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Einzelkommentar zu:
Brandbrief an Spahn: Stoppen Sie das Blutspendeverbot!


#7 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 05.04.2020, 15:43h
  • Antwort auf #4 von MoKi
  • "Ich betrachte meine Blutspende als Geschenk, das ich anbiete. Wenn die Leute lieber sterben wollen, statt sich "schwules Blut" verabreichen zu lassen, dann bitte."

    Du sprichst hier nur leider von zwei verschiedenen Klientels: zum einen die, die dringend eine Bluttransfusion brauchen - und zum anderen die, die entscheiden, wer Blut spenden darf und wer nicht. Als Patient_in in einer lebensbedrohlichen Notlage werde ich in der Regel nicht fragen, ob das Blut schwul ist oder nicht - es sei denn, ich bin irgendeinem religiösen Wahn verfallen.

    Aber den Entscheider_innen klebt buchstäblich Blut an den Händen, wenn sie es den Patient_innen nicht ermöglichen, dass genügend Blutkonserven vorhanden sind.

    Ich selbst war schon einmal dringend auf 2 Liter Blutkonserven angewiesen. Ich musste um jeden halben Liter davon flehen und betteln. Eigentlich hätte ich auch noch mehr bekommen müssen, aber mehr bekam ich nicht, mit dem Argument, Blut sei knapp und teuer. Dafür musste ich dann noch monatelang Eisen-Infusionen bekommen und extrem hoch dosierte Eisentabletten einnehmen, bis sich mein Hämoglobin-Wert wieder halbwegs normalisiert hatte.
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