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Kommentare zu:
Homo-Hasser erteilt Ostersegen im Weißen Haus


#1 Kein WunderAnonym
  • 14.04.2020, 13:33h
  • Bei Trump wundert einen doch gar nichts mehr.

    Und dass die beiden sich gegenseitig loben ist auch kein Wunder. Politik und Religion haben immer schon gerne Hand in Hand gearbeitet, um sich gegenseitig Macht und Geld zu erhalten.
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#2 Ralph
  • 14.04.2020, 15:36h
  • Das Bild vom Todesengel stammt aus 2. Mose 11, 4+5: "Um Mitternacht will ich durch Ägyptenland ziehen und alle Erstgeburt soll sterben." Es handelt sich um die Ermordung unschuldiger Kinder durch Gott, die heute noch von den Juden gefeiert wird im Passafest. Die heutige Behauptung, dass mit diesem Fest des Auszuges aus Ägypten gedacht werde, ist falsch. Gefeiert wird der Massenmord, wie aus dem Text des heiligen Buches ausdrücklich hervorgeht. Den allermeisten Juden dürfte das gar nicht bewusst sein. Wie die Christen blenden auch die Juden heute gerne diejenigen Texte aus, die sich mit der Vorstellung des liebenden Gottes nicht vereinbaren lassen oder gar zu sehr Gewalttaten gegen Andersgläubige feiern. Sinn der Opferung des Passalammes war es nach dem Bibeltext jedenfalls, mit seinem Blut die Türrahmen zu bestreichen, so dass dem Todesengel signalisiert wurde, die Kinder in den Häusern mit den blutverschmierten Türen zu verschonen (2. Mose 12, 5-8, 13+14). Dass dieser Priester das Coronavirus mit dem alttestamentarischen Todesengel gleichsetzt, bedeutet nichts anderes als eine Gleichsetzung der heutigen Seuchenopfer mit den Opfern des Todesengels im Exodusbuch, was wiederum unterstellt, dass der Tod göttliche Strafe für den Widerstand gegen Gottes Befehle sei. Damit gelangt er auf verschlüsseltem, den meisten Zuhörern unklarem Wege zu dem selben Ergebnis wie andere Repräsentanten diverser Religionen, die Queer.de bereits zitiert hat.
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#3 GerritAnonym
  • 14.04.2020, 15:39h
  • Bei solchen Meldungen muss ich immer daran denken, dass die Mehrheit der US-Bürger eigentlich Hillary Clinton gewählt hatte und dass für Trump fast 3 Millionen weniger Menschen gestimmt haben. Und nur wegen des US-Wahlsystems kann dann jemand, der so deutlich unterlegen ist, Präsident werden und dann so viel anrichten.
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#4 Julian SAnonym
  • 14.04.2020, 17:37h
  • Auch wenn ich kein Ami bin und da auch niemals hin möchte, so kann man sich gar nicht vorstellen, wie sehr ich hoffe, dass dieser Typ und sein Gefolge bei der nächsten Wahl endlich abgelöst wird und dass die Amis verstehen, was der angerichtet hat.
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#5 KerzmanProfil
  • 14.04.2020, 22:27hPrinceton
  • Antwort auf #2 von Ralph
  • >>> Es handelt sich um die Ermordung unschuldiger Kinder durch Gott, die heute noch von den Juden gefeiert wird im Passafest. Die heutige Behauptung, dass mit diesem Fest des Auszuges aus Ägypten gedacht werde, ist falsch. <<<

