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Corona-Ticker

Die "Siegessäule" ist gerettet

16 Projekte erhielten bereits Geld aus dem Corona-Soli-Fonds der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung. Außerdem: Ramsan Kadyrow soll mit Covid-19 infiziert sein. Kölns queeres Jugendzentrum hat wieder geöffnet.

Die Coronavirus-Pandemie verändert das Leben auf der ganzen Welt. Auch in Deutschland werden Termine abgesagt, werden das Leben der Community und das private Leben eingeschränkt. In diesem Live-Ticker fassen wir die Entwicklungen aus der Szene zusammen. Weitere tagesaktuelle Berichte zum Thema finden sich auf der Schlagwortseite Corona-Krise, zudem bieten wir eine ständig aktualisierte Übersichtsseite mit Unterstützungs- und Beratungsangeboten und Spendenaufrufen.


Live-Ticker (Reload, Start)

28.04., 11:28h

"Die letzte Siegessäule?"


In seiner neuesten Ausgabe warnt das traditionsreiche Berliner LGBTI-Magazin "Siegessäule" vor dem nahenden Ende. Die Titelseite der jetzt in vielen Hauptstadt-Läden ausliegenden Ausgabe ist ganz in Schwarz gehalten – nur der Slogan "Die letzte Siegesäule" prangt in drohenden Lettern auf dem Papier.

Hintergrund sind die finanziellen Sorgen des im April 1984 an den Start gegangenen Magazins. Die Coronakrise hatte die Einnahmen des Magazins in den Keller rutschen lassen. Bereits vor gut zwei Wochen hatten die Macher*innen deshalb eine Crowdfunding-Aktion auf Startnext begonnen (queer.de berichtete).

Der Spendenaufruf war bislang recht erfolgreich: Dem optimistischen Ziel, 150.000 Euro einzusammeln, ist die "Siegesäule" bereits recht nahe gekommen. Insgesamt sind bislang mehr als 112.000 Euro eingegangen – über 1.200 Personen und Organisationen haben dafür ihren Geldbeutel aufgemacht. "Bitte helft auch weiterhin so fantastisch dabei, die SIEGESSÄULE vor dem Untergang zu bewahren", so die Aufforderung zum Erscheinen des neuen Heftes auf Facebook.

27.04., 13:30h

Berliner Fetischfestival Folsom Europe im September abgesagt


(Bild: Folsom Europe)

Seit 2004 findet Folsom Europe, ein queeres Straßenfest der Leder- und Fetischszene, in Berlin-Schöneberg statt. Weder Kritik von schwulen CDU-Politikern noch die Finanzkrise konnten dem Event etwas anhaben – doch wegen der Corona-Krise fällt das Event erstmals aus. Es hätte dieses Jahr zwischen dem 9. bis zum 13. September stattfinden sollen.

"Aufgrund der weltweiten Lage rund um Covid-19 haben wir uns entschieden, FOLSOM EUROPE 2020 abzusagen!", gaben die Veranstalter auf Facebook bekannt. "Die Sicherheit aller Besucher und Mitglieder hat oberste Priorität für uns. Und solange es keinen Impfstoff gegen das SARS-CoV-2-Virus gibt, sind Großveranstaltungen wie unser Straßenfest nicht möglich." Diese Entscheidung falle dem Vorstand nicht leicht, sie sei aber "die einzig richtige in diesen Tagen". Man plane nun Online-Aktionen – und freue sich "auf ein Wiedersehen in Berlin im September 2021".

25.04., 09:07h

#WirFürQueer: Online-Soli-Event am 17. Mai


Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Trans- und Interfeindlichkeit (IDAHOBIT) am 17. Mai veranstaltet die Präventionskampagne IWWIT der Deutschen Aids-Hilfe ein Online-Soli-Event im Rahmen ihrer Aktion #WirFürQueer.

Geboten wird laut Ankündigung ein "spannender und unterhaltsamer Mix aus Talks, musikalischen Live-Acts, Drag Shows und Politischem". Das auf Youtube, Facebook und Instagram live aus dem Berliner SchwuZ übertragene Event soll "CSD-Feeling in die heimischen Wohnzimmer" bringen sowie ein "deutliches Zeichen für die Rechte von LSBTIQ Menschen und für Solidarität mit der gesamten queeren Community" setzen.

