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Kommentare zu:
Chalamet und Hammer bei "Call Me By Your Name 2" dabei


#1 FinnAnonym
  • 03.04.2020, 12:55h
  • Normalerweise bin ich kein großer Fan von Sequels. Aber hier könnte es gelingen, wenn die wieder die Magie des ersten Films herstellen können.

    Und da es beim Roman ja auch eine Fortsetzung gibt, an die man sich halten kann, bin ich guter Dinge. Dann muss "nur noch" die ganze Atmosphäre des Films ähnlich wie bei Teil 1 werden.

    Deshalb hoffe ich auch sehr, dass neben den Schauspielern auch Regisseur, Kameramann und Drehbuchschreiber wieder dieselben wie bei Teil 1 sind.
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#2 Freiheit der KunstAnonym
  • 03.04.2020, 14:16h
  • >>>>> Der Film sorgte für mehrere Kontroversen innerhalb der Community. <<<<<

    Bei solchen Freunden, die den Homohassern die Arbeit abnehmen, braucht man keine Feinde mehr.

    >>>>> So war umstritten, dass zwei heterosexuelle statt schwule Schauspieler die schwulen Hauptrollen übernommen hatten. <<<<<

    Deswegen sind es ja auch SCHAUSPIELER.

    Ansonsten gäbe es auch keine Filme über Aliens, Ritter, Hobbits, etc.

    Im übrigen:
    Wir regen uns immer (zu Recht) auf, wenn LGBTI-Schauspieler darauf festgelegt werden und nichts anderes als LGBTI-Filme drehen dürfen. Aber umgekehrt sind wir genauso intolerant.

    Fakt ist:
    die beiden Darsteller haben das hervorragend gemacht.

    Wie übrigens auch andere Hetero-Darsteller, die hervorragend Schwule gespielt haben. Ich erinnere nur beispielhaft an Brokeback Mountain, Milk, Pride, Beautiful Thing, Latter Days, Maurice und andere Klassiker.

    >>>>> Außerdem wurde von einigen die Darstellung eines Erwachsenen kritisiert, der Sex mit einem 17-Jährigen hatte <<<<<

    Geht's noch? Das Schutzalter liegt selbst in konservativen Staaten bei 16 Jahren. Auch in Deutschland. Und wie auch im Artikel steht, wäre diese Beziehung selbst im Italien der 1980er-Jahre, wo der Film spielt, legal gewesen.

    >>>>> Karamo Brown, einer der fünf schwulen Experten aus der Netflix-Realityshow "Queer Eye", bezeichnete den Altersunterschied von sieben Jahren etwa als "verdammt problematisch" und sprach von "raubtierhaftem Verhalten" des Älteren <<<<<

    Blödsinn. Was soll an sieben Jahren Altersunterschied problematisch sein? Selbst mehr ist kein Problem, solange es beide in gegenseitigem Einvernehmen tun und niemand unter dem gesetzlichen Schutzalter ist.

    Als ich angefangen habe zu studieren war ich 19 Jahre und hatte aber auch Beziehungen zu anderen Studenten (und auch One-Night-Stands), die 10 Jahre älter waren. Wo ist das Problem? Hat mich doch niemand zu gezwungen.

    Solange das gesetzliche Mindestalter nicht unterschritten wird und niemand zu etwas gezwungen wird, sondern alles freiwillig und in gegenseitigem Einvernehmen passiert, ist der Altersunterschied egal. Das hat NIEMANDEN zu interessieren, außer die Betroffenen selbst.

    Dass gerade LGBTI teilweise so rückständig sind und anderen vorschreiben wollen, wen sie zu lieben haben, finde ich skandalös.

    Damit nehmen wir den Homo- und Transhassern die Arbeit ab.
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#3 mactorProfil
  • 03.04.2020, 15:05hBerlin
  • Wie Heteros glauben Schwule spielen zu müssen.

    Ja, der Film war ganz nett.

    Aber auch ich sehe es so das wir genug "eigene" Schauspieler haben als das wir Hetero Schauspielern bei der Arbeit zuschauen müssen die so tun als wären sie wie "Wir"...
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#4 Leon 4Anonym
  • 03.04.2020, 15:51h
  • Antwort auf #3 von mactor
  • Wie ist man denn bitteschön "wie wir"???

