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Nach Absage

Wie geht es mit dem ESC 2021 weiter?

Erstmals seit den Fünfzigerjahren müssen wir ein eurovisionsfreies Jahr ertragen. Dazu gibt es noch immer viele Unklarheiten über den geplanten Contest im nächsten Jahr.


Zwar wurden bereits 41 Lieder für den ESC 2020 ausgesucht – diese schaffen es aber nicht auf die große Bühne

Viele ESC-Fans müssen ihren Planungen für Mitte Mai völlig umwerfen: Am 12., 14. und 16. Mai sollten eigentlich die drei Shows des Eurovision Song Contest live aus der Ahoy Arena in Rotterdam übertragen werden. Mit der Absage des Festivals aufgrund der Corona-Krise müssen sich Musikliebhaber nun auf die älteren ESC-Videos von Youtube beschränken, mit denen man allerdings thereotisch viele 100 Stunden verbringen könnte.

Noch ist auch vieles um den ESC 2021 unklar. Er soll zwar weiter in den Niederlanden stattfinden, die den Wettbewerb im letzten Jahr gewannen – ob aber wieder die Ahoy Arena in Rotterdam zur Verfügung stehen wird, steht bislang in den Sternen. Hier finden derzeit Verhandlungen zwischen TV-Sendern, Produzenten und der Stadtverwaltung statt.

Immerhin steht bereits fest, dass es 2021 ein Wiedersehen mit zehn der Künstlerinnen und Künstler geben soll, die dieses Jahr nominiert worden waren. Dazu zählen neben dem offen schwulen Sänger Jeangu Macrooy, der für die Gastgeber antreten sollte, auch Efendi (Aserbaidschan), Hooverphonic (Belgien), Victoria (Bulgarien), Tornike Kipiani (Georgien), Stefania (Griechenland), Eden Alene (Israel), Gjon's Tears (Schweiz), Blas Cantó (Spanien) und Go_A (Ukraine).

Wer für Deutschland antreten soll, darüber machte der NDR bislang noch keine Angaben. Außerdem gab es noch keine Entscheidung, ob die offen lesbische Sängerin Lesley Roy auch 2021 für Irland um Punkte kämpfen soll. Der austragende Sender RTÉ wollte eine erneute Teilnahme von Roy bislang weder bestätigen noch dementieren.

Die Isländer Daði og Gagnamagnið, die mit "Think About Things" laut Wettbüros zu den Favoriten in diesem Jahr gehörten, werden dagegen 2021 wohl nicht mehr dabei sein. Sänger Daði Freyr teilte mit, dass er nicht noch einmal beim isländischen Vorentscheid mitmachen wolle. Er stehe nur bei einer internen Nominierung zur Verfügung.

Twitter / dadimakesmusic

Mehrere Länder haben angekündigt, im kommenden Jahr im jeden Fall einen erneuten Vorentscheid auszurichten. Dazu zählen Schweden mit dem populären "Melodifestivalen", Norwegen, Finnland und Estland.

Die diesjährigen Lieder dürften laut einer Entscheidung der Europäischen Rundfunkunion (EBU) gemäß den regulären Regeln nicht erneut eingereicht werden. Nur Songs, die im September 2020 oder später veröffentlicht werden, können sich qualifizeren. Diese Entscheidung wurde von Autor Borislav Milanov, der den diesjährigen deutschen Beitrag "Violent Thing" von Ben Dolic komponiert hatte, auf Facebook scharf kritisiert. Jedes Land solle die Wahl haben, ob es denselben Song noch einmal einsenden wolle oder einen neuen auswählt, so der Bulgare.

Direktlink | Der diesjährige deutsche Beitrag darf nächstes Jahr nicht erneut eingereicht werden

Noch ist unklar, was Das Erste am 16. Mai statt des ESC-Finals senden wird. In anderen Ländern wurden bereits Ersatz-Shows für Eurovision-Fans angekündigt, etwa vom Sender SVT in Schweden oder der BBC in Großbritannien. Darin sollen unter anderem ehemalige ESC-Sänger auftreten. Die EBU kündigte auch abstrakt an, dass alle Beiträge aus diesem Jahr in einem geeigneten TV-Format präsentiert werden sollen – konkrete Pläne nannte sie aber noch nicht, auch wenn es keinen Wettbewerb geben solle. Eines ist klar: Die mit Barbara Schöneberger geplanten Party-Shows an der Reeperbahn vor und nach dem ESC-Finale werden dieses Jahr ausfallen.