Beginn des Online-Soli-Events ist am Sonntag, den 17. Mai um 19 Uhr.

24.04., 13:21h

Andy Cohen: "Mein Blut könnte Leben retten"

Der Ende März vom Corona-Virus genesene US-Talkmaster Andy Cohen zeigt sich empört darüber, dass er als Schwuler kein Blut oder Plasma spenden kann. "Mir wurde gesagt, dass ich wegen veralteter und diskriminierender Richtlinien der Gesundheitsbehörde zum Schutz vor HIV kein Blut spenden kann, nur weil ich schwul bin", so Cohen. "Mein Blut könnte Leben retten – stattdessen sitze ich hier, während das Blut in meinen Adern kocht."

Zwar hatte die USA zuletzt ihre Regeln für Blutspenden gelockert, allerdings kommen derzeit nur schwule Männer in Frage, die bei der Spende hoch und heilig versprechen, dass sie drei Monate lang keinen schwulen Sex gehabt haben (queer.de berichtete). Deutschland ist noch rückständiger: Hierzulande wird verlangt, dass Schwule ein Jahr lang keusch leben – nicht einmal mit ihrem eigenen Ehemann dürfen sie zärtlich sein.

Zur Erinnerung: Angesichts der Coronakrise wird vielerorts das Blut knapp. Trotzdem sagt die Bundesärztekammer ohne jeglichen medizinischen Grund grundsätzlich Nein zu Schwulen.

12:57h

"Stonewall"-Konzert ist online

Wer das stargespickte Corona-Konzert "The Stonewall Inn Gives Back!" in der Nacht von Donnerstag auf Freitag nicht live verfolgen konnte, kann es jetzt nachholen: Die fast zweistündige Veranstaltung ist auf Youtube erhältlich. Mit dabei sind Cyndi Lauper, Troye Sivan, Todrick Hall, Kim Petras, Rufus Wainwright, Alan Cumming und viele andere.

12:47h

Verleihung des "Berliner Preis für Lesbische* Sichtbarkeit" verschoben


Berlins Justizsenator Dirk Behrendt bedauert die Absage der Preisverleihung (Bild: Grüne Fraktion Berlin)

Eigentlich wollte der Berliner Senat – also die Landesregierung – am Freitag den Preis "Berliner Preis für Lesbische* Sichtbarkeit" verleihen – wegen der Coronakrise kann die Veranstaltung allerdings nicht wie geplant stattfinden. Daher soll der mit 5.000 Euro dotierte Preis voraussichtlich im Herbst im Rahmen des zweiten Forums Regenbogenstadt Berlin überreicht werden.

Anlass für die Verleihung ist der internationale Tag für lesbische Sichtbarkeit, der am Sonntag stattfinden wird. Der Berliner Preis zum Sichtbarkeitstag wurde bislang erst einmal vergeben: 2018 gewann Ilse Korkula die Auszeichnung (queer.de berichtete).

Der Berliner Justiz- und Antidiskriminierungssenator Dirk Behrendt (Grüne) hat davor gewarnt, dass gerade sexuelle Minderheiten in Zeiten der Dauerkrise besonderen Herausforderungen ausgesetzt seien. "Krisenzeiten verstärken Ungleichheiten und Unsichtbarkeiten. Es ist daher besonders wichtig, auch in diesem Jahr den Internationalen Tag für Lesbische* Sichtbarkeit zu markieren", so Behrendt am Freitag.

23.04., 16:49h

Benefiz-Konzert: Cyndi Lauper singt im Stonewall Inn

Am Donnerstagabend veranstaltet das Stonewall Inn in der New Yorker Christopher Street ein live im Internet übertragenes Konzert mit Stargast Cyndi Lauper. "The Stonewall Inn Gives Back!" beginnt um 20.00 Uhr Ortszeit (Freitagmorgen, 2.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit). Das Event wird unter anderem auf dem Youtube-Channel von World of Wonder Productions übertragen, der Produktionsfirma von "RuPaul's Drag Race".

Neben Lauper treten mehrere hochrangige Künstler*innen auf, darunter etwa Troye Sivan und Rufus Wainwright. Während der Übertragung können Zuschauer*innen spenden und Mitarbeiter von LGBTI-Bars oder -Clubs, die wegen der Corona-Krise finanzielle Probleme haben, ein Darlehen beantragen.