    Ich mein, seit 20 Jahren will die community mir vorschreiben wie ich als schwuler zu sein habe (wird nie passieren) , aber jetzt würde ich des dennoch auch gern noch von dir wissen.....

    Als ob des n unterschied macht ob da 2 hetenkerle oder 2 homokerle aufn Schirm rummachen, entweder können se die Rolle oder eben nicht... Und der castinganspruch bei dem Film hier war wohl eher im berreich "in warmer farbgebung krass emotional in die Ferne schauen"....
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#5 mactorProfil
#6 TimonAnonym
  • 03.04.2020, 16:58h
  • Ich finde es toll, dass es eine Fortsetzung geben soll.

    Da der Roman auch eine Fortsetzung hat, bietet sich das an.

    Ich bin schon gespannt, wie es mit den beiden weitergehen wird.
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#7 PetterAnonym
  • 03.04.2020, 18:32h
  • Antwort auf #3 von mactor
  • Alles klar.

    Dann lass uns aber auch dafür kämpfen, dass Schwule in Filmen und Serien keine Heteros mehr spielen dürfen. Denn das können die dann bestimmt auch nicht.

    Und um das auch durchzusetzen, sollte man von jedem Schauspieler einen Beweis für seine sexuelle Orientierung verlangen.

    Wir müssen uns nur noch überlegen, was wir mit Bisexuellen machen. Dürfen die auch nur Bisexuelle spielen, oder dürfen die dann auch Heteros und Schwule automatisch mitspielen?

    Und in Krimis sollten auch nur echte Verbrecher die Täter spielen dürfen und nur echte Polizisten sollten die Polizisten spielen dürfen. Denn andere können das bestimmt nicht. Muss man dafür eigentlch auch die Dienstvorschriften ändern?

    --- Ironie off ---

    Herr. lass Hirn vom Himmel regnen.

    Manche haben immer noch nicht kapiert, was das Wort "Schauspieler" bedeutet.
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#8 PetterAnonym
  • 03.04.2020, 18:41h
  • Antwort auf #2 von Freiheit der Kunst
  • Sehe ich im Prinzip ähnlich:

    da der Film ja sowohl beim Publikum als auch bei der Kritik sehr gut ankam und auch zahlreiche Preise eingeheimst hat, sollte man auch hinter der Kamera so weit wie möglich auf das selbe Team setzen.

    Never change a winning team.

    Aber beim Drehbuchschreiber James Ivory bin ich mir nicht ganz sicher, ob er das noch machen würde. Der ist mittlerweile schon über 90 Jahre alt (!!). Schön wäre es natürlich, da sein Name schon immer für Qualität stand. Aber ich könnte auch verstehen, wenn er das nicht mehr macht.

    Aber wenn neben dem Regisseur (der ja tatsächlich wieder derselbe zu sein scheint) auch noch der Kameramann wieder derselbe wäre (da der wirklich tolle Arbeit geleistet hat), wäre das schon eine perfekte Voraussetzung, damit die Fortsetzung wieder denselben Zauber hat wie der erste Film.
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#9 TheDadProfil
  • 04.04.2020, 05:16hHannover
  • Antwort auf #3 von mactor
  • ""Wie Heteros glauben Schwule spielen zu müssen.""..

    Ich stell mir gerade ein Casting vor in dem der vermeintlich vollständig uninformerte Darsteller vorspielen soll, und der "Jury" dann erklärt
    "ach ? das ist ein schwuler charakter ? den darf ich doch aber als hetero gar nicht spielen, solche rollen sind doch nur für die schwulen darsteller reserviert"..

    Positive Diskriminierung wird auch dann nicht besser, wenn man sie auf sich selbst anwendet !

    Denn das hieße im Umkehrschluß :

    Auch Schwule Darstellende dürften künftig keine Hetero-Rollen übernehmen, denn nach Deiner Auffassung von Authentizität hätten Schwule von einer solchen Rolle gar keine Ahnung..

    Was vollständig außer Acht läßt, daß es sich bei ALLEN Darstellungen um zugeschriebene Rollenbilder handelt..

    ""als das wir Hetero Schauspielern bei der Arbeit zuschauen müssen die so tun als wären sie wie "Wir"...""..