    Mal wieder der übliche antisemetische Quatsch, diesmal aufgewärmt in einem queren Forum: Juden haben niemals die Ermordung von Erstgeborenen >gefeiert<, damals nicht, heute nicht, trotz Exodus 12, 14. Flavius Josephus berichtete in seinen Schriften >Antiquitates Judaicae< im Jahre 84 a.d. von 375 ägyptischen Erstgeborenen, die von in Ägypten lebenden, aus Babylonien stammenden Sklaven erschlagen wurden. Die zehnte, letzte Plage wurde von denen, die Exodus geschrieben haben, in 12,12 ff. selbstredend als gottgewollt bezeichnet, eine konzeptionell andere Denkweise war zu jener Zeit unbekannt (siehe unter vielen: Wolfgang Petersen, Der Wille Gottes und die frühe Exegese, >zu: Oseh Shalom Bimromar, YaAseh Shalom Aleynu<. Hier auszuführen, meine Glaubensbrüder und -Schwestern und ich würden die Ermordung von Kindern, heute während Pesach, zelebrieren, ist eine haarsträubende Unverschämtheit, die sich wie alle antisemitische Narrative auf zero Fakten stützen kann. Und ich Ignorant hatte tatsächlich mal geglaubt, gruppenspezifische Hetze (calumnia ex mendatio) gegen außenstehende Minderheiten wäre generell auf einem queren Forum ausgestorben.
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#6 TheDadProfil
  • 15.04.2020, 08:44hHannover
  • Antwort auf #5 von Kerzman
  • Jetzt ist also die Kritik an Inhalten des AT schon "antisemitische Hetze ?

    Kuck an..

    Selbstredend ist Pessach nur der Aufhänger..
    Das Fest welches von "Christen" inzwischen weltweit als "Ostern" eingenommen wurde, bildet ja nur den Rahmen..

    Welchem Zweck dienten denn diese "10 Plagen", und wie wurde das "eigene Volk Gottes in der ägyptischen Sklaverei" vor den Auswirkungen dieser Plage geschützt ?

    Lämmer-Blut (es muß ja immer schön ein "unschuldiges Opfer" sein) diente zum Erkennen welche unschuldigen Knaben (es ging bei den zu tötenden Erstgeborenen selbstverständlich nur um männlichen Nachwuchs !), zu verschonen seien..

    Ich kann mich nicht so weit verbiegen um daraus einen vermeintlichen Antisemitismus abzuleiten..

    ""die heute noch von den Juden gefeiert wird im Passafest.""..

    Das sich aus dem Kennzeichnen der eigenen Haustür eine "Tradition" entwickelte, die zum Teil bis Heute überlebt hat, läßt diesen Schluß unbedingt zu..

    Interessanterweise ist dieser Ritus des Bestreichen der Türen gar nicht jüdisch, sondern schon vorher Teil einer nichtsesshaften, arabischen Kultur eigen gewesen,
    ""um Wüstendämonen aus der Behausung fernzuhalten""..

    de.wikipedia.org/wiki/Pessach#Entstehung_und_Wandel
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#7 Idefix2000Anonym
#8 AFD-WatchAnonym
#9 Unfug-WatchAnonym
  • 15.04.2020, 12:08h
  • Antwort auf #7 von Idefix2000
  • Eine direkte Demokratie in Doitschland endet im Verbrennen von Menschen. Guck dir doch mal die AfD-blauen Bundesländer im Osten an! Was meinst du, wie schnell es dort auch "LGBT-freie Zonen" wie in Polen geben würde, wenn die nur so könnten, wie sie wollen. Wer sich direkte Demokratie in Doitschland wünscht, ist ideologisch vernagelt und realitätsfremd.
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#10 FinnAnonym
  • 15.04.2020, 13:09h
  • Antwort auf #7 von Idefix2000
  • Was aber daran liegt, dass Union und FDP kategorisch eine Zusammenarbeit mit der Linken ablehnen, aber gleichzeitig schnelle Neuwahlen (wie Ramelow es wollte) abgelehnt haben und deshalb diese Parteien in eine Minderheitsregierung drängen.

    Wenn Union und FDP sich dem Bürgerwillen verwehren, dann entstehen eben solche Konstellationen. Aber das ist ja mit dem eigentlichen Wahlsieg Hillary Clintons nicht vergleichbar.
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#11 Ralph
  • 15.04.2020, 13:23h
  • Antwort auf #5 von Kerzman
  • Dazu ist zu sagen:

    1. Ich habe ausdrücklich angemerkt, dass den allermeisten Juden der Ursprung dieses Festes gar nicht bewusst sein dürfte, da es in der Tradition längst an den Auszug aus Ägypten und nicht an den Massenmord an ägyptischen Kindern gekoppelt wird.

