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"Star Trek: Picard"

Seven of Nine findet Liebe

In der neuen "Star Trek"-Serie um Captain Picard wird erstmals die sexuelle Orientierung der früheren Borgdrohne behandelt. In der letzten Folge erfahren wir mehr. Achtung: Enthält Mini-Spoiler.


Seven of Nine (Jeri Ryan) war eine der zentralen Figuren in der ersten Staffel von "Star Trek: Picard" (Bild: CBS All Access)

Die am Freitag auf Amazon Prime veröffentlichte zehnte und letzte Folge der ersten Staffel von "Star Trek: Picard" zeigt, dass die Serie nächstes Jahr queerer werden könnte: Am Ende der Folge ist eine Szene zu sehen, in der die von Jerri Ryan dargestellte Figur Annika Hansen alias Seven of Nine mit Raffi (Michelle Hurd) Händchen hält.


Andeutung am Ende der ersten Staffel: Werden Seven und Raffi ein Paar? (Bild: CBS All Access)

Die mögliche Homo- oder Bisexualität von Seven hatte bereits bei "Star Trek: Voyager" Spekulationen ausgelöst. Die Figur Seven of Nine gehörte zwischen 1997 und 2001 zum Ensemble der fünften "Star Trek"-Fernsehserie, die von den Abenteuern der Crew von Kapitänin Kathryn Janeway erzählte. Explizit wurde diese Thematik aber erst in der neuen "Picard"-Serie behandelt: In Episode vier ist erstmals ausdrücklich auf die sexuelle Orientierung von Seven eingegangen worden (queer.de berichtete).

Das "Star Trek" des 20. Jahrhunderts war noch vollständig heterosexuell gewesen, was später von Produzenten wie Brannon Braga bedauert wurde (queer.de berichtete). Zuletzt änderte sich diese Darstellung aber: So wurde im letzten Kinofilm "Star Trek Beyond" die Figur Hikaru Sulu in einer kleinen Szene mit Ehemann und Kindern gezeigt (queer.de berichtete). Eine ausdrücklich schwule Handlung zeigte aber erstmals die Fernsehserie "Star Trek: Discovery" im Jahr 2017: Hugh Culber (Wilson Cruz) und Paul Stamets (Anthony Rapp) durften ihre Beziehung nicht nur andeuten, sondern küssten sich auch ganz öffentlich an Bord ihres Raumschiffes (queer.de berichtete).

"Picard"-Showrunner: "Star Trek" ist eine Vision von Toleranz

Die neue Entwicklung bei "Picard" dürfte ein Hinweis darauf sein, dass die zweite Staffel queerer wird: Showrunner Michael Chabon erklärte gegenüber dem Blog "Queerty" bereits vor Ausstrahlung der letzten Folge, dass man mehrere Figuren als "sexually fluid" angelegt habe, ihre Sexualität also fließend oder nicht festgelegt ist. "Star Trek" sei eine Vision der Zukunft, in der viel Wert auf Vielfalt, Toleranz, Offenheit und Freiheit gelegt werden. Jeder könne so leben, wie er wolle.

Schwule Fans machen sich in sozialen Netzwerken auch Hoffnungen, dass der romulanische Flüchtling und spätere Picard-Bodyguard Elnor ebenfalls seine Liebe zu Männern entdecken könne. Elnor wird vom australischen Model Evan Evagora dargestellt. Der 23-Jährige erklärte in einem Interview kürzlich, diese Hoffnungen seien gar nicht so abwegig: "Er ist in einer sehr behüteten Umwelt aufgewachsen. Ich bin nicht nicht sicher, ob er Zeit hatte, seine Sexualität zu erkunden. Es wäre interessant, dieses Thema irgendwann einmal zu behandeln." (dk)


Elnor (Evan Evagora) spielt in "Star Trek: Picard" gerne mit seinem langen Schwert (Bild: CBS All Access)



#1 JarJarProfil
  • 31.03.2020, 16:07hKiel
  • Achtung: Text enthält Spoiler

    Ich bin ein wenig enttäuscht von der Serie, vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch. Es wird ein extrem langsames Erzähltempo gewählt. Fanlieblinge wir Hugh und Icheb werden in Nebenhandlungen dauerhaft entsorgt, einzige Highlights der Serie sind die Gastauftritte alter Stars. Die neuen Figuren sind trotz des Erzähltempos fast schon als unbeschriebene Blätter zu bezeichnen, was weiß man schon über einen Rios oder über Legolas ähh ich meine Elnor? So gut wie gar nichts. Auch dass die nervige Ärztin einfach mal am Ende weiter dabei ist, die hat Bruce Maddox recht kaltblütig ermordet und niemand redet mehr davon? Da war keine Gedankenmanipulation oder so im Spiel... auch dieses Geheul um Picard am Ende, da es den Golem gab war es klar was passieren würde, also komplett nichtig, genau wie die Story die wirklich erstaunlich wenig bot. Sehr schade, schön natürlich Seven zu sehen. Man kann nur hoffen dass sie in Staffel 2 eine größere Rolle bekommt.
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#2 DamienAnonym
#3 JarJarProfil
  • 01.04.2020, 12:00hKiel
  • Antwort auf #2 von Damien
  • Hab ich auch gelesen, wohl angeblich auch Robert Picardo der den Holodoc gespielt hat, hier gehe ich dann davon aus dass der als Zimmerman auftritt.
    Das alles deutet für mich wieder darauf hin dass wir als Serienhighlights Gastauftritte bekommen die eine schwache Story tragen sollen. Wobei ich natürlich eine Steigerung der Storyqualität erhoffe. Man soll ja nicht immer über ungelegte Eier meckern. es ist auf jeden Fall schön dass endlich eine Serie da ist die die Handlung nach Voyager aufgreift. Ewige Reboots und Kirk Varianten sind irgendwie durch (auch wenn Disco ziemlich gut war in der ersten Staffel).
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