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Live im Ersten

EBU plant ESC-Ersatzsendung

Darbende ESC-Fans werden von niederländischen Veranstaltern nicht allein gelassen: Die TV-Macher planen eine zweistündige Sondersendung an jenem Abend, an dem das ESC-Finale hätte stattfinden sollen. Die ARD übertragt das Event.


Auch in Corona-Zeiten soll ein Licht auf Europa (und Australien) fallen (Bild: NPO / AVROTROS / NOS)

Die Europäische Rundfunkunion (EBU) und die niederländischen Sender NPO, NOS und AVROTROS haben am Dienstag bestätigt, dass es eine Ersatzsendung für den Eurovision Song Contest geben werde – nur wenige Stunden, nachdem ProSieben und Stefan Raab die Livesendung "Free European Song Contest" für den Abend des ESC-Finales angekündigt haben (queer.de berichtete).

Die EBU-Sendung soll den Titel "Eurovision: Europe Shine a Light" tragen und am 16. Mai ab 21 Uhr mitteleuropäischer Zeit live ausgestrahlt werden. Der Titel erinnert an den letzten britischen ESC-Sieger "Love Shine a Light", den Katrina & The Waves 1997 präsentierten. Die Show soll mit zwei Stunden Länge kürzer sein als ein durchschnittliches ESC-Finale.

Kein Voting

Weiter wurde mitgeteilt, dass die Ersatzshow alle 41 von nationalen Fernsehsendern bzw. Vorentscheiden ausgewählten Songs "in einem Nicht-Wettbewerbs-Format" ehren werde. Laut NDR verhindern "versichungstechnische Gründe" ein Voting beim Ersatzevent. Der Grund: Eine Show, die dem eigentlichen ESC zu nahe komme, würde Ausfallzahlungen der Versicherung des Veranstalters gefährden.

Zudem soll es laut EBU bei "Eurovision: Europe Shine a Light" zu "Überraschungen für Fans und Zuschauer" sowie einem Wiedersehen mit "bekannten Eurovision-Künstlern aus den letzten Jahren" kommen. Die Show soll von den für das ESC-Finale vorgesehen Moderatoren Chantal Janzen, Edsilia Rombley und Jan Smit präsentiert werden. Weitere Details zum genauen Format der Show sollen in Kürze bekannt gegeben werden.


Sängerin Edsilia Rombley (li.) trat bereits zwei Mal für die Niederlande beim ESC an – 1998 erreichte sie mit dem hervorragenden Song "Hemel en aarde" den vierten Platz, 2007 scheiterte sie mit "On Top of the World" bereits im Halbfinale. Die 41-Jährige wird die Show gemeinsam mit Chantal Janzen (bekannt als Co-Moderatorin von "The Voice Kids" auf Sat.1) und Jan Smit (ein Drittel der Schlagerband Klubbb3) moderieren (Bild: NPO / AVROTROS / NOS)

Jon Ola Sand, der Executive Supervisor des ESC, rief alle europäischen Sender auf, die EBU-Show "im Geiste der Einigkeit und des Zusammenhalts" zu übertragen. Andere Sender, etwa die eher eurokritische BBC, haben aber bereits eigene nationale Shows angekündigt.

ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber erklärte dagegen im Medienmagazin DWDL: "Das Erste wird 'Europe Shine a Light' live senden." Außerdem werde davor um 20.15 Uhr eine eigene 45-minütige Show unter dem Titel "Countdown – nicht von der Reeperbahn" ausgestrahlt. Darin werde auch der deutsche Beitrag "Violent Thing" von Ben Dolic groß gefeiert, "wenn auch kleiner, als es in Rotterdam der Fall gewesen wäre". (dk)



#1 Lys AsAnonym
  • 01.04.2020, 13:20h
  • Oh nein, bitte nicht! Der NDR quält uns doch nun wirklich schon seit Jahren genug mit den monotonen "Grand Prix"-Sendungen von Stöffler, die gebetsmühlenartig die angeblich lustigsten und kultigsten Momente dieses Genres runterspulen.

    Dann viel lieber das sicherlich moderne und musikalisch qualitativ bessere Format von Stefan Raab!
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#2 MariposaAnonym