    Von der Hetero-Seite aus betrachtet ein prima Instrument zur Ausgrenzung Schwuler Darsteller, denn es gibt ja genug Hetero-Darsteller, da muß man diesen Schwulen Darstellern gar nicht erst zuschauen wie sie "Heteros" spielen..
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#10 TheDadProfil
#11 Ralph
  • 04.04.2020, 10:51h
  • Antwort auf #2 von Freiheit der Kunst
  • A propos Schutzalter: Im Deutschland der 80er Jahre war wer als volljähriger Mann Sex mit einem 17jährigen Jungen hatte, ein Verbrecher und konnte im Gefängnis landen. Vergessen wir das bitte nicht. Der dahinter stehende Ungeist ist offenbar bei denjenigen noch sehr lebendig, die in Bezug auf diese Liebesgeschichte von Missbrauch eines Minderjährigen faseln. - Dazu eine Geschichte aus meinem Leben. In den 80ern kam ich über die strafrechtliche Altersgrenze und wurde damit automatisch zum Straftäter. Einen Tag vorher durfte ich noch mit meinem Freund schlafen, nach meinem Geburtstag war das illegal. Wenige Monate später passierte auch mein Freund die Altersgrenze und ich hörte auf, ein Verbrecher zu sein.
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#12 JacobSWHAnonym
  • 04.04.2020, 12:03h
  • Finde es persönlich schon pervers , nicht nur in diesem Artikel, sondern immer, wie durch Schwule eine Selektierung stattfindet. Eigentlich das, was wir nicht mehr wollten. Es ist mir völlig egal, ob Schwule von Heteros oder Heteros von Schwulen oder Schwule von Schwulen.....etc, im Film dargestellt werden. Oder auweiha der Autor heterosexuell ist. Mich interessiert eine gute Story mit guten Schauspielern. Das Adjektiv, zur Selektierung der sexuellen Orientierung, ist mir völlig egal. Aber manche brauchen das vielleicht. Keine Ahnung warum. Vielleicht zur Kompensation Ihrer sexuellen Frustation. Oder der politischen Korrektheit wegen. Deshalb gibts auch regelmäßig "böses Blut" von schwul/lesbischer Seite, wenn die Besetzungsliste eines Films bekannt wird. Da bin ich nicht dabei
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#13 TheDadProfil
  • 04.04.2020, 12:15hHannover
  • Antwort auf #12 von JacobSWH
  • ""Vielleicht zur Kompensation Ihrer sexuellen Frustation.""..

    Dieser Frust muß sich nicht auf Sexualität beziehen..
    Interessanterweise wird aber sehr viel Frustration kompensatorisch immer wieder auf Sexuelles gelenkt, was ausschließlich mit dem Neid gegenüber anderen Menschen zu tun hat..
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#14 sportsfreund11Anonym
#15 Army PhantasiesAnonym
  • 04.04.2020, 14:22h
  • Antwort auf #11 von Ralph
  • Fun fact:

    "Bis zur Änderung des § 175 StGB am 28. November 1973 waren sexuelle Handlungen von Männern über 18 Jahren mit Männern unter 21 Jahren unter Strafe gestellt."

    Konsequenz für Paare mit nur einem Jahr Altersunterschied:

    17 & 16 : Sex erlaubt
    18 & 17 : der Ältere ist plötzlich Täter
    19 & 18, 20 & 19, 21 & 20: beide sind gleichzeitig Täter und Opfer
    22 & 21 : Sex wieder erlaubt.