Das Stonewall Inn war 2016 vom damaligen US-Präsidenten Barack Obama zum Nationaldenkmal erklärt worden (queer.de berichtete).

22.04., 10:08h

Online-Symposium: Corona und queere Geflüchtete

Am Mittwoch, den 29. April findet von 10 bis 16 Uhr ein englischsprachiges Online-Symposium zu den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf LGBTI-Geflüchtete in Deutschland statt.

In drei einstündigen Gesprächsrunden diskutieren queere Asylsuchende, NGO-Vertreter*innen und Politiker*innen Fragen rund um Isolation, Gesundheit, Beratung und Asylverfahren im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie. Das Symposium findet auf der Onlineplattform Zoom statt (Anmeldung erforderlich) und wird außerdem live bei Facebook übertragen.

"Das Symposium beleuchtet die spezifischen Herausforderungen der Pandemie für LSBTIQ+-Geflüchtete, deren Lebensrealitäten in den öffentlichen Debatten um die Pandemie und Flucht weitgehend unsichtbar bleiben", erklärte Organisatorin Dr. Mengia Tschalaer von der Universität Bristol (England), die dort am Institut für Soziologie, Politik und Internationale Studien ein EU-finanziertes Forschungsprojekt zu den rechtlichen und sozialen Erfahrungen von queeren Geflüchteten in Deutschland leitet.

In der ersten Gesprächsrunde soll diskutiert werden, wie europäische Regierungen in Bezug auf Migration und Asyl auf die Coronavirus-Pandemie reagiert haben. Im zweiten Gespräch geht es darum, inwiefern die aufgrund der Pandemie getroffenen Maßnahmen die Isolation von queeren Geflüchteten verschärfen und möglicherweise erneut Traumata auslösen können. Das dritte Gespräch dreht sich um den eingeschränkten Zugang zu Community-Angeboten sowie zu rechtlicher und sozialer Beratung. Zusätzlich findet eine Informationssitzung zur Situation von LGBTI-Geflüchteten im Klageverfahren mit erfahrenen Jurist*innen statt.

Das Online-Symposium organisiert Dr. Mengia Tschalaer in Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität Frankfurt, dem Gunda-Werner-Institut, dem Hessischen Flüchtlingsrat, der European Coalition of Cities Against Racism, der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD), der Aidshilfe Frankfurt e.V, dem Forschungsprojekt SOGICA (University of Sussex) und Anbid Zaman (Repräsentant des ILGA Jugendlenkungskomittees für Europa und Zentralasien).

Das Symposium findet anstelle der geplanten Konferenz "Under the European Asylum Rainbow: Queer Intersectional Challenges 2020" statt, die ursprünglich für den 29. April geplant war und nun auf den 25. September verschoben wurde.

21.04., 08:36h

Queere Vereine in Sachsen schlagen Alarm



Sachsens queere Infrastruktur ist von der anhaltenden Corona-Krise schwer betroffen. Das ganze Ausmaß zeichne sich nach einem virtuellen Strategietreffen zwischen Mitgliedern, Vorstand und Fachstelle der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Queeres Netzwerk Sachsen jetzt allmählich ab. "Diese erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre ist jetzt in Gefahr", erklärte der Vorstand des Dachverbandes von LGBTI-Vereine im Freistaat.

Die Corona-bedingten Einschränkungen sorgten für große Unsicherheit und Existenzängste bei Sachsens queeren Vereinen. Ein Großteil der Aufklärungs- oder Bildungsangebote falle derzeit aus. Die bestehende Arbeit neu zu organisieren oder konzeptionell anzupassen brauchte Zeit. Britta Borrego, geschäftsleitende Bildungsreferentin der Landesarbeitsgemeinschaft, erklärte: "Unsere Mitglieder arbeiten fieberhaft daran, die Angebote qualitativ hochwertig aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig macht sich schon jetzt ein steigender Beratungsbedarf bemerkbar. Das erhöht den Druck zusätzlich."

