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Kommentare zu:
Kein Sex mit Männern, die "keine Fetten" wollen!


#1 ElfolfProfil
  • 17.04.2020, 06:15hHamburg
  • Ein schöner und, leider auch, seltener Artikel. Die meisten werden die Erfahrung machen, dass man spätestens mit Mitte Dreißig seinen Körper nicht mehr so leicht unter Kontrolle hält. Natürlich spielt sich Sex auch im Kopf ab. Dort sind Bilder des Ideals abgespeichert, von dem der potentielle Partner nicht allzuweit abweichen sollte. Was dem einen zu dick, ist dem anderen zu dünn oder zu jung, zu haarig oder zu glatt, zu feminin oder zu maskulin. Man kann nicht aus seiner Haut, weder, was das Wunschbild, noch, was die eigene Figur angeht. Wer in irgendeiner Richtung vom Ideal abweicht, hat es schwerer einen Partner zu finden, es ist aber nicht ausgeschlossen. Wir dürfen nicht übersehen, dass ein Teil der Community einfach nur oberflächlich denkt, bis sie selbst älter werden. Dann ändern sich auch die Ansprüche.
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#2 EdeltraudAnonym
  • 17.04.2020, 07:38h
  • Dann sollte man den schwulen Sex am besten einstellen, das ist Sex mit Männern, die keine Frauen wollen und das ist diskriminierend.

    Leute, man sollte schon zwischen Sex und sozialem Alltagsumgang unterscheiden. Wenn mich etwas nicht erregt, dann vögele ich es auch nicht. Ich respektiere es aber als Mitmenschen.
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#3 dasESAnonym
  • 17.04.2020, 08:16h
  • Antwort auf #2 von Edeltraud
  • Antwort vom versachlichten Gegenüber:
    Lass einfach stecken. Habe kein Interesse von dir wertgeschätzt zu werden.
    Brauche nicht noch einen in meinem Leben, der mich so wertvoll findet und mir sowohl meine Sexualität abspricht als auch dauernd erwähnt wie scheisse doch mein äußeres ist.
    Hiermit also ein gepflegtes fuck off!
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#4 EdeltraudAnonym
  • 17.04.2020, 08:32h
  • Antwort auf #3 von dasES
  • Musst Du ja auch nicht.

    Mich wundert nur, wo das Anspruchsdenken herkommt, dass jeder auf einen scharf zu sein hat?

    Wenn man zwischen Ficken und alltäglichem sozialen Umgang nicht unterscheiden kann, dann stimmt etwas nicht. Kein sexuelles Interesse an jemandem zu haben ist etwas, was sich nicht bewusst steuern lässt. Ansonsten könnte man in der Tat verlangen, dass alle Schwulen in Zukunft gefälligst Sex mit Frauen haben sollten, weil eine Verweigerung desselben diskriminierend ist.
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#5 JohannbAnonym
  • 17.04.2020, 09:20h
  • Danke für diesen Artikel in dieser Zeit. Gerade jetzt führt es einem vor Augen: wer nicht genügend Muskeln hat und ein busserl Fett hat, der kann sich das Fitnesstudio nicht leisten. Kann aber auch einfach sein, dass er genetisch halt eher der Dürre oder der Volumige ist. Ein schlankes Gesicht, breite Schultern, kleine, unterste Rippe für einenen Dreiecksoberkörper. Und dann ist es auch so, dass man sich die Zeit leisten können muss, die man für Sport für einen Fitnesskörper braucht. Ein paar Muskeln gehen immer, aber für nen trainierten Körper brauchst halt ab 30 schon ein paar Stunden pro Woche. Wer z.b. selbstständig kennt die Situationen zu genüge. Dann muss ja auch noch das eigene Leben organisiert sein (Putzkräfte kriegt man halt nur an mit ÖVM erreichbaren Orten und nen Koch, Gärtner, Automechaniker, Behördenmanagerin kann sich auch ned jeder leisten).
    Da können wohl nur Leute mitreden, die sich auch ohne Quarantäne nicht die Zeit in den Bauch treten.
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#6 CatweazleAnonym
  • 17.04.2020, 09:45h
  • Ich mag's, wenn Männer einen kleinen Bauch haben, und extreme Muskeln törnen mich eher ab. Jeder Jeck ist eben anders.
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#7 WadimAnonym
  • 17.04.2020, 09:50h
  • Wenn ich oral befriedigt werde, spielt für mich das Übergewicht des Partners keine Rolle.
    Anal penetriert von einem molligen Mann werden, ist für mich sogar erregend. Wenn einer wegen seinem Übergewicht kein hoch kriegen kann, könnte auch kein Problem sein: außer eines Schwanzes gibt es zärtliche Hände, Finger und Zunge. Eine gute Persönlichkeit des Partners ist auch wichtig.
    ICH persönlich hätte gerne 5 Kilo losgeworden.
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#8 Pinguin
  • 17.04.2020, 09:57h
  • Ein sehr richtiger und nötiger Artikel. Leider.

    Für mich muss das "Gesamtpaket" Mann stimmen. Dazu zählen Empathie, emotionaler Tiefgang und noch viele weitere Dinge. Die äußere Verpackung ist dann nur das i-Tüpfelchen.

    Natürlich kann und darf jeder das lieben was er für richtig und geil hält. Aber es schadet ja nicht, sich mal etwas Selbstreflexion zu gönnen und etwas genauer über seine Vorlieben und Männergeschmack nachzudenken.

    Wie im Artikel schon richtig stand ist es ein Privileg. Ein Körper kann und wird sich verändern, wir alle sind nicht vor Alter und Krankheit gefeit. Etwas mehr Entspanntheit und Tolereanz würde uns allen gut tun. Dann müssen wir vor Alter und Krankheit keine Angst mehr haben.

    Bleibt gesund!
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#9 Pink FlamingoAnonym
  • 17.04.2020, 10:07h
  • Antwort auf #6 von Catweazle
  • Richtig. Ich gestehe, dass ich schon immer auf schmalbrüstige, schlanke Männer mit kleinen Knackarsch stehe. Schwanzlänge hat mich nie interessiert. Aber noch wichtiger finde ich Gesichter. Ich bin immerschon fasziniert von schöne Augen und sinnliche Lippen.
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#10 IckeAnonym
  • 17.04.2020, 10:08h
  • Die größte Krankheit der Menschheit ist nicht Krebs oder Corona, es ist die Fettleibigkeit. Überall werden die Menschen immer fetter und fetter, natürlich sollte man sich wohl in seiner Haut fühlen und 5 Kilo zu viel auf den Rippen stören nicht und können durchaus ihren Reiz haben. Nur wird aus 5 Kilo dann gerne 5,dann 10 und man wird älter und es geht nicht mehr so fix weg wie mit 20 und es baut sich ein Teufelskreis auf. Ja es ist ein schwieriges Thema, natürlich hat niemand andere und schon gar nicht Fremde zu kritisieren, aber zu fett ist auch nicht gut und gesund und durch kaputte Knie und verstopfte Arterien belastet man dann auch die Krankenkassen, was dann die Allgemeinheit wieder zahlen muss.
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#11 NickchenAnonym
  • 17.04.2020, 10:14h
  • Wieso schreibt Queer de immer von Heimquarantäne? Eine Kontaktsperre ist was anderes als eine Quarantäne.

