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Berlin
Queerbeauftragte*r für Marzahn-Hellersdorf gefordert
Im Berliner Plattenbau-Bezirk Marzahn-Hellersdorf soll künftig ein*e neue*r Mitarbeiter*in ausschließlich LGBTI-Beratung anbieten und Antidiskriminierungsarbeit leisten.

Der Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf ist für seine Plattenbauten bekannt (Bild: copyriot / flickr)
- 15. März 2020, 12:14h 1 Min.
Der Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf soll laut einem Medienbericht eine*n Queerbeauftragte*n bekommen. Einen entsprechenden Antrag hätten die SPD- und die Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung gestellt, wie die "Berliner Morgenpost" am Samstag berichtet (Paywall-Artikel).
In Marzahn-Hellersdorf brauche es nicht unbedingt Szeneclubs, sondern mehr Unterstützung und Angebote für Jugendliche oder Regenbogenfamilien, sagte die SPD-Abgeordnete Luise Lehmann der Zeitung. Es müsse mehr Antidiskriminierungsarbeit geleistet werden. In dem Bezirk im Nordosten Berlins leben knapp 270.000 Menschen. Die Linke ist stärkste Partei und stellt die Bezirksbürgermeisterin.
Bislang beschäftigt in Berlin nur der Bezirk Tempelhof-Schöneberg eine Queerbeauftragte. Dort befindet sich der sogenannte Regenbogenkiez am Nollendorfplatz. (cw/dpa)