    2. Der Text des Exodusbuches ist zumindest in deutscher Übersetzung nach Luther eindeutig. Da steht: "Ihr sollt diesen Tag als Gedenktag haben und sollt ihn feiern für den Herrn, ihr und alle eure Nachkommen als ewige Ordnung. (2. Mose 12, 14). "Dieser Tag" ist der Tag des Massenmordes an den Kindern, der unmittelbar vorher beschrieben wird: "Denn ich will in der selben Nacht durch Ägyptenland gehen und alle Erstgeburt schlagen..., ich der Herr." (2. Mose, 12, 12). Der dazwischen liegende Vers 13 beschreibt die Anbringung des Blutes der geschlachtenen Lämmer als Abwehrzeichen, so dass jüdische Kinder verschont bleiben.

    3. Ich lasse mir nicht aus einer Religion heraus Antisemitismus vorwerfen, die den Hass auf alles, was ihr nicht passt, geradezu erfunden und in die Weltgeschichte eingeführt hat. Beispiel: "Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel. (...) Denn alle, die solche Gräuel tun, werden ausgerottet werden aus ihrem Volk." (3. Mose 18, 22 + 29).

    Kein Angehöriger einer Religion, auch ein Jude nicht, ist frei von der Verantwortung, sich zu den Verbrechen zu positionieren, die diese Religion über die Menschheit gebracht hat. - Im Übrigen möchte ich anmerken, dass mein Blick, wenn ich über den Laptop hinwegschaue, auf eine Menorah fällt, und wenn ich nach links gucke, auf einen Chanukkaleuchter. Wäre neben mir nicht eine Wand, könnte ich auch ein Sabbatgeschirr sehen. Als vor ein paar Jahren die ersten Stolpersteine für Juden in Kaiserslautern gesetzt wurden, war ich dabei. In München bin ich Stammgast im Jüdischen Museum. Aber die moralische Verurteilung von Verbrechen durch Religionen und die moralische Verurteilung hasserfüllter religiöser Schriften lass ich mir auch dann nicht verbieten, wenn es ums Judentum geht. Du magst es vielleicht ungeheuerlich finden oder unbegreiflich - aber ich verabscheue Hass und Gewalt immer, egal ob sie "Mein Kampf" entspringen oder der Bibel.
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#12 JadugharProfil
  • 15.04.2020, 13:45hHamburg
  • Antwort auf #5 von Kerzman
  • Wenn man die Bibel sorgfältig liest, so erweist sich der jüdische Gott JHWH als extrem unangenehm. Ein Massenmörder, der die gesamte Menschheit bis auf die Familie Noah ersäufen läßt, mit etlichen nicht menschlichen Lebewesen, wo nur von jeder Art ein Paar (m./w.) gerettet wurden (bei den zwittrigen Schnecken auch?). Er verübt weitere Genozide durch die Juden selbst, er besitzt Kinderhaß, Frauenhaß, Fremdenhaß, Schwulenhaß usw.. Diese Eigenschaften, ist der Ausdruck auch des judäischen Volkes, was alles Fremde haßte. Das explizit auszudrücken ist kein Antisemitismus, sondern eine Schilderung von Tatsachen, die durch historische Ereignisse entstanden und gewachsen sind. Das jüdische Volk hat diese Eigenschaften zu Papier gebracht. Man muß es im jenen Kontext sehen, wieso es so ist, wie es ist. Ein vor zwei oder drei Jahrtausenden noch sehr kleines Volk zwischen zwei Großmächten (Ägypten und Babylonien), was Spielball dieser Mächte war, empfand dadurch niemals eine Freiheit. Sie erlitten häufig Fremdherrschaften und mußten Tribute hierfür bezahlen. Sie hatten den Wunsch nach Freiheit und Glück, was nie erreicht wurde. Somit sind die Bibeltexte auch Ausdruck von dem, was dieses Volk fühlte, sich wünschte und nicht mochte. Das zu beschreiben ist kein Antisemitismus noch als Hetze zu verstehen, schon deswegen, weil es als Bibel schriftlich fixiert wurde. Natürlich werden Siege gegen Knechtschaft gefeiert, auch wenn sie in ihrer Vorstellungswelt durch höhere Mächte zustande kamen. Es ist eine Erinnerung an für sie glückliche Zeiten, wo ihre übermächtigen Feinde mal geschwächt wurden. Wenn diese jüdische Geschichte den judäischen Volk bewußt wird, was kultivierter Haß bedeutet, so kann das überwunden werden und so manchen Frieden stiften. Einer dem dieses vor etwa 2000 Jahren bewußt wurde, war ein jüdischer Wanderprediger, der religionsgeschichtlich als Jesus überliefert wurde. Er blickte etwas über den Tellerrand des nationalen Denkens hinaus. Doch er ist deswegen nicht gleich ein Antisemit, sondern ein Kritiker über die damaligen Zustände, weswegen er Beachtung fand.