Mittel- und langfristig würden vor allem die finanziellen Sorgen zunehmen. In der unsicheren Lage könnten die projektbezogenen Eigenmittel kaum erbracht werden. Bewährte Einnahmequellen fielen durch abgesagte Veranstaltungen weg. Gleichzeitig zeichneten sich schon jetzt neue Verteilungsdebatten angesichts einbrechender Steuereinnahmen ab. "Die Angst vor Kürzungen oder Förderentzug ab 2021 wächst. Wir rechnen dabei mit heftigen gesellschaftlichen Debatten darum, ob sich unsere Demokratie queeres Engagement künftig noch leisten will.", so der Vorstand der LAG Queeres Netzwerk Sachsen. Britta Borrego ergänzte: "Unsere Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsarbeit, ist kein ein Luxus, den sich Sachsen nur in wirtschaftlich guten Zeiten leisten kann. Als Querschnittsthema sind die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, trans- und intergeschlechtlichen sowie queeren Menschen ein Gradmesser für den Zustand unserer Demokratie."

03:37h

Gewerkschaft trommelt für "Siegessäule"



Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di Berlin-Brandenburg ruft zu Spenden für das in Not geratene queere Berliner Stadtmagazin "Siegessäule" auf. Es handele sich um "ein in Europa einzigartiges Medium und Kulturgut, das für viele queere Berlinerinnen und Berliner auch ein ganz persönliches Stück ihrer eigenen Emanzipationsgeschichte darstellt", erklärte die dju-Landesvorsitzende Renate Gensch am Montag in einer Pressemitteilung.

"Das kostenlose Magazin gehört seit 36 Jahren fest zu Berlin und arbeitet journalistisch politische und gesellschaftliche Themen aus der lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen/Transgender und intersexuellen Community auf", so Gensch weiter. "Undenkbar, dass das Magazin einfach verschwindet. Dieser Themenbereich würde sonst journalistisch fast völlig brachliegen."

Um die "aktuellen und kommenden Umsatzeinbrüche" durch die Corona-Krise abzufedern, benötigt die "Siegessäule" nach eigenen Angaben 150.000 Euro. In einer Solidaritätsaktion unter dem Namen "2020Solidarity", initiiert von Wolfgang Tillmans, spendeten 17 Berliner Künstler*innen ihre Werke. Diese sind als Poster oder exklusiv angefertigte, limitierte Editionen im Rahmen einer Crowdfunding-Aktion auf Startnext als Gegenleistung für Spenden ab einer Höhe von 50 Euro erhältlich. Die oben abgebildete "Siegessäule"-Stofftasche gibt es dort für 10 Euro.

Wöchentliche Umfrage

» Sind digitale Prides ein Ersatz für die wegen der Corona-Krise ausgefallenen CSD-Demos?
    Ergebnis der Umfrage vom 20.04.2020 bis 27.04.2020


#1 KorrekturAnonym
  • 14.03.2020, 06:24h
  • "Selbst bei geheilten Menschen habe man festgestellt, dass Covid-19 noch bis zu einem Monat später im Kot zu finden sei."

    Mag jetzt vllt. klugsche...erisch klingen, aber:
    COVID-19 ist die Erkrankung und steht fuer coronavirus desease 19, und
    SARS-CoV-2 ist der Name des Virus.
    Man kann also SARS-CoV-2 im Kot finden, aber Covid-19 ist das klinische Erkrankungsbild/die Krankheit, die vom Virus verursacht wird.
    Nur um evtl. Missverstaendnissen vorzubeugen
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#2 BobAachenProfil
#3 fishbowlAnonym
  • 14.03.2020, 07:32h
  • Antwort auf #2 von BobAachen
  • Und mir ist egal, dass dir das egal ist. Der Fehler entspricht eins zu eins der Verwechslung von HIV und AIDS, vgl. "Der/die hat ganz viel AIDS im Blut."

