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Kommentare zu:
Brandbrief an Spahn: Stoppen Sie das Blutspendeverbot!


#31 TheDadProfil
  • 06.04.2020, 22:06hHannover
  • Antwort auf #24 von Ehewahn
  • ""Und immer noch ist eine langjährige Partnerschaft kein ausreichendes Argument, um das eigene Schutzverhalten über jeden Zweifel zu erheben.""..

    Die Blutspende-Richtlinien nehmen diese "langjährigen Partnerschaften" gar nicht erst wahr, sie sprechen nur von EHEN..

    Das hat aber nichts mit der Realität zu tun..

    Ehen UND "langjährige Partnerschaften" sind keine Kategorie die über Risiko-Verhalten aussagekräftig wären..

    Blöderweise gilt das aber eben NICHT für Schwule Männer allein, sondern auch für Hetero-Paare..

    Trotzdem wird das bei Heteros nicht wirklich hinterfragt..

    Natürlich gibt es in den Fragebögen entsprechende Ausschlußgründe, die dann auch abgefragt werden, keine Frage..
    Aber einen Grund "Homosexuell" gibt es dabei eben nicht, den gab es nie, und den wird es auch nie geben, weil Risiko-Verhalten mit der Sexuellen Identität und dem Geschlecht überhaupt nichts zu tun hat..

    Wenn man das aber anerkannt hat, dann macht auch JEDE "Argumentation" die den Begriff "Homosexuell" beinhaltet schon keinen Sinn mehr..

    Und damit verbieten sich Aussagen die den Eindruck vermitteln sollen, es gäbe aber Homosexuelle die sich anständig verhielten..

    Natürlich gibt es die..
    Aber das ist nicht die Frage..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#32 TheDadProfil
  • 06.04.2020, 22:12hHannover
  • Antwort auf #27 von Anonymer Mensch
  • ""Bei meinem letzten Termin (ich bin von der Regelung zum Glück nicht betroffen) wurde mir vollen Ernstes gesagt, dass die meisten Menschen eine Körpertemperatur von 34-35°C hätten. Ich bin zwar kein Arzt, halte das aber doch für eher unglaubwürdig.""..

    ""Die Körperkerntemperatur befindet sich im Körperinneren (z.B. Herz, Nieren, ZNS). Sie schwankt physiologisch in engen Grenzen und beträgt etwa 37°C.
    Die Schalentemperatur an der Haut und Gliedmaßen ist in der Regel niedriger und liegt je nach Region zwischen 28°C und 33°C.""..

    www.altenpflegeschueler.de/pflege/koerpertemperatur/
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#33 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 06.04.2020, 22:35h
  • Antwort auf #30 von TheDad
  • "Wir wissen immer noch gar nicht, was denn hier "zu schnell" wäre"

    Nur gut, dass Du immer allem und jedem widersprechen musst und zu allem Deine eigenen Varianten ins Netz bläst.

    Ich hatte mich da an die auf SPIEGEL.de veröffentlichte weltweite Statistik gehalten (die sich irgendwie leider nicht verlinken lässt). Demnach verdoppeln sich die Infektionszahlen in Deutschland derzeit ca. alle 10 Tage. In der Schweiz sind es 14, in Österreich 21 Tage.

    Du kannst davon ausgehen, dass ich, was ich poste, vorher auch recherchiert habe. Bei Dir bin ich mir da keinesfalls so sicher.

    Ich bleibe also dabei: die Infektionszahlen steigen zu schnell. Und dass davor gewarnt wird, dass bald die Maximalkapazitäten überschritten werden und Triage-Verfahren durchgeführt werden könnten, habe ich mit Sicherheit auch nicht geträumt.

    Aber, wie wir wissen, hast Du ja von allen Dingen Deine eigene Wahrheit - egal, ob faktisch hinterlegt oder nicht. Ich finde das, gelinde gesagt, etwas anstrengend.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#34 TheDadProfil
#35 TheDadProfil
  • 06.04.2020, 23:46hHannover
  • Antwort auf #33 von RuferInDerWueste
  • Das war gar kein Widerspruch..

    ""Ich hatte mich da an die auf SPIEGEL.de veröffentlichte weltweite Statistik gehalten (die sich irgendwie leider nicht verlinken lässt). Demnach verdoppeln sich die Infektionszahlen in Deutschland derzeit ca. alle 10 Tage. In der Schweiz sind es 14, in Österreich 21 Tage.""..