    Heute gibt es Menschen, die im Kampf gegen den Antisemitismus die Geschichte, die Bibel schön färben, und dadurch erst recht den Antisemitismus fördern. Bei der Niederschrift der religiösen Texte hat das judäische Volk kein Blatt vor den Mund genommen, sondern so weit es ging, die Umstände, die Empfindungen, die Vorstellungswelt so beschrieben, wie sie waren.
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#13 TheDadProfil
#14 TheDadProfil
  • 15.04.2020, 18:41hHannover
  • Antwort auf #10 von Finn
  • ""aber gleichzeitig schnelle Neuwahlen (wie Ramelow es wollte) abgelehnt haben und deshalb diese Parteien in eine Minderheitsregierung drängen.""..

    ..und diese Minderheitsregierung dann gleichzeitig durch die Aufstellung eines FDP-Kandidaten und unter Beihilfe der CDU verhindert haben..
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#15 AmurPrideProfil
#16 AmurPrideProfil
  • 16.04.2020, 02:27hKöln
  • Ich bitte um Entschuldigung.
    In meinem Kommentar #15 hat sich ein bedauerlicher Kopierfehler eingeschlichen, den ich leider vor dem Abschicken nicht mehr bemerkt habe.

    Die ursprüngliche Textstelle aus Kommentar #7 von Idefix2000 lautet:
    ""..Ich bin für direkte Demokratie mit Volksbegehren und Volksabstimmungen..""

    Diese wollte ich eigentlich wie folgt kommentieren:
    >>Damit Deutschland endgültig von BILD-Zeitungslesern und RTL-Guckern regiert wird?
    Gott bewahre uns vor einer Machtübernahme der Dumpfbacken! :-(<<
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#17 KerzmanProfil
  • 16.04.2020, 03:47hPrinceton
  • Antwort auf #6 von TheDad
  • >> Jetzt ist also die Kritik an Inhalten des AT schon "antisemitische Hetze ? <<

    Überhaupt nicht, wie kommst Du denn auf die Idee? Kritischer Dispute über Aussagen in Torah und Talmud gehören ganz im Gegenteil zur tagtäglichen Arbeit eines religionsphilosophischen Seminars, und Skepsis an den damaligen Vorgängen kommt auch in meinem gestrigen Kommentar hier im Forum zum Ausdruck. Getreu Deiner Rabulisten-Tradition bist Du offenbar nicht in der Lage, den Inhalt meiner Aussage zu Ralphs statement,