    Aber hey, ist ja egal, denn der Sinn ist verständlich!
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#4 drmabuseAnonym
#5 Ralph
  • 14.03.2020, 10:28h
  • Antwort auf #4 von drmabuse
  • Ja. Aber was folgern wir daraus? Doch hoffentlich nicht, dass wir ein möglicherweise risikobehaftetes Verhalten fortsetzen, nur weil das Risiko noch nicht nachgewiesen oder ausgeschlossen ist. Im Gegenteil: So lange etwas nicht als risikolos bewiesen ist, lässt der vernünftige Mensch es bleiben.
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#6 NuminexEhemaliges Profil
  • 14.03.2020, 10:42h
  • Also die Sexhinweise halte ich für dreist bis dumm! Rimming und Fingern/Fisten könnte ich nachvollziehen, wobei man sich da streng genommen, wenn man es weis, noch nen Latexhandschuh überziehen kann. Das beim Analverkehr ein Virus durchs Kondom kommt, halte ich für ausgemachten Schwachsinn. Also geht man ja davon aus, dass entweder 100% der Community bare unterwegs ist (keine Wertung!) oder die, die es normalerweise sind, unfähig sind, im Zweifelsfall eins überzustreifen? Lächerlich und diskriminierend.
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#7 hugogeraldAnonym
#8 TotltotalAnonym
  • 14.03.2020, 12:54h
  • Antwort auf #1 von Korrektur
  • Absolut korrekt! Es muss nicht immer alles auf Bild-Niveau vereinfacht werden.
    Daher absolut wichtig diese Klarstellung und eine Hilfe für alle, denen Differenzierungen schwer fallen. Und das geschieht fast immer auf Kosten der Opfer (so schmerzt es HIV-positive Menschen ja auch aidskrank genannt zu werden). Danke für die Information, im Namen der gesamten Community, denn ich denke alle sind so differenziert und offen für verbale Wertschätzung und Achtsamkeit
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#9 andreAnonym
  • 14.03.2020, 14:16h
  • Antwort auf #8 von Totltotal
  • So schlimm ist das nicht. Man kann den Leuten auch nicht unterstellen, daß Differenzierungen schwer fallen. Die wissen es einfach nicht anders. Sonst müßte ich ja den meisten, böse Absichten unterstellen. Das tue ich nicht. Mich schmerzt es auch nicht, wenn ich "aidskrank" genannt werden würde. Der Grund. Ich habe ein gutes Selbstbewußtsein und ich gehe, mit meiner Krankheit nicht "öffentlich hausieren". Gibt ja solche Leute, die unbedingt in die Medien wollen, weil sie irgendeine Message haben, meine ich. Mich kann nicht mal jemand fragen ob ich Aids.-oder Hiv krank bin. Dazu müßte ich es schon irgendwo hintätowieren.
    Ein gutes Selbstbewußtsein kann ich schon haben. Von AIDS-Vollbild bis "nicht mehr nachweisbar" auf Grund sehr guter Medikamente. Ich könnte sogar wieder ......ohne...... Du weißt schon. Und noch was, warum ich sehr optimistisch bin. Betrifft Corona. Genau an den Wirkstoffen, die hier im Artikel stehen (weiter unten) wird wohl auch, geforscht, wegen des Corona Erregers, der wohl gewisse Ähnlichkeiten zur HIV-Mutation hat. Genau diese aufgezählten Wirkstoffe nehme ich. Im Moment noch kein Beweis, aber immerhin Vermutungen. Klingt doch schon mal gut, oder ?

    www.scmp.com/news/china/society/article/3052495/coronavirus-
    far-more-likely-sars-bond-human-cells-scientists-say
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#10 AnselmAnonym
  • 14.03.2020, 15:12h
  • Antwort auf #6 von Numinex
  • Das beim Analverkehr ein Virus durchs Kondom kommt, halte ich für ausgemachten Schwachsinn. Also geht man ja davon aus, dass entweder 100% der Community bare unterwegs ist (keine Wertung!) oder die, die es normalerweise sind, unfähig sind, im Zweifelsfall eins überzustreifen?
    --------------------------------------------
    Da nicht wenige Prep praktizieren, ist die Quote der Kondomnutzer teils nicht mehr so hoch wie vor wenigen Jahren. Vermutlich kommt es beim Analverkehr auch zu Küssen oder anderen Berührungen mit deutlich größerem Infektionsrisiko. Im Endeffekt reicht ja schon ein Annießen aus einiger Entfernung.

    Sinnvoll ist wahrscheinlich sich beim Sex auf nachvollziehbare Kontakte zu beschränken, so dass die Sexualpartner den Fall eines Infektionsrisikos erreichbar und warnbar sind.
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