Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=35847
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Brandbrief an Spahn: Stoppen Sie das Blutspendeverbot!


#1 EhewahnAnonym
  • 05.04.2020, 13:39h
  • "Das schließt sogar Männer ein, die mit ihrem eigenen Ehemann monogam leben."

    Für Infektionsrisiken ist das Vorliegen eines Trauscheins übrigens immer noch vollkommen irrelevant.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 BolloAnonym
  • 05.04.2020, 14:43h
  • Antwort auf #1 von Ehewahn
  • "Für Infektionsrisiken ist das Vorliegen eines Trauscheins übrigens immer noch vollkommen irrelevant".

    --------------------------------------------

    Natürlich ist es das. Allerdings stellt sich für mich die Frage: Wenn heterosexuelle Paare (egal ob mit oder ohne Trauschein), die sich gegenseitig Monogamie versprochen haben, problemlos Blut spenden können - warum dürfen das nicht auch schwule Paare, die sich gegenseitig versprochen haben, keinen Sex mit anderen Kerlen zu haben?

    Klar, man kann der Auffassung sein, schwule Männer seien alle treulose Huren - aber das träfe dann im Zweifelsfall auch auf Hetero-Männer zu.

    Also: warum differenzieren?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#3 Ralph
  • 05.04.2020, 14:58h
  • Antwort auf #1 von Ehewahn
  • In der Tat. Der Satzteil "mit dem eigenen Ehemann" ist unsinnig. Allerdings geht die ganze Diskission über Blutspenden schwuler Männer schon immer von einer völlig falschen Voraussetzung aus, nämlich der Annahme, dass dieses Verbot bzw. diese Beschränkung irgendwie auf den Schutz der Empfänger des gespendeten Blutes hinauslaufe. Das ist nicht der Fall. Es geht einzig und allein um die Verächtlichmachung schwuler Männer, deren Sexualverhalten haltlos promisk sein soll. Das Verbot hat mit Blutspenden nicht das Geringste zu tun, sondern dient der Aufrechterhaltung eines gesellschaftlichen Zerrbildes: hie der monogame brave Hetero, dort der promiske Schwule.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#4 MoKiAnonym
  • 05.04.2020, 15:19h
  • Ach, die FDP! Für LGBTI-Rechte setzt sie sich immer dann besonders ein, wenn sie in der Opposition sitzt. In Regierungsverantwortung bleibt davon nicht viel übrig, was dann selbstverständlich am Koalitionspartner liegt.

    Ich betrachte meine Blutspende als Geschenk, das ich anbiete. Wenn die Leute lieber sterben wollen, statt sich "schwules Blut" verabreichen zu lassen, dann bitte.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 05.04.2020, 15:33h
  • Antwort auf #3 von Ralph
  • Meine vollste Zustimmung Dir und "Ehewahn".

    Da steckt die gleiche Denke dahinter wie bei der zweiseitigen Medaille "Ehe für Alle":
    Einerseits haben wir nun zwar gleiche Rechte, und das ist absolut gut und richtig so. Andererseits aber dient das Ganze natürlich auch zur Einhegung besonders schwuler Sexualität. Der neue Wunsch-Standard ist immerhin der verheiratete, (monogame) Schwule. Dann angeblich endlich in der "Normalität" angekommen, darf er verächtlich auf alle herabsehen, die weiterhin unverheiratet und/oder promisk leben.

    Und so ist es auch nur logisch, dass die BZgA heutzutage zum Thema Corona schreiben kann:
    "Für dich und alle Singles da draußen bedeutet das leider im Moment: keinen Sex."

    www.facebook.com/liebesleben.de/photos/a.1114160685293977/29
    63189663724394/?type=3&theater


    Wir sind heute endgültig wieder da, wo wir bis in die 1950er Jahre waren: Sex ist nur noch in monogamen, idealerweise verheirateten Paarbeziehungen erlaubt. Alles andere ist pfuibäh.

    (P.S. Mir ist völlig klar, was Promiskuität in Zeiten von Corona bedeutet, und es ist nicht nötig, darüber jetzt eine Riesen-Diskussion loszutreten. Mir geht es hier um die generelle Idealisierung der Ehe inclusive automatisch angenommener Monogamie. Eigentlich waren wir über derart überkommene Moralvorstellungen schon mal ein gutes Stück hinaus.)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#6 EhewahnAnonym
  • 05.04.2020, 15:38h
  • Antwort auf #3 von Ralph
  • "hie der monogame brave Hetero, dort der promiske Schwule."

    Und neuerdings: Hie der monogame verheiratete Homosexuelle, da der promiske Schwule. Letzterer wird nicht nur weiterhin mit "Gefahr" assoziiert, und zwar unabhängig von seinem konkreten Schutzverhalten, sondern die braven Schwulen finden es auch wichtig, sich moralisch abzugrenzen.
    Ich finde das nicht soo viel besser.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#7 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 05.04.2020, 15:43h
  • Antwort auf #4 von MoKi
  • "Ich betrachte meine Blutspende als Geschenk, das ich anbiete. Wenn die Leute lieber sterben wollen, statt sich "schwules Blut" verabreichen zu lassen, dann bitte."

    Du sprichst hier nur leider von zwei verschiedenen Klientels: zum einen die, die dringend eine Bluttransfusion brauchen - und zum anderen die, die entscheiden, wer Blut spenden darf und wer nicht. Als Patient_in in einer lebensbedrohlichen Notlage werde ich in der Regel nicht fragen, ob das Blut schwul ist oder nicht - es sei denn, ich bin irgendeinem religiösen Wahn verfallen.

    Aber den Entscheider_innen klebt buchstäblich Blut an den Händen, wenn sie es den Patient_innen nicht ermöglichen, dass genügend Blutkonserven vorhanden sind.

    Ich selbst war schon einmal dringend auf 2 Liter Blutkonserven angewiesen. Ich musste um jeden halben Liter davon flehen und betteln. Eigentlich hätte ich auch noch mehr bekommen müssen, aber mehr bekam ich nicht, mit dem Argument, Blut sei knapp und teuer. Dafür musste ich dann noch monatelang Eisen-Infusionen bekommen und extrem hoch dosierte Eisentabletten einnehmen, bis sich mein Hämoglobin-Wert wieder halbwegs normalisiert hatte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#8 EhewahnAnonym
  • 05.04.2020, 15:49h
  • Antwort auf #2 von Bollo
  • "warum differenzieren?"

    Warum differenzieren zwischen Schwulen, die "monogam" leben und ungeschützt ficken (mit dem Risiko, dass der Partner eben doch nicht "monogam" ist, das aber aufgrund des Monogamieversprechens nicht zugeben kann) und promisken Schwulen, die das Risiko kennen und sich deswegen konsequent bei jedem Sex schützen (mit dem Risiko, dass dieser Schutz in sehr seltenen Fällen auch mal versagen kann)?

