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Business as usual

Neue Trump-Sprecherin ist LGBTI-feindlich

Kayleigh McEnany, die neue Sprecherin der Trump-Regierung, hat sich vor allem mit Homo- und Transphobie ausgezeichnet.


Kayleigh McEnany ist bereits die vierte Person, die das Presseamt des Weißes Hauses anführt (Bild: Gage Skidmore / flickr)

LGBTI-Aktivisten haben sich enttäuscht darüber gezeigt, dass das Weiße Haus mit Kayleigh McEnany eine neue Sprecherin engagiert hat, die sich stets gegen die Gleichbehandlung von LGBTI eingesetzt hat. McEnany wurde am Dienstag ernannt.

"Ihre ganze Karriere hindurch hat Kayleigh McEnany ihre Rolle als Kommentatorin genutzt, um LGBTQ in der Presse zu attackieren", erklärte Sarah Kate Ellis, die Chefin der queeren Organisation GLAAD. "Sie war gegen die Ehe für alle und hat Transmenschen angegriffen. Sie hat die Medien missbraucht, um gefährliche Anti-LGBTQ-Botschaften zu verbreiten. Leider wird sie in ihrer neuen Rolle als Pressesprecherin die Macht haben, damit fortzufahren – jetzt mit dem Stempel des Präsidentenamtes."

Direktlink | Bericht über die Ernennung von McEnany

Heiratende Homosexuelle sind "Gefahr für die Religionsfreiheit"

GLAAD hat eine Liste zusammengestellt, in der bisherige Aussagen der 31-Jährigen zusammengefasst werden. Dazu zählt etwa, dass McEnany die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht als "Gefahr für die Religionsfreiheit" bezeichnet hatte und behauptete, dass Sexualstraftäter einen Freifahrtschein erhielten, wenn Transfrauen öffentliche Damen-Toiletten benutzen dürfen, die ihrer Geschlechtsidentität entsprechen.

McEnany ist eine Juristin, die unter anderem als Produzentin für die TV-Show von Homo-Hasser Mike Huckabee auf Fox News gearbeitet hatte. Zuletzt war sie insbesondere als (bezahlte) konservative Kommentatorin regelmäßig im Nachrichtensender CNN zu sehen. Sie ist bereits vor einem Jahr zur nationalen Pressesprecherin der Trump-Wahlkampagne 2020 ernannt worden.

Eine Aussage zum Coronavirus, die sie am 25. Februar diesen Jahres im Fox Business Network getätigt hatte, wird derzeit gerne von Gegnern der Trump-Regierung wiederholt. Damals sagte McEnany: "Der Präsident wird immer Amerika an erste Stelle stellen, er wird immer amerikanische Bürger schützen. Wir werden hier keine Krankheit wie das Coronavirus sehen, wir werden hier keinen Terrorismus sehen. Und ist das nicht erfrischend, wenn man das mit der schrecklichen Präsidentschaft von Obama vergleicht?"

Die 31-Jährige ist bereits die vierte Pressesprecherin in der gut dreijährigen Amtszeit von Präsident Donald Trump. Bislang wurde der Job von Sean Spicer, Sarah Huckabee Sanders, der Tochter von Mike Huckabee, sowie von Stephanie Grisham ausgeübt. (dk)



#1 FinnAnonym
  • 09.04.2020, 13:03h
  • Hat irgendwer was anderes erwartet?

    Trump beruft doch immer wieder Homo- und Transhasser auf die unterschiedlichsten Posten.

    Und wenn man dann noch bedenkt, dass eigentlich Hillary Clinton deutlich mehr Stimmen hatte und Trump nur aufgrund des US-Wahlrechts und des Zuschnitts der Wahlkreise Präsident wurde...
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#2 Nk231Anonym
  • 09.04.2020, 19:49h
  • Schon wieder so eine :-(
    Irgendwie sehen die fast ähnlich aus.
    Kellyanne Conway sah in ihren jüngeren Jahren doch ganz ähnlich aus.

    Aber klar, wer homo- und transphob ist, hat diesen Job ja schon fast sicher in der Tasche.
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#3 BaerchenProfil
  • 10.04.2020, 10:41hzuhause
  • Ach...was sagt man dazu? Wer hätte das gedacht? Diese Regierung unter diesem orange gemalten Pausenkasper ist doch nichts anderes als eine komplette Katastrophe, da hackt doch eine Krähe der anderen kein Auge aus, man sieht es ja gerade jetzt in dieser schweren Zeit... diesen Leuten kümmert es einen Dreck was aus anderen wird, Hauptsache Geld, Lügen und Einschaltquoten, pfui Deibel...
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