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Versuchter Totschlag

Nach Streit: Düsseldorfer wollte Freund töten

Wegen Verdachts auf versuchten Totschlag sitzt ein Düsseldorfer seit Ostermontag hinter Gittern. Er soll nach einem Streit versucht haben, seinen Freund zu erstechen.


Am Morgen des Ostersonntags hat sich in Düsseldorf offenbar eine schwere Beziehungstat ereignet (Bild: houstondwiPhotos mp / flickr)

Ein nach Behördenangaben "27-jähriger Deutscher aus Düsseldorf" befindet sich seit Montagnachmittag in Untersuchungshaft. Er soll einen Tag vorher in seiner Wohnung in der Bilker Allee im Stadtteil Unterbilk versucht haben, seinen 20-jährigen Freund zu töten. Er habe den sieben Jahre jüngeren Mann am frühen Morgen gegen fünf Uhr "durch mehrere Messerschnitte- und Stiche nicht unerheblich verletzt", so Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Nach den bisherigen Ermittlungen sei es nach Beziehungsstreitigkeiten zu der Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern gekommen. Als der 20-jährige die Wohnung seines Freundes verlassen wollte, habe ihn der Tatverdächtige zunächst bedrängt und ihn anschließend mit Messern angegriffen. Hierbei habe der 20-Jährige schwere Verletzungen im Brust- und Rückenbereich erlitten. Das Opfer sei dann aus eigener Kraft auf die Straße geflüchtet und in Richtung Hauptbahnhof gelaufen. In der Nähe des Bahnhofs habe er schließlich Polizisten angesprochen und von der Tat erzählt.

In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Mordkommission eingerichtet. Die anschließenden Ermittlungen hätten noch am Sonntagnachmittag zur Festnahme des bis dahin flüchtigen Beschuldigten geführt, der einen Tag später in die Justizvollzugsanstalt überstellt worden sei. Die Handschellen hatten nach Polizeiangaben im Düsseldorfer Stadtteil Gerresheim geklickt. (cw)