#1 VirologeAnonym
  • 26.03.2020, 18:08h
  • Punkt 1:

    Davon auszugehen, dass es 2021 selbstverständlich wieder Großveranstaltungen geben wird, die 2020 wegen dem Coronavirus ausgefallen sind, zeugt davon, dass viele Menschen immer noch nicht begriffen haben, was eine Pandemie ist und dass wir es hier mit einer Pandemie zu tun haben, die durchaus mehrere Jahre dauern kann und deren Wellen im nächsten Jahr möglicherweise noch heftiger sein könnten. Es kann sogar sein, dass es 2021, 2022 und möglicherweise vielleicht noch länger nicht möglich sein wird Großveranstaltungen abzuhalten. Zu Gute halten muss man denjenigen, die davon ausgehen, dass 2021 keine Corona-Pandemie mehr existiert, dass sie ja auch nicht wissen konnten, wie größere Pandemien verlaufen, schließlich war die letzte größere Pandemie die spanische Grippe zwischen 1918 und 1920 mit grob geschätzt 50 Millionen Toten, manche Quellen gehen sogar von 100 Millionen Toten aus. Und kaum jemand, der jetzt lebt, hat die spanische Grippe mitbekommen.

    Punkt 2:

    Die Songs, die für den ESC 2020 vorgesehen waren, waren ohnehin ausnahmslos schlecht, das ist meine persönliche Meinung. Insofern trauere ich persönlich dem Ausfall des ESC 2020 nicht hinterher.
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#2 FilipProfil
  • 26.03.2020, 19:40hHamburg
  • Antwort auf #1 von Virologe
  • Du solltest deinen Nicknamen ändern, weil Virologe bist Du mit ziemlicher Sicherheit nicht: Auch nach der spanischen Grippe gab es noch einige Pandemien wie Asiatische Grippe, EHEC, Schweinegrippe usw.. Eine davon hält immer noch an: HIV und man schätzt bis heute ca. 36 Mio. Aids-Tote.

    Was für ein dystopisches Bild du hier verbreitest!

    Nach den meisten Pandemien hat die Menschheit in der Regel daraus gelernt, z.B. mit Hygieneverbesserungen, Arzneimitteln oder Safer-Sex-Praktiken usw.. Und wenn Du aufmerksam die Medien verfolgen würdest, dann wäre dir klar, dass man einer Schutzimpfung arbeitet bzw. es ohnehin vorher wohl zu einer "Durchseuchung" kommen wird. Ich finde den Begriff zwar schrecklich, da man sich wie eine "Laborratte" vorkommt.
    Das Leben wird nicht 2 Jahre so weiterlaufen wie jetzt, denn irgendwann ist das Geld alle und die Leute haben Hunger und andere Bedürfnisse.

    Es bringt also Nichts: Wenn Du eigentlich vordergründig Deinen Punkt 2 meinst, dann reicht das doch als Aussage!
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#3 Leon 4Anonym
  • 27.03.2020, 10:38h
  • Antwort auf #2 von Filip
  • Ja, aber... Die mucke beim Esc hat doch schrecklich zu sein, dass in Kombination mit teils wahnwitzig absurden performances und den von jedem Geschmack befreiten Kostümen macht doch den ganzen Reiz aus...

    Und ich mein des absolut positiv, ich feier den Esc, aber doch eben genau deswegen....
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#4 FilipProfil
  • 27.03.2020, 10:45hHamburg
  • Antwort auf #3 von Leon 4
  • "..., ich feier den Esc, aber doch eben genau deswegen.."

    Das darfst, kannst und sollst Du doch auch.

    Du meinst es vermutlich als Antwort auf #1 und nicht auf meinen Kommentar.
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#5 Leon 4Anonym
#6 TheDadProfil
  • 27.03.2020, 13:06hHannover
  • Antwort auf #1 von Virologe
  • ""Davon auszugehen, dass es 2021 selbstverständlich wieder Großveranstaltungen geben wird, die 2020 wegen dem Coronavirus ausgefallen sind, zeugt davon, dass viele Menschen immer noch nicht begriffen haben, was eine Pandemie ist und dass wir es hier mit einer Pandemie zu tun haben, die durchaus mehrere Jahre dauern kann und deren Wellen im nächsten Jahr möglicherweise noch heftiger sein könnten.""..

