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Elektomüll

Recycling bei Elektrogeräten voll im Trend

Völlig intakte Hardware aus zweiter Hand kann man oft zu besonders günstigen Preisen erwerben.


Mit ein wenig Hausverstand kann jeder dazu beitragen, die Elektromüllberge zu verringern (Bild: Marketing-ASS / Pixabay)
  • 19. März 2020, 13:46h, noch kein Kommentar

Die Probleme rund um den Klimawandel sind heute so präsent wie nie zuvor. Immer mehr Menschen setzen sich auch in der Öffentlichkeit dafür ein, Ressourcen zu schonen und die Umwelt intakt zu halten. Der Klimawandel und die Erderwärmung haben signifikante Auswirkungen auf das Leben. Immerhin gehen Experten davon aus, dass manche heute übliche Nutzpflanzen möglicherweise nicht mehr so gut gedeihen und einige Tiere aussterben. Doch nur auf die Straße zu gehen, um die Politik zu Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ermahnen reicht nicht aus. Jeder einzelne ist aktiv dazu angehalten, seinen Teil beizutragen. Eine der Möglichkeiten ist den Wegwerf-Wahn einzudämmen.

Die Welt erstickt in Elektromüll

Nahezu jeden Monat bereichert eine neue Erfindung die Technikwelt. Kein Wunder, denn das Internet der Dinge ist im Vormarsch. Die junge Generation kann sich gar nicht mehr vorstellen, dass man früher nur vom Festnetz zu Hause aus telefonieren konnte. Heute wird jederzeit von unterwegs das Smartphone gezückt, um jemanden anzurufen, SMS oder WhatsApp Nachrichten zu verschicken oder online die Einkäufe zu tätigen. Doch auch vor den Hobbys hat das Internet nicht Halt gemacht. In einem online Casino Roulette, Poker oder Black Jack zu spielen ist ebenso selbstverständlich wie eine Reise online zu buchen.

Doch dieses Streben danach ständig erreichbar und online zu sein bringt für die Umwelt spürbare Nachteile mit sich. Dann nämlich, wenn User jedes Jahr neue Geräte kaufen, ohne sich darüber Gedanken zu machen was mit den Altwaren passiert. Hier einige erschreckende Zahlen zum Thema:

● Bei der Herstellung eines PCs werden 1.850 Kilogramm CO2 ausgestoßen.
● Um einen nur 2 Gramm schweren hochmodernen Chip zu erzeugen benötigt die Industrie 1,3 Kilogramm fossiler Brennstoffe
● Weltweit fallen rund 44,7 Millionen Tonnen Elektroschrott auf der Welt an
● Jeder Deutsche produziert pro Jahr 22,8 Kilogramm Elektroschrott

Anhand dieser Zahlen lässt sich erkennen wie wichtig es ist der Wegwerfgesellschaft Einhalt zu gebieten. In diesem Punkt kann jeder selbst ansetzen. Muss es wirklich jedes Jahr ein neues Smartphone sein?

Refurbished IT – neuer Trend

Gerade die IT-Branche ist – wie es scheint – mit allen Wassern gewaschen. Die handelsüblichen Consumer PCs sind nur für eine Haltbarkeit von drei bis fünf Jahren gefertigt. Dann fängt die Hardware langsam an nicht mehr wie gewohnt zu funktionieren und dem User bleibt als einzige Alternative ein neues Gerät anzuschaffen. Business PCs hingegen werden in der Regel für große Konzerne gefertigt, die mitunter spezielle Deals mit den IT-Herstellern haben. Es ist auch üblich, Hardware nicht mehr selbst einzukaufen, sondern zu Leasen. Nach Ende des Vertrags nimmt der Hersteller die wenige Jahre alten Geräte zurück und ersetzt sie durch hochmoderne Modelle.

Einige Firmen machen sich genau diese Praxis zunutze. Sie kaufen in großem Stil voll funktionstüchtige Hardware von großen Herstellern ein, dabei sind Marken wie HP dabei. In einer top ausgestatteten Werkstätte werden die Gerate innen und außen gereinigt und alle Daten entfernt, sofern diese Aufgabe nicht bereits erledigt wurde. Anschließen erhält das Gerät Updates und möglicherweise auch eine Erweiterung der Speicherkapazität. Der Vorteil für den Kunden ist, dass man hochpreisige und völlig intakte Hardware zu besonders günstigen Preisen kaufen kann

Reparieren statt wegwerfen

Doch auch bei anderen Elektrogeräten lohnt es sich, eine Reparatur in Erwägung zu ziehen. Dieser Tipp gilt jedoch nicht für völlig veraltete Geschirrspüler, Kühlschränke und Waschmaschine. Sie sind nämlich oft wahre Energiefresser und tragen zu vermehrtem CO2 Ausstoß bei. Doch manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die kaputt gehen. Eine Reparatur von einem geschickten Handwerker durchführen zu lassen ist deutlich günstiger als der Neukauf. Mit ein wenig Hausverstand kann jeder dazu beitragen, die Elektromüllberge zu verringern. (ak)