    In die angeordnete Heimquarantäne kommt man, wenn man Covid 19 erkrankt ist ( bei milden Symptomen, sonst natürlich Krankenhaus) oder wenn man Kontakt zu einem positiv getesteten Covid19 Patienten hatte.

    Für alle anderen gilt die Kontaktsperre. Auch nicht schön, aber doch was anderes, weil man das Haus verlassen darf.
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#12 TamakAnonym
  • 17.04.2020, 10:15h
  • Nach der gleichen Logik ist es dann wohl auch misogyn, keinen Sex mit Frauen haben zu wollen. Ein Vorredner hat es sehr gut ausgedrückt: Man muss zwischen sexueller Anziehung und sozialem Umgangston unterscheiden. Umgekehrt hat sich übrigens noch kein Dünner aufgeregt, dass ein "Chubchaser" kein sexuelles Interesse an seinem "dünnen Körper" hat.

    Außerdem ist es nicht "dickenfeindlich", wenn man an seinem Körper und an seiner Gesundheit arbeiten möchte ("Sport"). Das hat nicht nur etwas mit dem Aussehen zu tun, sondern auch mit der eigenen Gesundheit. Und ich lasse mir auch von keinem SJW einreden, dass ich "fettphob" sei, weil ich an meinem Körpergewicht arbeite.
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#13 chris89gzAnonym
  • 17.04.2020, 10:19h
  • "Kein Sex mit Fetten." Mit so jemandem will ich mich nicht treffen. Er scheint sehr beschränkt zu sein. Aber: Jeder darf einen Mann unerotisch finden, weil er halt einfach nicht auf sein Aussehen (in Verbindung mit seinem Erscheinungsbild, Charakter usw.) steht - nur halt nicht im voraus generell vorverurteilend. Das ist okay, weil man kann nix erzwingen. Der Unterschied besteht darin, dass die, die "No fatties!" im Profil stehen haben, ja von vornherein ausschließen mit Dicken zu sprechen / sich abzugeben. Warum nicht mal auf n Bier treffen, ne Chance geben? Wenn sie euch unerwartet anmachen, wird euch keiner böse sein, im Gegenteil: Es wird geil. Springt über euren Schatten. Aber wenn sie euch beim Bier trinken und quatschen eben nicht anmachen, sind sie euch auch nicht böse, wenn es bei Freundschaft bleibt oder auch gar kein weiteres Treffen draus wird.
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#14 schwulenaktivist
  • 17.04.2020, 10:19h
  • Seit einiger Zeit werden Männer gemobbt, die nicht "mit allen Buchstaben" Sex haben wollen!? Neuestens soll die Körperform mit einer Phobie belegt werden. Geht's noch?

    Einfach mal hier und da mit "Multidiskriminierung" und Homophobie um sich werfen und die Probleme scheinen gelöst!
    Ich vermisse Leute, die sich etwas ernsthaftere Gedanken darüber machen!

    Ich kann mich an die Anfangszeiten von AIDS erinnern, in welcher Betroffene unbedingt Sport treiben wollten, um die ungleiche Fettverteilung/Abmagerung wegen der Medikamente zu überspielen.

    Ich bin nicht in einer Angstneurose, wenn ich mit gewissen Leuten keinen Sex haben will. Ausserdem werden hier keine Mediziner genannt, die 130 kg "gesund" und fit finden! Schleppt diese Pfunde mal ins hohe Alter!

    Ich weiss, dass gewisse Schwule ihren sexuellen Frust im Fressen verstecken, oder im Saufen.

    Überlasst das doch alles denjenigen, die selber Spargelmager sind und gerne Übergewichtige im Sex bevorzugen! Aber auch Magere haben so ihre Schwierigkeiten!

    Bitte keine Vorschriften, welche Lebewesen wir unbedingt ficken oder lieben sollten! Gibt es keine anderen Probleme zur Zeit??
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#15 Nick the greekAnonym
#16 remixbeb
  • 17.04.2020, 10:43h
  • Guter Artikel. Und das sage ich nicht nur, weil ich selbst nicht wirklich dünn bin. Aber ich gebe zu: ich habe mich vor einiger Zeit diesem "Wahn" entzogen. Ich finde mich ganz ok, so wie ich bin. Und mir gefallen durchaus kräftige Männer viel besser als dünne. Trotzdem habe ich dieses Bild im Kopf, nicht dem schwulen Ideal zu entsprechen, wodurch ich mich, was Dating oder Sex angeht, komplett zurück gezogen habe. Nicht gut, aber leider ein Fakt.
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#17 KaffeeAnonym
  • 17.04.2020, 10:49h
  • Ich denke, die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Das Argument, dann wäre es auch diskriminierend wenn man keinen Sex mit Frauen hat/ sie nicht anziehend findet, ist nur bedingt eines.

    In einer Welt, in der alles auf Leistung und Fitness orientiert ist und in der Jugendwahn und sportliche Körper das non plus ultra sind, reicht es oft schon nicht perfekt einem ideal zu entsprechen und schon ist man unsichtbar.
    Natürlich kann man nicht beeinflussen wen man sexy findet, aber manche sind so fixiert auf ein Ideal ihrer Vorstellung wie der Partner zu sein hat, das er seine eigene Bandbreite wen er nicht sonst nicht sexy finden könnte, vergisst.

    Als Beispiel viele Promis: die Partner sehr jung, sehr schlank und fast austauschbar. Trennt man sich von dem/ der einen, kommt der nächste, der so alt ist wie der vorherige es am Anfang der Beziehung war.
    Es kann mir keiner erzählen, dass er nur auf Kilo x und Alter y steht. ( Ausnahmen gibt es natürlich immer).
    Etwas Bandbreite in dem erotischen Empfinden haben die allermeisten von uns.