    Das Grundproblem dieser ganzen Diskussion ist es, über "Lebenswandel" zu reden statt über Schutzverhalten, und beides permanent miteinander zu verwechseln.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#9 PeerAnonym
#10 CarstenACAnonym
  • 05.04.2020, 19:21h
  • @Moki:

    Leider wahr. Die FDP ist bei LGBTI-Themen immer dann sehr geschäftig und fordert das Blaue vom Himmel, wenn sie in der Opposition sitzt.

    Aber sobald sie dann in der Regierung ist, gibt sie all das bereitwillig wieder auf.

    Wenn die Wähler drauf reingefallen sind und ihr Macht gegeben haben, braucht man sie erst mal 4 Jahre nicht mehr. Und bis dahin haben die meisten das alles wieder vergessen.

    Dieselbe Taktik fährt auch die SPD immer. Und bisher scheint es ja auch zu funktionieren. Solange man so immer an der Macht bleibt und seine Pöstchen behalten kann, gibt es ja auch keinen Grund was zu ändern.

    @Peer:

    Danke für die vielen Links.

    Mich macht es auch richtig wütend, wenn ich sehe, dass die Parteien, die seit Jahren im Gesundheitsressort sparen und es kaputt sparen, jetzt auch noch ausgerechnet bei einer Epidemie, wo sich die Folgen dieser Politik jeden Tag in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zeigen, mit steigenden Umfragewerten belohnt werden.

    Offenbar gilt:
    Das Volk will betrogen werden, also werde es betrogen.

    Und Jens Spahn ist da ganz vorne mit dabei... Aber auch er wird ja sogar noch von manschen Schwulen gelobt.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 TheDadProfil
  • 05.04.2020, 21:33hHannover
  • Antwort auf #8 von Ehewahn
  • ""Warum differenzieren zwischen Schwulen, die "monogam" leben und ungeschützt ficken (mit dem Risiko, dass der Partner eben doch nicht "monogam" ist, das aber aufgrund des Monogamieversprechens nicht zugeben kann)""..

    Und noch immer verbiegt man sich zu der Idee, dies käme NUR bei Schwulen Männern, und wenn überhaupt, dann sowieso NUR bei Männern vor..

    Merkst Du nicht wie Du hier argumentierst ?

    ""und promisken Schwulen, die das Risiko kennen und sich deswegen konsequent bei jedem Sex schützen (mit dem Risiko, dass dieser Schutz in sehr seltenen Fällen auch mal versagen kann)?""..

    Und wieder..
    Da gilt nicht für "Schwule Männer" allein, das gilt für ALLE Menschen !

    Risikoverhalten ist weder an ein Geschlecht NOCH an eine Sexuelle Identität gebunden !

    So lange dies die Blutbanken und die Spende-Einrichtungen der Hilfsdienste, die damit übrigens einen Haufen Geld verdienen (!) nicht begreifen wollen, sind sie offensichtlich nicht darauf angewiesen genügend Blut von spendewilligen Menschen zu erhalten..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#12 EhewahnAnonym
#13 WindheimerAnonym
  • 06.04.2020, 06:48h
  • Antwort auf #10 von CarstenAC
  • Na ja mit dem Verhalten wegen Posten ist es so eine Sache....Letztendlich ist die FDP keine Koalition mit den Grünen und CDU eingangen, was für die Grünen, aber kein Problem gewesen wäre.
    Und die SPD hat die Chance genutzt ,als die Bundeskanzlerin die Ehe "versprach"

    Zumindest ist der grossen Koalition in der Krise nicht entgangen, das sie Fehler gemacht hat....und ändert ihr Politik in.Sachen Pflege.....hoffentlich nachträglicher als sie es ja schon angefangen hatte...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#14 WindheimerAnonym
#15 NevermindAnonym
  • 06.04.2020, 08:00h
  • Antwort auf #9 von Peer
  • Jens Spahn hat schon sehr viel geleistet, auch für uns (z. B. prep als Kassenleistung, Verbot von Konversionstherapien u.a.m.) Absolut niemand hat eine Entwicklung wie die jetzige voraussehen können und das rummeckern und besser wissen im Nachhinein ist ziemlich einfach. Ich sehe jedenfalls niemanden, der die Entscheidungen, die er getroffen hat, hätte besser treffen können. Und wir haben eines der besten Gesundheitssysteme der Welt, das mit dieser Krise ohne weiteres fertig wird, was dann auch irgendwie ein Verdienst von Merkel und Co. ist.

    Ich denke, um das anachronistische Blutspendeverbot für Schwule abzuschaffen, ist Jens Spahn der richtige.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#16 TheDadProfil
  • 06.04.2020, 09:05hHannover
  • Antwort auf #12 von Ehewahn
  • ""Ich merke, dass jemand Dinge liest, die ich nicht geschrieben habe.""..

    Und ich merke das jemand immer noch eindimensional an den "Schwulen Männern" herumhängt, um über unterschiedliches Verhalten dieser Männer zu einer Aufhebung eines Blutspende-Verbotes zu kommen, und dabei die viel bessere Argumentation fernab der Sexuellen Identität namentlich über das Risikoverhalten ALLER Geschlechter und ALLER Sexueller Identitäten einfach beiseite schiebt..
    Ohne wirklichen Grund..

    Dabei hat diese Argumentation über das unterschiedliche Verhalten Schwuler Männer in verschiedenen Lebensentwürfen genau die Krux in sich, die dazu genutzt wird, um sie vom Blutspenden fern zu halten..

    Man glaubt denen ihr Schutzverhalten einfach nicht..
    Es wird ignoriert..

    Und im Gegensatz zu den Heterosexuellen, denen man derlei promiskuitives Verhalten einfach nicht generell unterstellt, aber gleichzeitig deren Schutzverhalten als "gegeben" ansieht, denkt man, man könnte über "sichere Beziehungs-Führung" und auch "sicheres Risikomanagement" eine Argumentation aufbauen die die Gegner dann überzeugt..

    Doch wie "Ralph" schon anmerkte, wir haben es hier mit einer strukturellen Diskriminierung zu tun, die sich einen Scheiß darum kümmert ob es Schwule Männer mit unterschiedlichem Verhalten gibt, oder nicht..
    Denn immer noch wird den Schwulen Männern per se Risiko-Verhalten unterstellt, selbst dann wenn sie in langjährigen Partnerschaften leben..

    Damit verbunden immer noch der unterschwellige Vorwurf an die Schulen Männer, sie würden sich sämtlich Gedanken- und Bedenkenlos als Spender zur Verfügung stellen wollen, und dabei Inkauf nehmen HIV und diverse HEP-Infektionen weiter zu verbreiten..

    Als Ausnahme werden hier dann beispielhaft Schwule Ehen angeführt, die sich durch ein ausgeprägtes "Panda-Syndrom" auszeichnen, man lebt zwar zusammen, hat aber keinen Sex miteinander..

    Was für ein Unfug, denn gerade in solchen Ehen ist das Risiko des "Fremdgehens", oder von "Sex außerhalb der Ehe bei gegenseitiger Akzeptanz" besonders hoch..

    Wer Blut spenden will, der soll das tun..
    Doch sich vorher VOR SICH SELBER ehrlich machen, und sich fragen, ob er das dann wegen seines eigenen Verhaltens auch wirklich tun kann..