    >> Es handelt sich um die Ermordung unschuldiger Kinder durch Gott, die heute noch von den Juden gefeiert wird im Passafest. Die heutige Behauptung, dass mit diesem Fest des Auszuges aus Ägypten gedacht werde, ist falsch. <<

    zu interpretieren, geschweige denn zu verstehen. Meine Empörung, die mittlerweile von den beiden anderen deutschsprachigen (nicht hebräischen) Mitarbeitern am Seminar vollumfänglich geteilt wird (die vier hebräischen werde ich an Pesach nicht mit antisemitischen Narrativen malträtieren; die feiern vermutlich gerade die Ermordung von ägyptischen Erstgeborenen) drückte ich wie folgt aus,

    >> Hier auszuführen, meine Glaubensbrüder und -Schwestern und ich würden die Ermordung von Kindern, heute während Pesach, zelebrieren, ist eine haarsträubende Unverschämtheit, die sich wie alle antisemitische Narrative auf zero Fakten stützen kann. <<

    Darum und ausschließlich darum ging es: >> Es handelt sich um die Ermordung unschuldiger Kinder durch Gott, die heute noch von den Juden gefeiert wird im Passafest. << Wenn Du, Ralph und vermutlich eine Anzahl anderer dies nicht als auf Lügen basierende antisemitische Hetze begreifen, erbitte ich um Aufklärung, was denn antisemitische Hetze ist: ist es erforderlich, einen Klumpen Gold draufzulegen und deutlich auszusprechen, was man eigentlich sagen wollte, nämlich daß Juden weltweit auch im Jahre 2020 beim Pesach-Seder beieinander sitzen, den Tod ägyptischer Erstgeborener zelebrieren, statt Wein das Blut ermordeter Kinder trinken und das im Stadium der Trunkenheit verschüttete auflesen und zur Herstellung von Matzah mitverwenden. Diese Lügenstory nahm bekanntlich kurz nach der Elevation der christlichen zur römischen Staatsreligion im Jahre 312 a.d. während des ersten Concilium 325 a.d. in Nicäa wiederum neuen Schwung auf, was in den darauf folgenden Jahrhunderten zu Ausgrenzung, Verachtung, Verfolgung, Pogromen und Mord an Juden führte. Ich habe nie behauptet und behaupte auch heute nicht, daß meine Religion frei von auch gravierenden Fehlern war, aber als Angehöriger der Sadduzeer-Sekte (innerhalb des Reform Judaismus) nehme ich sehr wohl das Recht in Anspruch, eine Aussage wie >> Es handelt sich um die Ermordung unschuldiger Kinder durch Gott, die heute noch von den Juden gefeiert wird im Passafest. << als antisemitisch zu charakterisieren und zu verurteilen.
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#18 Populismus-WatchAnonym
#19 Homonklin_NZAnonym
  • 16.04.2020, 11:44h
  • Gruppen spezifische Hetze quillt uns hier vor allem aus den Nachrichten vom Knilchenland entgegen. Also wenn Religiöse unterschiedlicher Coleur den Mund über Queere, Trans* und Bi/Homosexuelle auf machen. Ich frage mich lang schon, warum das Ziel all dieser Leute, die ihren Glauben mit Liebe und Wertschätzung ihrer "Nächsten" in Zusammenhang bringen, so einen gewaltigen Hass gegen freie Menschen haben, dass sie in bald jedem Urteil über deren natürliche Variante oder auch ihre freie Wahl, nicht diesen Gottfiguren des Hasses zu folgen, ihre Lieblosiogkeit und Verunglimpfung, Herabwürdigung und falsches Zeugnis loswerden müssen. Als seien sie doch von einem krankheitswertigen Zwang dazu verfolgt, oder der Schatten dieser vermeintlichen Liebe und Gemeinschaft sei der Hass, untrennbar immerfort.

    Als scheint das die Kernbotschaft des Religiösen zu sein. Liebe einzig Gleichgeschaltetze, und hasse deinen Nächsten, ist er nicht so verbohrt und hirnvernagelt, wie es geschrieben steht.

    Satanische Schwule, die sich nicht reproduzieren, nur rektrutieren. In welchem Jahrhundert, in welchem Appartment des Wahns haust so ein Knilch? LSD oder Crystal Meth?