    Diesem Ideal kompromisslos hinterherhinken ist das Problem.
    Da reicht es, wenn das gegenüber auf Grindr nur 4 Kilo zu viel, die Haar- und Augenfarbe zu hell/ dunkel ist oder das Altersschema knapp nicht passt, das jemand aussortiert wird, den man insgeheim sehr wohl sexy finden könnte, man aber weiter und weiter sucht weil man sich sein Ideal erhofft. Was meist nicht kommen wird.
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#18 BaerchenProfil
  • 17.04.2020, 11:19hzuhause
  • Über Geschmack soll man sich nicht streiten, der ist nun einmal unterschiedlich. Ich bin 55 und sehe nun einmal nicht mehr wie ein 23 jähriger gut aussehender junger Mann aus, habe auch inzwischen ein wenig meine frühere Figur verloren und bin grau geworden, aber das ist nun einmal der Lauf der Welt! Man bleibt eben nicht für ewig jung und knackig und sollte lernen dies zu akzeptieren. Verzweifelt einen auf jung zu machen ist im harmlosen Fall dann peinlich und man macht sich damit lächerlich. Klingt jetzt vielleicht etwas ruppig, der für alle Zeiten jung bleibt ist in diesem Fall gewöhnlich tot... Jugend und Schönheit ist eben vergänglich, man lernt mit der Zeit das es wichtigeres im Leben gibt.
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#19 EdeltraudAnonym
  • 17.04.2020, 11:29h
  • Antwort auf #15 von Nick the greek
  • Such Dir ein beliebiges Personalpronomen aus. Mein Beispiel könnte man auch umdrehen - Lesben würden demnach Heteromänner diskriminieren. Ich glaube, da sind sich bis auf mache Heteromänner alle einig, dass das nicht so ist.

    Zum Sex gehört für mich Einvernehmlichkeit und der Wille auf beiden Seiten. Falls nicht vorhanden, sollte man es besser lassen. Wenn jemand nicht mit mir ficken will, macht ihn das per se noch nicht zum schlechten Menschen, da gibt es andere Kriterien.
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#20 IrrtumAnonym
  • 17.04.2020, 11:49h
  • JEDER Mensch diskriminiert beim Dating. Wer nur auf Männer steht, diskriminiert Frauen. Wer nur auf über 30-jährige steht, diskriminiert Junge. Wer nur auf Blauäugige steht, diskriminiert Braun- und Grünäugige. Ich darf diskriminieren beim Dating. Man sollte aber respektvoll miteinander umgehen, auch mit Leuten, die man unattraktiv findet.
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#21 JörgAnonym
  • 17.04.2020, 13:01h
  • Also dieses Rumgeficke unter uns ist doch eh mega oberflächlich. Da darf man dann alle Fetische ausleben aber optische Preferenzen nicht?
    Bisher war mir bei Liebesbeziehungen das Aussehen immer egal.
    Dieses Argument mit dem Sport für den man keine Zeit hat oder den sich nicht jeder leisten kann ist wirklich eine Ausrede jetzt wo man für 15 Euro im Monat überall rund um die Uhr trainieren kann. (oder zuhause for free)
    Und selbst wenn man da gar keinen Bock drauf hat, dann ist eine gesunde normale Ernährung relativ günstig in Deutschland.
    Die Süssigkeiten sind masslos überteuert.
    Ich bin 50+ und auch nicht schlank aber dieses Gejammer ist völlig unverständlich.
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#22 ElyasAnonym
  • 17.04.2020, 13:59h
  • Also der Autor dieses Artikel vergisst einiges und lebt in einer Bubble!

    Es ist doch jedem selbst überlassen was Er/Sie schön oder anziehend findet.
    Geschmäcker sind verschieden und das hat nicht nur was mit Gewicht zu tun.....

    Schon lustig früher wie heute gibts immer noch genug Heten die ein vorschreiben wollen mit wem man ins bett zugehen hat und nun kommt so ein mist aus den eigenen reihen ? WoW Toleranz ist keine Einbahnstraße.

    Das einzige was ich brauche ist Respekt vor einander mehr auch nicht , ich werde mir bestimmt nicht aufzwingen lassen wem ich zu Daten habe....

    Du Dates ein schlanken = Bist ein schlechter Mensch ? einfach albern......
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#23 JohannbAnonym
#24 PiakAnonym
  • 17.04.2020, 14:23h
  • Man kann es übrigens noch mehr auf die Spitze treiben als mit dem Frauenbeispiel: Die größte Diskriminierung ist immer noch die Monogamie, da dies bis auf eine Person den Rest der Menschheit ausschließt (wurde und wird so ähnlich ja auch diskutiert). Daher nicht über den ungehobelt-dümmlichen Artikel und die Provokationen ärgern (keine molligen Partner wollen = schlecht im Bett und fit = auf Drogen, alles klar!), sondern einfach nur amüsieren ...
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#25 JörgAnonym
  • 17.04.2020, 15:01h
  • Antwort auf #23 von Johannb
  • Naja ich nehme mir die Zeit
    Meist Sa/so am frühen morgen.
    Aber ich empfinde das auch als Me Time und nicht als lästige Verpflichtung.
    Nur zu sagen Nur Leute die nix schaffen haben Zeit zu trainieren, ist einfach Quatsch.

    Allerdings kann ich nicht soviel traineren wie ich schlecht essen kann :-)
    Bin also fett und trainiert.
    Würde mich aber nicht diskriminiert fühlen, weil jemand nicht auf mich steht.
    Ich steh auf gefühlt 90 Prozent aller Männer nicht.
    Viele Trainierte finde ich überhaupt nicht attraktiv weil Ausstrahlung eben auch eine Rolle spielt.
    Das heißt aber nicht, das ich sie als schlechtere Menschen sehe. Genauso wenig wie Dicke, Dünne, Blonde, Braune usw.
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#26 SickoAnonym
  • 17.04.2020, 15:09h
  • Also alle Schwulen, die ins Gym gehen und athletisch sind und auf athletische stehen, ficken also auf k jede Nacht 15 Leute ab... Können nur Leistungssex und kennen ihre erogenen Zonen nicht. Vielleicht Mal an den eigenen Vorurteilen arbeiten.
    Der Spruch "keine fetten" geht gar nicht -Zustimmung.
    Aber "suche athletisch" geht auch nicht? Wie albern. Eine positive Formulierung von Vorlieben ist keine Diskriminierung, sondern einfach nur eine klare Kommunikation.
    Und dann ist ne Dating App auch nochmal was anderes als der Besuch einer Party oder Bar.
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#27 ursus
  • 17.04.2020, 15:21h
  • Ich stimme der Kritik am Fatshaming zu, die Paul Schulz da formuliert.

    Im ganzen Artikel wird an keiner Stelle gefordert, dass "jeder jeden attraktiv finden" muss, noch wird irgendwem "vorgeschrieben, mit wem er Sex haben soll". Schade, dass hier, statt auf die dort treffend beschriebenen Abwertungen, Diskriminierungen und Unhöflichkeiten einzugehen, die auch jenseits (!) sexueller Begegnungen oder Anbahnungen stattfinden, eine reine Strohmanndiskussion losgetreten wird.