    Wenn er das kann, dann kann er auch bedenkenlos alle dazu gestellten Fragen entsprechend beantworten um in die Gruppe derjenigen zu gelangen die zur Spende zugelassen sind..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#17 TheDadProfil
  • 06.04.2020, 09:14hHannover
  • Antwort auf #13 von Windheimer
  • ""Zumindest ist der grossen Koalition in der Krise nicht entgangen, das sie Fehler gemacht hat....und ändert ihr Politik in.Sachen Pflege.....hoffentlich nachträglicher als sie es ja schon angefangen hatte...""..

    Äh ?
    Man darf schon heute sehr gespannt darauf sein ob sich die verantwortlichen Minister Scholz, Heil und Spahn nach der Krise an ihre Aussagen zu "deutlichen Tariferhöhungen für den Pflegebereich" auch dann noch erinnern werden können, wenn es darum geht diese Tarfiabschlüße dann auch zu tätigen..

    Ich hege da sehr große Zweifel, denn das Verhalten solcher Minister auf solchen Posten, und damit sind die 3 Herren nicht namentlich gemeint, sondern in ihrer jeweiligen Funktion, waren schon immer widersprüchlich, denn wenn es darum ging höhere Abschlüße zu fordern waren sich sich darin ebenso einig, wie in der Ablehnung dieser Tarifverträge, wenn sie sie als zuständige Arbeitgeber-Vertreter unterschreiben sollten..

    Denn die Kohle muß dann am Ende irgendwer bezahlen..
    Hier sind dann die Krankenkassen diejenigen, die das Geld dazu geben müssen, und das hat zur Folge, die Versicherungsbeiträge steigen, wenn die Gehälter der Pflegenden steigen..

    Und das bezahlen dann wir alle..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#18 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
#19 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 06.04.2020, 09:35h
  • Antwort auf #15 von Nevermind
  • PrEP als Kassenleistung ist nur Realität geworden, weil zahllose PrEP-Aktivist_innen im Vorfeld jahrelang ehrenamtlich dafür gearbeitet haben. Spahn wurde erst tätig, als diese Entwicklung ohnehin schon fast nicht mehr anders zu erwarten war und hat das Ganze selbst nur mit deutlicher Verspätung gegenüber bspw. Großbritannien umgesetzt.

    Das Verbot von Konversionstherapien ist immer noch nicht durch, und wenn es kommt, ist es gnadenlos unvollständig. Ab dem 18. Geburtstag sind Jugendliche bzw. junge Erwachsene nämlich dennoch dem Druck ihrer religiös verblendeten und/oder homophoben Eltern ausgesetzt, "solange sie ihre Füße noch unter deren Tisch stellen".

    So schrumpft dieses "für uns schon sehr viel geleistet" in der Realität dann auch ganz schnell wieder zu "nicht sehr viel" zusammen.

    Dass absolut niemand eine Pandemie hätte voraussehen können, stimmt ebenfalls nicht. Virologen haben schon vor Jahren darauf aufmerksam gemacht, woher solche Pandemien kommen (zu mindestens 70% aus der Tiernutzung) und auch, dass SARS, Schweinegrippe und Co. auch nicht die letzte gewesen sein werden. Genauso wenig wird übrigens Corona die letzte gewesen sein. Als Gesundheitsminister sollte man solche Kenntnisse haben oder zumindest erlangen.

    Unser Gesundheitssystem wurde außerdem in den letzten Jahren bis auf Kante kaputtgespart, was sich bereits jetzt schmerzlich zeigt - und es gab/gibt Pläne, diese Kaputtsparerei noch wesentlich weiter zu treiben, um den medizinischen Sektor zu einem wirtschaftlich gewinnbringenden zu machen, statt eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung zu garantieren.

    Es wird also "ohne weiteres" mit dieser Krise fertig? Träum' weiter. Noch haben wir den Höhepunkt nicht erreicht, und es werden Kliniken überfüllt sein, und Ärzt_innen werden per Triage-Verfahren entscheiden müssen, wer noch beatmet wird, und wen man sterben lässt, weil weder genügend Gerätschaften noch genügend Personal vorhanden sind.

    Es ist also nicht alles ganz so rosig, wie Du das darzustellen beliebst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#20 Homonklin_NZAnonym
  • 06.04.2020, 09:45h
  • Antwort auf #15 von Nevermind
  • Nun, das mit der pandemischen Ausbreitung hätte man schon "vorhersehen" können, wenn man sich mit Bio ein wenig beschäftigt hat, und die Bewegungen von Menschen rund um die Welt kennt.
    Da hat aber keiner hingehört und die dachten sich das alle harmlos, pah, was kann so ein primitiver Organismus schon, wir sind da doch fortschrittlich und "gut vorbereitet". Dachte die Führungsriege auch bei uns, jetzt geht die Luzi erst ab.

    Bloß wird da der Spahni nicht viel dafür können, vermutlich beschäftigt sich der mit ganz anderen Dingen, als mit Bio.

    Mit dem Blutspende-Verbot fahren sich die letztendlich selbst an den Rand. Das macht dann halt keiner mehr, also Eigenversagen, wenn die ihre Glaubensthesen über Schwule und deren pauschales Risikoverhalten beibehalten, und das gleiche Verhalten bei Heteros bevorzugen. Wie die vorher wissen wollen, wer, wie viel bisexuell, schwul oder sonstwie orientiert ist, ist ihr Geheimnis. Dann dürfen die das Blut eben kaufen, oder müssen Plasmakulturen anlegen. Mühsam nährt sich das Eichhorn.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#21 NevermindAnonym
  • 06.04.2020, 10:13h
  • Antwort auf #19 von RuferInDerWueste
  • Es ist halt schwierig, Aussagen über die Zukunft zu treffen. Nach Ausbruch der Krankheit wurden drastische Maßnahmen getroffen und die zeigen jetzt Wirkung, der Anstieg der Fallzahlen ist nicht mehr exponentiell. Ich vermute, dass von dir beschriebene Szenario wird in Deutschland ausbleiben, zum Glück. Das ist dann das Verdienst von Spahn und der Groko und unseres sehr guten Gesundheitswesens.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#22 NevermindAnonym
  • 06.04.2020, 10:27h
  • Antwort auf #20 von Homonklin_NZ
  • Wie will man so eine Entwicklung vorhersehen? Vor ein paar Jahren hatten wir die Schweinegrippe (oder wars Vogelgrippe?), das sah am Anfang auch bedrohlich aus und die Bundesländer haben Millionenfach Impfdosen bestellt die dann komplett weggeschmissen wurden, weil die Grippe schon wieder verschwunden war, als der Impfstoff fertig war. Und die Verantwortlichen wurden kritisiert und verspottet und es wurde Verschwendung öffentlicher Gelder zugunsten der bösen Pharmaindustrie unterstellt. Im umgekehrten Fall, Epidemie und kein Impfstoff, wären die Folgen viel schlimmer gewesen. Es ist nicht so einfach, richtige Entscheidungen zu treffen, und ich finde es ein bisschen ungerecht, diejenigen zu kritisieren, die es tun. Zumindest im Nachhinein, wenn es dann jeder besser weiß.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#23 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 06.04.2020, 10:46h
  • Antwort auf #21 von Nevermind
  • Der Anstieg der Fallzahlen ist in Deutschland immer noch zu schnell. Das kann man im Moment jeder Statistik entnehmen - ein Blick in die seriöse Tagespresse genügt.