    Hintergrund dieser Regelung war es, Sex zwischen Wehrpflichtigen zu unterbinden.
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#16 sportsfreund11Anonym
#17 Ralph
  • 04.04.2020, 15:53h
  • Antwort auf #14 von sportsfreund11
  • Das deutsche Recht kennt ganz allgemein eine Unterscheidung zwischen Kindern und Jugendlichen. Bis 13 ist man Kind, ab 14 ist man Jugendlicher. Daran sind eine ganze Reihe von Folgen auf verschiedenen Rechtsgebieten geknüpft, z.B. ist ein Jugendlicher beschränkt geschäftsfähig, beschränkt strafmündig und darf auch über seine Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft frei entscheiden. Ich bin der Meinung, dass wer mit eigenem Geld ein Geschäft abschließen oder seinen Aus- bzw. Eintritt aus einer oder in eine Kirche regeln darf sowie selbst strafrechtlich belangt werden kann, auch frei entscheiden können soll, ob und mit wem er/sie eine sexuelle Beziehung eingeht, ohne dadurch den Partner/die Partnerin strafrechtlicher Verfolgung auszusetzen.
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#18 Ralph
  • 04.04.2020, 16:00h
  • Antwort auf #15 von Army Phantasies
  • Ja, diese halsbrecherische juristische Konstruktion beinhaltete in der Tat genau genommen ein Sonderstrafrecht für die Bundeswehr. Da lebte die Aussage des Reichskanzlers Hitler von 1935 auf, der getönt hatte, er wolle dafür sorgen, dass deutsche Eltern ihre deutschen Söhne bedenkenlos zur SA schicken können, ohne sich sorgen zu müssen, dass sie dort sexuell missbraucht werden - Propaganda im Rahmen der Ermordung von Ernst Röhm. 1969 wollte Bundeskanzler Kiesinger (nicht umsonst ein Altnazi) den deutschen Eltern deutscher Söhne ein gleiches Versprechen für die Bundeswehr geben. Interessanterweise hielt die Bundesrepublik damit 19jährige Soldaten für mündig genug, auf Befehl im Krieg Menschen zu töten, aber nicht für mündig genug, über ihre Sexualität frei zu entscheiden.
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#19 Ralph
  • 04.04.2020, 16:06h
  • Antwort auf #16 von sportsfreund11
  • Das Schutzalter ist stets ein zweischneidiges Schwert. Einerseits geht es in der Tat um den Schutz von Minderjährigen. Andererseits schränkt ein hohes Schutzalter das Recht eines Minderjährigen ein, den Sexpartner frei zu wählen, wenn dieser Partner dann trotz einvernehmlicher Handlungen strafrechtliche Folgen fürchten muss. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn eine einzige Gruppe benachteiligt wird, wie das früher in Deutschland der Fall war, als das Schutzalter für Heterosexuelle und Lesben bei 14 Jahren lag, das für Schwule aber bei 18. Es wurde ja schon zutreffend gesagt, dass gerade junge Paare davon hart getroffen wurden, wenn von zwei 17jährigen der erste 18 wurde.
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#20 ArbeiterkindAnonym
  • 04.04.2020, 16:43h
  • Antwort auf #16 von sportsfreund11
  • Natürlich ging es dem Staat um die Durchsetzung seiner moralischen Vorstellungen! Sonst wären erwischte Minderjährige 175er nicht auch noch wie Verbrecher behandelt worden. Schutz von Minderjährigen? Von wegen... Wenn es um die eigenen Rechte wie die sexuelle Selbstbestimmung ging, wird man mit 17 noch zum Kind erklärt... Bei den Pflichten aber zum jungen Erwachsenen. Während Mädchen zu jungen Frauen erklärt wurden, die bereits mit 16 (mit Erlaubnis der Eltern) heiraten durften. Natürlich stand da auch die moralische Vorstellung dahinter, dass eine 16-jährige im Falle eine Schwangerschaft natürlich verheiratet sein soll.
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#21 ArbeiterkindAnonym
  • 04.04.2020, 16:56h
  • Antwort auf #16 von sportsfreund11
  • "Franßen wiederholt in diesem Zusammenhang aus dem Urteil, dass "die öffentlichen Religionsgesellschaften, insbesondere die beiden großen christlichen Kirchen, aus deren Lehren große Teile des Volkes die Maßstäbe für ihr sittliches Verhalten entnehmen, die gleichgeschlechtliche Unzucht als unsittlich verurteilen". Der Staat könne sich zur Rechtfertigung der Bestrafung auf die "sittlichen Anschauungen des Volkes berufen"."

    www.queer.de/detail.php?article_id=26212

    "Ein Minderjähriger wird verhaftet. Jugendgefängnis, Einzelhaft. Die Straftat: Er hat einen anderen Jungen geküsst."
    "Kress war damals verliebt in einen Nachbarsjungen, hatte ihm einen Brief geschrieben, und sich doch nicht getraut, ihn abzuschicken. Er verstaute ihn im Schreibtisch auf der Arbeit. Eines Morgens dann stürmten zwei Polizisten in das volle Büro, führten ihn in Handschellen zum Verhör."