    Die beschriebenen Probleme betreffen ja nicht einmal "nur" dicke Menschen (was natürlich schlimm genug ist), sondern alle, die an engen Körperidealen leiden. Sogar diejenigen, die den gängigen Idealen derzeit entsprechen, aber Angst davor haben, dass sich das irgendwann ändern könnte, oder die unverhältnismäßig viel Energie investieren, um dieses Ideal auf Biegen und Brechen aufrecht zu erhalten. All das könnte man diskutieren, statt sich über Phantomforderungen zu echauffieren.

    Ich habe Profile, in denen jemand vor allem beschreibt, wen und was er alles NICHT um sich haben will, schon immer sofort ausgefiltert. Abwertende Formulierungen wie "keine Fetten", "keine Tunten", "keine alten Säcke" sind für mich nach wie vor ein K.O.-Kriterium, da könnte einer noch so sehr meinem optischen Beuteraster entsprechen.

    Die meisten Menschen, die Sex suchen, haben wohl irgendwelche optischen oder anderen Präferenzen. Die lassen sich auch nicht ändern. Aber man kann auch formulieren, was man sucht, statt was man nicht sucht. So wahnsinnig schwer ist das nicht. Und wer Anfragende nicht höflich abweisen kann, sondern abwerten und beleidigen muss, hat kein Problem mit (größtenteils herbeifantasierten) Forderungen nach politischer Korrektheit, sondern eines mit dem eigenen Charakter.
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#28 Homonklin_NZAnonym
  • 17.04.2020, 16:06h
  • Oh, das ist ja herrlich provokant und auch etwas einseitig blind geschrieben. Als ehemals Schwergewicht in jungen, sehr beschissenen Jahren könnte man sich zum ein oder anderen auslassen.

    Erstmal gefällt einem das als jungem Mann natürlich nicht, wenn man deswegen Hänselei und Ablehnung period erfährt. Es stellt einen Teil der Existenz in Frage, zumindest, solange man dem Glauben verfallen ist, das mit dem Gewicht sei Teil von einem selbst. Wenn man dann langsam merkt, das ist die Auswirkung eines krankhaften Zusammenspiels aus diversen Faktoren - Genetik spielt nur zum teil eine Rolle - kann man sich erst dem eröffnen, was an Veränderung möglich ist. Das ist auch ohne Fitnessstudio möglich, also dass man in der Hausquarantäne unweigerlich fett-er-ish zu werden hätte, ist ausgemachter Quatsch! Das ist vielleicht so, wenn einer eh zu krank ist, um sich viel zu bewegen, oder anstatt gesund und teuer zu essen, dann eben entsprechend Kaloiie4nverbrauch zu essen, und praktisch FDH zu praktizieren, damit das nicht in Fett abgespeichert wird, was man nicht verbraucht. Der Grundgedanke ist nicht Angst, sondern eine Frage davon, was hat man mit seinem Körper vor zu erreichen?
    Ohne das Bewusstsein darüber, dass das zunächst eine Art Krankheit und Einschränkung darstellt, eiert man dann munter weiter hinab in die Spirale, die mit der Zeit ernstjhafte metabolische Veränderungen hervor bringt- Oft Solche, die man nicht möchte.

    """Ich habe Angst davor dick zu sein. Angst, deswegen nicht mehr geliebt zu werden. Kann mir nicht vorstellen, mit so einem Körper begehrt zu werden oder guten Sex zu haben.""

    Von der andere Perspektive herab auf Jemand, der so denkt, weil er 5 Kilo zunimmt, kann man ihm dann mit der Lebenserfahrung, dass sich das durchaus so verhält, wenn man nicht gerade wahllos tickt und Jeden ran lässt, und eben nicht grade als Stomping- oder Anpiss-Sklave leben will, der grade noch tauglich genug ist, um Stiefel zu lecken, und dafür eben noch sop Verwendung findet, schon sagen, dann mach halt Sport zuhause, Workout, Aerobics, dann wirst du weiterhin begehrt sein.
    Ansonsten bleiben eben wenige Fett-Fetischisten übrig, und wenn das nicht dein Fall ist, Pech gehabt.

    Interessant ist doch, wie schnell sich die ganze Wahrnehmung durch Männer - durch Menschen generell ändert, wenn man die Pfunde nach und nach abbaut, und mehr Muckis kriegt, weil extensiv Sport zu betreiben, den ganzen Körper umbauen kann. Kurzatmigkeit, hoher Blutdruck, Arthrose bis zu einem gewissen Grad, man fühlt sich mehr ich und weniger fette Sau, und wird auch bald viel weniger oft so genannt.

    der Genpool gibt nur in ganz bestimmten Fällen ein unausweichliches Dicken-Schicksal vor, ansonsten geht es um Anfälligkeit dafür, wenn man sich gehen lässt, überangereicherte Lebensmittel konsumiert und Bewegung meidet, oder bereits die metabolischen Folgen sich manifestieren.

    Zum Begehrt werden gehört dann eben wiederum Attraktion, da spielen schon evolutionär bedingte Faktoren mit rein. Bei den meisten Leuten sind das Wahrnehmungen davon, wer gesund, vital, viril, agil und rundum symmetrisch bzw. ausbalanciert wirkt. Anzeichen von Krankheiten, Handicap, Unförmigkeit, Mängel und Minuseigenschaften sortieren viele schon unbewusst weg, bevor sie überhaupt richtig wahrgenommen haben, ob der Mensch attraktiv sein kann oder sie nicht auf den Plan zieht.
    Das lässt sich auch nicht erzwingen oder irgendwie willkürlich beeinflussen.
    Das muss man als Mensch mit mehreren solchen Mangeleigenschaften dann erst mal begreifen.

    Und man kann ja was dafür tun, um eher in die Zone des Begehrten zu rücken. Zum Beiospiel einfach mal abnehmen. Warum beharren so viele Dicke darauf, das einfach so zu lassen? Und heulen dann rum boohooo ich kriege keinen Partner oder vernebeln sich noch die Sinne mit diesen albernen Sprüchen aus dem Kleinen Prinz.

    ""Und hört auf, mit Männern zu schlafen, die "keine Fetten" in ihrem Profil stehen haben! Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass das miese Liebhaber sind, deren Vorstellungskraft zum Thema Sexualität nicht ausreicht, um sich Sex mit jemandem auch nur vorzustellen, der anders gebaut ist als sie selbst. ""

    Das ist dann aber genau die gleiche mit Vorurteilen beladene Sauce, die man versicht, jenen zurück ins Gesicht zu speien, weil die zu ihrer Anziehung stehen, und ins Profil schreiben, wen sie nicht suchen und nicht attraktiv finden!
    Klar tut das weh, wenn man immerzu lesen muss, dass man mit dem Körper für Liebe und Sex nicht in Frage kommt. Deswegen aber zu verleugnen, welche Art Leute man anziehend, interessant, hübsch, geil oder was alles findet, fordert doch heraus, dass man etwas vorlügen soll, das man nicht so findet. Wie nützlich soll das dann sein?

