Analverkehr ein Virus durchs Kondom kommt, halte ich für ausgemachten Schwachsinn. Also geht man ja davon aus, dass entweder 100% der Community bare unterwegs ist (keine Wertung!) oder die, die es normalerweise sind, unfähig sind, im Zweifelsfall eins überzustreifen?
    --------------------------------------------
    Da nicht wenige Prep praktizieren, ist die Quote der Kondomnutzer teils nicht mehr so hoch wie vor wenigen Jahren. Vermutlich kommt es beim Analverkehr auch zu Küssen oder anderen Berührungen mit deutlich größerem Infektionsrisiko. Im Endeffekt reicht ja schon ein Annießen aus einiger Entfernung.

    Sinnvoll ist wahrscheinlich sich beim Sex auf nachvollziehbare Kontakte zu beschränken, so dass die Sexualpartner den Fall eines Infektionsrisikos erreichbar und warnbar sind.
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