    "Erinnerungen an die Zelle, in die er als 15-Jähriger gesperrt wurde."

    www.morgenpost.de/berlin/article226122367/Wie-ein-Liebesbrie
    f-fuer-14-Tage-Jugendknast-sorgte.html


    Soviel zum angeblichen Schutz von Minderjährigen!
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#22 Army PhantasiesAnonym
#23 IdiomatischAnonym
  • 04.04.2020, 18:32h
  • Antwort auf #10 von TheDad
  • Und noch wahrscheinlicher ist es, dass die Bedeutung von Sprichwörtern nichts mit ihrer wörtlichen Bedeutung zu tun hat.

    Ich habe es zumindest noch nie Katzen und junge Hunde regnen sehen. Und wenn es "aus Eimern schüttet", glaube ich auch nicht, dass jemand im Himmel Eimer ausschüttet...
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#24 remixbeb
#25 remixbeb
#26 Homonklin_NZAnonym
#27 TheDadProfil
  • 05.04.2020, 10:20hHannover
  • Antwort auf #14 von sportsfreund11
  • ""hallo ralph, zu deinem kommentar hab ich dann doch eine frage. weleches schutzalter hälst du denn für angebracht, oder sollte es überhaupt keines geben? nach welchen kriterien würdest du denn ein schutzalter festlegen? liebe grüße""..

    Und Du denkst jetzt ernsthaft, mit dieser freundlichen Frage lohne es sich wirklich vor dem Hintergrund der Geschichte eines Filmes bezogen eine Diskussion über "Schutzaltersgrenzen" aufwerfen zu müssen, welche jede*r für sich selbst beantworten muß ?

    Obwohl die meisten sich diese Antwort nicht geben, weil sie sich selbst diese Frage niemals stellen, und immer dann wenn ihr "moralischer Kompass" überfordert scheint bereitwillig sind zu "eskalieren", dabei vergessend und verdrängend wie sie selbst zu dem Zeitpunkt ihres ersten sexuellen Kontaktes über das Mysterium Sexualität gedacht haben..
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#28 TheDadProfil
#29 TheDadProfil
#30 sportsfreund11Anonym
  • 05.04.2020, 13:22h
  • Antwort auf #27 von TheDad
  • Ja genau, nach dem Lesen zweier Kommentare zu diesem Film hat sich mir diese Frage aufgedrängt.
    Ich denke es ist wichtig junge Menschen vor manipulativen und machtausübenden Erwachsenen zu schützen. Sexueller und psychischer Missbrauch passiert jeden Tag und weltweit in großer Zahl. Deshalb ist mir dieses Thema in jedem Zusammenhang sehr wichtig. Das geht nur mit Gesetzen. Menschen, denen das nicht gefällt, sind oft sehr raffiniert in der Argumentation. Liebe Grüße
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#31 ArbeiterkindAnonym
#32 Ralph
  • 05.04.2020, 14:51h
  • Antwort auf #31 von Arbeiterkind
  • Gegen unterschiedliche Schutzalter war eigentlich nie zu argumentieren. Dass sie menschenrechtswidrig waren, lag schon in der Natur der Sache. Die Verteidiger dieser Regelung gingen stets davon aus, dass es nur eine einzige gesunde sexuelle Orientierung gebe, die heterosexuelle, und dass sie sich im Alter zwischen 14 und 18 Jahren bilde. Sollte es in dieser Zeit zu einem homosexuellen Kontakt kommen, finde dadurch (ähnlich einer unheilbaren Infektionskrankheit) eine Fehlprägung zur Homosexualität statt. Sinn des Gesetzes war damit, die Entwicklung zur Heterosexualität zu erzwingen. Das war Kernbereich dessen, was man damals Jugendschutz nannte, und strahlte in zahlreiche weitere rechtliche und gesellschaftspolitische Bereiche aus. Absoluter Schwachsinn, aber das wurde so propagiert, insbesondere auch von den beiden letzten Kanzlern vor der Abschaffung des Restparagraphen, Schmidt und Kohl.
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#33 TheDadProfil
  • 05.04.2020, 21:20hHannover
  • Antwort auf #30 von sportsfreund11
  • ""Ich denke es ist wichtig junge Menschen vor manipulativen und machtausübenden Erwachsenen zu schützen.""..

    Das ist ein zu komplexes Thema um es in einem kurzem Kommentar zu lösen..
    Wenn man sich ausführlicher mit der Thematik beschäftigt wird man feststellen müssen, es gibt auch manipulative Jugendliche..

