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ProSieben

Conchita Wurst moderiert "Free European Song Contest"

Zusammen mit Steven Gätjen soll die ESC-Gewinnerin die von Stefan Raab produzierte Eurovision-Ersatz-Show leiten – in Konkurrenz zur offiziellen EBU-Sendung.


Conchita Wurst und Steven Gätjen mit dem Logo des neuen Formats (Bild: obs / ProSieben / Martin Ehleben / Benedikt Müller)

ProSieben macht Ernst mit seiner kurz vor dem 1. April angekündigten neuen Sendung "Free European Song Contest". Wie bereits bekannt, soll die Show am 16. Mai ausgestrahlt werden, dem Termin des wegen der Corona-Krise abgesagten Eurovision Song Contests in Rotterdam, und von Stefan Raab produziert werden.

Der #FreeESC soll nun ein "großartiges europäisches Musikevent" mit "Glamour und Gala" und auch einer Abstimmung werden, verspricht der Sender. Durch den Abend führen sollen Conchita Wurst, Siegerin des Eurovision Song Contest 2014, und Steven Gätjen, der für ProSieben und das ZDF diverse Sendungen moderiert. "Steven ist auf den großen Galas dieser Welt zu Hause und der perfekte Gastgeber mit herausragender Live-Erfahrung", so ProSieben-Chef Daniel Rosemann. "Conchita begeisterte Millionen Menschen mit seinem ESC-Auftritt und gewann den Contest. Niemand steht besser für diesen europäischen, musikalischen Gedanken."

Bei der Show sollen ab 20.15 Uhr "prominente Musiker" nacheinander live "auf der größten internationalen Bühne des Abends" für ihr Herkunftsland auftreten, als Beispiele werden – allgemein – Italien, die Türkei und Israel genannt. Am Ende sollen die Zuschauer Punkte vergeben und so den "ersten Sieger" des Wettbewerbs küren.

Plant der Sender also eine neue Reihe mit Raab, der von 2005 bis 2013 bereits den "Bundesvision Song Contest" verantwortete? Dazu besagt die Pressemitteilung des Senders nichts. Gesendet werde am 16. Mai aus einem Studio in Köln. "Natürlich werden bei der Produktion alle aktuellen gesetzlichen Auflagen und die Vorgaben der Gesundheitsbehörden erfüllt."

Eurovision auf zwei Sendern

ProSieben und Conchita Wurst treten damit in direkte Konkurrenz zum eigentlichen Eurovision Song Contest. Der Wettbewerb wurde zwar für dieses Jahr abgesagt, allerdings hatten sich einige Tage nach der Absage – und nach der Raab-Ankündigung – die Europäische Rundfunkunion EBU und das niederländische Fernsehen auf eine Ersatzshow geeinigt.

Die zweistündige Sendung "Eurovision: Europe Shine a Light" soll ab 21 Uhr ausgestrahlt werden und die für dieses Jahr nominierten Beiträge ohne Abstimmung vorstellen und einige Überraschungen bieten (queer.de berichtete). Wie viele andere europäische Anstalten strahlt auch die ARD die Show live aus, während andere Sender weiter an eigenen Formaten planen – etwa die BBC mit ihrem Moderator Graham Norton. Auch diese Planungen waren vor der EBU-Ankündigung einer Ersatzshow bekannt gegeben worden. (cw)



#1 daVinci6667
#2 lunarAnonym
  • 16.04.2020, 08:28h
  • Es wird sicherlich unterhaltsam, Conchita Wurst hat bei Queen of Drags präsentiert, dass sie souverän und eloquent vor der Kamera agieren kann. Werd dem Format auf jeden Fall eine Chance geben.
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