    "Das ist dann das Verdienst von Spahn und der Groko und unseres sehr guten Gesundheitswesens."

    Also gut, ich nehme zur Kenntnis, dass Du weitgehend ignorierst, was ich geschrieben habe. Was soll man dazu noch sagen. Ich werde jedenfalls nicht noch einmal alles wiederholen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#24 EhewahnAnonym
  • 06.04.2020, 15:07h
  • Antwort auf #16 von TheDad
  • "Denn immer noch wird den Schwulen Männern per se Risiko-Verhalten unterstellt, selbst dann wenn sie in langjährigen Partnerschaften leben.."

    Und immer noch ist eine langjährige Partnerschaft kein ausreichendes Argument, um das eigene Schutzverhalten über jeden Zweifel zu erheben.

    Darüber, dass das selbstverständlich für alle sexuellen Identitäten gilt, müssen wir nicht streiten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#25 Ralph
#26 TimonAnonym
  • 06.04.2020, 19:12h
  • Jens Spahn ist auch beim geplanten Gesetz gegen selbsternannte "Homo-Heiler" vor den Homohassern eingeknickt.

    Dann wird er jetzt beim Blutspende-Verbot nicht plötzlich anders handeln.
  • Antworten » | Direktlink »
#27 Anonymer MenschAnonym
  • 06.04.2020, 21:17h
  • Zur FDP ist alles gesagt in manchen anderen Kommentaren, auch dazu, wann und wie sich die Partei zu Wort meldet.
    Zur Blutspende: Ich finde es ausgesprochen interessant, welche Antwort man vom DRK erhält, wenn man diese oder andere diskriminierende oder unsinnige Regelungen anprangert. Entweder man erhält gar keine Antwort (weshalb ich diese Briefe als Einschreiben Einwurf versende; damit weiß ich, dass sie nicht antworten _wollen_), oder dass man abgekanzelt wird mit: "das sind die derzeitigen Regelungen, das ist für die Sicherheit wichtig". Auf Argumente, Fragen oder Beispiele einzugehen: Fehlanzeige.
    Und daher befürchte ich, dass der einzig zielführende Weg über eine Klage wegen eines Verstoßes gegen das Diskriminierungsverbot besteht. Allerding bekleckert sich das DRK, was die Freundlichkeit und Kompetenz angeht, sowieso nicht mit Ruhm: Bei meinem letzten Termin (ich bin von der Regelung zum Glück nicht betroffen) wurde mir vollen Ernstes gesagt, dass die meisten Menschen eine Körpertemperatur von 34-35°C hätten. Ich bin zwar kein Arzt, halte das aber doch für eher unglaubwürdig.
  • Antworten » | Direktlink »
#28 TheDadProfil
  • 06.04.2020, 21:36hHannover
  • Antwort auf #21 von Nevermind
  • ""Ich vermute, dass von dir beschriebene Szenario wird in Deutschland ausbleiben, zum Glück. Das ist dann das Verdienst von Spahn und der Groko und unseres sehr guten Gesundheitswesens.""..

    Eine trügerische Hoffnung, die auf nichts basiert..
    Es wird nicht ausbleiben, es wird durch die Maßnahmen nur "verschoben", und die drohende "Welle wie ein Tsunami" ist nur etwas abgeflacht um die Kliniken und Krankenhäuser nicht von Anfang an zu überfordern..

    Ausgelöst durch die Maßnahmen wird sich die "Durchseuchung" der Bevölkerung mit dem Virus verlangsamen, und damit gewinnt man etwas mehr Zeit zur Erforschung eines Impf-Stoffes und einer vernünftigen Behandlung der durch das Virus ausgelösten Lungen-Entzündung Covid-19..

    Anstelle von 8 bis 10 Monaten wie bei solchen Infektions-Wellen üblich wird es nun 20 bis 24 Monate dauern..

    Blöderweise kann man aber weder den Lockdown so lange aufrecht erhalten, denn dann sind wir wirtschaftlich endgültig am Ende, noch ändert dies etwas an der "Durchseuchung", die man braucht um eine Herdenimmunität zu erhalten, und in weiteren Jahren weitere Wellen dieses um die Welt wandernden Virus glimpflich überstehen zu können..

    Wer sich wirklich damit befasst wird auch nicht an den Warnungen verschiedener Wissenschaftler vorbei kommen, die längst davor gewarnt haben über die angeordneten Maßnahmen so eine Art "wirtschaftlichen Selbstmord" zu begehen..

    Denn schon jetzt liegen die Kosten für ein "wieder anfahren" der Wirtschaft in alten Bahnen bei geschätzten 100 Billionen Euro, und die beschafft man sich auf Pump, und damit kommen zu den bereits bestehenden 2 Billionen Euro Schulden im Bund und den Ländern eine weitere hinzu..

    Und was machen wir eigentlich wenn im nächstem Jahr dann wieder ein neuer Virus unterwegs ist ?

    Wiederholen wir die Sache dann von Neuem ?

    Handeln wir wieder nach der Vogel-Strauss-Prämisse und fahren das Soziale Leben auf Null ?

    Übrigens auch so eine üble Sache, wenn Politiker*innen dann von "Social Distancing" daherfaseln, wo es nur um Distanz Halten geht..

    Denn "Social Distancing" haben wir bereits innerhalb der Gesellschaft, und die wird auch "nach der Krise" nicht plötzlich wieder verschwinden..

    Wer will kann sich ja mal mit den Fragen beschäftigen warum wir eigentlich keine konkreten Zahlen haben ?

    www.br.de/nachrichten/wissen/bhakdis-brief-an-die-kanzlerin-
    was-ist-dran-an-seinen-fragen,RutYDhd


    ..oder für lese-faule..

    www.youtube.com/watch?v=UxaAgqBtn7A
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#29 TheDadProfil
  • 06.04.2020, 21:48hHannover
  • Antwort auf #22 von Nevermind
  • ""Wie will man so eine Entwicklung vorhersehen? Vor ein paar Jahren hatten wir die Schweinegrippe (oder wars Vogelgrippe?), das sah am Anfang auch bedrohlich aus und die Bundesländer haben Millionenfach Impfdosen bestellt die dann komplett weggeschmissen wurden, weil die Grippe schon wieder verschwunden war, als der Impfstoff fertig war.""..

    Selbst wenn es so gewesen sein sollte, das man die Impf-Dosen vernichtet (hat man übrigens gar nicht) wenn man sie nicht braucht, dann ist dies eine absolut vernünftige Strategie..