    Am bestem schaut man sich dann mal den Film an, um herauszufinden ob hier überhaupt irgendwer von irgendwem manipuliert wird, oder ob es nicht auch sein kann, das Liebe und Begehren einfach mal so vorkommt..

    Grundsätzlich ist zum Thema "Jugendschutz" aber zu sagen daß dieser viel zu oft dazu genutzt wird um Jugendlichen die Möglichkeiten für eigene Erfahrungen aus der Hand zu nehmen, und damit auch die Eigenverantwortung in eine Art Fremdsteuerung übergeht..
    Da gibt es noch sehr viele Baustellen, und vor allem viel zu viele Vorurteile in den Köpfen viel zu vieler "Erwachsener", die die Auffassung vertreten, Jugendliche könnten selbst gar nicht einschätzen worauf sie sich einlassen wollen, (während die erwachsenen dann immer im kopf haben das die jugendenlichen das nicht dürfen) und bräuchten deshalb ständig irgendwelchen "Schutz von außen"..

    Das ist allerdings blanker Unfug, und missachtet wie auf so vielen Feldern die individuelle Entwicklung eines jeden Menschen..

    ""Sexueller und psychischer Missbrauch passiert jeden Tag und weltweit in großer Zahl.""..

    Ohne Frage..
    Doch bloß weil das so ist, ist es noch lange keine Lösung ebenso weltweit allen Jugendlichen Vorschriften zu machen die dazu führen ihre Entwicklung hin zu einem freiem und selbstbestimmten Menschen zu verhindern, frei nach dem Motto :
    "dazu bist du noch zu jung"..

    Mal abgesehen davon das Ereignisse in irgendwelchen Ländern keine echten Einfluß auf das Leben eines Menschen in einem Dorf in Mec-Pomm haben..

    Ereignisse sind immer erst dann vergleichbar, wenn es sich um vergleichbare Lebensumstände handelt..
    Aufgedeckte Skandale in irgendwelchen Einrichtungen der RKK sind nicht dazu da, den Jugendlichen über vermeintliche Schutzmaßnahmen die eigenen Erfahrungen zu verunmöglichen, sondern bei Licht betrachtet die Aufforderung an die Eltern ihre Kinder NICHT in die Hände dieser Schergen zu geben..

    Wenn ich einem Jugendlichem im Aufklärungsunterricht ein Kondom in die Hand gebe, und die Information dazu wie man sich schützt, dann ist die Konsequenz davon, daß er es auch benutzt..
    Darüber muß man sich im Klarem sein..
    Doch wenn ich dann alle Möglichkeiten dazu es zu nutzen unmöglich mache, ist das keine gute Idee, denn dann machen Jugendliche keine Erfahrungen, und bleiben immer auf dem Stand der reinen Informationsvermittlung stehen..
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#34 lindener1966Profil
  • 06.04.2020, 01:33hHannover
  • CMBYN als Roman war super schön und ist mir sehr nahe gegangen und der Film fing die Atmosphäre des Buches genial ein. Zu "Find Me" konnte ich mich bisher nicht durchringen. Und auch bei dem Film Sequel habe ich meine Bedenken.
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#35 OrbitaAnonym
  • 20.05.2020, 00:20h
  • Diese leidige Diskussion "wie wir" "Schaupieler",....
    Das ist doch der "Job" eines Schauspielers. Etwas darstellen, das er/sie nicht ist. Sonst wäre es ja kein Schauspieler....

    Was mich wesentlich mehr nervt: Diese ständigen Untertitel. Wenn ich lesen will, lese ich ein Buch. Schau ich einen Film, will ich nicht lesen

    Ansonsten, ja, ganz nett. Ist halt ein Film von einem Buch, dessen Autor versucht, sich in die Charaktere zu denken.

    Heutzutage ist ja schließlich alles möglich. So meint halt auch ein Bankkaufmann, er sei für den Job eines Bundesgesundheitsministers geeignet....
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#36 KevinAnonym
  • 04.07.2020, 23:32h
  • so wie es viele geniale homosexuelle Schauspieler gibt, die tolle Hetero Rollen spielen (Rock Hudson, Gordon Thomson, ...) , können doch auch heterosexuelle Schauspieler homosexuelle Rollen authentisch darstellen, ich verstehe diese Einwände nicht. Es geht doch um Schauspielerei.
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