    Es gibt ja auch gern den Hinweis, dass Dicke sich doch andere Dicke suchen können, für Sex usw. Warum ist das dann nicht verkehrt? Behinderte sollen mit anderen Behinderten rum ziehen, Trans-Männer sollen nur Trans-Männer lieben ...gefälligst, aber zackig!

    Da geht es ja nicht darum, sich Sex mit anders Gebauten vorzustellen, sondern Sex mit Leuten zu suchen, die man attraktiv findet.
    Ich habe das Gefühl, dass das von dieser sonderbaren Sprechdiktierpolizei oder Wunsch-Diktatoren-Bewegung nicht im Ansatz verstanden oder überhaupt mit einbedacht wurde, dass Zuneigung nicht auf Geheiß oder Kommando funktioniert.
    Die Idee, sich dann vorstellen zu sollen, wie es wohl sein mag, mit anders Gebauten Sex zu haben, kann man postwendend in der anderen Variante zurück geben, denn wo stellt sich der, wem es nicht passt, wen andere lieben, denn mal vor, wie es wäre, mit einer "anders gebauten" Person, zum Beispiel einer Frau. Sex zu haben, vor?
    Würde man Schwulen empfehlen, sich sollen Frauen bei Sex und Liebe doch nicht diskriminieren, wäre doch sofor der Zinnober am Rotieren.

    ""Sind fünf Kilo mehr oder weniger wirklich ein Problem? Oder zehn? Würdest du dich oder deinen festen Partner weniger lieben, wenn mehr von ihm oder dir da wäre? Wenn ja, warum ist das so?""

    Also hätte ich einen, würde ich versuchen, ihm zu helfen, bevor das so weit kommt. Alternativen für Sport draußen gibt es jede Menge. Man kann rausfinden, ob das evtl. an Cortisol oder was anderem liegt, und mit dem Artzt die Medikamentengabe anders abstimmen.

    Warum ist das so? Weil er sich dann aus dem Center der Attraktivität heraus bewegt. Wohl bliebe die Liebe erhalten, denn der Mensch ändert sich wenig - außer dass er wahrscheinlich unzufrieden mit sich selbst wäre, hibbeliger oder leicht depremiert - so jetzt mal vom eigenen Ausgehen. Also der Rudertrainer, das Trimmdichgerät , Tischtennis oder Trampolin und die Skateboards würden das möglichst zu verhindern wissen.

    Gut, das muss letztlich jeder selbst wissen. Jedenfalls habe ich all die Typen, die mich je mit "Nicht mein Typ" oder "Fette Sau" bzw. "unästhetisch" haben abblitzen lassen, erst da richtig verstanden, als ich mit 25 dann doch mal in einen Spiegel sah. den Kampf gegen das Fett hasbe ich nie aufgegeben, und das mit teils radikalen Methoden auch halbwegs hin bekommen, dem Fettgefängnis, wie das ein Kollege bezeichnet, zu entrinnen.

    Seither gehöre ich auch zu denen, die Abnehm- und Sport-Empfehlungen geben, und mit der Einsicht in die Krankheitsfaktorebn nicht verstehen, wioe man so bleiben, oder sich so selbst gern haben kann. Heute kann man so viel da machen, sogar mit der Magenbypass / Magenband-OP, wo es extrem ist.
    Man muss nicht erst damit anfangen, sich die Welt weiter zu verkünsteln und Leute dazu überreden zu wollen, lieber unehrlich zu sein.
    Das wäre der garantierte Weg in den Selbstbetrug.

    ""
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#29 qwertzuiopüAnonym
  • 17.04.2020, 16:06h
  • Ich stimme dem Autor völlig zu, dass man respektvoll miteinander umgehen sollte.
    Aber abgesehen davon gibt der Artikel leider zu den offensichtlichen Problemen keine Antwort oder auch nur eine Meinung ab, das wirkt ein wenig mutlos und wie ein Lippenbekenntnis.

    Das Problem ist hier schon vielfach genannt worden: Auf welchen Typ ich stehe, bestimme ich nunmal nicht selbst, sondern meine Psyche, die natürlich von gesellschaftlichen Schönheitsidealen beeinflusst ist.

    Letztendlich hilft jedem einzelnen nur Selbstbewusstsein, und auch das ist leichter gesagt als getan. Aber es funktioniert immer besser, wenn man sich Menschen sucht, die einen so wertschätzen wie man ist. Und wenn man dadurch dann nicht 24/7 spontane dick appointments haben kann, ist das immernoch mehr wert, als sich von dummen Kommentaren niedermachen zu lassen, in der Hoffnung, trotzdem was abzubekommen.
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#30 Homonklin_NZAnonym
  • 17.04.2020, 16:34h
  • Antwort auf #10 von Icke
  • Danke, das zeugt von einer vernünftigen Haltung.

    Nur die kaputten Gelenkesind ja lange nicht alles, was da an Schäden aufkommt, Diabetes II und Kurzatmigkeit, Durchblutungsstörumngen, Risiko erhöht für Herz- und Hirninfarkte, Herzverfettung, zu viel eingelagertes Fett um die Organe führt zu so etwas wie Vergiftungserscheinungen, Faktoren, die das metabolische Syndrom begünstigen. Die jetzt kaum oder gar keinen Sport machen, da ist auch die Mortalität früher erhöht.

    Schuld haben die nur zum Teil, denn es ist eine Nahrungsmittelherstellung und das Angebot an völlig überangereicherten Nahrungsmitteln. Eigejntlich müsste die Zucker-Lobby und die Hersteller so genannter processed foods - also wo man die Zutaten nicht mehr trennen kann - einen Großteil derGesundheitskosten stemmen, die wegen Fettleibigkeit und zusammenhängenden Problematiken entstehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#31 PascaleAnonym
  • 17.04.2020, 18:08h
  • Da fällt mir spontan Marius Müller Westernhagen ein. Ich bin froh dass ich kein dicker bin.
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#32 The ChaserAnonym
  • 17.04.2020, 19:20h
  • Lustiger Artikel....

    ...so viele Klischees...so viel unnötiges drama. Trotzdem...gut, dass darüber geschrieben wird.

    Es gibt doch für jeden Topf ein Deckelchen. Die Chubby Chaser Community ist größer als viele denken. Ich bin jetzt 40. In meinen 20/30ern war es Bedingung, dass ein Mann um die 120kg wiegt. Jetzt mit 40 nehme ich auch Männer mit leichtem Bauch.

