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Cologne Pride

Kölner CSD-Mitorganisator Andreas Simon gestorben

Trauer beim Domstadt-CSD: Der stellvertretende Demoleiter Andreas Simon ist tot.

  • 2. April 2020, 11:09h, noch kein Kommentar

"Er war immer offenherzig und hilfsbereit und mit vollem Einsatz bei der Sache" (Bild: KLuST)

Die CSD-Veranstalter*innen in Köln haben mitgeteilt, dass der langjährige Aktivist Andreas Simon am Dienstag verstorben ist. Simon war Mitglied im neunköpfigen Organisationsteam des Kölner Lesben- und Schwulentags (KLuST), der den Cologne Pride seit 1991 organisiert. Er starb an den Folgen von Krebs.

"Mit tiefer Trauer müssen wir heute von einem großartigen Menschen Abschied nehmen", so die der Vorstand, Beirat und Geschäftsführer des KLuST in einer gemeinsamen Erklärung. "Andreas Simon war über so viele Jahre ein aktives Mitglied in unserm Team." Zuletzt sei er als stellvertretender Demo-Leiter im Einsatz gewesen. "Er war immer offenherzig und hilfsbereit und mit vollem Einsatz bei der Sache. Wir verlieren mit Andreas aber nicht nur ein engagiertes Mitglied unserer Gemeinschaft, sondern für viele von uns auch einen guten Freund!" Weiter hieß es: "Auf deiner Wolke mit den 'drei Streifen' wirst du immer bei uns sein!"

"Wir werden Dich vermissen, Andreas"

Das CSD-Organisationsteam ergänzte: "Auch wenn wir wussten, dass es ihm nicht gut ging, kommt diese Nachricht für das ganze Team doch unerwartet. Wir sind traurig und wünschen die Familie und Freunde alles erdenklich Gute! Wir werden Dich vermissen, Andreas."

Auch der Come-Together-Cup erinnerte an den verstorbenen Aktivisten: "Du warst ein feiner, engagierter, humorvoller und zuverlässiger Kerl", so das Kölner Benefiz-Fußballturnier, das jährlich zur Verständigung zwischen homo- und heterosexuellen Menschen für Freizeitsportler*innen veranstaltet wird.

R.I.P. lieber Andreas Simon In tiefer Trauer haben wir erfahren, dass du deinen langen Kampf gegen den Krebs...

Posted by COME-TOGETHER-CUP on Thursday, April 2, 2020
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Erst vergangenen Juli porträtierte t-online-Autorin Lisa Oder den "Demoengel" Andreas Simon bei seinem CSD-Einsatz. Darin erzählte Simon, wie viel Spaß er an seinem ehrenamtlichen Job habe, für den er sich wochenlang 20 Stunden die Woche abrackerte. Bei der Pride-Parade sehe er, dass sich die Arbeit gelohnt habe: "Ich finde es schon bewegend, all die Menschen so zu sehen. Da kribbelt es in mir." (cw)