    Denn auch der Betacoronavirus SARS-CoV-2, der Covid-19 auslöst gehört zur Gruppe der Vogel-Viren, und zu der Gruppe der über die "Zoonose" übertragbaren Viren, die zwischen verschiedenen "Wirbeltieren" natürlicherweise ausgetauscht werden..
    Sprich :
    Der Wirtswechsel zwischen Schwein, Vogel und Mensch ist keine Hexerei, sondern seit Millionen Jahren Fakt..

    Nun kann man auch gerne mal darüber streiten was denn teurer ist :
    Ein Lockdown wie gerade jetzt, oder im Zweifel die Vernichtung (oder wie geschehen, der Weiterverkauf mit Verlusten) von 60 Millionen Impf-Dosen, die in der Anschaffung so um die 10,-- Euro gekostet haben ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#30 TheDadProfil
  • 06.04.2020, 21:58hHannover
  • Antwort auf #23 von RuferInDerWueste
  • ""Der Anstieg der Fallzahlen ist in Deutschland immer noch zu schnell. Das kann man im Moment jeder Statistik entnehmen - ein Blick in die seriöse Tagespresse genügt.""..

    Wir wissen immer noch gar nicht, was denn hier "zu schnell" wäre, und was dem Gesundheitssystem inklusive der Forschung und der Pharma-Industrie genügen zeitlichen Vorsprung verschafft..

    Momentan sind wir bei einer Rate von 1..
    Unter 1 wäre wünschenswert, es ist aber sehr fraglich ob das überhaupt bundesweit erreichbar ist..

    Und wir sind dennoch sehr weit von anderen Ländern entfernt, wie den USA z.B., wo die Infektionsrate sich innerhalb von 24 Stunden immer noch verdoppelt, von Heute Morgen 10 Uhr auf spätestens Morgen Mittag 15 Uhr von 250.000 auf über eine Halbe Million..

    Aktuell meldet die USA, Stand 21.30 Uhr schon 352.546 Infektionen..
    Ein Anstieg um mehr als 100.000 in 12 Stunden..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#31 TheDadProfil
  • 06.04.2020, 22:06hHannover
  • Antwort auf #24 von Ehewahn
  • ""Und immer noch ist eine langjährige Partnerschaft kein ausreichendes Argument, um das eigene Schutzverhalten über jeden Zweifel zu erheben.""..

    Die Blutspende-Richtlinien nehmen diese "langjährigen Partnerschaften" gar nicht erst wahr, sie sprechen nur von EHEN..

    Das hat aber nichts mit der Realität zu tun..

    Ehen UND "langjährige Partnerschaften" sind keine Kategorie die über Risiko-Verhalten aussagekräftig wären..

    Blöderweise gilt das aber eben NICHT für Schwule Männer allein, sondern auch für Hetero-Paare..

    Trotzdem wird das bei Heteros nicht wirklich hinterfragt..

    Natürlich gibt es in den Fragebögen entsprechende Ausschlußgründe, die dann auch abgefragt werden, keine Frage..
    Aber einen Grund "Homosexuell" gibt es dabei eben nicht, den gab es nie, und den wird es auch nie geben, weil Risiko-Verhalten mit der Sexuellen Identität und dem Geschlecht überhaupt nichts zu tun hat..

    Wenn man das aber anerkannt hat, dann macht auch JEDE "Argumentation" die den Begriff "Homosexuell" beinhaltet schon keinen Sinn mehr..

    Und damit verbieten sich Aussagen die den Eindruck vermitteln sollen, es gäbe aber Homosexuelle die sich anständig verhielten..

    Natürlich gibt es die..
    Aber das ist nicht die Frage..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#32 TheDadProfil
  • 06.04.2020, 22:12hHannover
  • Antwort auf #27 von Anonymer Mensch
  • ""Bei meinem letzten Termin (ich bin von der Regelung zum Glück nicht betroffen) wurde mir vollen Ernstes gesagt, dass die meisten Menschen eine Körpertemperatur von 34-35°C hätten. Ich bin zwar kein Arzt, halte das aber doch für eher unglaubwürdig.""..

    ""Die Körperkerntemperatur befindet sich im Körperinneren (z.B. Herz, Nieren, ZNS). Sie schwankt physiologisch in engen Grenzen und beträgt etwa 37°C.
    Die Schalentemperatur an der Haut und Gliedmaßen ist in der Regel niedriger und liegt je nach Region zwischen 28°C und 33°C.""..

    www.altenpflegeschueler.de/pflege/koerpertemperatur/
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#33 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 06.04.2020, 22:35h
  • Antwort auf #30 von TheDad
  • "Wir wissen immer noch gar nicht, was denn hier "zu schnell" wäre"

    Nur gut, dass Du immer allem und jedem widersprechen musst und zu allem Deine eigenen Varianten ins Netz bläst.

    Ich hatte mich da an die auf SPIEGEL.de veröffentlichte weltweite Statistik gehalten (die sich irgendwie leider nicht verlinken lässt). Demnach verdoppeln sich die Infektionszahlen in Deutschland derzeit ca. alle 10 Tage. In der Schweiz sind es 14, in Österreich 21 Tage.

    Du kannst davon ausgehen, dass ich, was ich poste, vorher auch recherchiert habe. Bei Dir bin ich mir da keinesfalls so sicher.

    Ich bleibe also dabei: die Infektionszahlen steigen zu schnell. Und dass davor gewarnt wird, dass bald die Maximalkapazitäten überschritten werden und Triage-Verfahren durchgeführt werden könnten, habe ich mit Sicherheit auch nicht geträumt.

    Aber, wie wir wissen, hast Du ja von allen Dingen Deine eigene Wahrheit - egal, ob faktisch hinterlegt oder nicht. Ich finde das, gelinde gesagt, etwas anstrengend.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#34 TheDadProfil
#35 TheDadProfil
  • 06.04.2020, 23:46hHannover
  • Antwort auf #33 von RuferInDerWueste
  • Das war gar kein Widerspruch..

    ""Ich hatte mich da an die auf SPIEGEL.de veröffentlichte weltweite Statistik gehalten (die sich irgendwie leider nicht verlinken lässt). Demnach verdoppeln sich die Infektionszahlen in Deutschland derzeit ca. alle 10 Tage. In der Schweiz sind es 14, in Österreich 21 Tage.""..

    Unterschiedliche Ausbreitungen sind der Tatsache geschuldet, das es unterschiedliche Verbreitungsgebiete gibt..
    Besonders betroffen sind bei uns vor allem Bayern und NRW..
    Bayern wegen der Nähe zu Italien, woran das bei NRW liegt, kann ich nicht sagen..
    Österreich hat nur 10 Prozent der Bevölkerung der BRD, und damit ebenso wie Schweden und Dänemark einfach eine langsamere Verbreitung..
    Da hocken die Leut nicht so dicht aufeinander..

    Hotspots wie New York sind da anders betroffen, denn auch der "tiefe Westen" der USA weißt weit weniger Verbreitung auf als die Metropolen..

    In diesen Metropolen sind dann auch Grippewellen deutlich schneller, etwa wie in Hongkong Anfang der Neunziger Jahre, als man dort ein "Aufflammen" der Spanischen Grippe beobachtete, welche sich von dort aus dann wieder um die Welt verbreitete..