    Man muss sich halt auf anderen Plattformen rumtreiben. Biggercity.com z.b. oder growlr.

    Platt ausgedrückt....der junge, sportliche Mann hat eine Auswahl unter 90% der Schwulen zu vögeln....der dicke ältere eben 7-10%... das finde ich reicht doch völlig...nicht jeder muss einen geil finden.
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#33 remixbeb
#34 remixbeb
  • 17.04.2020, 20:45h
  • Antwort auf #32 von The Chaser
  • Gebe Dir Recht. Ich sehe das Problem auch nicht darin. Sondern vielmehr, dass eine ganze Latte (lol) von Typen sich massiv verbiegt, um diesem einen Schönheitsideal zu entsprechen und nicht vermeintlich "unbangable" zu sein. Ein Mensch, der nicht Tiere jagt, Häuser baut und gegen Angreifer kämpft, wird nicht standardmäßig einen Adonis Körper haben. Das Ideal ist es aber. Und das ist das fragwürdige..
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#35 Still_Ith
  • 17.04.2020, 20:54h
  • Also, dass Cis-Männer vielleicht zwei erogene Zone haben könnten statt bloß einer, wie mir so eine Hete in einem meiner ersten Beziehungsversuche erklärte, die Vermutung hatt ich ja schon, als mir einer begegnete, der wusste, dass er sowas wie ne Prostata hat.

    Aber ... NOCH mehr? ^^
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#36 JaschonAnonym
#37 JadugharProfil
  • 18.04.2020, 04:18hHamburg
  • Grundsätzlich lehne ich Personen nicht ab, wenn ich sie nicht kenne. Finde ich einen korpulenten Typ attraktiv, weil er ein sehr schönes Gesicht hat, und einen mir angenehmen Charakter, dann kann es bei mir bei einer sexuellen Handlung für mich schon sehr unangenehm werden, da ich nicht die Kraft habe, große Gewichte zu stemmen, und wenn mir bei einer Umarmung derjenige auf meinen Arm zu liegen kommt, wo dann der Blutkreislauf in meinem Arm durch das hohe Gewicht zum Stillstand kommt und es sehr schmerzt und ich mich kaum bewegen kann, so ist es mir schon lieber, einen leicht handlichen nicht allzu schweren Körper an mir zu haben, der mir nicht die Luft auspreßt und mich fast zerdrückt und wo ich dann leiden muß.
    Ich habe in meinen Bekanntenkreis korpulente Menschen, die eh durch ihr Übergewicht einsam sind, diskriminiert werden und sie zusätzlich durch das Übergewicht gesundheitlich leiden, wie beispielsweise Alterdiabetes in sehr jungen Jahren. Solchen Menschen habe ich dann auch geholfen, den Gesundheitszustand zu verbessern, und den Ursachen einer schweren Adiposidas auf den Grund zu gehen und sie auf ein gesundes Gewicht zu bringen, damit eine Diabetes im Anfangsstadium wieder rückgängig gemacht werden konnte, eine Fettleber wieder in den normalen Zustand kam, um so allgemein das Wohlbefinden zu steigern. Um jene Menschen zu motivieren, etwas für die Gesundheit zu tun, machte ich dann das entsprechende Programm einfach mit, auch wenn ich selber eher Untergewicht habe, damit man Erfahrungen austauschen konnte, man aber auch sehen kann, wie unterschiedlich jeder reagiert, und wie man dabei etwas optimieren kann, was von der persönlichen Natur abhängig ist. Denn ich finde es immer besser, selbst sich der gleichen Prozedur zu unterziehen, anstatt zu belehren, da man auch wieder neue Erkenntnisse produziert und der Betroffene ebenfalls. Die Freude war dann immer besonders groß, wenn der Arzt durch entsprechende Tests erstaunt die verbesserten Werte des Betroffenen präsentieren konnte und wir so die Bestätigung hatten, daß der eingeschlagene Weg zum Erfolg führte, und vor allem auch auf die Dauer machbar ist.
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#38 niccinicciAnonym
  • 18.04.2020, 06:35h
  • das mit der diskriminierung ist mittlerweile so überreizt und quatsch, jeder hat seinen eigenen typ, den er sexy findet. das ganze leben macht einfach viel mehr spass und ist gesünder mit weniger kilos auf der waage. allerdings finde ich muskeln und diese fitnessstudios-geklonten auch ziemlich unsexy. natürlichkeit ist sexy. aber so sind die geschmäcker eben verschieden.
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#39 DickerBärAnonym
  • 18.04.2020, 11:40h
  • Antwort auf #38 von niccinicci
  • "das mit der diskriminierung ist mittlerweile so überreizt und quatsch,"

    Das kann man natürlich locker mal behaupten, wenn man selbst nicht betroffen ist. Selbstverständlich wird man in dieser Gesellschaft schief angeschaut, wenn man keine körperlichen "Idealmaße" vorweisen kann. Zum Glück gibt es noch die Bären-, Chubby- und Gainerszene, da sind dickere Männer überaus gern gesehen. Dennoch könnte sich bitte auch der Rest einfach nur zurückhalten. Ich brauche weder irgendwelche Ernährungs- noch irgendwelche Sporttipps, und auch generell keine Kommentare über mein Aussehen, es sei denn, es sind Komplimente.

    "jeder hat seinen eigenen typ, den er sexy findet."

    Deswegen muss er aber noch lange keine dummen Sprüche über Dicke ablassen, schon gar nicht in deren Gegenwart. Das ist einfach absolut ungehobelt. Ich sage ja auch nicht bei jeder Gelegenheit und so laut, dass es Andere hören können, welcher Mann mir nicht so gefällt, und warum er mir nicht so gefällt, und dass er sich gefälligst so und so zu ändern hat.
    Nein, es muss nicht jeder jedem gefallen, aber menschlichen Respekt hat trotzdem jeder verdient. Es darf Respekt nicht nur für diejenigen geben, die man selbst geil findet.

    "das ganze leben macht einfach viel mehr spass und ist gesünder mit weniger kilos auf der waage."

    Das ist DEINE Ansicht. Ich erlaube mir, meine eigene zu haben. Das Leben kann auch mit mehr Kilos auf der Waage durchaus Spaß machen. Und es geht NIEMANDEN was an, wieviel jemand wiegt, aus welchen Gründen jemand vielleicht Übergewicht hat, und was derjenige gefälligst gegen sein Übergewicht tun sollte. Ich sag' ja auch nicht ungefragt zu jedem "Jetzt rasier' Dir mal 'ne Glatze und lass' Dir einen üppigen Vollbart wachsen", nur, weil mir das am besten gefällt.