    Unterschiedliche Ausbreitungen sind der Tatsache geschuldet, das es unterschiedliche Verbreitungsgebiete gibt..
    Besonders betroffen sind bei uns vor allem Bayern und NRW..
    Bayern wegen der Nähe zu Italien, woran das bei NRW liegt, kann ich nicht sagen..
    Österreich hat nur 10 Prozent der Bevölkerung der BRD, und damit ebenso wie Schweden und Dänemark einfach eine langsamere Verbreitung..
    Da hocken die Leut nicht so dicht aufeinander..

    Hotspots wie New York sind da anders betroffen, denn auch der "tiefe Westen" der USA weißt weit weniger Verbreitung auf als die Metropolen..

    In diesen Metropolen sind dann auch Grippewellen deutlich schneller, etwa wie in Hongkong Anfang der Neunziger Jahre, als man dort ein "Aufflammen" der Spanischen Grippe beobachtete, welche sich von dort aus dann wieder um die Welt verbreitete..

    ""Du kannst davon ausgehen, dass ich, was ich poste, vorher auch recherchiert habe. Bei Dir bin ich mir da keinesfalls so sicher.

    Ich bleibe also dabei: die Infektionszahlen steigen zu schnell. Und dass davor gewarnt wird, dass bald die Maximalkapazitäten überschritten werden und Triage-Verfahren durchgeführt werden könnten, habe ich mit Sicherheit auch nicht geträumt.""..

    Beides habe ich nicht Infrage gestellt..

    Hier wird man aktueller fündiger :

    www.tagesschau.de/inland/coronavirus-karte-deutschland-101.h
    tml


    Was dann die "Verdoppelungszeit" angeht, da gibt es hier Informationen :

    www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/corona-experten-these
    npapier-101.html


    ""So hätten die täglich vom Robert Koch-Institut (RKI) verkündeten Zahlen der gemeldeten Infektionen "nur eine geringe Aussagekraft", da man nicht wisse, wie viele unentdeckte Infizierte es in Deutschland gebe. Die britischen Epidemiologen um Neil Ferguson vom Imperial College gehen in einem vor einer Woche veröffentlichten Report aufgrund von Schätzungen davon aus, dass Ende März in Deutschland bereits 600.000 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert waren. In Italien seien es zu diesem Zeitpunkt bereits sechs Millionen Menschen gewesen, in Spanien sieben Millionen.""..

    Wir haben es wie in allen anderen Fällen von Viralen Infektionen auch mit einer unbekannten Dunkelziffer zu tun, was dann heißt, ob sich die Anzahl der ENTDECKTEN Infektionen real in 5 oder 10 Tagen verdoppelt ist absolut nicht Aussagekräftig, so lange wir diese Dunkelziffer nicht durch Massentests in eine reale Zahl verwandeln können..

    Ob wir also jemals eine Verlangsamung erreichen können, ist nicht bekannt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#36 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
#37 NevermindAnonym
  • 07.04.2020, 07:58h
  • Das Blutspendeverbot für Schwule und Transmenschen gehört aufgehoben, weil es diskriminierend ist. Mit der Coronakrise sollte man das nicht vermischen. Nicht weil man unser Blut zufällig gerade dringend braucht, sollte das Verbot abgeschafft werden, sondern Diskriminierung ist generell nicht akzeptabel. Rein quantitativ macht es eh wenig aus, wir sind nun mal nur (relativ) wenige und viele von uns werden eh ausgeschlossen bleiben, wenn wir uns an die allgemeinen Richtlinien halten (mich eingeschlossen).
  • Antworten » | Direktlink »
#38 TheDadProfil
  • 07.04.2020, 11:45hHannover
  • Antwort auf #36 von RuferInDerWueste
  • ""Meine Fresse. Deine Schlussfolgerungen sind manchmal dermaßen hanebüchen, dass einem echt die Spucke wegbleibt.""..

    Diese Schlußfolgerung stammt gar nicht von mir, sie stammt von Virologen die sich ihr gesamtes Berufsleben damit beschäftigt haben..

    Entspann Dich mal, ich habe Dir nicht "an die Karre gepisst", sondern nur auf zusätzliche Aspekte hingewiesen..

    Den Begriff "Triage" kannten bis vor wenigen Tagen eigentlich nur Medizinisches Personal die in Armeen und Katastrophen-Management ausgebildet sind, denn in zivilen Kliniken und Krankenhäusern findet eine solche Triage unter normalen Umständen gar nicht statt, sie ist originärer Teil eines Krisen-Managements..

    Doch bei diesem Krisen-Management sind wir noch gar nicht angekommen..