    ""Du kannst davon ausgehen, dass ich, was ich poste, vorher auch recherchiert habe. Bei Dir bin ich mir da keinesfalls so sicher.

    Ich bleibe also dabei: die Infektionszahlen steigen zu schnell. Und dass davor gewarnt wird, dass bald die Maximalkapazitäten überschritten werden und Triage-Verfahren durchgeführt werden könnten, habe ich mit Sicherheit auch nicht geträumt.""..

    Beides habe ich nicht Infrage gestellt..

    Hier wird man aktueller fündiger :

    www.tagesschau.de/inland/coronavirus-karte-deutschland-101.h
    tml


    Was dann die "Verdoppelungszeit" angeht, da gibt es hier Informationen :

    www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/corona-experten-these
    npapier-101.html


    ""So hätten die täglich vom Robert Koch-Institut (RKI) verkündeten Zahlen der gemeldeten Infektionen "nur eine geringe Aussagekraft", da man nicht wisse, wie viele unentdeckte Infizierte es in Deutschland gebe. Die britischen Epidemiologen um Neil Ferguson vom Imperial College gehen in einem vor einer Woche veröffentlichten Report aufgrund von Schätzungen davon aus, dass Ende März in Deutschland bereits 600.000 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert waren. In Italien seien es zu diesem Zeitpunkt bereits sechs Millionen Menschen gewesen, in Spanien sieben Millionen.""..

    Wir haben es wie in allen anderen Fällen von Viralen Infektionen auch mit einer unbekannten Dunkelziffer zu tun, was dann heißt, ob sich die Anzahl der ENTDECKTEN Infektionen real in 5 oder 10 Tagen verdoppelt ist absolut nicht Aussagekräftig, so lange wir diese Dunkelziffer nicht durch Massentests in eine reale Zahl verwandeln können..

    Ob wir also jemals eine Verlangsamung erreichen können, ist nicht bekannt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#36 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
#37 NevermindAnonym
  • 07.04.2020, 07:58h
  • Das Blutspendeverbot für Schwule und Transmenschen gehört aufgehoben, weil es diskriminierend ist. Mit der Coronakrise sollte man das nicht vermischen. Nicht weil man unser Blut zufällig gerade dringend braucht, sollte das Verbot abgeschafft werden, sondern Diskriminierung ist generell nicht akzeptabel. Rein quantitativ macht es eh wenig aus, wir sind nun mal nur (relativ) wenige und viele von uns werden eh ausgeschlossen bleiben, wenn wir uns an die allgemeinen Richtlinien halten (mich eingeschlossen).
  • Antworten » | Direktlink »
#38 TheDadProfil
  • 07.04.2020, 11:45hHannover
  • Antwort auf #36 von RuferInDerWueste
  • ""Meine Fresse. Deine Schlussfolgerungen sind manchmal dermaßen hanebüchen, dass einem echt die Spucke wegbleibt.""..

    Diese Schlußfolgerung stammt gar nicht von mir, sie stammt von Virologen die sich ihr gesamtes Berufsleben damit beschäftigt haben..

    Entspann Dich mal, ich habe Dir nicht "an die Karre gepisst", sondern nur auf zusätzliche Aspekte hingewiesen..

    Den Begriff "Triage" kannten bis vor wenigen Tagen eigentlich nur Medizinisches Personal die in Armeen und Katastrophen-Management ausgebildet sind, denn in zivilen Kliniken und Krankenhäusern findet eine solche Triage unter normalen Umständen gar nicht statt, sie ist originärer Teil eines Krisen-Managements..

    Doch bei diesem Krisen-Management sind wir noch gar nicht angekommen..

    Dazu muß man die vorhandenen Zahlen zerlegen..
    Wie im vorherigem Kommentar verlinkt, gehen britische Epidemiologen um Neil Ferguson vom Imperial College in einem vor einer Woche veröffentlichten Report aufgrund von Schätzungen davon aus, dass Ende März in Deutschland bereits 600.000 Infizierte Menschen gab..

    Man weiß das von den Infizierten zwischen 10 und 15 Prozent erkranken KÖNNEN, und von diesen wiederum 10 bis 15 Prozent so schwer, das sie beatmet werden müssen..

    Das sind dann 13.500..

    Vor der Krise hatten die Krankenhäuser und Kliniken 28.000 Beatmungsplätze auf den Intensiv-Stationen bereit, die inzwischen auf 40.000 Beatmungsplätze ausgebaut wurden..

    Nimmt man die aktuelle Zahl des RKI der identifizierten SARS-CoV-2 Infizierten von Heute um 10.00 Uhr von 99.000, dann sind die Zahlen der möglicherweise zu beatmenden Erkrankten noch viel geringer, nämlich bei 2227,5..

    Wir sind noch sehr weit von einem echten Kollaps des Systems entfernt die ein Horror-Szenario einer Triage rechtfertigen..
    Es ist möglich, aber noch nicht einmal in Sichtweite..

    Gleichzeitig ist es aber wichtig solche Szenarien zu diskutieren, denn gerade weil sie in der Bevölkerung bislang so unbekannt sind, muß man davon ausgehen, daß die Bevölkerung gar nicht weiß, was auf sie zukommen KANN..

    Dieses Wissen kann aber dazu beitragen, daß sich die Bevölkerung vernünftiger benimmt, und sich an die Anordnungen hält..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#39 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
#40 TheDadProfil
  • 07.04.2020, 12:57hHannover
  • Antwort auf #39 von RuferInDerWueste
  • ""Hier aber noch ein sehr lesenswerter Artikel zu unserem angeblich so blühenden Gesundheitswesen und den "Leistungen" Spahns:""..

    Danke für den Link..
    Es handelt sich hier um einen "typischen Zeit-Artikel", denn mit der Corona-Krise und den Handlungen eines Bundesgesundheitsministers Spahn hat das dort angesprochene nur sehr marginal am Rande zu tun..

    Wenn "Gesundheits-Konzerne" wie "Asklepios, Paracelsus und Schön" trotz der Krise Kurzarbeit ankündigen, dann hat das wohl auch mit den Aufgaben zu tun, die diese Kliniken erledigen..

    Da könnt man mal nachschauen in welchen Bereichen die arbeiten, um zu erkennen das eine Klinik die gar keine Intensiv-Station hat, weil sie eine Reha-Einrichtung ist die sich auf Orthopädische Fälle spezialisiert hat, gar nicht zu den Häusern gehört, die jetzt wirklich dringend gebraucht werden..

    Und auch wenn Kliniken schließen, was sicher schon vor Monaten beschlossen wurde, dann hat das viel mehr mit denjenigen zu tun, die das Ganze finanzieren, als mit einem Minister der überfordert wäre..

    Insgesamt fällt uns natürlich die gesamte Branche mit ihren Defiziten in dieser Krise vor die Füße..
    Dies allein mit dem Minister in Verbindung bringen zu wollen ist allerdings so unseriös wie unlauter..

