Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?35868

Polizeibericht

Hassgewalt trotz Kontaktsperre: Homophober Übergriff in Berlin

In der Nacht zu Donnerstag wurde ein 23-Jähriger in Berlin-Moabit von einem Unbekannten erst schwulenfeindlch beleidigt, dann mehrfach mit der Faust gegen den Kopf geschlagen und getreten.


Die Polizei ermittelt (Bild: Sebastian Rittau / flickr)

In der Nacht zu Donnerstag wurde ein junger Mann in Berlin-Moabit geschlagen und getreten, nachdem er zuvor homophob beleidigt worden war. Dies meldete die Polizei der Hauptstadt am Donnerstagvormittag.

Gemäß den bisherigen Ermittlungen war ein 23-Jähriger gegen 23.45 Uhr mit einer Frau und einem Mann unterwegs, als er an der Levetzowstraße Ecke Wikingerufer mit zwei Unbekannten aus einer dreiköpfigen Gruppe ins Gespräch kam. Der Dritte aus dieser Gruppe soll den 23-Jährigen dann zunächst homophob beleidigt, in der Folge mehrfach mit der Faust gegen den Kopf geschlagen und ihn getreten haben. Anschließend entfernte sich das Trio.

Das Opfer erlitt eine Platzwunde an der Lippe

Der Angegriffene erlitt laut Polizeibericht eine Platzwunde an der Lippe, die er gegebenenfalls selbst ärztlich behandeln lassen wollte. Die weiteren Ermittlungen führt, wie bei Hasskriminalität üblich, der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Die Berliner Polizei macht anders als viele andere deutsche Polizeibehörden mögliche homo- oder transfeindliche Hintergründe von Straftaten gezielt in ihren Pressemitteilungen publik. Sowohl Polizei als auch Staatsanwaltschaft der Hauptstadt besitzen zudem eigene Ansprechpersonen für sexuelle und/oder geschlechtliche Minderheiten. Damit soll Homo- und Transsexuellen, die traditionell ein eher kritisches Verhältnis zur Polizei haben, das Stellen von Anzeigen nach LGBTI-feindlichen Übergriffen erleichtert werden. (cw/pm)



#1 FinnAnonym
  • 09.04.2020, 11:04h
  • Es muss sich endlich etwas ändern in Deutschland.

    Ich hoffe, dass die Politik jetzt nicht die Corona-Krise missbraucht, um ihre Untätigkeit bei LGBTI-Themen zu rechtfertigen. Denn das eine hat mit dem anderen nichts zu tun und auch solche schlimmen Epidemien sind kein Grund, Menschenrechte aufzuschieben.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 mmmmAnonym
  • 09.04.2020, 12:34h
  • wir mussen anfangen die polizei bei beleidigung anzurufen und nicht warten bis es eskaliert. beleidigung ist auch verboten und man soll es auch nicht tolerieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 AnonymAnonym
  • 09.04.2020, 14:14h
  • Antwort auf #1 von Finn
  • In Deutschland laufen Kleriker rum und hetzen, dass die LGBTI noch schuld am Corona-Virus seien...

    Man sieht doch an den Wahlumfragen, dass die "Notstandsgesetze" das sind, was der Unionswähler von mittlerer Art und Güte sich schon immer gewünscht hat!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 dellbronx51069Anonym
  • 09.04.2020, 18:59h
  • Antwort auf #3 von Anonym
  • 88% sind mit den derzeitigen Massnahmen i.S. Corona zufrieden , das sind denke ich nicht nur Unionswähler. Der deutsche Michel steht auf Wohlfühldiktatur. Jetzt wissen wir es nochmal ganz genau.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 homooeconomicusAnonym
  • 09.04.2020, 19:48h
  • Antwort auf #4 von dellbronx51069
  • Wohlfühldiktatur? Was für ein grober Bullshit. Da hat wohl jemand zu viel am Poppersfläschchen geschnüffelt. Harte befristete Schutzmaßnahmen gegen ein tödliches Virus sind ein Zeichen gesunden Menschenverstandes. Das sagen die hohen Zustimmungswerte - und ich bin erleichtert über diese Werte. Wer jetzt von Diktatur faselt, hat eigentlich ein ganz anderes Problem.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 antosProfil
#7 marcocharlottenburgAnonym
#8 FinnAnonym
#9 TheDadProfil
  • 12.04.2020, 13:16hHannover
  • Antwort auf #8 von Finn
  • ""Edward Snowden fürchtet, dass die von Regierungen im Kampf gegen Covid-19 errichteten Tracking-Strukturen nicht mehr zurückgebaut werden.""..

    Das muß man gar nicht erst befürchten..
    Das wird Fakt sein..
    Viel schlimmer wirkt hier aber noch der Fakt, das alle diese Strukturen schon vor Corona vorhanden waren und sind, und man nur eine App "entwickeln mußte" um sie zu nutzen..

    Wer dann hier denkt, die vorhandenen Daten würden dann auch eines Tages gelöscht, der unterhalte sich mal mit seinem örtlichem Datenschützer über das Löschverhalten von Verwaltungen, denn nicht selten werden vor dem Löschen dann "Backups" angelegt, bisweilen sind diese Backups auch schon Teil der Daten-Struktur, weil Teil der Betriebssysteme, und sind so automatisiert, das sie gar nicht mehr umgangen werden könnten, selbst wenn man das wollte..
  • Antworten » | Direktlink »
#10 dellbronx51069Anonym