    Dazu muß man die vorhandenen Zahlen zerlegen..
    Wie im vorherigem Kommentar verlinkt, gehen britische Epidemiologen um Neil Ferguson vom Imperial College in einem vor einer Woche veröffentlichten Report aufgrund von Schätzungen davon aus, dass Ende März in Deutschland bereits 600.000 Infizierte Menschen gab..

    Man weiß das von den Infizierten zwischen 10 und 15 Prozent erkranken KÖNNEN, und von diesen wiederum 10 bis 15 Prozent so schwer, das sie beatmet werden müssen..

    Das sind dann 13.500..

    Vor der Krise hatten die Krankenhäuser und Kliniken 28.000 Beatmungsplätze auf den Intensiv-Stationen bereit, die inzwischen auf 40.000 Beatmungsplätze ausgebaut wurden..

    Nimmt man die aktuelle Zahl des RKI der identifizierten SARS-CoV-2 Infizierten von Heute um 10.00 Uhr von 99.000, dann sind die Zahlen der möglicherweise zu beatmenden Erkrankten noch viel geringer, nämlich bei 2227,5..

    Wir sind noch sehr weit von einem echten Kollaps des Systems entfernt die ein Horror-Szenario einer Triage rechtfertigen..
    Es ist möglich, aber noch nicht einmal in Sichtweite..

    Gleichzeitig ist es aber wichtig solche Szenarien zu diskutieren, denn gerade weil sie in der Bevölkerung bislang so unbekannt sind, muß man davon ausgehen, daß die Bevölkerung gar nicht weiß, was auf sie zukommen KANN..

    Dieses Wissen kann aber dazu beitragen, daß sich die Bevölkerung vernünftiger benimmt, und sich an die Anordnungen hält..
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#39 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
#40 TheDadProfil
  • 07.04.2020, 12:57hHannover
  • Antwort auf #39 von RuferInDerWueste
  • ""Hier aber noch ein sehr lesenswerter Artikel zu unserem angeblich so blühenden Gesundheitswesen und den "Leistungen" Spahns:""..

    Danke für den Link..
    Es handelt sich hier um einen "typischen Zeit-Artikel", denn mit der Corona-Krise und den Handlungen eines Bundesgesundheitsministers Spahn hat das dort angesprochene nur sehr marginal am Rande zu tun..

    Wenn "Gesundheits-Konzerne" wie "Asklepios, Paracelsus und Schön" trotz der Krise Kurzarbeit ankündigen, dann hat das wohl auch mit den Aufgaben zu tun, die diese Kliniken erledigen..

    Da könnt man mal nachschauen in welchen Bereichen die arbeiten, um zu erkennen das eine Klinik die gar keine Intensiv-Station hat, weil sie eine Reha-Einrichtung ist die sich auf Orthopädische Fälle spezialisiert hat, gar nicht zu den Häusern gehört, die jetzt wirklich dringend gebraucht werden..

    Und auch wenn Kliniken schließen, was sicher schon vor Monaten beschlossen wurde, dann hat das viel mehr mit denjenigen zu tun, die das Ganze finanzieren, als mit einem Minister der überfordert wäre..

    Insgesamt fällt uns natürlich die gesamte Branche mit ihren Defiziten in dieser Krise vor die Füße..
    Dies allein mit dem Minister in Verbindung bringen zu wollen ist allerdings so unseriös wie unlauter..

    Gleichzeitig muß man hier aber auch nicht erwarten das ausgerechnet jetzt in der Krise Lösungen für Defizite gefunden werden, die schon seit Jahren zu einer Konzentration auf dem Markt führen, in dem Kliniken geschlossen werden, weil sie "unrentabel" seien, und etwa Geburts-Kliniken auf dem flachem Land als "überflüssig" empfunden werden, ohne sich mal Gedanken darum zu machen, ob eine "breite Versorgung" dann auch zu "breiten Kosten" führt, und ob wir alle dann dazu bereit sind diese Kosten zu tragen ?

    ""Seit 2004 erhalten Kliniken für jede Behandlung einen festen Betrag von den Krankenkassen und nicht mehr Tagessätze, die sich an der Länge der Behandlungsdauer orientieren.""..

    Die Struktur der "festen Beträge" hat dann auch Rot/Grün eingeführt, und die die Regierung Merkel hat das willkommen geheißen, obwohl sich von Anfang an breiter Widerstand der kleinen und mittleren Klinken gegen dieses Abrechnungsmodell formierte..
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