    WENN jemand so aussieht, finde ich ihn ggf. geil - und wenn nicht, lasse ich ihn einfach in Ruhe, ohne dumme Sprüche oder irgendwelche RatSCHLÄGE. Und denselben Respekt fordere ich auch ein - für mich selbst und alle anderen Dicken. Punktum.
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#40 LorenProfil
#41 MeinAnonNickAnonym
  • 18.04.2020, 16:00h
  • Man kann keinen zwingen wen zu mögen, und auf persönliche Präferenzen hat man keinen Einfluss.
    ABER es tut halt echt weh wenn man sowas liest. Ich bin braun, und fühle mich sehr minderwertig, wenn ich lese, dass Männer mich nicht wollen.
    Warum also nicht einfach dass lassen? Und wenn man eben an den Typ X nicht interessiert ist, ignoriert man einfach seine Nachrichten. Easy.
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#42 ursus
#43 remixbeb
#44 kangaxAnonym
  • 18.04.2020, 18:12h
  • Niemand muss mit irgend jemanden ins Bett steigen. Wen jemand nicht mit euch ins Bett will, dann lebt damit. Nein heißt nein. Es spielt überhaupt keine Rolle ob Aussehen, Charakter, Schwanzlänge schuld sind oder ob die Person schlichtweg asexuell ist oder sonst für Gründe hat. Akzeptiert es und reitet nicht weiter darauf herum.

    Es ist immer gut etwas für seinen Körper zu tun. Dafür muss man auch in kein Fitness-Studio gehen und auch keine 10 Stunden in der Woche ein Super-Pro-Training machen. Aber viele machen halt einfach rein gar nichts. Und fressen trotzdem alles in sich rein.
    Und dann auch noch über jene zu lästern, die sich echt Mühe machen finde ich sehr unzivilisiert. Hinter vielen Bodys steckt auch Arbeit. Viel Arbeit. Macht das mal.
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#45 Pink FlamingoAnonym
#46 ArinioAnonym
  • 18.04.2020, 18:22h
  • Antwort auf #4 von Edeltraud
  • Es geht ja nicht nur um Sex. Ich bin selber seit Kurzem übergewichtig und war vorher schlank. Ich werde grundsätzlich bei Romeo und Konsorten schlecht behandelt, selbst, wenn ich nur aus Interesse an einem Chat schreibe. Selbst Männer, die Freunde suchen, erzählen mir, dass mein BMI schon passen sollte. Man könne ja sonst mit mir keinen Sport machen etc. Nun Freunde können auch ins Kino, Restaurant oder Kneipe gehen, Filme gucken oder Spiele spielen - warum immer nur Sport?

    Wenn man selber nicht diese Erfahrung macht, so ausgegrenzt und abgewertet zu werden, mit einer Feindseligkeit, die seines Gleichen sucht, findet man das wohl auch okay, denn schließlich können die Dicken sich ja auch mal zusammenreißen und weniger essen und auch mal Sport machen - so denken nämlich viele. Dass es unglaublich schwer ist und Jahre dauert, wird nicht verstanden. Man fühlt sich wie ein Mensch Dritter Klasse, und diese Ablehnung führt wieder dazu, dass man aus Frust und Depression mehr isst. Übergewicht ist oft die Folge von Stress und psychischer Belastung, eine Art damit umzugehen. Es kann auch die Folge einer Krankheit sein.

    Ich finde, die schwule Szene so feindselig und intolerant, dass ich mich gar nicht mehr als schwul bezeichnen möchte und anfange Hass gegen meine schwule Community aufzubauen, weil ich auf meinen Körper reduziert werde, eben nicht nur wegen Sex, sondern generell.

    Und was Du schreibst in Sachen Attraktivität etc. Wir Schwulen neigen dazu, Sex als etwas rein Körperliches zu sehen, dabei ist Sex mit dem Menschen, den man liebt, 1000x intensiver und befriedigender und somit nachhaltiger, als die schnelle Nummer mit einem Mann, dessen Hauptaugenmerk auf seinem Körper liegt. Partnerschaft und Liebe beziehen sich auf den Charakter und nicht den Körper. Verliebt man sich in den Menschen, findet man plötzlich jedes Gramm als extrem sexy.
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#47 Homonklin_NZAnonym
  • 18.04.2020, 19:22h
  • Antwort auf #44 von kangax
  • So ist es, dafür muss man keinen Maraton laufen, es reicht schon aus, 1 x am Tag eine halbe Stunde in die, eine halbe Stunde in eine andere Richtung zu Fuß zu gehen. Ohne hasten zu brauchen. Da muss es aber erst beim Änderungswillen anfangen, oder man ist so krank, dass Angina Pectoris schon da ist, Ödeme oder die Aussage vom Dioc, wenn sie so weiter machen, werden sie nicht alt. Schwimmen und Wasserwaten sind schonend, mit geringem Krafttraining kann man seine Muskeln auf Trab bringen, mit Dehnübungen die ggf. verkürzten Sehnen wieder geschmeidig bekommen. Natürlich ist aller Anfang schwer, wenn man selbst enorm schwer ist.
    Man gewinnt eigentlich nur an Lebenszeit und hat mehr Spaß. na ja ausgenommen vioelleicht Solche, die Sport und Bewegung eh nie mochten.
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#48 ursus
  • 18.04.2020, 21:29h
  • Dieser Moment des ungläubigen Staunens, wenn jemand Fatshaming kritisiert, und alle anfangen, über Sport und Abnehmen zu diskutieren...
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#49 AndreasAnonym
  • 18.04.2020, 22:06h
  • Antwort auf #48 von ursus
  • Ich lese oft Kommentare zu verschiedenen Artikeln auf der Seite und stelle doch immer wieder fest, dass einige Teilnehmer im Forum es schwierig finden nur den Artikel zu kommentieren.

    Selbstverständlich, kann man einen Kommentar kritisieren aber sachlich.

    Nun, es gibt natürlich Gründe warum die schwule Welt so auf Bodys und manchmal auch Teile des männlichen Unterleib fixiert sind. Es sind die Dating- Apps, wie Grindr oder jetzt auch Romeo.

    Wenn dir jemand nicht entspricht dann wird dieser User bei den Apps wie bei tindr einfach bei Seite geschoben und der Nächste kommt. Du gibst dem User nicht die Chance oder er dir das du ihn Kennenlernen kannst.

    Jeder hat seinen Typ auf Mann auf den er steht. Die einen auf muskelbepackte Typen, die anderen auf Männer mit schönen Gesichtern und wieder andere auf fülligere Männer. Das ist in der Welt der Heteros nicht anders, nur das wir es in der schwulen Welt manchmal übertreiben.
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#50 remixbeb
#51 Still_Ith
  • 19.04.2020, 01:37h
  • Antwort auf #36 von Jaschon
  • Ja, das war auch ein klein wenig ironisch gemeint... selbst von ihm war das schon ne extrem blödsinnige Aussage, devoter Maso, der er gewesen ist.