    Gleichzeitig muß man hier aber auch nicht erwarten das ausgerechnet jetzt in der Krise Lösungen für Defizite gefunden werden, die schon seit Jahren zu einer Konzentration auf dem Markt führen, in dem Kliniken geschlossen werden, weil sie "unrentabel" seien, und etwa Geburts-Kliniken auf dem flachem Land als "überflüssig" empfunden werden, ohne sich mal Gedanken darum zu machen, ob eine "breite Versorgung" dann auch zu "breiten Kosten" führt, und ob wir alle dann dazu bereit sind diese Kosten zu tragen ?

    ""Seit 2004 erhalten Kliniken für jede Behandlung einen festen Betrag von den Krankenkassen und nicht mehr Tagessätze, die sich an der Länge der Behandlungsdauer orientieren.""..

    Die Struktur der "festen Beträge" hat dann auch Rot/Grün eingeführt, und die die Regierung Merkel hat das willkommen geheißen, obwohl sich von Anfang an breiter Widerstand der kleinen und mittleren Klinken gegen dieses Abrechnungsmodell formierte..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#41 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 07.04.2020, 15:24h
  • Antwort auf #40 von TheDad
  • Der Link galt übrigens nicht Dir. Ich wollte nur nicht extra deshalb einen weiteren Kommentar schreiben.

    Zu Deiner These, Spahn hätte mit Klinikschließungen nichts zu tun, muss ich einfach nur einen Absatz aus dem Artikel zitieren:

    "Ende Februar noch hatte Gesundheitsminister Jens Spahn mehr Mut bei Krankenhausschließungen empfohlen. Die Bertelsmann-Stiftung veröffentlichte 2019 eine aufsehenerregende Studie, nach der die Zahl der Krankenhäuser in Deutschland von 1.400 auf 600 Kliniken reduziert werden müsste. Zwei Drittel der Krankenhäuser seien überflüssig."
    Und:
    "Vor 20 Jahren zählte das Statistische Bundesamt noch knapp 2.400 Krankenhäuser. Übriggeblieben sind laut Bertelsmann-Stiftung nur noch rund 1.400."

    Ansonsten bin ich weiterhin nicht gewillt, mich mit Deiner Rabulistik en détail auseinanderzusetzen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#42 NevermindAnonym
  • 08.04.2020, 13:04h
  • Antwort auf #41 von RuferInDerWueste
  • Das Thema, dass wir möglicherweise zu viele Kliniken haben, ist ja in letzter Zeit viel diskutiert worden, z. Bsp. Auch in der Fernsehsendung von Frank Plasberg. Es gibt auch gute Argumente dafür. Es ist Spahns Job, das möglichst in die richtige Bahn zu lenken. Wenn die Anzahl der Kliniken tatsächlich reduziert wird, dann doch nur, um das Ganze möglichst effizient zu machen und hat doch nichts mit bösem Willen oder Versagen zu tun. Jens Spahn bekommt sicherlich keine Prämie für jedes geschlossene Krankenhaus. Das viele Kliniken klagen, dass sie wirtschaftlich nicht rund laufen und schließen müssen, ist doch auch ein Zeichen dafür, dass da nicht genügend Patienten sind und dass da was nicht stimmt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#43 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 08.04.2020, 13:25h
  • Antwort auf #42 von Nevermind
  • Ein, wie nicht anders zu erwarten, höchst neoliberaler Ansatz. Kliniken sollten nicht dazu da sein, maximale Gewinne zu erzielen, sondern die Bevölkerung bestmöglich zu versorgen. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das mit nur noch 600 Kliniken in einem Land mit 83 Millionen Einwohner_innen funktionieren soll. Das würde in vielen Fällen nicht mal mehr ein Krankenhaus pro Landkreis bedeuten. Denkt auch mal irgendjemand an Notfälle und die Transportzeiten? Wenn die Rettungswagen-Fahrt in die nächste Klinik plötzlich eine Dreiviertelstunde oder eine Stunde dauert? Oder an die Angehörigen, die dann für jeden Besuch in die nächste Großstadt fahren müssen?

    Und nochmal: Kliniken haben nicht in erster Linie wirtschaftlich effizient zu sein, sondern sie sollen eine bestmögliche Versorgung der Bevölkerung ermöglichen. Es gibt Notwendigkeiten im Leben, die nicht mit maximaler Wirtschaftlichkeit abgedeckt werden können. Jens Spahn hingegen verfolgt einen maximal neoliberalen Kurs, der sich letztendlich gegen die Menschen richtet und Klinik-Großkonzernen maximale Gewinne ermöglicht. Und dafür kann er durchaus was.

    "dass da nicht genügend Patienten sind", ist also weniger das Problem und wirkt angesichts einer Pandemie im übrigen geradezu extrem zynisch - "dass da was nicht stimmt" hingegen sehr wohl. Nicht ausreichende Finanzierung bei falschen Prioritäten - DAS stimmt nicht. Ausrichtung auf Maximalgewinn statt Bestversorgung - DAS stimmt nicht. Fallpauschalen statt leistungsgerechter Bezahlung (inclusive leistungsgerechter Bezahlung insbesondere für das Pflegepersonal) - DAS stimmt nicht. Nicht genügend Pflegepersonal - DAS stimmt nicht. Dass jetzt auch Kliniken Schutzmaterialien zu Wucherpreisen einkaufen müssen und nicht genügend für ihr Personal erhalten - DAS stimmt nicht.

    Und da hilft es gar nichts, dass Spahn angeblich ja SO gut aussieht. Und auch nicht, dass er schwul ist. Er macht seinen Job ganz im Sinne der CDU und der Wirtschaft und nicht im Sinne der Menschen und medizinischer Notwendigkeiten.

    Also erzähl' mir hier keine_r, wir hätten ein optimales Gesundheitssystem, und der arme, arme Gesundheitsminister könne ja überhaupt nichts dafür, falls es doch nicht so ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#44 RealitätscheckAnonym
  • 08.04.2020, 14:15h
  • Antwort auf #42 von Nevermind
  • Ich bekomme seit ein paar Jahren mit, wie "effektiv" die Überführung einer hiesigen Großklinik in ein Profitunternehmen abläuft: schlechtere Bezahlung, Überstunden bis über die Grenze der menschlichen Kapazitäten hinaus, viel weniger Personal pro Patient_in, riesige Personalfluktuation, regelmäßige Protestaktionen von Personal und hiesiger Ärzt_innenschaft, Behandlungsfehler, Schließung ganzer Abteilungen.

    Ergo: ein extrem massiver Abfall der Versorgungsqualität.

    Ich habe die miese Qualität der Versorgung auch in der Notaufnahme (!) selbst mitbekommen. Da werden Menschenleben riskiert. Buchstäblich.

    Zur Zeit wird diskutiert, diese Klinik in öffentliche Hand zurückzukaufen, weil die regionale Politik endlich erkannt hat, welche medizinische, arbeitsrechtliche und soziale Katastrophe dort abläuft. Aber das wird viele Jahre dauern.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#45 TheDadProfil
  • 08.04.2020, 22:38hHannover
  • Antwort auf #41 von RuferInDerWueste
  • ""Ansonsten bin ich weiterhin nicht gewillt, mich mit Deiner Rabulistik en détail auseinanderzusetzen.""..