    Und das soll man respektieren.
    No thanks. Don't need their puke. Zurückspucken, das kann man den Shyte. Spiegel vorhalten, damit auch der mal seinen Shaytan sieht!
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#20 KerzmanProfil
  • 17.04.2020, 04:42hPrinceton
  • Antwort auf #11 von Ralph
  • >>> 1. Ich habe ausdrücklich angemerkt, dass den allermeisten Juden der Ursprung dieses Festes gar nicht bewusst sein dürfte, da es in der Tradition längst an den Auszug aus Ägypten und nicht an den Massenmord an ägyptischen Kindern gekoppelt wird. <<<

    Eine Falschaussage, die in ihrer Lächerlichkeit lediglich zeigt, daß Du null Ahnung von der Materie hast: Spätestens seit Moses Maimonides im Jahre 1190 seine Fassung der Pesach Haggadah geschrieben hat (die älteren sind leider unlesbar), zitieren alle Juden, die an einer Seder-Zeremonie teilnehmen, die zehn Plagen und wiederholen, hier relevant, nach dem Satz (auf deutsch, da in diesem Forum hebräisch nicht gedruckt wird), > Hätte Er (Adonai) sich damit begnügt, über ihre Götter zu richten, und die Erstgeborenen nicht getötet worden wären< das Wort, >Dayenu< (>day< im Aramäischen wie im Hebräischen = >genug<, >enu< = >für uns<, also, >Das wäre für uns genug gewesen!<. Ich kenne keinen Juden, der Pesach feiert, dem die unmittelbare Zusammengehörigkeit aller zehn Plagen, und besonders der letzten, mit dem Auszug aus Ägypten nicht eindringlich bewußt wäre; darüber hinaus wird die Ermordung ägyptischer Erstgeborener durch babylonische Sklaven nicht nur nicht gefeiert, wie Du irrigerweise behauptet hast, sondern es wurde und wird sogar ein Bedauern darüber ausgedrückt, mit dem Wort, >Dayenu<, ohne das eine Seder-Zeremonie undenkbar wäre. Denn das statement >Dayenu< bedeutet nicht nur, >Es wäre genug gewesen für uns<, sondern bei wohlmeinender Interpretation (im Sinne der implied augmentation) auch, >Ehrlicherweise, es wäre uns schon lieber gewesen, wenn die Sache ohne Mord zum gewünschten Erfolg geführt hätte!<. Zu unterstellen, Juden wären zu blöd, womöglich zu uninteressiert oder wasimmer, sich jedes Jahr wieder die unmittelbare Verknüpfung der zehnten Plage mit dem Auszug aus Ägypten zu vergewärtigen oder das Geschehene weißwaschen zu wollen, ist unhaltbar, wie das Rezitieren aus der Haggadah, das unmittelbarer und unverzichtbarer Bestandteil jeder Seder-Zeremonie ist, unwiderlegbar beweist.
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#21 BePrideAnonym
  • 17.04.2020, 13:21h
  • Antwort auf #20 von Kerzman
  • Danke für Deine ausführlichen Ausführungen! Sie spiegeln auch die Aussagen von Ruth Lapide in einer Sendung von vor Jahren wider, die ich so erinnere. Leider konnte ich sie noch nicht unter einem Titel ergoogeln. Bei geringerer Möglichkeit können sie auch in der Beantwortung von Zuschauerfragen zu finden sein. Das Gleiche gilt für die Widerlegung der immer wieder fälschlich behaupteten Feindlichkeit der Bibel gegenüber Homosexualität. Gerade auch der von Ralph zitierte Inhalt der Bibel, man solle nicht neben einem Manne liegen, wird von Ruth Lapide als zweites der bedeutensten Zitate angeführt, deren angebliche Homosexuellenfeindlichkeit sie inhaltlich, mir in der Erinnerung aber nicht genau gegenwärtig, widerlegt.
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