    Zu #48 @ursus, jo, ne? Wobei, okay, theoretisch könnten Training und Körpergefühl ja schon miteinander zu tun haben.
    Als wer, der*die selbst einigermaßen körperbezogen diskriminiert wird, interessierte mich von daher auch eher so der Gedanke an Sexqualität, Körperwahrnehmung, Gefühl füreinander (gegenseitig). Ich hab ja meine Nische gefunden, mit meiner Schreiberei, in der Sexualität so vorkommt, wie ich mir die vorstelle. In der Realität mit anderen Menschen generell undenkbar, weil viel zu wenig mit rein-raus-Sportaktivitäten verbunden, und auch den Heten gilt ja im Wesentlichen das als "richtiger" Sex, im Gegensatz zu kinky Kram oder, sagen wir mal, bewusstem Körper-Erleben. Ich mein, wir leben in einer Welt, in der es bei Lesben erst als Sex zählt, wenn mindestens ein Dildo im Spiel ist, alles andere wird dir beigebracht als "Vorspiel", diese Geschichte, die möglichst zügig abzuarbeiten und hinter sich zu bringen sei, weil so richtig zähle eh erst das, was danach kommt.
    Wer da Spaß dran hat, das so zu praktizierem, dem*der sei das unbenommen. Aber mir persönlich erscheint das so als einigermaßen, na, sagen wir, unbefriedigend.

    Speziell bei der schwulen Szene hab ich den Eindruck, dass alles, was irgendwie mit Feinsinnigkeit verbunden wäre, oder mit Einfühlungsvermögen, und das dann evtl. noch ohne Drogen, aus Prinzip nicht erwünscht ist und keinen Platz hat. Wenn ich ne M/M-Kuschelszene schreibe, wär das insofern zwar nun schon schwul, aber für szenetauglich würd ich das niemals befinden. Erscheint mir einfach nicht als Bestandteil davon. Eher als dieses "ja, das ist so bei diesen Anfängern, oder für alles Ungeoutete außerhalb der Toilettenkabine". So heimliches Verliebtsein in den Lehrer oder Mitschüler, wo's hochgradig aufgeladen ist, wenn sich bloß die Finger mal berühren.
    Und dann hast du da diese, ich sag mal, szenetaugliche Idee von Sex, stilecht szeneschwul halt, wo du von der anderen beteiligten Person idealerweise bloß ein Körperteil durch ne Wand zu sehen bekommst, entsprechend auch gar keinen Menschen darin siehst, sondern bloß sonne Art Erfüllungsautomaten, bei dem du dir das Design gefälligst so aussuchen willst, dass es die Funktion erfüllt.
    Mehr ist das auch gar nicht, mEn, was da gesucht wird: Funktion halt.

    Auf die Spitze getrieben könnte man sagen: Wie szenetauglich ist eigentlich Sex mit dem eigenen Ehemann? Der Stilbruch fängt ja schon da an, wo man dem anderen beteiligten Menschen mehr als einmal im Leben begegnet.

    Ja, gut, vielleicht bin ich ein klein wenig sehr desillusioniert. Wenn Männer mit Männern halt genauso bescheiden umgehen, wie Hetero-Kerle es sonst hauptsächlich mit Frauen tun - nicht schön! Irgendwo hat's alles was mit der Bereitschaft zu tun, ein Gegenüber überhaupt als Mensch zu begreifen.
    Gut, schätze, das findet bei Sportlern und Twinks jetzt nun auch nicht statt - aber die taugen halt als Produkte, da isses schwierig, das so zu reflektieren bzw. wahrzunehmen. Eine Form von Wertschätzung ist in den Fällen ja da.
    Mir würd das nicht reichen.
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#52 kangaxAnonym
  • 19.04.2020, 09:51h
  • Adipositas ist eine typische First World-Krankheit gerade in Deutschland. Da gibt es nicht auf das man "stolz" sein könnte. Viele Profile sagen auch bewusst: Keine Raucher oder Alkoholiker, ist das auch Nikotinshaming und Ethanolshaming? Wo sind die ganzen "Nikotinpride" und "Alkoholpride"-Shirts?

    Und dieses Geweine "Nur Sex, überhaupt kein Kennenlernen, wein wein".
    Das ist Grindr. Die Jungs nutzen Grindr weil sie schnellen Sex wollen und mehr nicht. Und ehrlich gesagt sehe ich kein Problem damit. Wenn jemand so promisk leben will und es auf beidseitigem Einverständnis beruht, why not? Daran ist erstmal nichts verwerfliches.
    Im Gegenteil, ich finde es gibt in unserer heteronormativen kirchlich-stoisch geprägten Gesellschaft zu wenig Sex.
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#53 EdeltraudAnonym
#54 TheDadProfil
  • 19.04.2020, 12:36hHannover
  • Antwort auf #53 von Edeltraud
  • ""Es haben auch schon Menschen mit höherem BMI das Interesse an mir verloren, weil Freundschaft gerne, Sex nein nicht das war, was sie wollten.""..

    Es ist ja ein beliebter Irrtum einem Menschen mit einem Bauch einen "höheren bmi" zuzusprechen..

    ""Der BMI bezieht die Körper-Masse (englisch mass, umgangssprachlich Gewicht) auf das Quadrat der Körpergröße. Der BMI ist lediglich ein grober Richtwert, da er weder Statur und Geschlecht noch die individuelle Zusammensetzung der Körpermasse aus Fett- und Muskelgewebe eines Menschen berücksichtigt.""..

    Doch der BMI sagt dazu gar nichts aus, denn er berechnet nur die Anteile, nicht aber deren manchmal "ungünstige Verteilung"..

    Und so kann ein eigentlich schlanker Mensch mehr Fettgewebe in sich haben als ein Mensch mit Bauch..
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#55 jeremyddorfAnonym
#56 DaxxesAnonym
  • 03.09.2020, 08:40h
  • Antwort auf #44 von kangax
  • Hinter übergewichtigen Bodys steckt auch einiges an Arbeit, vor allem Jüngeren unter 30 fällt zunehmen oft sehr schwer. Ich sage nur Hardgainer. Und nicht jeder ist mit solch einem schmalen Körper zufrieden, bei dem andere im Schwimmbad die Rippen abzählen können. Schon mal daran gedacht?
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#57 Chris61Anonym
  • 15.09.2020, 15:03h
  • ihr wisst wohl gar nicht wie viiiieeeele Schwule auf dicke/fette stehen........ ich gehöre dazu!!!!! gerade sie sind doch echt sexy.... lecker!!!!!!!!
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