    Ja und Nain..
    Es macht sich nicht gut in der derzeitigen Situation die Köpfe in den Sand zu stecken und sämtliche Planungen über den Haufen zu werfen..

    Denn auch solche Großveranstaltunegn sind originärer Teil der Wirtschaft, und diese allein wegen einer bestehenden SARS-Covid-Pandemie vollständig auf Eis zu legen macht auch keinen Sinn..

    Dazu muß man ein solches Event wie den ESC über wenigstens ein Halbes Jahr, wenn nicht länger, vorbereiten, und so ist die Planungsphase für Mai 2021 im vollem Gange, das betrifft nicht nur den ESC, sondern auch alle Industrie-Messen weltweit..

    Vergessen soll man bei all seinem Pessimismus aber auch nicht, das es keine "Pausen" in den Pandemien seit 1918 gegeben hat, seit mindestens den Fünfziger Jahren erlebt die Welt jedes Jahr ein Grippe-Welle, auch das ist ein Pandemie, und auch AIDS verbreitete sich Anfang der Achtziger Jahre über genau diesen Weg..

    Wenn man sich hier dann also Gedanken machen will, dann doch darüber, wie man zukünftig die Ausweitung lokaler Epidemien zu Pandemien verhindern kann, denn bislang hat es Ebola z.B. noch nicht nach Eurpo geschafft, aber der Marburg-Virus war schon vor langer Zeit hier..

    Zu Punkt 2..
    Deine persönliche Einschätzung kann ich nicht teilen..
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#7 FinnAnonym
  • 27.03.2020, 17:20h
  • Antwort auf #1 von Virologe
  • Selbst das Robert-Koch-Institut geht im schlimmsten Fall von einer Maximal-Dauer von 2 Jahren aus. Und Du sprichts von "mehreren Jahren".

    Warum willst Du Panik verbreiten?
    Welches Ziel steckt dahinter?
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#8 FinnAnonym
  • 27.03.2020, 17:28h
  • >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    Die diesjährigen Lieder dürften laut einer Entscheidung der Europäischen Rundfunkunion (EBU) gemäß den regulären Regeln nicht erneut eingereicht werden. Nur Songs, die im September 2020 oder später veröffentlicht werden, können sich qualifizeren. Diese Entscheidung wurde von Autor Borislav Milanov, der den diesjährigen deutschen Beitrag "Violent Thing" von Ben Dolic komponiert hatte, auf Facebook scharf kritisiert. Jedes Land solle die Wahl haben, ob es denselben Song noch einmal einsenden wolle oder einen neuen auswählt, so der Bulgare.
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    Da hat Ben Dolic wohl nicht den Sinn dieser Regel verstanden.

    Denn das ist ja keine Regel, die aus der Luft gegriffen ist.

    Mal angenommen, man würde das erlauben, dann hätten ja manche Titel viel mehr Zeit, um bekannt zu werden und damit einen Vorteil gegenüber den neuen Titeln.

    Deshalb muss für alle Titel derselbe Stichtag gelten.

    Entweder man überträgt den Wettbewerb 1:1 aufs kommende Jahr. Dann wäre das möglich. Wenn aber nur schon ein Land ausschert und mit einem anderen Titel antreten will oder ein weiteres Land teilnehmen will, dass dieses Jahr nicht dabei gewesen wäre, geht das schon nicht mehr.
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#9 TheDadProfil
  • 27.03.2020, 21:33hHannover
  • Antwort auf #8 von Finn
  • Alternativ kann der ESC auch mal im Netz stattfinden..

    Die Beiträge sind veröffentlicht, die Chancen für 2020 also gewahrt..

    An dem Tag an dem die Show laufen sollte, kann man dann abstimmen und zwar für eine begrenzte Frist von etwa Einer Stunde, und so kann dann endlich mal ausschließlich das Publikum den Sieger wählen..

    Wenn denn dann russische Bots die Idee nicht wieder torpedieren..
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