    Dann setz Dich wenigstens mit den Informationen auseinander die Du hier verlinkst..

    Wenn von 2.400 Krankenhäuser 1.400 übrig bleiben, welche Krankenhäuser wurden geschlossen ?

    Und wurden die wirklich geschlossen ?

    Denn hier in Hannover machte man aus zuvor 4 eigenständigen Häusern betrieben von der Diakonie dann EINEN Klinik-Verbund..

    Natürlich wurden dort vordergründig "3 Häuser geschlossen", aber die sind eben alle noch da..

    Eine "Markt-Konzentration" die sich seit mindestens 2004 abspielt (!) und sich über 4 Legislaturperioden mit 4 Gesundheitsminister*innen abspielt dann dem gerade amtierenden ALLEIN anzulasten ist immer noch einfach unlauter..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#46 TheDadProfil
  • 08.04.2020, 22:46hHannover
  • Antwort auf #43 von RuferInDerWueste
  • ""Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das mit nur noch 600 Kliniken in einem Land mit 83 Millionen Einwohner_innen funktionieren soll. Das würde in vielen Fällen nicht mal mehr ein Krankenhaus pro Landkreis bedeuten.""..

    So viele Landkreise hat die BRD gar nicht :

    de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Landkreise_in_Deutschland

    ""Und nochmal: Kliniken haben nicht in erster Linie wirtschaftlich effizient zu sein, sondern sie sollen eine bestmögliche Versorgung der Bevölkerung ermöglichen. Es gibt Notwendigkeiten im Leben, die nicht mit maximaler Wirtschaftlichkeit abgedeckt werden können.""..

    Da gehen wir mit Sicherheit d'accord..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#47 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 08.04.2020, 23:11h
  • Antwort auf #46 von TheDad
  • 83 Millionen geteilt durch 600 ergibt 138.333. Es gibt zig Landkreise, die nicht annähernd so viele Einwohner_innen haben. Und weil Du so faktenbasiert bist, hier ein Link dazu (da kannst Du nach der Einwohner_innenzahl sortieren):

    de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Landkreise_in_Deutschland

    Du musst übrigens nicht immer alles zu widerlegen versuchen. Du könntest einfach mal auch Sachen einfach so stehen lassen. Weil sie stimmen.

    Aber nein, das kannst Du wohl doch nicht.

    Ob das hier irgendwen in der Diskussion irgendwie weiterbringt, stelle ich zumindest mal in Frage. Und dass es nichts mehr mit dem eigentlichen Thema des Threads zu tun hat, ist eh' klar.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#48 TheDadProfil
#49 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 09.04.2020, 02:52h
  • Antwort auf #48 von TheDad
  • "Das ist der gleiche Link den ich bereits genutzt habe.."

    Umso schlimmer, dass Du ihn nicht dazu benutzt hast, um herauszufinden, wieviele Landkreise es gibt, die weniger als diese statistisch berechneten 138.333 Einwohner_innen haben.

    "Es sind aber nur 294 Landkreise, was die Aussage
    ""Das würde in vielen Fällen nicht mal mehr ein Krankenhaus pro Landkreis bedeuten.""
    einfach auf tönerne Füße stellt.."

    OK, nochmal für ganz Hartnäckige: Wenn ein Landkreis erst ab einer Einwohner_innenzahl von 138.333 "Anspruch" auf ein eigenes Krankenhaus hätte (weil es nur 600 für ganz Deutschland geben dürfte), würde das eben DOCH bedeuten, dass sehr viele Landkreise, nämlich all die, die weniger oder sogar deutlich weniger Einwohner_innen haben, KEINEN Anspruch auf ein eigenes Krankenhaus mehr hätten. Das würde bedeuten, dass 2 oder 3 dünn besiedelte Landkreise sich gerade mal ein Krankenhaus teilen müssten. Und damit sind wir bei den von mir bereits benannten extrem viel längeren Anfahrtswegen. Für all diese Landkreise wäre es völlig irrelevant, dass es welche gibt, die mehr Einwohner_innen haben. Es würde ein gigantisches Versorgungsdefizit in der Fläche entstehen.

    Das ist allereinfachstes logisches Denken und Rechnen. Also höre doch endlich mal auf, mit Gewalt zu versuchen, Leute zu widerlegen, die einen Gedanken korrekt formuliert haben, nur, damit es so aussieht, als hättest Du MEHR Recht.

    Ich gehe übrigens des öfteren nach wie vor nur exemplarisch auf Deine Pseudo-Argumentationen ein, da mir echt der Nerv fehlt, mich mit jedem Detail so auseinanderzusetzen wie hier und Dir für jedes Detail zu erklären, weshalb Du falsch liegst, obwohl Du doch so unbedingt glaubst, immer der Einzige zu sein, der Recht haben kann.

    Unglaublich ermüdend, das. Und es bringt, ich wiederhole es noch einmal, die Diskussion, um die es eigentlich geht, inhaltlich nicht für fünf Cent weiter.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#50 TheDadProfil
  • 09.04.2020, 18:11hHannover
  • Antwort auf #49 von RuferInDerWueste
  • ""OK, nochmal für ganz Hartnäckige:""..

    Das ist unrealistisch..
    Es missachtet das es in jedem Landkreis größere Städte und auch Kreisfreie Städte gibt, die bereits über ein Klinikum verfügen..

    Die Planungen eines "Krankenhausgesamtplanes" richten sich auch nicht nach solchen "Landkreisen", die Krankenhausgesellschaft geht dort nach völlig anderen Kriterien vor..
    Und immer dort wo sich Metropol-Regionen befinden erhöht sich auch die Anzahl der vorhandenen Betten in den vorhandenen Kliniken, angepaßt an die Zahl der Bevölkerung..
    Einen Plan zur Verteilung von Krankenhäusern der sich nach einem einfachem mathematischem Durchschnitt ergäbe gibt es also nicht..

    Um das noch einmal zu verdeutlichen :
    Es ist auch unrealistisch wenn ein Bundesgesundheitsminister "fordert" die Anzahl der Kliniken von derzeit 1920 auf 600 zu reduzieren, in dem Irrglauben, diese würden dann vermutlich "effizient" oder irgendwie "auf Gewinn orientiert" überleben können..

    Es ist aber auch unrealistisch auf unrealistische Forderungen eines Ministers mit ebenso in Teilen unrealistischen Argumenten antworten zu wollen..
    Da muß man schon mal bei den Fakten bleiben..
    Zu diesen gehören dann auch dutzende Aspekte, die man auch dann einfügen darf, ohne sich gleich dem Vorwurf ausgesetzt zu sehen, man würde "widersprechen" oder versuchen etwas "weil es stimmt" in Zweifel zu ziehen..

    Entspann Dich doch einfach mal..
    Ich habe Dir persönlich nirgendwo widersprochen..
    Ich finde aber das man entscheidende Aspekte nicht einfach ignorieren kann, weil sie zum Gesamtbild unentbehrlich sind..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#51 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil

» zurück zum Artikel